Hohe Zufüttermenge reduzieren mit Ziel Vollzeitstillen
Verfasst: 27.02.2025, 10:11
Hallo zusammen,
mein Sohn wurde am 31.1.25 geboren und wir kämpfen seit dem sehr mit dem stillen.
Zur Geburt: Er war genau 14 Tage vor ET dran und es war eine natürliche Geburt ohne Komplikationen. Er wurde zirka eine Stunde nach der Geburt das erste Mal angelegt und wir sind nach wenigen Stunden ambulant heimgegangen.
Bis zum 6.2. hatten wir das Gefühl, dass es mit dem Stillen ganz gut klappt. Am 6.2. hat er dann den ganzen Tag das Trinken komplett verweigert und nur geschrien. Auf Anraten unserer Hebamme haben wir dann eine Flasche gegeben. Danach hat er sich wieder normal anlegen lassen und getrunken. Am nächsten Tag wurde das Anlegen aber immer schwieriger und er hat sich immer wieder abgedockt und wir haben in der Nacht wieder eine Flasche gegeben. Dann wurde uns am 7.2. gesagt, dass wir zufüttern müssen, da das Gewicht zu gering ist und er zu gelb war. Die Unlust am Andocken wurde darauf geschoben, dass er zu schwach zum trinken wäre und uns wurde gesagt, dass sich das von selbst regulieren würde, wenn er stärker wird.
Wir haben begonnen mit einem Brusternährungsset zuzufüttern, am Anfang zirka 20-30ml pro Mahlzeit. Die Mengen haben sich aber sehr schnell auf 60ml erhöht, sodass wir irgendwann auf der Zufüttern mit der Flasche umgestiegen sind, da es zwischen nicht Andocken wollen und kleinen Mengen vom BES ein extrem Kräftezehrender Prozess war.
Mit den großen Zufüttermengen hat er Kleine dann gut zugenommen, aber das mit dem Anlegen und Saugen wurde nicht besser. Nach einigen Tagen habe ich auf Anraten von Freunden dann das Zungenband doch nochmal kontrollieren lassen (mir wurde immer gesagt, dass das gut passen würde). Und nachdem es getrennt wurde, konnte er plötzlich viel besser saugen.
Das Zungenband wurde am 18.2. durchtrennt. Davor hatten wir Zufüttermengen von 380-450 ml pro Tag (je nachdem wie gut das angelegen ging). Seitdem haben wir nur durch das bessere Stillen auf 260-290ml pro Tag reduzieren können. Seitdem das Saugen klappt, stille ich immer beide Seiten bis er sich selbst abdockt und biete dann die Flasche an bis er nicht mehr weint, wenn ich sie ihm wegnehme. Die Mengen pro Still- & Füttervorgang variieren sehr stark zwischen 10ml und 60ml. Zusätzlich pumpe ich wann immer möglich Milch ab. Da liegen die Mengen pro Tag aktuell zwischen 50-70ml. Power Pumping schaffe ich aktuell zirka jeden zweiten Tag zu integrieren. Gestillt wird er nach Bedarf, aber zirka alle 2-3 Stunden unter Tags und in der Nacht.
Mein Wunsch wäre es die Milchmenge wieder zu erhöhen um voll stillen zu können. Ich bin aber sehr unsicher wie ich die Menge reduzieren kann, ohne ein hungriges Kind zu haben und ohne, dass er abnimmt. Vielleicht gibt es hier Tipps?
Hier die Gewichtsaufzeichnungen bisher:
31.1. Geburtsgewicht: 3.420
2.2 3.125
3.2. 3.085
4.2. 3.160
6.2. 3.100
7.2. 3.100 (Start zufüttern)
8.2. 3.135
9.2. 3.170
11.2. 3.200
15.2. 3.420
18.2. 3.490
Ich wäre sehr dankbar, falls es Erfahrungen gibt wie man es vielleicht noch schaffen kann voll zu stillen!
mein Sohn wurde am 31.1.25 geboren und wir kämpfen seit dem sehr mit dem stillen.
Zur Geburt: Er war genau 14 Tage vor ET dran und es war eine natürliche Geburt ohne Komplikationen. Er wurde zirka eine Stunde nach der Geburt das erste Mal angelegt und wir sind nach wenigen Stunden ambulant heimgegangen.
Bis zum 6.2. hatten wir das Gefühl, dass es mit dem Stillen ganz gut klappt. Am 6.2. hat er dann den ganzen Tag das Trinken komplett verweigert und nur geschrien. Auf Anraten unserer Hebamme haben wir dann eine Flasche gegeben. Danach hat er sich wieder normal anlegen lassen und getrunken. Am nächsten Tag wurde das Anlegen aber immer schwieriger und er hat sich immer wieder abgedockt und wir haben in der Nacht wieder eine Flasche gegeben. Dann wurde uns am 7.2. gesagt, dass wir zufüttern müssen, da das Gewicht zu gering ist und er zu gelb war. Die Unlust am Andocken wurde darauf geschoben, dass er zu schwach zum trinken wäre und uns wurde gesagt, dass sich das von selbst regulieren würde, wenn er stärker wird.
Wir haben begonnen mit einem Brusternährungsset zuzufüttern, am Anfang zirka 20-30ml pro Mahlzeit. Die Mengen haben sich aber sehr schnell auf 60ml erhöht, sodass wir irgendwann auf der Zufüttern mit der Flasche umgestiegen sind, da es zwischen nicht Andocken wollen und kleinen Mengen vom BES ein extrem Kräftezehrender Prozess war.
Mit den großen Zufüttermengen hat er Kleine dann gut zugenommen, aber das mit dem Anlegen und Saugen wurde nicht besser. Nach einigen Tagen habe ich auf Anraten von Freunden dann das Zungenband doch nochmal kontrollieren lassen (mir wurde immer gesagt, dass das gut passen würde). Und nachdem es getrennt wurde, konnte er plötzlich viel besser saugen.
Das Zungenband wurde am 18.2. durchtrennt. Davor hatten wir Zufüttermengen von 380-450 ml pro Tag (je nachdem wie gut das angelegen ging). Seitdem haben wir nur durch das bessere Stillen auf 260-290ml pro Tag reduzieren können. Seitdem das Saugen klappt, stille ich immer beide Seiten bis er sich selbst abdockt und biete dann die Flasche an bis er nicht mehr weint, wenn ich sie ihm wegnehme. Die Mengen pro Still- & Füttervorgang variieren sehr stark zwischen 10ml und 60ml. Zusätzlich pumpe ich wann immer möglich Milch ab. Da liegen die Mengen pro Tag aktuell zwischen 50-70ml. Power Pumping schaffe ich aktuell zirka jeden zweiten Tag zu integrieren. Gestillt wird er nach Bedarf, aber zirka alle 2-3 Stunden unter Tags und in der Nacht.
Mein Wunsch wäre es die Milchmenge wieder zu erhöhen um voll stillen zu können. Ich bin aber sehr unsicher wie ich die Menge reduzieren kann, ohne ein hungriges Kind zu haben und ohne, dass er abnimmt. Vielleicht gibt es hier Tipps?
Hier die Gewichtsaufzeichnungen bisher:
31.1. Geburtsgewicht: 3.420
2.2 3.125
3.2. 3.085
4.2. 3.160
6.2. 3.100
7.2. 3.100 (Start zufüttern)
8.2. 3.135
9.2. 3.170
11.2. 3.200
15.2. 3.420
18.2. 3.490
Ich wäre sehr dankbar, falls es Erfahrungen gibt wie man es vielleicht noch schaffen kann voll zu stillen!