Handlungsbedarf bei Teilstillen?
Verfasst: 21.04.2023, 12:26
Hallo zusammen!
Ich bin Monia, 38 Jahre alt und ich habe am 26.02. unsere Tochter geboren (erstes Kind).
In letzter Zeit habe ich mich viel mit dem Thema Stillen beschäftigt und auch hier im Forum viel gelesen. Das hat mich tatsächlich sehr verunsichert und ich frage mich jetzt, ob das bei uns alles so richtig läuft….
Vielleicht kann ich euch unseren „Werdegang“ grob schildern und ihr teilt mir eure Meinung mit, ob ich ein Fall für eine konkrete Stillberatung bin.
Hier unsere Eckdaten:
- Mädchen, geboren am 26.02.23, nach Einleitung und 12 Tage vor ET
- hatte in den ersten Tagen mehr als 10% an Gewicht verloren und auch nicht adäquat zugenommen, laut Hebamme, daher Rat zur Zufütterung von Pre Nahrung mittels Flasche
- bekommt schon immer 300ml auf 6 Portionen aufgeteilt
- seitdem eigentlich gute Gewichtszunahme, siehe Kurve
- sie hat 6-8 nasse Windeln am Tag und Stuhlgang alle 2-3 Tage, manchmal auch täglich
Ich habe bisher eigentlich gedacht, es läuft ganz gut bei uns, aber jetzt bin ich mir nicht mit sicher. Eigentlich hat mir die Flasche immer etwas Sicherheit gegeben, da ich immer Sorge hab, ich hab zu wenig Milch und ich fand es immer schön, dass durch die Flasche auch meine Frau mit eingebunden war. Nachdem ich hier viel gestöbert habe, kommt es mir aber so vor, als sei Zufüttern etwas schlechtes…und das möchte ich natürlich nicht für mein Kind. Ich möchte nach Möglichkeit mindestens 1 Jahr stillen und habe Sorge, dass das vielleicht nicht klappt, wenn ich so weitermache.
Bisher habe ich eigentlich den Eindruck gehabt, dass unser Mädel gut damit zurecht kommt. Sie hat eigentlich keine Anzeichen einer Saugverwirrung, das einzige was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, ist dass sie öfter mal beim Trinken schnalzt. Aber eher zum Ende hin, wenn sie unkonzentriert wird. Sie zeigt auch nach einigen Minuten Trinken manchmal Unruhe. Habe aber eher den Eindruck, dass der Bauch dann wieder wehtut. Sie strampelt dann viel, drückt und bekommt einen roten Kopf. Sie hat generell sehr viel Koliken…
Wie seht ihr das? Sollte ich dringend was ändern? Interpretiere ich das Saugverhalten falsch und es sind doch schon erste Anzeichen einer Saugverwirrung?
Wie beurteilt ihr ihre Gewichtszunahme? Ist es in Ordnung, dass sie oberhalb der Perzentilkurve beginnt und mittlerweile leicht darunter liegt oder ist das schon problematisch?
Entschuldigt den langen Text!
Vielen Dank und Grüße
Monia
Ich bin Monia, 38 Jahre alt und ich habe am 26.02. unsere Tochter geboren (erstes Kind).
In letzter Zeit habe ich mich viel mit dem Thema Stillen beschäftigt und auch hier im Forum viel gelesen. Das hat mich tatsächlich sehr verunsichert und ich frage mich jetzt, ob das bei uns alles so richtig läuft….
Vielleicht kann ich euch unseren „Werdegang“ grob schildern und ihr teilt mir eure Meinung mit, ob ich ein Fall für eine konkrete Stillberatung bin.
Hier unsere Eckdaten:
- Mädchen, geboren am 26.02.23, nach Einleitung und 12 Tage vor ET
- hatte in den ersten Tagen mehr als 10% an Gewicht verloren und auch nicht adäquat zugenommen, laut Hebamme, daher Rat zur Zufütterung von Pre Nahrung mittels Flasche
- bekommt schon immer 300ml auf 6 Portionen aufgeteilt
- seitdem eigentlich gute Gewichtszunahme, siehe Kurve
- sie hat 6-8 nasse Windeln am Tag und Stuhlgang alle 2-3 Tage, manchmal auch täglich
Ich habe bisher eigentlich gedacht, es läuft ganz gut bei uns, aber jetzt bin ich mir nicht mit sicher. Eigentlich hat mir die Flasche immer etwas Sicherheit gegeben, da ich immer Sorge hab, ich hab zu wenig Milch und ich fand es immer schön, dass durch die Flasche auch meine Frau mit eingebunden war. Nachdem ich hier viel gestöbert habe, kommt es mir aber so vor, als sei Zufüttern etwas schlechtes…und das möchte ich natürlich nicht für mein Kind. Ich möchte nach Möglichkeit mindestens 1 Jahr stillen und habe Sorge, dass das vielleicht nicht klappt, wenn ich so weitermache.
Bisher habe ich eigentlich den Eindruck gehabt, dass unser Mädel gut damit zurecht kommt. Sie hat eigentlich keine Anzeichen einer Saugverwirrung, das einzige was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, ist dass sie öfter mal beim Trinken schnalzt. Aber eher zum Ende hin, wenn sie unkonzentriert wird. Sie zeigt auch nach einigen Minuten Trinken manchmal Unruhe. Habe aber eher den Eindruck, dass der Bauch dann wieder wehtut. Sie strampelt dann viel, drückt und bekommt einen roten Kopf. Sie hat generell sehr viel Koliken…
Wie seht ihr das? Sollte ich dringend was ändern? Interpretiere ich das Saugverhalten falsch und es sind doch schon erste Anzeichen einer Saugverwirrung?
Wie beurteilt ihr ihre Gewichtszunahme? Ist es in Ordnung, dass sie oberhalb der Perzentilkurve beginnt und mittlerweile leicht darunter liegt oder ist das schon problematisch?
Entschuldigt den langen Text!
Vielen Dank und Grüße
Monia