Teufelskreis seit 9 Wochen _ abstillen?
Verfasst: 13.03.2025, 12:49
Hallo Zusammen,
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen (9,5 Wo. alt)
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Lebenswoche: 3-5 Zufütterung über fingerfeeding, Brusternährungsset letztendlich Flasche (vor 4 Wochen wieder zurück zum vollstillen) nur Muttermilch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Stillen: alles zwischen 10 -15 Mal / Tag ; alles zwischen 8 min- 45 min. je nach Tageszeit/ Bedarf, Schlaf: tagsüber zwischen 30 min.- 2 Std., Nachts auch schon mal 4-5 Std.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
mind. 5 volle Urin Windeln, Stuhl ca. 2-3 mal/ Tag
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreissaal schon nicht richtig angedockt, musste dann die 1. 3 Tage Powerpumpen machen und mit Spritze Kolostrum geben, nach wenigen Tagen schon blutige, wunde Brustwarzen, Geburtsgewicht nach 4 Tagen erreicht dann aber Gewichtsstagnation- Hebamme empfahl zufüttern. Erst über Fingerfeeding dann Flasche ( ich habe eigenmächtig das BES genutzt, wurde aber irgendwann zu aufwendig). richtiges andocken war schon immer schwierig für sie, egal in welcher Position
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren bei 2 Osteopathen ( alles in Ordnung und unauffällig) und sind bei 2 Stillberaterinnen , Kinderärztin ist auch mit im Boot, die Hebamme kommt nicht mehr
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme? NEIN (ich nehme durchgehend Ibuprofen seit der Geburt)
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern. 1. Kind
Ich bin und war schon viel verzweifelt aber bin immer wieder auf Beraterinnen gestossen, die mich ermutigt haben weiter zu stillen. Allerdings ist meine Stillberaterin langsam auch mit ihren Tipps am Ende, so dass ich mich hier nochmal hinwenden möchte , in der Hoffnung noch einen Tipp zu bekommen, bevor ich dann doch final aufgeben muss.
Wir hatten einen schwierigen Stillstart, weil meine Brustwarzen sehr schnell ziemlich derb verletzt waren ( eitrige blutige Wunden) und meine Tochter nicht adequat zugenommen hat ( laut Hebamme) Daraufhin haben wir 3 Wochen zugefüttert. Bei der U3 war dann alles in Ordnung und die Kinderärztin riet uns die Zufütterung zu reduzieren und nur noch vollzustillen. Innerhalb von 1 Woche hat das auch geklappt und wir sind jetzt unregelmäsig bei der Kinderärztin zur Gewichtskontrolle und verfolgen zu Hause (auf ihr anraten) mit der Personenwaage den Gewichtstrend.
Geburtsgewicht: 2980 (6.1.2025)
3.Feb.: 3450 g (elektronische Waage Krankenhaus bei der Stillberaterin)
10.Feb. 3660 g (Waage Kinderärztin)
---------- ab hier voll stillen
16 Feb. 3800g (1.Woche wieder voll gestillt , Waage Kinderärztin)
10. März: 4310 g (elektronische Waage Krankenhaus bei der Stillberaterin)
Das zur Vorgeschichte. Meine Brustwarzen sind inzwischen dank antibiotischer Salbe verheilt und teilweise auch vernarbt. Zwischenzeitlich hatte ich dann wegen der eitrigen Wunden noch eine Mastitis mit Abzess und musste punktiert werden sowie Antibiose i.V. im Krankenhaus stationär bekommen.
Soweit so gut, dies alles liegt jetzt hinter uns. Allerdings und deswegen melde ich mich hier: sind meine Brustwarzen immer noch knall rot und sehr schmerzempfindlich. Ich kann jetzt nach 9.5 Wochen langsam nicht mehr. Ich habe wirklich alles probiert an Cremes, gerbenden Tee, Kompressen, Silberhütchen, an der Luft trocknen lassen etc. Dazu kommt auch, dass nach dem Stillen der Schmerz auch in die Brust reinzieht und der Vorhof anschwillt. Nach 1-2 stunden, schwillt er auch wieder ein wenig ab aber die knallroten Nippel bleiben.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Tochter das andocken irgendwie wieder verlernt hat? Seit ca. 1-2 Wochen lässt sie sich nicht mehr richtig andocken. Wenn ich die Brust vorforme akzeptiert sie das entweder nicht (zieht den Kopf zurück) oder sie dockt an und zieht innerhalb von Sekunden den Kopf oder Mund wieder so zurück, dass sie den Unterkiefer wieder schließt und dann wie früher an den Nippeln "schmörgelt" Außerdem ist sie vermehrt unruhig an der Brust und will häufig nur nuckeln und nicht effektiv trinken. Dann reißt sie auch schon mal an den Nippeln. Was natürlich dann wieder zu Schmerzen führt.
Die Stillberaterin hat mir jetzt auf Verdacht nochmal Salbe gegen Pilz mitgegeben ( bei meiner Tochter ist nichts zu entdecken, was für Soor sprechen würde) sowie Zinn Hütchen empfohlen ( hier soll die Auflagefläche etwas größer sein und die Mulde etwas tiefer (Meine Brustwarzen sind zu groß für Silberhütchen). Dafür, dass sich meine Tochter nicht richtig andocken lässt bzw. immer wieder zurück zieht hat sie auch keine Erklärung mehr. Sie sagt ich müsste viel Milch haben so dass sie eigentlich gut trinken müsste und auch noch besser zunehmen und sie versteht auch nicht wo das Problem liegt.
Können es immer noch Nachwirkungen von der Flasche von vor 4 Wochen sein? Wieso sind meine Nippel so knall rot und wie kann es endlich besser werden? Wenn ich jetzt abstille habe ich wahnsinnige Angst vor einer erneuten Mastitis, da von Hand ausstreichen bei mir irgendwie so garnicht klappt.
Vielleicht hat hier ja noch jemand einen goldenen Tipp gegen die Schmerzen in den Nippeln und der vorderen Brust und auch wie ich meine Tochter wieder dazu kriege den Mund weit aufzumachen um richtig anzudocken.
Danke euch!
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen (9,5 Wo. alt)
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Lebenswoche: 3-5 Zufütterung über fingerfeeding, Brusternährungsset letztendlich Flasche (vor 4 Wochen wieder zurück zum vollstillen) nur Muttermilch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Stillen: alles zwischen 10 -15 Mal / Tag ; alles zwischen 8 min- 45 min. je nach Tageszeit/ Bedarf, Schlaf: tagsüber zwischen 30 min.- 2 Std., Nachts auch schon mal 4-5 Std.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
mind. 5 volle Urin Windeln, Stuhl ca. 2-3 mal/ Tag
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreissaal schon nicht richtig angedockt, musste dann die 1. 3 Tage Powerpumpen machen und mit Spritze Kolostrum geben, nach wenigen Tagen schon blutige, wunde Brustwarzen, Geburtsgewicht nach 4 Tagen erreicht dann aber Gewichtsstagnation- Hebamme empfahl zufüttern. Erst über Fingerfeeding dann Flasche ( ich habe eigenmächtig das BES genutzt, wurde aber irgendwann zu aufwendig). richtiges andocken war schon immer schwierig für sie, egal in welcher Position
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren bei 2 Osteopathen ( alles in Ordnung und unauffällig) und sind bei 2 Stillberaterinnen , Kinderärztin ist auch mit im Boot, die Hebamme kommt nicht mehr
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme? NEIN (ich nehme durchgehend Ibuprofen seit der Geburt)
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern. 1. Kind
Ich bin und war schon viel verzweifelt aber bin immer wieder auf Beraterinnen gestossen, die mich ermutigt haben weiter zu stillen. Allerdings ist meine Stillberaterin langsam auch mit ihren Tipps am Ende, so dass ich mich hier nochmal hinwenden möchte , in der Hoffnung noch einen Tipp zu bekommen, bevor ich dann doch final aufgeben muss.
Wir hatten einen schwierigen Stillstart, weil meine Brustwarzen sehr schnell ziemlich derb verletzt waren ( eitrige blutige Wunden) und meine Tochter nicht adequat zugenommen hat ( laut Hebamme) Daraufhin haben wir 3 Wochen zugefüttert. Bei der U3 war dann alles in Ordnung und die Kinderärztin riet uns die Zufütterung zu reduzieren und nur noch vollzustillen. Innerhalb von 1 Woche hat das auch geklappt und wir sind jetzt unregelmäsig bei der Kinderärztin zur Gewichtskontrolle und verfolgen zu Hause (auf ihr anraten) mit der Personenwaage den Gewichtstrend.
Geburtsgewicht: 2980 (6.1.2025)
3.Feb.: 3450 g (elektronische Waage Krankenhaus bei der Stillberaterin)
10.Feb. 3660 g (Waage Kinderärztin)
---------- ab hier voll stillen
16 Feb. 3800g (1.Woche wieder voll gestillt , Waage Kinderärztin)
10. März: 4310 g (elektronische Waage Krankenhaus bei der Stillberaterin)
Das zur Vorgeschichte. Meine Brustwarzen sind inzwischen dank antibiotischer Salbe verheilt und teilweise auch vernarbt. Zwischenzeitlich hatte ich dann wegen der eitrigen Wunden noch eine Mastitis mit Abzess und musste punktiert werden sowie Antibiose i.V. im Krankenhaus stationär bekommen.
Soweit so gut, dies alles liegt jetzt hinter uns. Allerdings und deswegen melde ich mich hier: sind meine Brustwarzen immer noch knall rot und sehr schmerzempfindlich. Ich kann jetzt nach 9.5 Wochen langsam nicht mehr. Ich habe wirklich alles probiert an Cremes, gerbenden Tee, Kompressen, Silberhütchen, an der Luft trocknen lassen etc. Dazu kommt auch, dass nach dem Stillen der Schmerz auch in die Brust reinzieht und der Vorhof anschwillt. Nach 1-2 stunden, schwillt er auch wieder ein wenig ab aber die knallroten Nippel bleiben.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Tochter das andocken irgendwie wieder verlernt hat? Seit ca. 1-2 Wochen lässt sie sich nicht mehr richtig andocken. Wenn ich die Brust vorforme akzeptiert sie das entweder nicht (zieht den Kopf zurück) oder sie dockt an und zieht innerhalb von Sekunden den Kopf oder Mund wieder so zurück, dass sie den Unterkiefer wieder schließt und dann wie früher an den Nippeln "schmörgelt" Außerdem ist sie vermehrt unruhig an der Brust und will häufig nur nuckeln und nicht effektiv trinken. Dann reißt sie auch schon mal an den Nippeln. Was natürlich dann wieder zu Schmerzen führt.
Die Stillberaterin hat mir jetzt auf Verdacht nochmal Salbe gegen Pilz mitgegeben ( bei meiner Tochter ist nichts zu entdecken, was für Soor sprechen würde) sowie Zinn Hütchen empfohlen ( hier soll die Auflagefläche etwas größer sein und die Mulde etwas tiefer (Meine Brustwarzen sind zu groß für Silberhütchen). Dafür, dass sich meine Tochter nicht richtig andocken lässt bzw. immer wieder zurück zieht hat sie auch keine Erklärung mehr. Sie sagt ich müsste viel Milch haben so dass sie eigentlich gut trinken müsste und auch noch besser zunehmen und sie versteht auch nicht wo das Problem liegt.
Können es immer noch Nachwirkungen von der Flasche von vor 4 Wochen sein? Wieso sind meine Nippel so knall rot und wie kann es endlich besser werden? Wenn ich jetzt abstille habe ich wahnsinnige Angst vor einer erneuten Mastitis, da von Hand ausstreichen bei mir irgendwie so garnicht klappt.
Vielleicht hat hier ja noch jemand einen goldenen Tipp gegen die Schmerzen in den Nippeln und der vorderen Brust und auch wie ich meine Tochter wieder dazu kriege den Mund weit aufzumachen um richtig anzudocken.
Danke euch!