Kein Stillen möglich - verzweifelt
Verfasst: 07.05.2023, 21:05
Guten Abend!
Ich hoffe hier kann mir vllt noch jemand helfen, ich bin nämlich kurz davor, das Stillen (bzw probieren) endgültig hinzuschmeißen und das zerreißt mir das Herz. Aber ich kann einfach nicht mehr und bin absolut verzweifelt.
Ich fang direkt mal mit dem Fragebogen an:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Fütterung mit Aptamil Pre. Am Tag zwischen 6 und 8mal jeweils um die 100ml.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie schläft ca. 3-4 Stunden am Stück. Stillen klappt kaum. Wenn sie wach wird lege ich sie an, sie saugt ein paar Mal und fängt dann an zu schreien. Dann Seitenwechsel. Dann gibt's die Flasche.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Mindestens 8x Pipi, ca. alle 2 Tage Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Nach der Geburt Not-OP wegen sehr hohem Blutverlust und Ausschabung der Plazenta. Zurück im Kreißsaal anlegen ohne Probleme. Ab der dritten Nacht viel Geschrei an der Brust, daher zufüttern über eine Spritze im Mundwinkel. Inzwischen nicht mehr möglich, da sie dann das Saugen an der Brust verweigert.
Wenn sie stillt macht sie das super, es gibt weder Ansaugprobleme noch Schmerzen. Sie sgluckt jedoch kaum, sondern nuckelt oft nur.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche. Schnuller ab und an, wird aber nur mäßig akzeptiert.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, die auch Stillberatung ist. Osteopathie demnächst.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Hoher Blutverlust nach Geburt, HB knapp unter 6, inzwischen bei etwa 8.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Ein weiteres Kind. Es lief nicht alles perfekt, aber er wurde 6 Monate gestillt (dann wollte er keinerlei Milch mehr).
Ich hab inzwischen alles versucht. Bockshornklee über 10 Tage, Abpumpen (allerdings höchstens 6mal täglich) bringt höchstens 20ml in 15 Minuten, Powerpumpen jeden Abend, inzwischen Unterstützung durch Domperidon (seit 3 Tagen), mit dem BES Werd ich einfach nicht warm und es stresst mich unfassbar, es anlegen zu müssen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hab das Gefühl, dass einfach nur wild rumprobiert wird und sich nichts tut. Ich hasse es, auf die Flasche angewiesen zu sein und nicht stillen zu können, aber dieses "Trara" macht mich einfach nur noch wütend und stresst mich ungemein.
Hat jemand Tipps, wie ich zum Vollstillen komme? Oder soll ich's einfach bleiben lassen?
Danke euch!
Ich hoffe hier kann mir vllt noch jemand helfen, ich bin nämlich kurz davor, das Stillen (bzw probieren) endgültig hinzuschmeißen und das zerreißt mir das Herz. Aber ich kann einfach nicht mehr und bin absolut verzweifelt.
Ich fang direkt mal mit dem Fragebogen an:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Fütterung mit Aptamil Pre. Am Tag zwischen 6 und 8mal jeweils um die 100ml.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie schläft ca. 3-4 Stunden am Stück. Stillen klappt kaum. Wenn sie wach wird lege ich sie an, sie saugt ein paar Mal und fängt dann an zu schreien. Dann Seitenwechsel. Dann gibt's die Flasche.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Mindestens 8x Pipi, ca. alle 2 Tage Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Nach der Geburt Not-OP wegen sehr hohem Blutverlust und Ausschabung der Plazenta. Zurück im Kreißsaal anlegen ohne Probleme. Ab der dritten Nacht viel Geschrei an der Brust, daher zufüttern über eine Spritze im Mundwinkel. Inzwischen nicht mehr möglich, da sie dann das Saugen an der Brust verweigert.
Wenn sie stillt macht sie das super, es gibt weder Ansaugprobleme noch Schmerzen. Sie sgluckt jedoch kaum, sondern nuckelt oft nur.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche. Schnuller ab und an, wird aber nur mäßig akzeptiert.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, die auch Stillberatung ist. Osteopathie demnächst.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Hoher Blutverlust nach Geburt, HB knapp unter 6, inzwischen bei etwa 8.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Ein weiteres Kind. Es lief nicht alles perfekt, aber er wurde 6 Monate gestillt (dann wollte er keinerlei Milch mehr).
Ich hab inzwischen alles versucht. Bockshornklee über 10 Tage, Abpumpen (allerdings höchstens 6mal täglich) bringt höchstens 20ml in 15 Minuten, Powerpumpen jeden Abend, inzwischen Unterstützung durch Domperidon (seit 3 Tagen), mit dem BES Werd ich einfach nicht warm und es stresst mich unfassbar, es anlegen zu müssen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hab das Gefühl, dass einfach nur wild rumprobiert wird und sich nichts tut. Ich hasse es, auf die Flasche angewiesen zu sein und nicht stillen zu können, aber dieses "Trara" macht mich einfach nur noch wütend und stresst mich ungemein.
Hat jemand Tipps, wie ich zum Vollstillen komme? Oder soll ich's einfach bleiben lassen?
Danke euch!