Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?
Verfasst: 08.12.2022, 22:17
Wie macht ihr das mit Verabredungen? Wie oft, wie lange, gibt's irgendwelche besonderen Gewohnheiten, die euch sehr taugen?
Hier hatte E. immer viele Verabredungen, sehr beliebte Spielpartnerin. Viele Einladungen, viele Gäste bei uns.
H. als zweites Kind verabredet sich seltener, ist aber immer unkompliziert.
Und jetzt fängt P. damit an - die Verabredungen dieser Dreijährigen machen mich fertig!
Andere (neue, noch fremde) Menschen zu besuchen, ist meistens ganz schön - P. und ihre Freund:innen spielen selbstständig, mit den Eltern unterhalte ich mich belanglos bis nett, Smalltalk gelingt und manchmal finden sich richtiggehend gemeinsame Themen. Wenn H. dabei ist, jongliere ich etwas mit ihren Anforderungen (ich soll dann lesen, mit ihr basteln usw.) - ok. Eigentlich könnte P. ihre Besuche auch schon ohne mich tätigen, allerdings scheint das unüblich zu sein, ich werde immer hartnäckig miteingeladen.
Bei bisher allen Verabredungen BEI UNS ZU HAUSE ist P. dann aber vollkommen ausgeflippt: Beschützt ihre Sachen, herrscht über die Snacks, spricht gekünstelt, hat Wutanfälle, macht richtig blödes Zeug (heute hat sie z.B. ein Federkopfkissen aufgeschnitten, waruuuum), prügelt sich mit H. (die ihrerseits die meiste Zeit versucht, all meine Aufmerksamkeit zu binden, indem sie hochkonzentriertes Basteln verlangt oder ganz, ganz viel redet) - dreht einfach richtig durch, hat keinen ruhigen und zufriedenen Moment
Es ist so anstrengend und vor den anderen Eltern (die ihre Drei- und Vierjährigen natürlich begleiten) so peinlich. Ich versuche nur, Brände zu löschen, es kann sich kein richtiges Gespräch entspinnen, Kaffee und Kuchen stehen wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Tisch...
Heute war es so arg, P. hat ihre Freundin eigentlich von Anfang an schikaniert, sie haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Der Papa war dabei und als nach 2 h endgültig alle Kinder gleichzeitig heulten und es einfach nur noch reichte UND auch schon 18:10 war, sagte ich "So, lass uns diese Verabredung für heute beschließen"
Ich habe das Gefühl, das war für den Papa (wir sind insgesamt nicht auf einer Welle - mit seiner Frau verstehe ich mich allerdings total gut, das Treffen bei ihnen zu Hause war ganz bezaubernd) der Gipfel der Unhöflichkeit - aber es ging einfach nicht mehr
"Die nächste Verabredung dann lieber wieder bei euch" habe ich noch gesagt. Jetzt fühle ich mich nicht nur wie eine völlig überforderte Elternperson, sondern auch wie eine komplett lausige Gastgeberin...
Ich kenn das zeitweise von E. Die hat so ein überschäumendes Verhalten zuverlässig gezeigt, wenn es ans Aufbrechen ging. Da sind dann einfach Sicherungen durchgebrannt und es war meistens schwierig, sie oder das andere Kind aus der Tür zu bekommen. Im Vergleich nur kurze Momente.
Am liebsten würde ich erstmal gar keine Verabredungen mehr bei uns stattfinden lassen. Aber ob P. dann noch eingeladen wird... natürlich fühle ich mich unter Zugzwang, mich dann auch zu "revanchieren".
Wie ist das bei euch. Kennt das jemand
Hier hatte E. immer viele Verabredungen, sehr beliebte Spielpartnerin. Viele Einladungen, viele Gäste bei uns.
H. als zweites Kind verabredet sich seltener, ist aber immer unkompliziert.
Und jetzt fängt P. damit an - die Verabredungen dieser Dreijährigen machen mich fertig!
Andere (neue, noch fremde) Menschen zu besuchen, ist meistens ganz schön - P. und ihre Freund:innen spielen selbstständig, mit den Eltern unterhalte ich mich belanglos bis nett, Smalltalk gelingt und manchmal finden sich richtiggehend gemeinsame Themen. Wenn H. dabei ist, jongliere ich etwas mit ihren Anforderungen (ich soll dann lesen, mit ihr basteln usw.) - ok. Eigentlich könnte P. ihre Besuche auch schon ohne mich tätigen, allerdings scheint das unüblich zu sein, ich werde immer hartnäckig miteingeladen.
Bei bisher allen Verabredungen BEI UNS ZU HAUSE ist P. dann aber vollkommen ausgeflippt: Beschützt ihre Sachen, herrscht über die Snacks, spricht gekünstelt, hat Wutanfälle, macht richtig blödes Zeug (heute hat sie z.B. ein Federkopfkissen aufgeschnitten, waruuuum), prügelt sich mit H. (die ihrerseits die meiste Zeit versucht, all meine Aufmerksamkeit zu binden, indem sie hochkonzentriertes Basteln verlangt oder ganz, ganz viel redet) - dreht einfach richtig durch, hat keinen ruhigen und zufriedenen Moment
Es ist so anstrengend und vor den anderen Eltern (die ihre Drei- und Vierjährigen natürlich begleiten) so peinlich. Ich versuche nur, Brände zu löschen, es kann sich kein richtiges Gespräch entspinnen, Kaffee und Kuchen stehen wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Tisch...
Heute war es so arg, P. hat ihre Freundin eigentlich von Anfang an schikaniert, sie haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Der Papa war dabei und als nach 2 h endgültig alle Kinder gleichzeitig heulten und es einfach nur noch reichte UND auch schon 18:10 war, sagte ich "So, lass uns diese Verabredung für heute beschließen"
Ich kenn das zeitweise von E. Die hat so ein überschäumendes Verhalten zuverlässig gezeigt, wenn es ans Aufbrechen ging. Da sind dann einfach Sicherungen durchgebrannt und es war meistens schwierig, sie oder das andere Kind aus der Tür zu bekommen. Im Vergleich nur kurze Momente.
Am liebsten würde ich erstmal gar keine Verabredungen mehr bei uns stattfinden lassen. Aber ob P. dann noch eingeladen wird... natürlich fühle ich mich unter Zugzwang, mich dann auch zu "revanchieren".
Wie ist das bei euch. Kennt das jemand