Nachts abstillen für besseren Schlaf?
Verfasst: 28.04.2024, 09:18
Hallo ihr lieben,
Der Titel ist etwas reißerisch, ich möchte nicht abstillen, ich möchte eigentlich nur besser schlafen
Mein Sohn K ist jetzt 2;4 Jahre, er war schreibaby, extremkontaktschläfer, ist jetzt sehr autonom und motorisch sehr fit, mutig, halt so ein ganz normales Kleinkind.
Wir sind mittlerweile so weit, dass er die ersten paar Stunden (alles zwischen 2 und 5 Stunden) in seinem Bett schläft. Wir machen ihn bettfertig, lesen ein Buch, wir stillen, dann kam ich mich neben das Bett setzen bis er eingeschlafen ist.
Nur nachts, nachts wacht er ständig auf. Manchmal ist er so unruhig, dass er dann stillt, sich Wegdreht, 1 Minute gefühlt tief(!) schlummert - dann dreht er sich mit einem weinen wieder zu mir und dockt wieder an. Das geht dann eine halbe Stunde. Ihr kennt das vielleicht, wenn das Kind unruhig schläft, schläft man selber gar nicht.
Und wo ist der Papa? Fragt ihr euch vielleicht. Der zieht nachts aus, wenn es ihm im Familien Bett zu bunt wird.
Wenn er versucht K ins Bett zu bringen oder nachts zu beruhigen rastet K komplett aus.
Ins Bett bringen geht nur wen ich nicht in der Wohnung bin, das haben wir aber nachts noch nicht ausprobiert, weil der Papa Angst hat, dass K sich dann gar nicht beruhigt.
Und da sind wir bei der Krux: mein Partner hat jetzt zu mir gesagt, ich solle doch nachts abstillen, dann könnte ich mal eine Nacht woanders (durch) schlafen.
Er war immer sehr supportive, durch den schweren stillstart und hat auch das "Langzeit stillen" unterstützt.
Ich bezweifle, dass nachts abstillen die Lösung ist.
K ist im Moment extrem auf mich fixiert und lehnt seinen Papa bei allen pflegerischen Geschichten komplett ab, wenn ich auch verfügbar bin.
Wickeln, Zähne putzen, in den Schlaf begleiten usw.
Außerdem hatten wir auch schon einige Nächte, in denen wir gar nicht gestillt haben und ich K dann anders beruhigen konnte.
Da habe ich auch nicht mehr geschlafen, ich konnte nur das dauernuckeln nicht mehr ertragen, kuscheln ging dann eher.
Ich habe hier kein Dorf, meine Mutter hat mich nur 6 Monate gestillt und "du hast immer und überall geschlafen!" oder "da hast du ihn dran gewöhnt, er muss jetzt mal lernen alleine zu schlafen!!!!"
Wie war das bei euch? Ich gehe echt auf dem Zahnfleisch weil ich seit über 2 Jahren jede Nacht alleine mache. Und seien wir ganz ehrlich, wenn ich das Kind durch die Wohnung schreien höre kann ich auch nicht schlafen.
Liebe Grüße,
Lumi
Der Titel ist etwas reißerisch, ich möchte nicht abstillen, ich möchte eigentlich nur besser schlafen
Mein Sohn K ist jetzt 2;4 Jahre, er war schreibaby, extremkontaktschläfer, ist jetzt sehr autonom und motorisch sehr fit, mutig, halt so ein ganz normales Kleinkind.
Wir sind mittlerweile so weit, dass er die ersten paar Stunden (alles zwischen 2 und 5 Stunden) in seinem Bett schläft. Wir machen ihn bettfertig, lesen ein Buch, wir stillen, dann kam ich mich neben das Bett setzen bis er eingeschlafen ist.
Nur nachts, nachts wacht er ständig auf. Manchmal ist er so unruhig, dass er dann stillt, sich Wegdreht, 1 Minute gefühlt tief(!) schlummert - dann dreht er sich mit einem weinen wieder zu mir und dockt wieder an. Das geht dann eine halbe Stunde. Ihr kennt das vielleicht, wenn das Kind unruhig schläft, schläft man selber gar nicht.
Und wo ist der Papa? Fragt ihr euch vielleicht. Der zieht nachts aus, wenn es ihm im Familien Bett zu bunt wird.
Wenn er versucht K ins Bett zu bringen oder nachts zu beruhigen rastet K komplett aus.
Ins Bett bringen geht nur wen ich nicht in der Wohnung bin, das haben wir aber nachts noch nicht ausprobiert, weil der Papa Angst hat, dass K sich dann gar nicht beruhigt.
Und da sind wir bei der Krux: mein Partner hat jetzt zu mir gesagt, ich solle doch nachts abstillen, dann könnte ich mal eine Nacht woanders (durch) schlafen.
Er war immer sehr supportive, durch den schweren stillstart und hat auch das "Langzeit stillen" unterstützt.
Ich bezweifle, dass nachts abstillen die Lösung ist.
K ist im Moment extrem auf mich fixiert und lehnt seinen Papa bei allen pflegerischen Geschichten komplett ab, wenn ich auch verfügbar bin.
Wickeln, Zähne putzen, in den Schlaf begleiten usw.
Außerdem hatten wir auch schon einige Nächte, in denen wir gar nicht gestillt haben und ich K dann anders beruhigen konnte.
Da habe ich auch nicht mehr geschlafen, ich konnte nur das dauernuckeln nicht mehr ertragen, kuscheln ging dann eher.
Ich habe hier kein Dorf, meine Mutter hat mich nur 6 Monate gestillt und "du hast immer und überall geschlafen!" oder "da hast du ihn dran gewöhnt, er muss jetzt mal lernen alleine zu schlafen!!!!"
Wie war das bei euch? Ich gehe echt auf dem Zahnfleisch weil ich seit über 2 Jahren jede Nacht alleine mache. Und seien wir ganz ehrlich, wenn ich das Kind durch die Wohnung schreien höre kann ich auch nicht schlafen.
Liebe Grüße,
Lumi