Stillunsicherheiten auch beim 3. Kind
Verfasst: 06.06.2024, 12:13
Liebe Forum-Community,
ich habe länger hin und her überlegt, ob ich tatsächlich ein eigenes Thema aufmachen soll. Jetzt schläft die Kleine in der Trage und ich nutze mal die Zeit, um mir meine Still-Sorgen von der Seele zu schreiben.
Unser drittes Wunder kam am 13.3. zur Welt und ist seit gestern 12 Wochen alt. Sie war ein schweres Baby mit 4.326g. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bezüglich Stillen und Zunahme (hinteres Zungenband wurde schon im KH erkannt und an Tag 4 durchtrennt) und ca 3 Wochen pumpen und Zufüttern von MuMi mit Fingerfeeder und BES hat sie am 14. Lebenstag ihr Geburtsgewicht wieder erreicht und sich auf die 81. Perzentile eingependelt (wir haben vor ca 2 Wochen gewogen und das Gewicht unserer Stillberaterin geschickt, die uns bzgl Zungenband und Zufüttern im RL begleitet hat).
Durch das viele Pumpen kam ich rasch in eine Überproduktion und hatte wirklich viel Milch. Auch jetzt ist es so, dass ich nachts, wenn sie z.B. nach 6 Stunden Schlaf nur eine Seite stillt, im Anschluss noch 120 bis 140ml (beide Seiten) abpumpen kann.
Mein "Problem" bzw eigentlich meine Unsicherheit ist, dass meine Tochter von Anfang an fast durchschlafen würde. Die ersten Wochen habe ich mir den Wecker gestellt und versuche es auch jetzt noch, aber sie ist kaum wach zu bekommen. Wenn ich es denn mit Licht, wickeln, ansprechen, ausziehen usw. schaffe, lässt sie sich meist nur für eine Seite und ein paar Schlucke Milch andocken und schläft dann weiter. Mittlerweile bin ich auch einfach so müde, dass ich den Wecker oft auch nicht mehr höre.
Gestern Nacht z.B. schlief sie gegen 21:30 mit Stillen im Bett ein und wach wurde ich dann nach 5 Uhr! Ich war ganz erschrocken. Ich habe sie versucht zu wecken, gewickelt, umgezogen usw, dann hat sie dennoch nur eine Seite gestillt und ist wieder eingeschlafen.. Sie wurde dann von selbst um 7 Uhr wach und wollte nach dem Aufwachen auch nicht direkt stillen, sondern es hat wirklich ca 30 oder 45 Minuten gedauert, bis sie dann mal Interesse an der anderen Brust gezeigt hat...
Ich kenne sowas von den anderen Kindern nicht, die haben sich mehrmals in der Nacht gemeldet, und mache mir einfach große Sorgen, dass durch diese langen Stillpausen nachts die Milch zurück geht.. Irgendwie habe ich im Moment kein Vertrauen, dass sie sich nachts dann vielleicht mehr melden würde, sollte tagsüber die Milch zurück gehen. Vor ein oder zwei Wochen bin ich nachts noch in einem Milchsee aufgewacht, wenn sie mal 6 Stunden geschlafen hat und ich den Wecker überhört habe. Heute war nicht einmal das mehr der Fall.
Die Stillberaterin meinte vor 2 Wochen beim letzten Gewicht, dass ich sie aufgrund der guten Zunahme in ihrem Rhythmus schlafen lassen könne und auch nicht mehr pumpen müsse (das mache ich hin und wieder, wenn ich es schaffe um 2 oder 3 Uhr früh aufzustehen, um die Brüste zumindest einmal nachts voll zu entleeren und damit zu stimulieren).
Irgendwie kann ich die Stillzeit im Moment gar nicht genießen. Meine Gedanken kreisen immer darum, ob sie sich tagsüber eh genug holt, teilweise biete ich daher mitunter zu oft oder zu rasch die Brust an, die sie dann gar nicht möchte. Immer wieder frage ich mich, ob es vielleicht mit Fläschchen einfacher wäre.
Meine dringendste Frage an euch wäre, ob das jemand von seinem Baby auch kennt? Dass es einfach Babys gibt, die nachts mit so wenig stillen auskommen? Alle in meinem Umfeld sagen, ich solle mich freuen, dass ich so gute Nächte habe, und ich weiß, es stimmt ja auch. Gerade mit den beiden "großen" Kindern (5 und 3) ist so viel Action, dass ich es fein wäre, wenn ich mich abends mit einem guten Gefühl ins Bett legen und beruhigt schlafen könnte. Aber irgendwie schaffe ich das (noch) nicht..
Jetzt wird die Kleine wach, ich schicke einfach mal so ab.
ich habe länger hin und her überlegt, ob ich tatsächlich ein eigenes Thema aufmachen soll. Jetzt schläft die Kleine in der Trage und ich nutze mal die Zeit, um mir meine Still-Sorgen von der Seele zu schreiben.
Unser drittes Wunder kam am 13.3. zur Welt und ist seit gestern 12 Wochen alt. Sie war ein schweres Baby mit 4.326g. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bezüglich Stillen und Zunahme (hinteres Zungenband wurde schon im KH erkannt und an Tag 4 durchtrennt) und ca 3 Wochen pumpen und Zufüttern von MuMi mit Fingerfeeder und BES hat sie am 14. Lebenstag ihr Geburtsgewicht wieder erreicht und sich auf die 81. Perzentile eingependelt (wir haben vor ca 2 Wochen gewogen und das Gewicht unserer Stillberaterin geschickt, die uns bzgl Zungenband und Zufüttern im RL begleitet hat).
Durch das viele Pumpen kam ich rasch in eine Überproduktion und hatte wirklich viel Milch. Auch jetzt ist es so, dass ich nachts, wenn sie z.B. nach 6 Stunden Schlaf nur eine Seite stillt, im Anschluss noch 120 bis 140ml (beide Seiten) abpumpen kann.
Mein "Problem" bzw eigentlich meine Unsicherheit ist, dass meine Tochter von Anfang an fast durchschlafen würde. Die ersten Wochen habe ich mir den Wecker gestellt und versuche es auch jetzt noch, aber sie ist kaum wach zu bekommen. Wenn ich es denn mit Licht, wickeln, ansprechen, ausziehen usw. schaffe, lässt sie sich meist nur für eine Seite und ein paar Schlucke Milch andocken und schläft dann weiter. Mittlerweile bin ich auch einfach so müde, dass ich den Wecker oft auch nicht mehr höre.
Gestern Nacht z.B. schlief sie gegen 21:30 mit Stillen im Bett ein und wach wurde ich dann nach 5 Uhr! Ich war ganz erschrocken. Ich habe sie versucht zu wecken, gewickelt, umgezogen usw, dann hat sie dennoch nur eine Seite gestillt und ist wieder eingeschlafen.. Sie wurde dann von selbst um 7 Uhr wach und wollte nach dem Aufwachen auch nicht direkt stillen, sondern es hat wirklich ca 30 oder 45 Minuten gedauert, bis sie dann mal Interesse an der anderen Brust gezeigt hat...
Ich kenne sowas von den anderen Kindern nicht, die haben sich mehrmals in der Nacht gemeldet, und mache mir einfach große Sorgen, dass durch diese langen Stillpausen nachts die Milch zurück geht.. Irgendwie habe ich im Moment kein Vertrauen, dass sie sich nachts dann vielleicht mehr melden würde, sollte tagsüber die Milch zurück gehen. Vor ein oder zwei Wochen bin ich nachts noch in einem Milchsee aufgewacht, wenn sie mal 6 Stunden geschlafen hat und ich den Wecker überhört habe. Heute war nicht einmal das mehr der Fall.
Die Stillberaterin meinte vor 2 Wochen beim letzten Gewicht, dass ich sie aufgrund der guten Zunahme in ihrem Rhythmus schlafen lassen könne und auch nicht mehr pumpen müsse (das mache ich hin und wieder, wenn ich es schaffe um 2 oder 3 Uhr früh aufzustehen, um die Brüste zumindest einmal nachts voll zu entleeren und damit zu stimulieren).
Irgendwie kann ich die Stillzeit im Moment gar nicht genießen. Meine Gedanken kreisen immer darum, ob sie sich tagsüber eh genug holt, teilweise biete ich daher mitunter zu oft oder zu rasch die Brust an, die sie dann gar nicht möchte. Immer wieder frage ich mich, ob es vielleicht mit Fläschchen einfacher wäre.
Meine dringendste Frage an euch wäre, ob das jemand von seinem Baby auch kennt? Dass es einfach Babys gibt, die nachts mit so wenig stillen auskommen? Alle in meinem Umfeld sagen, ich solle mich freuen, dass ich so gute Nächte habe, und ich weiß, es stimmt ja auch. Gerade mit den beiden "großen" Kindern (5 und 3) ist so viel Action, dass ich es fein wäre, wenn ich mich abends mit einem guten Gefühl ins Bett legen und beruhigt schlafen könnte. Aber irgendwie schaffe ich das (noch) nicht..
Jetzt wird die Kleine wach, ich schicke einfach mal so ab.