Häufige Toilettengänge - Ursache und Umgang damit
Verfasst: 17.07.2023, 21:31
Da sich das Thema langsam zuspitzt, möchte ich euch um Rat fragen, das hat mir schon so oft geholfen.
Unsere große Tochter wird im September 4. Seit November, also mit etwas über 3, ist sie tagsüber trocken, seit Januar nachts. Beides ging von heute auf morgen und es gab quasi gar keine Unfälle. Also vielleicht insgesamt (!) dreimal was in Unterhose oder Bett. Sie hatte quasi sofort das "Klo erhalten" eines Erwachsenen, ist ohne Erinnern aufs Klo, wenn sie musste, lange Autofahrten, Kita, Übernachten bei Oma&Opa - alles völlig problemlos. Sie hat für mein Empfinden teilweise etwas selten gepinkelt (oft wenig getrunken), Stuhlgang hatte sie sehr regelmäßig und problemlos einmal.
Seit einigen Wochen ist das hier aber zum großen Thema geworden. Sie will stäääändig, also phasenweise alle 10-20 Minuten aufs Klo. Zuerst meinte sie immer, sie muss Pipi, oft kamen dann ein paar Tropfen, manchmal nichts. Jetzt hat sie aber irgendwie auch mit dem Stuhlgang ein Problem, sie wechselt quasi ab zwischen "ich muss Pipi" und "ich muss Kaka".
Samstag Abend/nacht ist das ganze etwas eskaliert, da saß sie eine Stunde panisch schreiend auf dem Klo, weil sie meinte, es müsste noch was raus und es klappt nicht. Irgendwann haben wir sie vom Klo runter und zum Schlafen gekriegt.
Heute hat sie es wohl in der Kita mehrmals versucht und dann ging etwas Kaka in die Hose. Das ist bisher glaube ich ein einziges Mal gaaanz am Anfang des Trockenwerdens passiert, s inonst noch nie.
Ich mache morgen nochmal einen Teststreifen ins Pipi zwecks Blasenentzündung und habe Pflaumen gegen mögliche Verstopfung gekauft, aber insgesamt glaube ich nicht so recht an eine (rein) körperliche Ursache.
Ich mache mir Sorgen, dass es ihr insgesamt zur Zeit nicht so richtig gut geht und sich das durch die Klo-Problematik zeigt. Sie will morgens oft nicht in die Kita. Beim Abholen strahlt sie meist und sagt es war "supertoll!!" und erzählt auch ganz fröhlich. Aber heute hat sie das auch gemacht und dann kurz drauf gesagt "Ich hatte heute einen Weintag, ich habe ganz oft geweint!". Ich kann das so schwer einschätzen, ob bzw. wie sehr ihr das zu schaffen macht.
Die Enttrohnung könnte auch gut mit reinspielen, die Kleine geht seit ein paar Wochen auch in die Kita und ist dann nachmittags oft extra anhänglich und eifersüchtig. Und ich bin dummerweise gerade an 2-3 Nachmittagen die Woche bei der Arbeit und die Kinder bei Oma/Opa/Papa (naja, nur bis maximal 16.00, aber ich habe das Gefühl danach bräuchten mich beide Kinder ganz dringend exklusiv). In einer Woche habe ich Sommerferien, da wird es hoffentlich etwas entspannter und ich kann sie vielleicht auch öfter mal einen Tag daheim lassen.
Wie würdet ihr denn damit umgehen, wenn sie so oft aufs Klo geht? So richtig sinnvoll erscheint mir nur "machen lassen". Aber irgendwie habe ich auch Sorge, dass dadurch das Gefühl für "wirklich müssen" nach und nach verloren geht...? Kennt das jemand? Habt ihr sonst noch Ideen?
Unsere große Tochter wird im September 4. Seit November, also mit etwas über 3, ist sie tagsüber trocken, seit Januar nachts. Beides ging von heute auf morgen und es gab quasi gar keine Unfälle. Also vielleicht insgesamt (!) dreimal was in Unterhose oder Bett. Sie hatte quasi sofort das "Klo erhalten" eines Erwachsenen, ist ohne Erinnern aufs Klo, wenn sie musste, lange Autofahrten, Kita, Übernachten bei Oma&Opa - alles völlig problemlos. Sie hat für mein Empfinden teilweise etwas selten gepinkelt (oft wenig getrunken), Stuhlgang hatte sie sehr regelmäßig und problemlos einmal.
Seit einigen Wochen ist das hier aber zum großen Thema geworden. Sie will stäääändig, also phasenweise alle 10-20 Minuten aufs Klo. Zuerst meinte sie immer, sie muss Pipi, oft kamen dann ein paar Tropfen, manchmal nichts. Jetzt hat sie aber irgendwie auch mit dem Stuhlgang ein Problem, sie wechselt quasi ab zwischen "ich muss Pipi" und "ich muss Kaka".
Samstag Abend/nacht ist das ganze etwas eskaliert, da saß sie eine Stunde panisch schreiend auf dem Klo, weil sie meinte, es müsste noch was raus und es klappt nicht. Irgendwann haben wir sie vom Klo runter und zum Schlafen gekriegt.
Heute hat sie es wohl in der Kita mehrmals versucht und dann ging etwas Kaka in die Hose. Das ist bisher glaube ich ein einziges Mal gaaanz am Anfang des Trockenwerdens passiert, s inonst noch nie.
Ich mache morgen nochmal einen Teststreifen ins Pipi zwecks Blasenentzündung und habe Pflaumen gegen mögliche Verstopfung gekauft, aber insgesamt glaube ich nicht so recht an eine (rein) körperliche Ursache.
Ich mache mir Sorgen, dass es ihr insgesamt zur Zeit nicht so richtig gut geht und sich das durch die Klo-Problematik zeigt. Sie will morgens oft nicht in die Kita. Beim Abholen strahlt sie meist und sagt es war "supertoll!!" und erzählt auch ganz fröhlich. Aber heute hat sie das auch gemacht und dann kurz drauf gesagt "Ich hatte heute einen Weintag, ich habe ganz oft geweint!". Ich kann das so schwer einschätzen, ob bzw. wie sehr ihr das zu schaffen macht.
Die Enttrohnung könnte auch gut mit reinspielen, die Kleine geht seit ein paar Wochen auch in die Kita und ist dann nachmittags oft extra anhänglich und eifersüchtig. Und ich bin dummerweise gerade an 2-3 Nachmittagen die Woche bei der Arbeit und die Kinder bei Oma/Opa/Papa (naja, nur bis maximal 16.00, aber ich habe das Gefühl danach bräuchten mich beide Kinder ganz dringend exklusiv). In einer Woche habe ich Sommerferien, da wird es hoffentlich etwas entspannter und ich kann sie vielleicht auch öfter mal einen Tag daheim lassen.
Wie würdet ihr denn damit umgehen, wenn sie so oft aufs Klo geht? So richtig sinnvoll erscheint mir nur "machen lassen". Aber irgendwie habe ich auch Sorge, dass dadurch das Gefühl für "wirklich müssen" nach und nach verloren geht...? Kennt das jemand? Habt ihr sonst noch Ideen?