Typische Situation nach Geburt- Bitte um Tipps
Verfasst: 16.06.2025, 06:25
Hallo liebe Mitleserinnen,
ich suche hier im Forum um Ratschläge und Tipps, weil es wahrscheinlich vielen anderen Frauen mit ihre Babys nach der Geburt so ähnlich geht wie meiner Tochter und mir und ich mich auch auf das nächste Mal besser vorbereiten möchte.
Ich habe meine Tochter vor knapp über einem Jahr mittels primärer Sectio aufgrund von Beckenendlage an 40+1 in einem babyfreundlichen Krankenhaus entbunden. Da es ihr sehr gut ging, konnten wir schon im Sectio-OP bonden. Im Beobachtungsraum zeigte mir dann eine Hebamme, wie toll sich meine Tochter mit dem "Babycrawl" zu meiner Brust hinarbeiten und daran saugen kann.
Auf Station fingen dann leider die Probleme an. Ich wurde dazu angeleitet, sitzend in der Rückengriff-Position zu stillen. Meine Tochter wusste dann nichts mit der Brust anzufangen, und fing dabei an zu schreien. Wenn sie erst einmal angedockt war, klappte das Stillen aber halbwegs. Tief in der ersten Nacht klappte das Anlegen dann wieder nicht. Die Nachtschwester drückte mir nur wegen meiner Flachwarzen Stillhütchen in die Hand und ging wieder. Irgendwie schaffte ich es, meine Tochter ohne die Hütchen zu stillen, weil ich nicht damit stillen wollte. Am nächsten Morgen sagte mir der Frühdienst, dass ich ab jetzt mit Stillhütchen stillen muss. Ich wehrte mich dann nicht mehr dagegen, weil meine Tochter damit besser andocken konnte und ich aufgrund der Sectio und als Erstlingsmama viel zu hilflos und verwundbar war.
Wir wurden dann am 4. Tag post OP nach Hause entlassen. Die Gewichtsabnahme war im Rahmen gewesen. Im Krankenhaus waren geringe Mengen Kolostrums mittels Spritze zugefüttert worden, zuhause sollte ich dann nicht mehr zufüttern. Leider nahm meine Tochter dann nicht weiter an Gewicht zu, sodass wir dann doch jeden Tag 400 bis 500 ml fast ausschließlich abgepumpte Milch (also nur ganz wenig Pre) mittels Flasche zufütterten. Einen Monat nach der Geburt entwöhnte sie sich von selbst von den Stillhütchen. Binnen einer Woche brauchten wir nicht mehr zuzufüttern. Die Gewichtszunahme unter Vollstillen war unauffällig, sie kreuzte sogar die Perzentilen auf der WHO-Kurve nach oben. Da sie ja sehr fit und auch ihre Saugtechnik gut war, gehe ich bis heute davon aus, dass die Stillhütchen die Ursache für die mangelnde Gewichtszunahme waren.
Was kann man für einen optimalen Stillstart anders/besser machen unter diesen eigentlich guten Bedingungen (gesundes Kind, gesunde Mutter)? Den "Babycrawl" auch beim zweiten, dritten, xten Anlegen versuchen? In der Laid-back-Position stillen? Die Flachwarzen durch Brustwarzenformer oder den Latch Assist hervorholen? Ich würde mich sehr über eure Tipps und Erfahrungen freuen, gerne auch von einem von euch Mods, falls ihr Zeit dafür findet.
Viele Grüße
Sommerlicht
ich suche hier im Forum um Ratschläge und Tipps, weil es wahrscheinlich vielen anderen Frauen mit ihre Babys nach der Geburt so ähnlich geht wie meiner Tochter und mir und ich mich auch auf das nächste Mal besser vorbereiten möchte.
Ich habe meine Tochter vor knapp über einem Jahr mittels primärer Sectio aufgrund von Beckenendlage an 40+1 in einem babyfreundlichen Krankenhaus entbunden. Da es ihr sehr gut ging, konnten wir schon im Sectio-OP bonden. Im Beobachtungsraum zeigte mir dann eine Hebamme, wie toll sich meine Tochter mit dem "Babycrawl" zu meiner Brust hinarbeiten und daran saugen kann.
Auf Station fingen dann leider die Probleme an. Ich wurde dazu angeleitet, sitzend in der Rückengriff-Position zu stillen. Meine Tochter wusste dann nichts mit der Brust anzufangen, und fing dabei an zu schreien. Wenn sie erst einmal angedockt war, klappte das Stillen aber halbwegs. Tief in der ersten Nacht klappte das Anlegen dann wieder nicht. Die Nachtschwester drückte mir nur wegen meiner Flachwarzen Stillhütchen in die Hand und ging wieder. Irgendwie schaffte ich es, meine Tochter ohne die Hütchen zu stillen, weil ich nicht damit stillen wollte. Am nächsten Morgen sagte mir der Frühdienst, dass ich ab jetzt mit Stillhütchen stillen muss. Ich wehrte mich dann nicht mehr dagegen, weil meine Tochter damit besser andocken konnte und ich aufgrund der Sectio und als Erstlingsmama viel zu hilflos und verwundbar war.
Wir wurden dann am 4. Tag post OP nach Hause entlassen. Die Gewichtsabnahme war im Rahmen gewesen. Im Krankenhaus waren geringe Mengen Kolostrums mittels Spritze zugefüttert worden, zuhause sollte ich dann nicht mehr zufüttern. Leider nahm meine Tochter dann nicht weiter an Gewicht zu, sodass wir dann doch jeden Tag 400 bis 500 ml fast ausschließlich abgepumpte Milch (also nur ganz wenig Pre) mittels Flasche zufütterten. Einen Monat nach der Geburt entwöhnte sie sich von selbst von den Stillhütchen. Binnen einer Woche brauchten wir nicht mehr zuzufüttern. Die Gewichtszunahme unter Vollstillen war unauffällig, sie kreuzte sogar die Perzentilen auf der WHO-Kurve nach oben. Da sie ja sehr fit und auch ihre Saugtechnik gut war, gehe ich bis heute davon aus, dass die Stillhütchen die Ursache für die mangelnde Gewichtszunahme waren.
Was kann man für einen optimalen Stillstart anders/besser machen unter diesen eigentlich guten Bedingungen (gesundes Kind, gesunde Mutter)? Den "Babycrawl" auch beim zweiten, dritten, xten Anlegen versuchen? In der Laid-back-Position stillen? Die Flachwarzen durch Brustwarzenformer oder den Latch Assist hervorholen? Ich würde mich sehr über eure Tipps und Erfahrungen freuen, gerne auch von einem von euch Mods, falls ihr Zeit dafür findet.
Viele Grüße
Sommerlicht