Baby bevorzugt die rechte Seite / "verweigert" linke Brust
Verfasst: 16.01.2025, 09:21
Ich wollte schon öfter hier schreiben, dann hat es jedoch wieder alles geklappt und ich dachte, dass ich nur umsonst einen Aufriss mache. Aber weil jetzt wieder alles von vorne losgeht, bitte ich um eure Meinungen/Hilfe (Text ist etwas länger geworden):
Meine Kleine bevorzugt die rechte Brust und lehnt streckenweise die linke stark ab.
Das sieht dann wie folgt aus:
- Gezappel mit Händen und Füßen, dreht sich laut protestierend weg, geht bis hin zum Schmollmund machen und auch Mund verziehen (so, als ob etwas nicht schmeckt). Sie ist dann sehr laut und teilt deutlich mit, dass sie die Seite nicht will. Teils wird mit den Ärmchen auch gegen meine Brust gestemmt/geklopft (also unkoordiniert^^). (Wenn sie so laut ist, stresst mich das, wenn mein Mann da ist. Weil ich irgendwie nicht möchte, dass es ihn stört (zB wenn er schläft - zwar im Wohnzimmer derzeit aus Platzgründen, aber es ist eben sehr hellhörig bei uns).
- Nachts: Sie wird unruhig, sucht. Ich nehme sie hoch auf die linke Seite doch sie "schläft" dann, ist ruhig und der Mund ist zu (wenn ich sie ablege, wird gleich wieder gesucht, wenn ich sie an die rechte Seite anlege, saugt sie gleich = schläft also nicht in echt, nehme sie ja auf, weil sie unruhig ist und sucht. Wenn ich sie ablege, dann "robbt" sie auch gleich an mein Kissen ran und geht mit dem Mund hin. Also sie will trinken, aber nicht links.)
- Sie guckt mich an, nimmt die linke BW in den Mund, saugt einmal, hört dann auf und guckt mich wieder an, lächelt, ist aufmerksam. Ich sage dann "Hmmm, lecker! Oh wie lecker! Lecker, lecker, lecker!" Dann lächelt sie, geht wieder mit dem Gesicht ran und sucht, nimmt BW kurz in den Mund, einmal saugen und wieder loslassen. Das geht dann so weiter bis sie protestiert.
Ich frage sie dann (versuche es nicht vorwurfsvoll sondern mit einer liebevollen Stimme, gelingt mir aber nicht immer, da ich dann auch frustriert bin): "Was ist denn? Warum möchtest du hier nicht trinken? Das ist genauso gut wie die andere Seite. Komm, versuch es nochmal." etc.
Ich drehe sie dann, sodass sie in meiner rechten Armbeuge liegt, versuche ich es dann aber nochmal auf der linken Seite, quasi "versetzt" (Beine/Körper so halb auf dem Bett bzw der Couch. Evtl müsste ich das mit einem Stillkissen versuchen? Also, dass ihr Körper auf einem Level ist?)
Manchmal lässt sie sich so überlisten und denkt, es wäre die rechte BW und saugt dann ordentlich. Das funktioniert manchmal im Halbschlaf.
Aber oft protestiert sie dann (s.o.) oder macht nichts.
Wenn ich sie dann rechts in meine Armbeuge lege, dockt sie sofort an die rechte BW an und trinkt.
Angefangen hat es, dass aus der linken BW anfangs immer in hohem Bogen die Milch rausgespritzt ist. Da hatte sie dann protestiert und abgedockt und ich habe sie an die rechte Seite genommen, weil der Strahl nicht so schnell versiegt ist.
Leider habe ich das wohl zu oft gemacht. Hatte auch nicht daran gedacht, Milch aus der linken Seite auszustreichen, bevor ich sie stille, damit da nicht so ein Druck drauf ist.
Jetzt hat sie sich die rechte Seite schön "in Form" genuckelt und die linke eben nicht.
Mitte bis Ende Dezember war es wirklich schlimm, da hat sie die linke Seite so vehement verweigert, das sie dann auch richtig hart und prall geworden ist. Es war echt schmerzhaft
Ich hatte (und habe) echt Schiss vor einem Milchstau/einer Entzündung.
Ich hatte sie im Dezember auch einmal "gezwungen", quasi ihren Kopf halt festgehalten, als sie links wieder wegwollte. Nach zwei, drei Mal hin und her hat sie dann auch die Brust gut leergesaugt. Aber das habe ich auch nur einmal gemacht, weil die Milchpumpe nichts gebracht hatte und ich verzweifelt war.
Eine Freundin hatte mir vor der Geburt eine Milchpumpe ausgeliehen. Aber das klappt mal, dann auch wieder nicht, verlassen kann ich mich nicht darauf. Auch egal, ob ich davor massiere oder mit einem warmen Waschlappen die Seite aufwärme. Und per Hand ausstreichen funktioniert eigentlich nur, wenn der MSR ausgelöst wird, während sie auf der rechten Seite trinkt. Und dann klappt es auch nicht immer so, dass viel herauskommt. Bzw manchmal kommt viel (ein halbes oder manchmal auch ein ganzes nasses Mulltuch), aber die linke Brust ist teilweise trotzdem noch voll/etwas hart.
Anfang Januar hat sie auf einmal wieder die linke Seite genommen. Was war ich froh! Ich glaube, das war, nachdem ich erfolgreich mit der Milchpumpe die linke Seite entleert habe, da war die Brust dann schön weich.
Dann ging es ein paar Tage gut und sie trank von beiden Seiten. Ich dachte, dass sie sich endlich wieder an die linke gewöhnt bzw sie akzeptiert hat.
Doch das war nur von kurzer Dauer und jetzt stehe ich wieder vor demselben Problem. Vllt war ich da auch zu optimistisch bzw habe wieder demselben Fehler gemacht und sie (leider gewohntheitsmäßig und weil es eben ohne Probleme geht) rechts zuerst angedockt, sodass sie dann satt war.
Das Problem ist auch, dass ich sie unbewusst, wenn Besuch da war, rechts angelegt habe. Na gut, "unbewusst" stimmt wahrsch nicht ganz. Es war schon bewusst, weil ich weiß, dass es da klappt. Ich will halt nicht, das sie protestiert und Alarm macht wenn "Fremde" dabei sind. Da komme ich mir dann so ... ich weiß nicht, einfach so vor, als ob ich das nicht kann. Und wenn ich ins Schlafzimmer gehe, würde man das Geschrei auch hören, das Wissen darum stresst mich, von daher lasse ich es dann gleich und nehme die "gute" Seite.
Ich stille in der Wiege-Haltung. Stillen im Liegen funktioniert nicht bzw. hat das nur ein, zwei Mal geklappt (dann war es aber für mich super unbequem, da ich so halb rübergebeugt war / mich ziemlich verdreht habe).
Anfangs hatte ich sie auch auf dem Bauch, ich halb sitzend/nach hinten gelehnt. Das war auch nicht so erfolgreich, bzw. hat ihr das nie so richtig gefallen.
Dann habe ich im Oktober/November auch öfter die Hoppe-Reiter Position mit ihr gemacht (ist ja so ähnlich wie halb sitzend/nach hinten gelehnt, würde ich sagen). Da hat sie dann auch öfter (unter Protest) die linke Seite genommen. Aber dafür sie dann zu groß geworden bzw mein Oberkörper zu kurz, als dass es bequem für beide ist. (Ich müsste es nochmal ausprobieren, jedenfalls habe ich das so im Hinterkopf, weshalb ich das gelassen habe).
Ist die Bevorzugung einer Seite normal?
Wie kann ich ihr begreiflich machen, dass links auch okay ist?
Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht und wenn ja, gibt sich das mit zunehmenden Alter?
Ich kann ja verstehen, dass sie sich die rechte BW "formschön" für ihren Mund zurechtgenuckelt hat. Aber wenn sie sich der linken Seite verweigert, kann sie sich diese ja auch nicht genauso "formen".
Was kann ich tun? Ich würde es nochmal mit unterschiedlichen Stillpositionen versuchen, habe ich mir gedacht.
Meine Kleine bevorzugt die rechte Brust und lehnt streckenweise die linke stark ab.
Das sieht dann wie folgt aus:
- Gezappel mit Händen und Füßen, dreht sich laut protestierend weg, geht bis hin zum Schmollmund machen und auch Mund verziehen (so, als ob etwas nicht schmeckt). Sie ist dann sehr laut und teilt deutlich mit, dass sie die Seite nicht will. Teils wird mit den Ärmchen auch gegen meine Brust gestemmt/geklopft (also unkoordiniert^^). (Wenn sie so laut ist, stresst mich das, wenn mein Mann da ist. Weil ich irgendwie nicht möchte, dass es ihn stört (zB wenn er schläft - zwar im Wohnzimmer derzeit aus Platzgründen, aber es ist eben sehr hellhörig bei uns).
- Nachts: Sie wird unruhig, sucht. Ich nehme sie hoch auf die linke Seite doch sie "schläft" dann, ist ruhig und der Mund ist zu (wenn ich sie ablege, wird gleich wieder gesucht, wenn ich sie an die rechte Seite anlege, saugt sie gleich = schläft also nicht in echt, nehme sie ja auf, weil sie unruhig ist und sucht. Wenn ich sie ablege, dann "robbt" sie auch gleich an mein Kissen ran und geht mit dem Mund hin. Also sie will trinken, aber nicht links.)
- Sie guckt mich an, nimmt die linke BW in den Mund, saugt einmal, hört dann auf und guckt mich wieder an, lächelt, ist aufmerksam. Ich sage dann "Hmmm, lecker! Oh wie lecker! Lecker, lecker, lecker!" Dann lächelt sie, geht wieder mit dem Gesicht ran und sucht, nimmt BW kurz in den Mund, einmal saugen und wieder loslassen. Das geht dann so weiter bis sie protestiert.
Ich frage sie dann (versuche es nicht vorwurfsvoll sondern mit einer liebevollen Stimme, gelingt mir aber nicht immer, da ich dann auch frustriert bin): "Was ist denn? Warum möchtest du hier nicht trinken? Das ist genauso gut wie die andere Seite. Komm, versuch es nochmal." etc.
Ich drehe sie dann, sodass sie in meiner rechten Armbeuge liegt, versuche ich es dann aber nochmal auf der linken Seite, quasi "versetzt" (Beine/Körper so halb auf dem Bett bzw der Couch. Evtl müsste ich das mit einem Stillkissen versuchen? Also, dass ihr Körper auf einem Level ist?)
Manchmal lässt sie sich so überlisten und denkt, es wäre die rechte BW und saugt dann ordentlich. Das funktioniert manchmal im Halbschlaf.
Aber oft protestiert sie dann (s.o.) oder macht nichts.
Wenn ich sie dann rechts in meine Armbeuge lege, dockt sie sofort an die rechte BW an und trinkt.
Angefangen hat es, dass aus der linken BW anfangs immer in hohem Bogen die Milch rausgespritzt ist. Da hatte sie dann protestiert und abgedockt und ich habe sie an die rechte Seite genommen, weil der Strahl nicht so schnell versiegt ist.
Leider habe ich das wohl zu oft gemacht. Hatte auch nicht daran gedacht, Milch aus der linken Seite auszustreichen, bevor ich sie stille, damit da nicht so ein Druck drauf ist.
Jetzt hat sie sich die rechte Seite schön "in Form" genuckelt und die linke eben nicht.
Mitte bis Ende Dezember war es wirklich schlimm, da hat sie die linke Seite so vehement verweigert, das sie dann auch richtig hart und prall geworden ist. Es war echt schmerzhaft
Ich hatte (und habe) echt Schiss vor einem Milchstau/einer Entzündung.
Ich hatte sie im Dezember auch einmal "gezwungen", quasi ihren Kopf halt festgehalten, als sie links wieder wegwollte. Nach zwei, drei Mal hin und her hat sie dann auch die Brust gut leergesaugt. Aber das habe ich auch nur einmal gemacht, weil die Milchpumpe nichts gebracht hatte und ich verzweifelt war.
Eine Freundin hatte mir vor der Geburt eine Milchpumpe ausgeliehen. Aber das klappt mal, dann auch wieder nicht, verlassen kann ich mich nicht darauf. Auch egal, ob ich davor massiere oder mit einem warmen Waschlappen die Seite aufwärme. Und per Hand ausstreichen funktioniert eigentlich nur, wenn der MSR ausgelöst wird, während sie auf der rechten Seite trinkt. Und dann klappt es auch nicht immer so, dass viel herauskommt. Bzw manchmal kommt viel (ein halbes oder manchmal auch ein ganzes nasses Mulltuch), aber die linke Brust ist teilweise trotzdem noch voll/etwas hart.
Anfang Januar hat sie auf einmal wieder die linke Seite genommen. Was war ich froh! Ich glaube, das war, nachdem ich erfolgreich mit der Milchpumpe die linke Seite entleert habe, da war die Brust dann schön weich.
Dann ging es ein paar Tage gut und sie trank von beiden Seiten. Ich dachte, dass sie sich endlich wieder an die linke gewöhnt bzw sie akzeptiert hat.
Doch das war nur von kurzer Dauer und jetzt stehe ich wieder vor demselben Problem. Vllt war ich da auch zu optimistisch bzw habe wieder demselben Fehler gemacht und sie (leider gewohntheitsmäßig und weil es eben ohne Probleme geht) rechts zuerst angedockt, sodass sie dann satt war.
Das Problem ist auch, dass ich sie unbewusst, wenn Besuch da war, rechts angelegt habe. Na gut, "unbewusst" stimmt wahrsch nicht ganz. Es war schon bewusst, weil ich weiß, dass es da klappt. Ich will halt nicht, das sie protestiert und Alarm macht wenn "Fremde" dabei sind. Da komme ich mir dann so ... ich weiß nicht, einfach so vor, als ob ich das nicht kann. Und wenn ich ins Schlafzimmer gehe, würde man das Geschrei auch hören, das Wissen darum stresst mich, von daher lasse ich es dann gleich und nehme die "gute" Seite.
Ich stille in der Wiege-Haltung. Stillen im Liegen funktioniert nicht bzw. hat das nur ein, zwei Mal geklappt (dann war es aber für mich super unbequem, da ich so halb rübergebeugt war / mich ziemlich verdreht habe).
Anfangs hatte ich sie auch auf dem Bauch, ich halb sitzend/nach hinten gelehnt. Das war auch nicht so erfolgreich, bzw. hat ihr das nie so richtig gefallen.
Dann habe ich im Oktober/November auch öfter die Hoppe-Reiter Position mit ihr gemacht (ist ja so ähnlich wie halb sitzend/nach hinten gelehnt, würde ich sagen). Da hat sie dann auch öfter (unter Protest) die linke Seite genommen. Aber dafür sie dann zu groß geworden bzw mein Oberkörper zu kurz, als dass es bequem für beide ist. (Ich müsste es nochmal ausprobieren, jedenfalls habe ich das so im Hinterkopf, weshalb ich das gelassen habe).
Ist die Bevorzugung einer Seite normal?
Wie kann ich ihr begreiflich machen, dass links auch okay ist?
Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht und wenn ja, gibt sich das mit zunehmenden Alter?
Ich kann ja verstehen, dass sie sich die rechte BW "formschön" für ihren Mund zurechtgenuckelt hat. Aber wenn sie sich der linken Seite verweigert, kann sie sich diese ja auch nicht genauso "formen".
Was kann ich tun? Ich würde es nochmal mit unterschiedlichen Stillpositionen versuchen, habe ich mir gedacht.