Wunsch nach Vollstillen, Brusternährungsset, Saugschwäche, Milchbildung
Verfasst: 25.03.2024, 18:44
Hallo zusammen,
ich bin vor sieben Wochen Mama einer kleinen Tochter geworden. Unsere Anfangszeit war turbulent, so auch der Stillstart. Und obwohl ich jeden Moment genieße, ist das Stillthema immer dominant und bestimmt unseren Alltag auf eine deprimierende Art und Weise. Ich hoffe so so sehr, So viele Mahlzeiten wie möglich ausschließlich zu stillen oder sogar irgendwann zum Vollstillen zu kommen. Ich bin sehr ratlos, woran es denn liegt, an einer möglichen Saugschwäche oder meiner Bildung von Mutterlich (Mumi).
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Ein Mädchen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde. Mengen siehe Tabelle.
Meistens wird mit Pre zugefüttert, so oft es geht mit Mumi, aber Abpumpen bringt noch nicht den Erfolg und ist zeitlich oft schwierig. Zufütterung siehe Tabelle unten.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich versuche alle zwei bis drei Stunden zu stillen, zu Beginn auch mal nachmittags zwei Stunden am Stück, wenn sie Bedarf zeigt, nachts oft auch jede Stunde. Nachts haben wir manchmal eine Pause von circa 4 Stunden in der ersten Nachthälfte. Mit dem Brusternährungsset mit füttere ich seit etwas über eine Woche und bis heute zu. Zu Anfang konnte ich Mahlzeiten nur stillen und die Flasche bzw. später das Brusternährungsset hinterhergeben, mittlerweile schreit sie aber meine Brust über Tag an, wenn nicht zusätzlich Milch zur das Brusternährungsset dazukommt. Sie scheint deprimiert zu sein. Nachts klappt aber ausschließliches Stillen gut (20:00-8:00). Aktuell ziehe ich das Set fast bei jeder Mahlzeit hinzu, weil sie sonst einfach frustriert ist, und nachdem meine Hebamme eine mäßige Gewichtszunahme (50-70g) verzeichnete, sollte ich auf 300ml Pre hochgehen, statt vorher 200ml. Der Kinderarzt sprach aber von einer perfekte Zunahme auf der Perzentile, das fand ich sehr verwirrend. Seitdem tracke ich die Daten genau. Ich versuche vorher zu stillen und es dann verzögert einzusetzen. Das Geschrei ist aber je nachdem groß. Sie scheint sich nicht mehr als zwei bis drei Züge anzustrengen und gibt direkt auf.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Siehe Tabelle
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Wir konnten in der ersten Stunde nach der Geburt direkt stillen, dann ging es aber in den OP wegen fehlender Plazenta, dort hatte ich einen sehr hohen Blutverlust. Danach stillte ich aber sehr häufig und es schien zu klappen. An Tag drei schockierte uns ein Zuckerwert von 22 und es ging für eine Woche in der Kinderklinik. Dort zeigte eine Stillberaterin nochmal Stillpositionen und ich pumpe regelmäßig ab. Zufüttern mussten wir ab dann, leider mit der Flasche, es wurde mir nichts anderes angeboten. Sie bekam immer sehr viel HA-Nahrung, wegen des Zuckers. Laut Hebamme hat sich ihr Magen von da an sehr gedehnt und meine Mumi kam nicht mehr hinterher. In dieser Woche nahm ich aber zehn Kilo ab und der Stress sorgte dafür, dass die Muttermilch, zumindest beim Abpumpen, immer weniger wurde. Zuhause stillten wir und fütterten per Flasche Pre zu. Meine Hebamme empfahl mir irgendwann, per Spritze zuzufüttern, um von den Flaschen wegzukommen. Das klappte nicht so gut, sie störte der Schlauch und die Mengen von Teils 90 ml waren einfach zu viel. Ich ging wieder auf die Flasche zurück und bestellte mir ein Brusternährungset. Damit füttere ich bis heute zu. Zu Anfang konnte ich Mahlzeiten nur stillen, mittlerweile schreit sie aber meine Brust über Tag an, wenn nicht zusätzlich Milch zur das Brusternährungsset dazukommt. Sie scheint deprimiert zu sein. Nachts klappt aber ausschließliches Stillen gut (20:00-8:00). Aktuell ziehe ich das Set bei 3-4 Mahlzeiten hinzu. Ich versuche vorher zu stillen und es dann verzögert einzusetzen. Das Geschrei ist aber je nachdem groß. Sie scheint sich nicht mehr als zwei bis drei Züge anzustrengen und gibt direkt auf. Das macht mir wahnsinnig zu schaffen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschen (Mam) kennt sie, Schnuller ganz vereinzelt, aktuell aber nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Krankengymnastik wegen eines Ödems am Arm. Hebamme kommt einmal in der Woche.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Schilddrüse wurde gecheckt.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
Die Daten seit dem 16.03.24:
Datum, Gewicht, Zufütterung Pre, Zufütterung Mumi, Stuhl, Pipi
16.03.24 4300 300 40 5 6
17.03.24 150 70 3 5
18.03.24 4320 260 35 3 7
19.03.24 4370 200 (eine Mahlzeit nicht eingetragen) 35 2 5
20.03.24 280 25 1 4
21.03.24 200 25 1 5
22.03.24 280 70 4 7
23.03.24 4480 280 4 6
24.03.24 230 3 4
Ich habe das Forum kürzlich entdeckt und mir einige Threads durchgelesen. Daher werde ich dann nochmal einiges verändern, nach dem, was ich gelesen habe:
Ab jetzt werde ich jeden Tag zur selben Zeit das Gewicht nehmen, das wusste ich vorher nicht. Wir haben eine Waage aus der Apotheke und alle Wiegeergebnisse sind von mir. Außerdem versuche ich die Zufüttermenge bei genau 300ml festzulegen, bis dato war es immer ein wenig nach Bedarf, aber schon daran orientiert.
Ich hoffe sehr auf Hilfe und Unterstützung und freue mich riesig über eine Antwort!
Viele Grüße
Christina
ich bin vor sieben Wochen Mama einer kleinen Tochter geworden. Unsere Anfangszeit war turbulent, so auch der Stillstart. Und obwohl ich jeden Moment genieße, ist das Stillthema immer dominant und bestimmt unseren Alltag auf eine deprimierende Art und Weise. Ich hoffe so so sehr, So viele Mahlzeiten wie möglich ausschließlich zu stillen oder sogar irgendwann zum Vollstillen zu kommen. Ich bin sehr ratlos, woran es denn liegt, an einer möglichen Saugschwäche oder meiner Bildung von Mutterlich (Mumi).
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Ein Mädchen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde. Mengen siehe Tabelle.
Meistens wird mit Pre zugefüttert, so oft es geht mit Mumi, aber Abpumpen bringt noch nicht den Erfolg und ist zeitlich oft schwierig. Zufütterung siehe Tabelle unten.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich versuche alle zwei bis drei Stunden zu stillen, zu Beginn auch mal nachmittags zwei Stunden am Stück, wenn sie Bedarf zeigt, nachts oft auch jede Stunde. Nachts haben wir manchmal eine Pause von circa 4 Stunden in der ersten Nachthälfte. Mit dem Brusternährungsset mit füttere ich seit etwas über eine Woche und bis heute zu. Zu Anfang konnte ich Mahlzeiten nur stillen und die Flasche bzw. später das Brusternährungsset hinterhergeben, mittlerweile schreit sie aber meine Brust über Tag an, wenn nicht zusätzlich Milch zur das Brusternährungsset dazukommt. Sie scheint deprimiert zu sein. Nachts klappt aber ausschließliches Stillen gut (20:00-8:00). Aktuell ziehe ich das Set fast bei jeder Mahlzeit hinzu, weil sie sonst einfach frustriert ist, und nachdem meine Hebamme eine mäßige Gewichtszunahme (50-70g) verzeichnete, sollte ich auf 300ml Pre hochgehen, statt vorher 200ml. Der Kinderarzt sprach aber von einer perfekte Zunahme auf der Perzentile, das fand ich sehr verwirrend. Seitdem tracke ich die Daten genau. Ich versuche vorher zu stillen und es dann verzögert einzusetzen. Das Geschrei ist aber je nachdem groß. Sie scheint sich nicht mehr als zwei bis drei Züge anzustrengen und gibt direkt auf.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Siehe Tabelle
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Wir konnten in der ersten Stunde nach der Geburt direkt stillen, dann ging es aber in den OP wegen fehlender Plazenta, dort hatte ich einen sehr hohen Blutverlust. Danach stillte ich aber sehr häufig und es schien zu klappen. An Tag drei schockierte uns ein Zuckerwert von 22 und es ging für eine Woche in der Kinderklinik. Dort zeigte eine Stillberaterin nochmal Stillpositionen und ich pumpe regelmäßig ab. Zufüttern mussten wir ab dann, leider mit der Flasche, es wurde mir nichts anderes angeboten. Sie bekam immer sehr viel HA-Nahrung, wegen des Zuckers. Laut Hebamme hat sich ihr Magen von da an sehr gedehnt und meine Mumi kam nicht mehr hinterher. In dieser Woche nahm ich aber zehn Kilo ab und der Stress sorgte dafür, dass die Muttermilch, zumindest beim Abpumpen, immer weniger wurde. Zuhause stillten wir und fütterten per Flasche Pre zu. Meine Hebamme empfahl mir irgendwann, per Spritze zuzufüttern, um von den Flaschen wegzukommen. Das klappte nicht so gut, sie störte der Schlauch und die Mengen von Teils 90 ml waren einfach zu viel. Ich ging wieder auf die Flasche zurück und bestellte mir ein Brusternährungset. Damit füttere ich bis heute zu. Zu Anfang konnte ich Mahlzeiten nur stillen, mittlerweile schreit sie aber meine Brust über Tag an, wenn nicht zusätzlich Milch zur das Brusternährungsset dazukommt. Sie scheint deprimiert zu sein. Nachts klappt aber ausschließliches Stillen gut (20:00-8:00). Aktuell ziehe ich das Set bei 3-4 Mahlzeiten hinzu. Ich versuche vorher zu stillen und es dann verzögert einzusetzen. Das Geschrei ist aber je nachdem groß. Sie scheint sich nicht mehr als zwei bis drei Züge anzustrengen und gibt direkt auf. Das macht mir wahnsinnig zu schaffen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschen (Mam) kennt sie, Schnuller ganz vereinzelt, aktuell aber nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Krankengymnastik wegen eines Ödems am Arm. Hebamme kommt einmal in der Woche.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Schilddrüse wurde gecheckt.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
Die Daten seit dem 16.03.24:
Datum, Gewicht, Zufütterung Pre, Zufütterung Mumi, Stuhl, Pipi
16.03.24 4300 300 40 5 6
17.03.24 150 70 3 5
18.03.24 4320 260 35 3 7
19.03.24 4370 200 (eine Mahlzeit nicht eingetragen) 35 2 5
20.03.24 280 25 1 4
21.03.24 200 25 1 5
22.03.24 280 70 4 7
23.03.24 4480 280 4 6
24.03.24 230 3 4
Ich habe das Forum kürzlich entdeckt und mir einige Threads durchgelesen. Daher werde ich dann nochmal einiges verändern, nach dem, was ich gelesen habe:
Ab jetzt werde ich jeden Tag zur selben Zeit das Gewicht nehmen, das wusste ich vorher nicht. Wir haben eine Waage aus der Apotheke und alle Wiegeergebnisse sind von mir. Außerdem versuche ich die Zufüttermenge bei genau 300ml festzulegen, bis dato war es immer ein wenig nach Bedarf, aber schon daran orientiert.
Ich hoffe sehr auf Hilfe und Unterstützung und freue mich riesig über eine Antwort!
Viele Grüße
Christina