Gedeihstörung obwohl das Stillen super klappt
Verfasst: 23.12.2023, 08:46
Hallo zusammen,
leider nimmt unsere Tochter seit längerem nicht mehr ausreichend zu. Wir machen uns etwas Sorgen, dass es doch an der mangelnden Ernährung liegt. Geboren ist sie am 2.8.2023.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)?
Abgepumpte Muttermilch wenn ich nicht da bin (ca. 1-2x die Woche), dann 50-100ml
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille alle 2-3 Stunden, nachts meist schon nach ca. 90min wieder. Wir stillen 10-15min je nachdem wie viel Hunger sie hat. Ich biete ihr immer beide Brüste an. Sie schläft noch dreimal tags, dann eben immer so knapp 90-120min. Abends macht sie meistens ein längeres Schläfchen zwischen 20 und 23 Uhr. Ich biete ihr auch häufiger die Brust an, wenn sie aber keinen Hunger hat, dann trinkt sie auch wirklich nichts.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
ca. 2-3 Stuhlgang am Tag, weitere 2-3 Windeln nur mit Urin. Schon sehr lange keinen Stuhlgang mehr nachts.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ich konnte sie direkt nach der Entbindung anlegen und das Stillen hat gleich sehr gut geklappt. Sie kam um 23.20 Uhr und wir haben die ganze Nacht schon ca. alle 2h gestillt. Sie trank von Anfang an sehr zügig.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Die ersten 10 Wochen gar nichts. Seit dem eben ab und zu Flaschen zur Zufütterung, wenn ich nicht da bin und sie größere Mengen trinken möchte (sonst mit dem Löffel). Schnuller zum Schlafen und im Auto (sie hasst Autofahren wie die Pest und ist da kaum zu beruhigen). Ihr Trinkverhalten hat sich dadurch aber für uns nicht merkbar verändert. Sie nimmt den Schnuller auch nur in diesen Situationen und auch da lang nicht mehr. Sie ist insgesamt nicht so gern am Schnullern.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Es ist mein zweites Kind. Meine Hebamme und die Kinderärztin haben sich das Baby angeschaut und das Gewicht ist defnitiv zu gering und auch die Zunahme zu gering. Aber da sie sehr agil und fit ist, machen sie sich keine Sorgen. Beim Kinderarzt muss ich jedoch zwischen den Us jetzt auch zum Wiegen kommen.
Die Hebamme hat mich 24h Stillwiegen lassen. In der Zeit hat sie eine angemessene Menge Milch getrunken (800ml, minimum wären 740ml gewesen).
Zufüttern mit Pre haben beide abgelehnt, weil sie ja anscheinend genug trinkt. Rat war, entweder hochkalorische Pre zuzufüttern oder mit der Beikost zu starten und diese möglichst hochkalorisch zu gestalten.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Übergewicht bei mir
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mein erstes Kind war ein Frühchen, bei dem wir daher zufüttern mussten (am Anfang auch Pre, später abgepumpte Muttermilch) und erst nach Erreichen der 3kg auf das Vollstillen wechseln konnten (vorher bekam er FMS in die Muttermilch eingerührt). Mein Sohn war gefühlt ständig an der Brust, hatte aber natürlich aufgrund des geringen Geburtsgewichts auch hohen Nachholbedarf. Am Anfang haben wir mit Stillhütchen gestillt, nach ein paar Wochen zu Hause haben wir das gemeinsam mit der Hebamme abgewöhnt. Ich hatte ab a. dem 5 Monat bei ihm recht häufig Entzündungen, Milchstau und Milchbläschen, die wir aber mit Stillen und Abpumpem dann immer ganz gut hinbekommen haben. Nach dem Beikoststart mit knapp 6 Monaten hat er von sich aus immer weniger Milch verlangt und nach 8 Monaten die Brust dann verweigert.
Ich wollte daher dieses Mal sehr gerne einfach "nur" stillen.
Gewicht
2.8. 2820g Geburt KH (natürliche Geburt ohne Schmerzmittel), 51cm
8.5. 2700g gewogen im KH
6.8. 2800g gewogen von der Hebamme zu Hause
8.8. 2950gr Hebamme
10.8. 3040gr Hebamme
16.8. 3090gr Hebamme
24.8. 3530gr Hebamme
5.9. 3720gr Hebamme
17.9. 4200gr (Personenwaage)
7.10. 4400gr (Personenwaage)
26.10. 4600gr (Personenwaage), 60cm
9.11. 62cm
12.11. 4600gr (Personenwaage)
13.11. 4600gr (Personenwaage)
14.11. 4680gr Hebamme
15.11. 4720gr ab jetzt Waage aus Apotheke
16.11. 4730gr, zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
18.11. 4840gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
20.11. 4840gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
21.11. 4910gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
24.11. 4920gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
25.11. 4920gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
26.11. 4980gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
1.12. 4990gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
2.12. 5000gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
4.12. 5020gr
5.12. 5060gr
7.12. 5070gr
10.12. 5110gr
12.12. 5120gr
13.12. 5160gr
22.12. 5190gr
23.12. 5170gr, 63cm
Die ständige Gewichskontrolle stresst mich und ist immer mit der Angst verbunden, dass sie zu wenig zugenommen hat.
Sie ist sonst super entwickelt.
16.10. Kopf heben
26.10 Drehen von Bauch auf Rücken, zwei Wochen später Drehen von Rücken auf Bauch
10.11. sehr gezieltes Greifen von Spielzeug und Dingen
Gestern hat der große Bruder ihr einen Gurkenschnitz hingehalten und sie hat ihn zielgerichtet geschnappt, in den Mund und darauf raumgekaut und sich sehr gefreut. Beim Wegnehmen war sie sehr motzig und wollte ihn unbedingt wieder.
Sie lacht viel, ist gut drauf, sehr aktiv und neugierig.
leider nimmt unsere Tochter seit längerem nicht mehr ausreichend zu. Wir machen uns etwas Sorgen, dass es doch an der mangelnden Ernährung liegt. Geboren ist sie am 2.8.2023.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)?
Abgepumpte Muttermilch wenn ich nicht da bin (ca. 1-2x die Woche), dann 50-100ml
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille alle 2-3 Stunden, nachts meist schon nach ca. 90min wieder. Wir stillen 10-15min je nachdem wie viel Hunger sie hat. Ich biete ihr immer beide Brüste an. Sie schläft noch dreimal tags, dann eben immer so knapp 90-120min. Abends macht sie meistens ein längeres Schläfchen zwischen 20 und 23 Uhr. Ich biete ihr auch häufiger die Brust an, wenn sie aber keinen Hunger hat, dann trinkt sie auch wirklich nichts.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
ca. 2-3 Stuhlgang am Tag, weitere 2-3 Windeln nur mit Urin. Schon sehr lange keinen Stuhlgang mehr nachts.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ich konnte sie direkt nach der Entbindung anlegen und das Stillen hat gleich sehr gut geklappt. Sie kam um 23.20 Uhr und wir haben die ganze Nacht schon ca. alle 2h gestillt. Sie trank von Anfang an sehr zügig.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Die ersten 10 Wochen gar nichts. Seit dem eben ab und zu Flaschen zur Zufütterung, wenn ich nicht da bin und sie größere Mengen trinken möchte (sonst mit dem Löffel). Schnuller zum Schlafen und im Auto (sie hasst Autofahren wie die Pest und ist da kaum zu beruhigen). Ihr Trinkverhalten hat sich dadurch aber für uns nicht merkbar verändert. Sie nimmt den Schnuller auch nur in diesen Situationen und auch da lang nicht mehr. Sie ist insgesamt nicht so gern am Schnullern.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Es ist mein zweites Kind. Meine Hebamme und die Kinderärztin haben sich das Baby angeschaut und das Gewicht ist defnitiv zu gering und auch die Zunahme zu gering. Aber da sie sehr agil und fit ist, machen sie sich keine Sorgen. Beim Kinderarzt muss ich jedoch zwischen den Us jetzt auch zum Wiegen kommen.
Die Hebamme hat mich 24h Stillwiegen lassen. In der Zeit hat sie eine angemessene Menge Milch getrunken (800ml, minimum wären 740ml gewesen).
Zufüttern mit Pre haben beide abgelehnt, weil sie ja anscheinend genug trinkt. Rat war, entweder hochkalorische Pre zuzufüttern oder mit der Beikost zu starten und diese möglichst hochkalorisch zu gestalten.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Übergewicht bei mir
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mein erstes Kind war ein Frühchen, bei dem wir daher zufüttern mussten (am Anfang auch Pre, später abgepumpte Muttermilch) und erst nach Erreichen der 3kg auf das Vollstillen wechseln konnten (vorher bekam er FMS in die Muttermilch eingerührt). Mein Sohn war gefühlt ständig an der Brust, hatte aber natürlich aufgrund des geringen Geburtsgewichts auch hohen Nachholbedarf. Am Anfang haben wir mit Stillhütchen gestillt, nach ein paar Wochen zu Hause haben wir das gemeinsam mit der Hebamme abgewöhnt. Ich hatte ab a. dem 5 Monat bei ihm recht häufig Entzündungen, Milchstau und Milchbläschen, die wir aber mit Stillen und Abpumpem dann immer ganz gut hinbekommen haben. Nach dem Beikoststart mit knapp 6 Monaten hat er von sich aus immer weniger Milch verlangt und nach 8 Monaten die Brust dann verweigert.
Ich wollte daher dieses Mal sehr gerne einfach "nur" stillen.
Gewicht
2.8. 2820g Geburt KH (natürliche Geburt ohne Schmerzmittel), 51cm
8.5. 2700g gewogen im KH
6.8. 2800g gewogen von der Hebamme zu Hause
8.8. 2950gr Hebamme
10.8. 3040gr Hebamme
16.8. 3090gr Hebamme
24.8. 3530gr Hebamme
5.9. 3720gr Hebamme
17.9. 4200gr (Personenwaage)
7.10. 4400gr (Personenwaage)
26.10. 4600gr (Personenwaage), 60cm
9.11. 62cm
12.11. 4600gr (Personenwaage)
13.11. 4600gr (Personenwaage)
14.11. 4680gr Hebamme
15.11. 4720gr ab jetzt Waage aus Apotheke
16.11. 4730gr, zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
18.11. 4840gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
20.11. 4840gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
21.11. 4910gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
24.11. 4920gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
25.11. 4920gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
26.11. 4980gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
1.12. 4990gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
2.12. 5000gr zusätzlich Muttermilchsahne mit dem Löffel
4.12. 5020gr
5.12. 5060gr
7.12. 5070gr
10.12. 5110gr
12.12. 5120gr
13.12. 5160gr
22.12. 5190gr
23.12. 5170gr, 63cm
Die ständige Gewichskontrolle stresst mich und ist immer mit der Angst verbunden, dass sie zu wenig zugenommen hat.
Sie ist sonst super entwickelt.
16.10. Kopf heben
26.10 Drehen von Bauch auf Rücken, zwei Wochen später Drehen von Rücken auf Bauch
10.11. sehr gezieltes Greifen von Spielzeug und Dingen
Gestern hat der große Bruder ihr einen Gurkenschnitz hingehalten und sie hat ihn zielgerichtet geschnappt, in den Mund und darauf raumgekaut und sich sehr gefreut. Beim Wegnehmen war sie sehr motzig und wollte ihn unbedingt wieder.
Sie lacht viel, ist gut drauf, sehr aktiv und neugierig.