Brustschimpfphase
Verfasst: 25.05.2023, 21:03
Hallo liebes Team und Mitglieder,
meine Tochter ist nun genau 3 Monate alt und das Stillen bereitet uns seit Beginn an Probleme. Ihr Geburtsgewicht war mit 2700 Gramm sehr niedrig, aber sie konnte nach 2 Tagen Mit einem Gewicht von 2650 entlassen werden. Daraufhin hat sie die nächsten 6 Wochen extrem gut zugenommen (Das Stillen war aber oft nicht entspannt, das sie sich aufgrund des starken Milchspendereflexs oft verschluckt hat und geweint hat - auch waren wir beide danach immer klatschnass). Nach 6 Wochen hatte sie bereits 4400 Gramm, zwei Wochen später 4580gramm. Dann begann das Gewicht zu stagnieren (am 23.5.2023 mit genau 12 Wochen hatte sie 5140gramm) und seit 2 Wochen befinden wir uns in einer Stillkrise. Sie schreit schon vor dem anlegen und muss dann per Schnuller beruhigt werden bevor ich sie anlegen kann (in der Nacht funktioniert alles problemlos). Wenn sie während des trinkens versehentlich abdockt schafft sie es nicht mehr richtig anzudocken und schreit auch massiv, während des Stillens plagen sie oft Blähungen. Aber auch dies kommt nur tagsüber, nicht in der Nacht vor.
Ich hatte immer ein Problem mit Zuviel Milch und einem extrem starken Milchspendereflex (wenn sie abdockt spritzt es oft unkontrolliert. Deshalb habe ich auch die ersten 8 Wochen zweimal eine Stillberatung in Anspruch genommen. Mit Blockstillen haben wir das ganze gut hinbekommen (bis vor 2 Wochen) jetzt mache ich mir aber Gedanken ob sie noch genug Milch bekommt, da sie nach dem Trinken oft unentspannt ist, viele Winde abgehen (sie unterbricht dann das Stillen) und sie viel aufstoßen muss und Schluckauf hat (kein Erbrechen). Ich glaube es scheitert nicht an meiner Milchmenge, da ich während des Stillens und wenn sie längere Trinkpausen hat regelrecht auslaufe. Wenn ich an der Brust drücke kommt auch immer was ( auch nach dem Stillen-sagt das etwas über die Milchmenge aus?). Wenn ich während den Mahlzeiten die Brust wechsle kann die Kleine wieder besser andocken und trinken als an der gleichen Brust, was jedoch wieder dazu führt, dass ich mehr auslaufe.
was mich nun wirklich stresst ist das massive Schreien und überstrecken wenn ich ihr die Brust geben will weil sie Hungezeichen zeigt - wenn ich sie gleich nach einem Schläfchen anlege jammert sie nur ganz kurz und zeigt auch, dass sie die Brust will (sie ist dann beim trinken viel entspannter). Vor einem Schläfchen oder dazwischen dockt sie dann zwar an und ist einige Minuten zufrieden am Saugen aber manchmal schreit sie auch dazwischen. Manchmal schafft sie es gar nicht anzudocken und muss davor lange beruhigt werden.
Folgende Stillzeiten haben wir meistens:
09:00 ein paar Minuten
Zwischen 11:00 und 12:00
meistens 14:00
Zwischen 17:00 und 18:00
20:00 - dabei schläft sie dann ein
Zwischen 23:00 und 01:00
Zwischen 03:00 und 04:00
Zwischen 05:00 und 06:30
Die Dauer variiert stark, manchmal dauert es drei Minuten manchmal 10. länger wie 15 Minuten nie. Untertags braucht sie auch oft eine Pause von bis zu einer halben Stunde, bis sie bereit ist weiterzutrinken.
Heute hatte sie über 24h 5 nasse Windeln, wobei das Gewicht (abzüglich trockengewicht) bei 340gramm lag (es war heute aber auch sehr warm). Bis auf die Situationen während des Stillens ist sie ein sehr ausgeglichenes zufriedenes Kind. Stuhl hatte sie zwischen der 6. und 11. Lebenswoche nur einmal wöchentlich, jetzt hat sie jeden Tag bis alle drei Tage.
Ich habe manchmal Sorge, dass die Stillkrise meine Schuld ist, weil ich sie oft versuche anzulegen und ich glaube sie teilweise noch gar nicht hungrig ist und sich eher gezwungen fühlt - ich versuche dies aber weil ich festgestellt habe, wenn ich öfter anlege wird zwar die Milch mehr, aber der Milchspendereflex nimmt etwas ab und sie verschluckt sich nicht mehr so stark.
Danke für die Hilfe
meine Tochter ist nun genau 3 Monate alt und das Stillen bereitet uns seit Beginn an Probleme. Ihr Geburtsgewicht war mit 2700 Gramm sehr niedrig, aber sie konnte nach 2 Tagen Mit einem Gewicht von 2650 entlassen werden. Daraufhin hat sie die nächsten 6 Wochen extrem gut zugenommen (Das Stillen war aber oft nicht entspannt, das sie sich aufgrund des starken Milchspendereflexs oft verschluckt hat und geweint hat - auch waren wir beide danach immer klatschnass). Nach 6 Wochen hatte sie bereits 4400 Gramm, zwei Wochen später 4580gramm. Dann begann das Gewicht zu stagnieren (am 23.5.2023 mit genau 12 Wochen hatte sie 5140gramm) und seit 2 Wochen befinden wir uns in einer Stillkrise. Sie schreit schon vor dem anlegen und muss dann per Schnuller beruhigt werden bevor ich sie anlegen kann (in der Nacht funktioniert alles problemlos). Wenn sie während des trinkens versehentlich abdockt schafft sie es nicht mehr richtig anzudocken und schreit auch massiv, während des Stillens plagen sie oft Blähungen. Aber auch dies kommt nur tagsüber, nicht in der Nacht vor.
Ich hatte immer ein Problem mit Zuviel Milch und einem extrem starken Milchspendereflex (wenn sie abdockt spritzt es oft unkontrolliert. Deshalb habe ich auch die ersten 8 Wochen zweimal eine Stillberatung in Anspruch genommen. Mit Blockstillen haben wir das ganze gut hinbekommen (bis vor 2 Wochen) jetzt mache ich mir aber Gedanken ob sie noch genug Milch bekommt, da sie nach dem Trinken oft unentspannt ist, viele Winde abgehen (sie unterbricht dann das Stillen) und sie viel aufstoßen muss und Schluckauf hat (kein Erbrechen). Ich glaube es scheitert nicht an meiner Milchmenge, da ich während des Stillens und wenn sie längere Trinkpausen hat regelrecht auslaufe. Wenn ich an der Brust drücke kommt auch immer was ( auch nach dem Stillen-sagt das etwas über die Milchmenge aus?). Wenn ich während den Mahlzeiten die Brust wechsle kann die Kleine wieder besser andocken und trinken als an der gleichen Brust, was jedoch wieder dazu führt, dass ich mehr auslaufe.
was mich nun wirklich stresst ist das massive Schreien und überstrecken wenn ich ihr die Brust geben will weil sie Hungezeichen zeigt - wenn ich sie gleich nach einem Schläfchen anlege jammert sie nur ganz kurz und zeigt auch, dass sie die Brust will (sie ist dann beim trinken viel entspannter). Vor einem Schläfchen oder dazwischen dockt sie dann zwar an und ist einige Minuten zufrieden am Saugen aber manchmal schreit sie auch dazwischen. Manchmal schafft sie es gar nicht anzudocken und muss davor lange beruhigt werden.
Folgende Stillzeiten haben wir meistens:
09:00 ein paar Minuten
Zwischen 11:00 und 12:00
meistens 14:00
Zwischen 17:00 und 18:00
20:00 - dabei schläft sie dann ein
Zwischen 23:00 und 01:00
Zwischen 03:00 und 04:00
Zwischen 05:00 und 06:30
Die Dauer variiert stark, manchmal dauert es drei Minuten manchmal 10. länger wie 15 Minuten nie. Untertags braucht sie auch oft eine Pause von bis zu einer halben Stunde, bis sie bereit ist weiterzutrinken.
Heute hatte sie über 24h 5 nasse Windeln, wobei das Gewicht (abzüglich trockengewicht) bei 340gramm lag (es war heute aber auch sehr warm). Bis auf die Situationen während des Stillens ist sie ein sehr ausgeglichenes zufriedenes Kind. Stuhl hatte sie zwischen der 6. und 11. Lebenswoche nur einmal wöchentlich, jetzt hat sie jeden Tag bis alle drei Tage.
Ich habe manchmal Sorge, dass die Stillkrise meine Schuld ist, weil ich sie oft versuche anzulegen und ich glaube sie teilweise noch gar nicht hungrig ist und sich eher gezwungen fühlt - ich versuche dies aber weil ich festgestellt habe, wenn ich öfter anlege wird zwar die Milch mehr, aber der Milchspendereflex nimmt etwas ab und sie verschluckt sich nicht mehr so stark.
Danke für die Hilfe