PRE loswerden mit 4,5 Monaten
Verfasst: 13.07.2024, 15:00
Hallo,
ich habe hier schon eine Weile mitgelesen, finde mich auch in einigen Threads wieder und mache nun doch meinen eigenen auf. Unsere Tochter ist mittlerweile 4,5 Monate alt und wir sind gerade (wieder) dabei zu versuchen das Zufüttern loszuwerden. Die ersten Versuche haben wir mit unserer Nachsorgehebamme gemeinsam gemacht, eine Stillberatung hatten wir auch bereits.
Die Kinderarztpraxis war bis vor kurzem okay mit der Gewichtsentwicklung, jetzt hat uns eine Kinderärztin zu einem Herzultraschall geschickt, weil die Kleine so schleppend zunimmt. Zudem hat sie auch noch eine Bronchitis. Aktuell also vielleicht keine gute Zeit, um zu reduzieren, denke ich. Ich überlege nun, ob wir hätten mehr zufüttern sollen und nicht versuchen zu reduzieren und gleichzeitig ist mein Wunsch groß die Pre loszuwerden.
Unten habe ich erstmal alle Fragen beantwortet. Ich habe ziemlich viele Daten, braucht ihr da alle oder kann ich die vom Anfang genau, ein paar zwischendrin und den letzten Monat wieder genauer eingeben?
Ich bin sehr gespannt und freue mich auf eure Einschätzung, wo wir gerade stehen und wie wir vorgehen könnten.
Liebe Grüße
Akinna
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Wird mit Pre-Milch zugefüttert seit Tag 2, aktuell ca. 130-170 ml, in 3-4 Portionen mit dem Brusternährungsset. Zeitweise auch mit MuMi zusätzlich zugefüttert, pumpe jetzt aber seit ca. einem Monat nicht mehr, da ich meist auch nur geringe Mengen erzielt habe.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
8-12 x Stillen am Tag, meist 10 oder 11 mal. Immer beide Brüste, oft auch zwei Mal. Stillmahlzeit dauerte häufig bis zu einer Stunde, teilweise auch anderthalb, mittlerweile sind wir eher bei 30 – 45 Minuten. Kind nickert auch gern beim Stillen ein. An der rechten Brust trinkt sie zu Anfang hörbar effizient, links weniger lange. Ich nehme Domperidon, damit hat sich die effiziente Trinkdauer verbessert.
Schlafpausen am Tag außerhalb des Stillens eher selten, Kind schläft hauptsächlich an der Brust oder in der Trage ein.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Schätzungsweise 5-6 Pipi-Windeln, die haben wir bisher nicht gezählt.
Stuhlgang meist alle 2-3 Tage, häufig eher in Richtung fest wie Paste. Wir haben zu Beginn auch häufiger mit Zäpfchen, Bauchmassage, Radfahren etc. den Stuhlgang unterstützt, da er von Anfang an selten kam. Mittlerweile ist es unserer Info nach ok, sie quält sich nicht mehr so dabei und wir warten einfach ab. Wenn wir es rechtzeitig bemerken, halten wir sie ab.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Noch im Kreißsaal angelegt. Am zweiten Tag dann Unterzuckerung und Gabe von Glukoselösung am Nachmittag, Pumpbeginn mit sehr geringen Mengen. Zur Nacht hin dann die erste Zufütterung mit Pre-Milch per Fingerfeeding vom Vater. Kind konnte Temperatur nicht gut halten, daher Bonding angeraten und umgesetzt (Mutter und Vater). Am 3. Tag nach Hause und ab dem 4. Tag Betreuung durch die Nachsorgehebamme. Milcheinschuss habe ich nicht so richtig bemerkt. Stillstart insgesamt war sehr anstrengend, da wir die Kleine nachts zum Stillen und Zufüttern alle drei Stunden wecken mussten und sie nachts sehr fest geschlafen hat. Teilweise dauerte das Wecken schon eine halbe Stunde + Stillen + Fingerfeeding + Pumpen + Wickeln. Die Abstände haben wir sukzessive erhöht und irgendwann dann nach Bedarf nachts nur noch gestillt.
Manchmal unruhig an der Brust, scheint dann Probleme zu haben die Brustwarze zu erwischen. Ich hatte das Gefühl, dass sie nicht gut andockt/ effizient saugt. Hebamme und Stillberaterin beim Stilltreff fanden aber, dass es ok aussieht.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche haben wir selten mal benutzt, wenn das BES zu umständlich war (Öffentlichkeit), Schnuller hin und wieder (Autofahrt, manchmal Trage)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Aktuell nur bei der Kinderärztin (nur U-Untersuchungen und wegen dem Husten jetzt)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter: Schwangerschaftsdiabetes diätetisch eingestellt, leichte und eingestellte Schilddrüsenunterfunktion, Übergewicht, Domperidon seit dem 21.3., seit Anfang Juni in höherer Dosis mit mehr Erfolg
Kind: SGA, hinteres sichtbares Zungenbändchen in der 12. Lebenswoche durchtrennt,
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
Daten
25.02., 2845g, Krankenhaus Geburt
28.02., 2670g, Krankenhaus Entlassung
04.03., 2800g Hebamme, 220ml PRE
05.03., 2860g, Hebamme, 437ml PRE
06.03., 2900g, 423 ml PRE und Mumi
08.03., 2980g, 300ml PRE
10.03., 3030g, 310ml PRE
.
.
.
17.6., 4580g, 210 ml PRE
23.6., 4640g, 200ml PRE
26.6., 4630g, 160ml PRE
29.6., 4630g, 160ml PRE
2.7., 4660g, 160ml PRE
5.7., 4660g, 160ml PRE
8.7., 4590g, 175ml PRE
11.7. 4660g, 175ml PRE
ich habe hier schon eine Weile mitgelesen, finde mich auch in einigen Threads wieder und mache nun doch meinen eigenen auf. Unsere Tochter ist mittlerweile 4,5 Monate alt und wir sind gerade (wieder) dabei zu versuchen das Zufüttern loszuwerden. Die ersten Versuche haben wir mit unserer Nachsorgehebamme gemeinsam gemacht, eine Stillberatung hatten wir auch bereits.
Die Kinderarztpraxis war bis vor kurzem okay mit der Gewichtsentwicklung, jetzt hat uns eine Kinderärztin zu einem Herzultraschall geschickt, weil die Kleine so schleppend zunimmt. Zudem hat sie auch noch eine Bronchitis. Aktuell also vielleicht keine gute Zeit, um zu reduzieren, denke ich. Ich überlege nun, ob wir hätten mehr zufüttern sollen und nicht versuchen zu reduzieren und gleichzeitig ist mein Wunsch groß die Pre loszuwerden.
Unten habe ich erstmal alle Fragen beantwortet. Ich habe ziemlich viele Daten, braucht ihr da alle oder kann ich die vom Anfang genau, ein paar zwischendrin und den letzten Monat wieder genauer eingeben?
Ich bin sehr gespannt und freue mich auf eure Einschätzung, wo wir gerade stehen und wie wir vorgehen könnten.
Liebe Grüße
Akinna
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Wird mit Pre-Milch zugefüttert seit Tag 2, aktuell ca. 130-170 ml, in 3-4 Portionen mit dem Brusternährungsset. Zeitweise auch mit MuMi zusätzlich zugefüttert, pumpe jetzt aber seit ca. einem Monat nicht mehr, da ich meist auch nur geringe Mengen erzielt habe.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
8-12 x Stillen am Tag, meist 10 oder 11 mal. Immer beide Brüste, oft auch zwei Mal. Stillmahlzeit dauerte häufig bis zu einer Stunde, teilweise auch anderthalb, mittlerweile sind wir eher bei 30 – 45 Minuten. Kind nickert auch gern beim Stillen ein. An der rechten Brust trinkt sie zu Anfang hörbar effizient, links weniger lange. Ich nehme Domperidon, damit hat sich die effiziente Trinkdauer verbessert.
Schlafpausen am Tag außerhalb des Stillens eher selten, Kind schläft hauptsächlich an der Brust oder in der Trage ein.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Schätzungsweise 5-6 Pipi-Windeln, die haben wir bisher nicht gezählt.
Stuhlgang meist alle 2-3 Tage, häufig eher in Richtung fest wie Paste. Wir haben zu Beginn auch häufiger mit Zäpfchen, Bauchmassage, Radfahren etc. den Stuhlgang unterstützt, da er von Anfang an selten kam. Mittlerweile ist es unserer Info nach ok, sie quält sich nicht mehr so dabei und wir warten einfach ab. Wenn wir es rechtzeitig bemerken, halten wir sie ab.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Noch im Kreißsaal angelegt. Am zweiten Tag dann Unterzuckerung und Gabe von Glukoselösung am Nachmittag, Pumpbeginn mit sehr geringen Mengen. Zur Nacht hin dann die erste Zufütterung mit Pre-Milch per Fingerfeeding vom Vater. Kind konnte Temperatur nicht gut halten, daher Bonding angeraten und umgesetzt (Mutter und Vater). Am 3. Tag nach Hause und ab dem 4. Tag Betreuung durch die Nachsorgehebamme. Milcheinschuss habe ich nicht so richtig bemerkt. Stillstart insgesamt war sehr anstrengend, da wir die Kleine nachts zum Stillen und Zufüttern alle drei Stunden wecken mussten und sie nachts sehr fest geschlafen hat. Teilweise dauerte das Wecken schon eine halbe Stunde + Stillen + Fingerfeeding + Pumpen + Wickeln. Die Abstände haben wir sukzessive erhöht und irgendwann dann nach Bedarf nachts nur noch gestillt.
Manchmal unruhig an der Brust, scheint dann Probleme zu haben die Brustwarze zu erwischen. Ich hatte das Gefühl, dass sie nicht gut andockt/ effizient saugt. Hebamme und Stillberaterin beim Stilltreff fanden aber, dass es ok aussieht.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche haben wir selten mal benutzt, wenn das BES zu umständlich war (Öffentlichkeit), Schnuller hin und wieder (Autofahrt, manchmal Trage)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Aktuell nur bei der Kinderärztin (nur U-Untersuchungen und wegen dem Husten jetzt)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter: Schwangerschaftsdiabetes diätetisch eingestellt, leichte und eingestellte Schilddrüsenunterfunktion, Übergewicht, Domperidon seit dem 21.3., seit Anfang Juni in höherer Dosis mit mehr Erfolg
Kind: SGA, hinteres sichtbares Zungenbändchen in der 12. Lebenswoche durchtrennt,
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
Daten
25.02., 2845g, Krankenhaus Geburt
28.02., 2670g, Krankenhaus Entlassung
04.03., 2800g Hebamme, 220ml PRE
05.03., 2860g, Hebamme, 437ml PRE
06.03., 2900g, 423 ml PRE und Mumi
08.03., 2980g, 300ml PRE
10.03., 3030g, 310ml PRE
.
.
.
17.6., 4580g, 210 ml PRE
23.6., 4640g, 200ml PRE
26.6., 4630g, 160ml PRE
29.6., 4630g, 160ml PRE
2.7., 4660g, 160ml PRE
5.7., 4660g, 160ml PRE
8.7., 4590g, 175ml PRE
11.7. 4660g, 175ml PRE