Hartnäckige lange Virusinfektion in der Stillzeit - abstillen?
Verfasst: 31.07.2023, 21:08
Hallo liebe SuT'ler,
Nachdem mir schon bei meinen Stillproblemen am Anfang meiner Stillbezeichnung geholfen wurde und ich super Happy bin, dass ich jetzt über viele Monate eine wunderbare Stillbeziehung zu meiner Tochter hatte, hoffe ich Mal wieder auf Hilfe.
Meine Tochter ist jetzt knapp 15 Monate (geb. Mai 22). Sie isst gut und ist seit Anfang Mai in der Kita. Ich arbeite schon seit Januar wieder - mein Mann hatte 5 Monate Elternzeit. Von daher ist die Arbeit eingespielt. Aktuell sind wir noch beide in Teilzeit und ich empfinde die Situation mit Arbeit/Kita prinzipiell nicht als stressig.
Jetzt war ich die ganze Coronazeit komplett verschont von Erkältungen, Infekten und dergleichen und habe jetzt "plötzlich" ein Kita-Kind das alles mit nach Hause bringt.
Im Mai hatten wir direkt einen Virusinfekt, nach einer Woche wars bei mir wieder okay aber ich habe immer gemerkt, dass da noch ein Rest "drin sitzt". Ende Juni ist das (oder was neues) dann wieder aufgeflammt und ich bin jetzt seit Ende Juni (5 Wochen!) durchgehend krank. Nicht so krank, dass ich permanent nicht arbeiten kann, aber doch merklich angeschlagen. Zwei Wochen war ich komplett krank geschrieben und lag auch mit Fieber im Bett.
Früher habe ich mir bei sowas Sinupret extrakt reingehauen und hatte Nebenhöhlen etc. meist bald wieder gut im Griff. Das geht jetzt ja in der Stillzeit nicht. Mein Arzt gibt mir überhaupt nichts und rät auch grundsätzlich von ALLEM ab. Wir haben ein Bluttest gemacht, es ist rein viral.
Jetzt ging es mir 2 Wochen etwas besser, dann war letzte Woche meine Tochter wieder krank
jetzt gehts heute wieder voll los bei mir.
Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Ich nehme schon so Immun-Stärkungs-Tabletten und immernoch die Tabletten für SSW/Stillzeit.
Ich rauche nicht, bin normalgewichtig und ernähre mich auch ganz ordentlich.
Wir stillen noch einmal am Nachmittag, wenn sie aus der Kita kommt und Abends zum ins Bett gehen. Je nach Tag stillen dann noch einmal wenn wir später ins Bett gehen, manchmal nochmal Nachts und meistens morgens vor dem Aufstehen. Das ist aber tagesform abhängig. Sie schläft auch mal durch komplett ohne Stillen oder nur wenn wir ins Bett gehen. Wenn sie krank ist kommt sie nachts öfter, letzte Nacht kam sie erst um 6 und hat danach nochmal weiter geschlafen. Sie genießt das Stillen sehr, aber wenn wir am Nachmittag einen Kaffee trinken, kann es schon mal sein, dass sie für einen Keks aufhört zu stillen (und dann danach auch nicht mehr an die Brust will).
So, jetzt ist mir klar, dass hier keiner Simsalabim sagt, hier ist das Allheilmittel, aber ich mache mir in der Zwischenzeit ernsthaft Gedanken, ob das mit dem Stillen einfach zu viel ist für meinen Körper im Moment. An sich möchte ich noch nicht abstillen, auch nicht in absehbarer Zeit. Aber dieser Krankheitszustand der an sich seit Mai geht muss auch langsam mal aufhören. Ist das einfach das Standard Schicksal von neu-Kita Eltern? Oder kann das mit dem Stillen zusammenhängen? Wird es überhaupt besser wenn ich abstillen würde? Kann auch eine Reduktion der Stillfrequenz schon eine Besserung bringen? Wie viel hilft mein Immunsystem meiner Tochter? Tausche ich meine Krankmeldung dann gegen eine Kind-krank Meldung ein? Wir wollten jetzt dann auch mit Kind 2 starten, aber so wie es mir aktuell geht ist das eine Schnapsidee...
Und die allerwichtigste Frage: Was kann ich denn nehmen, das auch was bringt? Sinupret Forte geht ja glaube ich? Auch in der normalen Dosierung von 3x1 Tablette täglich? Was für ein Nasenspray ist empfehlenswert? Ich habe an sich immer gerne das Flurbiprofen für Halsweh genommen. Dazu habe ich verschiedenes gelesen und werde daraus nicht so schlau. Ich nehme das aktuell wenns ganz schlimm ist für 1-2 Sprühstöße wenn ich mehrere Stunden danach nicht stille. Sollte ich das besser lassen oder ist das okay?
Ibu/Paracetamol weiß ich was ich nehmen darf.
Vielen Dank für eure Meinungen und Tipps! Die Standard-Fragen spare ich mir jetzt zu beantworten, da die in meinem Fall jetzt nicht viel weiterhelfen. Was vielleicht noch wichtig sein könnte: Meine Tochter ist zeitgerecht entwickelt und liegt mit Gewicht und Körpergröße jeweils ca. auf der 60. Perzentile.
Herzliche Grüße
Tainah
Nachdem mir schon bei meinen Stillproblemen am Anfang meiner Stillbezeichnung geholfen wurde und ich super Happy bin, dass ich jetzt über viele Monate eine wunderbare Stillbeziehung zu meiner Tochter hatte, hoffe ich Mal wieder auf Hilfe.
Meine Tochter ist jetzt knapp 15 Monate (geb. Mai 22). Sie isst gut und ist seit Anfang Mai in der Kita. Ich arbeite schon seit Januar wieder - mein Mann hatte 5 Monate Elternzeit. Von daher ist die Arbeit eingespielt. Aktuell sind wir noch beide in Teilzeit und ich empfinde die Situation mit Arbeit/Kita prinzipiell nicht als stressig.
Jetzt war ich die ganze Coronazeit komplett verschont von Erkältungen, Infekten und dergleichen und habe jetzt "plötzlich" ein Kita-Kind das alles mit nach Hause bringt.
Im Mai hatten wir direkt einen Virusinfekt, nach einer Woche wars bei mir wieder okay aber ich habe immer gemerkt, dass da noch ein Rest "drin sitzt". Ende Juni ist das (oder was neues) dann wieder aufgeflammt und ich bin jetzt seit Ende Juni (5 Wochen!) durchgehend krank. Nicht so krank, dass ich permanent nicht arbeiten kann, aber doch merklich angeschlagen. Zwei Wochen war ich komplett krank geschrieben und lag auch mit Fieber im Bett.
Früher habe ich mir bei sowas Sinupret extrakt reingehauen und hatte Nebenhöhlen etc. meist bald wieder gut im Griff. Das geht jetzt ja in der Stillzeit nicht. Mein Arzt gibt mir überhaupt nichts und rät auch grundsätzlich von ALLEM ab. Wir haben ein Bluttest gemacht, es ist rein viral.
Jetzt ging es mir 2 Wochen etwas besser, dann war letzte Woche meine Tochter wieder krank
Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Ich nehme schon so Immun-Stärkungs-Tabletten und immernoch die Tabletten für SSW/Stillzeit.
Ich rauche nicht, bin normalgewichtig und ernähre mich auch ganz ordentlich.
Wir stillen noch einmal am Nachmittag, wenn sie aus der Kita kommt und Abends zum ins Bett gehen. Je nach Tag stillen dann noch einmal wenn wir später ins Bett gehen, manchmal nochmal Nachts und meistens morgens vor dem Aufstehen. Das ist aber tagesform abhängig. Sie schläft auch mal durch komplett ohne Stillen oder nur wenn wir ins Bett gehen. Wenn sie krank ist kommt sie nachts öfter, letzte Nacht kam sie erst um 6 und hat danach nochmal weiter geschlafen. Sie genießt das Stillen sehr, aber wenn wir am Nachmittag einen Kaffee trinken, kann es schon mal sein, dass sie für einen Keks aufhört zu stillen (und dann danach auch nicht mehr an die Brust will).
So, jetzt ist mir klar, dass hier keiner Simsalabim sagt, hier ist das Allheilmittel, aber ich mache mir in der Zwischenzeit ernsthaft Gedanken, ob das mit dem Stillen einfach zu viel ist für meinen Körper im Moment. An sich möchte ich noch nicht abstillen, auch nicht in absehbarer Zeit. Aber dieser Krankheitszustand der an sich seit Mai geht muss auch langsam mal aufhören. Ist das einfach das Standard Schicksal von neu-Kita Eltern? Oder kann das mit dem Stillen zusammenhängen? Wird es überhaupt besser wenn ich abstillen würde? Kann auch eine Reduktion der Stillfrequenz schon eine Besserung bringen? Wie viel hilft mein Immunsystem meiner Tochter? Tausche ich meine Krankmeldung dann gegen eine Kind-krank Meldung ein? Wir wollten jetzt dann auch mit Kind 2 starten, aber so wie es mir aktuell geht ist das eine Schnapsidee...
Und die allerwichtigste Frage: Was kann ich denn nehmen, das auch was bringt? Sinupret Forte geht ja glaube ich? Auch in der normalen Dosierung von 3x1 Tablette täglich? Was für ein Nasenspray ist empfehlenswert? Ich habe an sich immer gerne das Flurbiprofen für Halsweh genommen. Dazu habe ich verschiedenes gelesen und werde daraus nicht so schlau. Ich nehme das aktuell wenns ganz schlimm ist für 1-2 Sprühstöße wenn ich mehrere Stunden danach nicht stille. Sollte ich das besser lassen oder ist das okay?
Ibu/Paracetamol weiß ich was ich nehmen darf.
Vielen Dank für eure Meinungen und Tipps! Die Standard-Fragen spare ich mir jetzt zu beantworten, da die in meinem Fall jetzt nicht viel weiterhelfen. Was vielleicht noch wichtig sein könnte: Meine Tochter ist zeitgerecht entwickelt und liegt mit Gewicht und Körpergröße jeweils ca. auf der 60. Perzentile.
Herzliche Grüße
Tainah