Schlaf-/Trinkverhalten mit 8 Monaten, nachts abstillen?
Verfasst: 06.12.2022, 13:48
Hallo,
ich hoffe, hier Tipps oder Infos zu bekommen, denn bei uns ist das Schlafen nachts für mich nicht mehr erholsam.
Unser Kleiner hat als Neugeborener meist durchgeschlafen, war höchstens 2 mal kurz wach.
Dann kamen mit 6 und 7 Monaten ein paar Krankheiten (erst Durchfall mit kurzem Krankenhausaufenthalt), dann Corona, dann noch „normale“ Erkältungen. Zähne sind auch wieder ein Thema. Und seit ca. 6 Wochen werden die Nächte hier für mich immer blöder.
Ich beschreibe mal hier „unser“ Schlafverhalten:
Der Kleine wird meist zwischen 20 und 21.30 ins Bett gebracht. Oft geht das schnell, mit Stillen und anschließendem Ankuscheln. Und wenn es etwas länger dauert, weil er noch nicht zu müde ist, lese ich neben ihm, gucke aufs Handy oder wir spielen zusammen, je nachdem, was er möchte und immer ganz entspannt. Mein Mann bringt in der Zeit das große Kind (5 Jahre) ins Bett (im Kinderzimmer).
Ich gehe meist etwa zwei Stunden später ins Bett und bis dahin wird der kleine schon ca. 3 mal wach, teils auch öfter. Selten kann mein Mann ihn dann beruhigen, meist muss ich zum Stillen kommen. Hin und wieder reicht auch mal streicheln, schnullern oder sanftes, langsames Klopfen mit der Hand.
Wenn ich ins Bett gehe, stille ich ihn manchmal nochmal oder er schläft so tief, dass ich ihn in sein Beistellbettchen legen kann (für mich der Idealfall). Immer öfter will er aber nur direkt an mir einschlafen und geht nachts ca. fünfmal an meine Brust oder nimmt mich als Schnuller und trinkt immer mal wieder. Tagsüber isst er dementsprechend meist nicht mehr als 3 Löffel pro Mahlzeit.
Nach allem, was ich hier zu dem Thema gelesen habe, ist das zwar nervig, aber nicht weiter schlimm.
An drei Tagen kümmert mein Mann sich morgens allein um das große Kind und bringt es zum Kiga, dann können der Kleine und ich ein bisschen nachschlafen. Ansonsten muss ich auch etwas früher raus, das geht aber.
Jetzt zu meinen eigentlichen Problemen mit dieser Situation:
Wegen der nächtlichen Dauertrinkerei läuft mindestens jeden zweiten Morgen die Windel aus. Nachts wickeln mache ich nur selten, weil das Baby danach grundsätzlich für eine Stunde wach und fröhlich ist, selbst wenn ich ihn im Bett wickle.
Wir wickeln nachts mit Einwegwindeln von DM, meist Babylove Nature, sonst die normalen Babylove. Macht aber leider keinen Unterschied. Sie sitzen auch gut, aber sind gegen morgen einfach nicht mehr aufnahmefähig, weil voll.
Auf meiner Matratze liegt eine wasserdichte Unterlage, aber das Laken darüber wird ja trotzdem nass, ebenso Schlafsack, Schlafanzüge etc.
Auf der anderen Seite liegt ab ca. 2 Uhr das große Kind und ich bin zwischen den beiden ziemlich eingequetscht. Da ich eine Wirbelsäulenverkrümmung habe, wäre es für mich umso wichtiger bequem zu liegen, aber so wache ich fast immer mit starken Rückenschmerzen auf. Es wäre also wirklich gut, wenn der Kleine wenigstens für ein paar Stunden im Beistellbett schlafen könnte. Den "Großen" mag ich aus versch. Gründen nicht ins eigene Bett schicken.
Jetzt frage ich mich, ob es etwas bringen würde, nachts abzustillen, wegen der überlaufenden Windeln oder ob das in dem Alter nur eine Phase ist, die bei den meisten bald vorüber ist. Andererseits hätte ich Angst, dass er dann bald gar nicht mehr an die Brust möchte. Unser erstes Kind hat sich mit 7 Monaten selbst abgestillt und ich war damals sehr traurig darüber.
Außerdem würde ich mich über Windel-Tipps freuen, welche Marke hält besonders viel? Hat da jemand Erfahrung mit dem "richtigen" nächtlichen Wickeln von kleinen Nimmersatts?
ich hoffe, hier Tipps oder Infos zu bekommen, denn bei uns ist das Schlafen nachts für mich nicht mehr erholsam.
Unser Kleiner hat als Neugeborener meist durchgeschlafen, war höchstens 2 mal kurz wach.
Dann kamen mit 6 und 7 Monaten ein paar Krankheiten (erst Durchfall mit kurzem Krankenhausaufenthalt), dann Corona, dann noch „normale“ Erkältungen. Zähne sind auch wieder ein Thema. Und seit ca. 6 Wochen werden die Nächte hier für mich immer blöder.
Ich beschreibe mal hier „unser“ Schlafverhalten:
Der Kleine wird meist zwischen 20 und 21.30 ins Bett gebracht. Oft geht das schnell, mit Stillen und anschließendem Ankuscheln. Und wenn es etwas länger dauert, weil er noch nicht zu müde ist, lese ich neben ihm, gucke aufs Handy oder wir spielen zusammen, je nachdem, was er möchte und immer ganz entspannt. Mein Mann bringt in der Zeit das große Kind (5 Jahre) ins Bett (im Kinderzimmer).
Ich gehe meist etwa zwei Stunden später ins Bett und bis dahin wird der kleine schon ca. 3 mal wach, teils auch öfter. Selten kann mein Mann ihn dann beruhigen, meist muss ich zum Stillen kommen. Hin und wieder reicht auch mal streicheln, schnullern oder sanftes, langsames Klopfen mit der Hand.
Wenn ich ins Bett gehe, stille ich ihn manchmal nochmal oder er schläft so tief, dass ich ihn in sein Beistellbettchen legen kann (für mich der Idealfall). Immer öfter will er aber nur direkt an mir einschlafen und geht nachts ca. fünfmal an meine Brust oder nimmt mich als Schnuller und trinkt immer mal wieder. Tagsüber isst er dementsprechend meist nicht mehr als 3 Löffel pro Mahlzeit.
Nach allem, was ich hier zu dem Thema gelesen habe, ist das zwar nervig, aber nicht weiter schlimm.
An drei Tagen kümmert mein Mann sich morgens allein um das große Kind und bringt es zum Kiga, dann können der Kleine und ich ein bisschen nachschlafen. Ansonsten muss ich auch etwas früher raus, das geht aber.
Jetzt zu meinen eigentlichen Problemen mit dieser Situation:
Wegen der nächtlichen Dauertrinkerei läuft mindestens jeden zweiten Morgen die Windel aus. Nachts wickeln mache ich nur selten, weil das Baby danach grundsätzlich für eine Stunde wach und fröhlich ist, selbst wenn ich ihn im Bett wickle.
Wir wickeln nachts mit Einwegwindeln von DM, meist Babylove Nature, sonst die normalen Babylove. Macht aber leider keinen Unterschied. Sie sitzen auch gut, aber sind gegen morgen einfach nicht mehr aufnahmefähig, weil voll.
Auf meiner Matratze liegt eine wasserdichte Unterlage, aber das Laken darüber wird ja trotzdem nass, ebenso Schlafsack, Schlafanzüge etc.
Auf der anderen Seite liegt ab ca. 2 Uhr das große Kind und ich bin zwischen den beiden ziemlich eingequetscht. Da ich eine Wirbelsäulenverkrümmung habe, wäre es für mich umso wichtiger bequem zu liegen, aber so wache ich fast immer mit starken Rückenschmerzen auf. Es wäre also wirklich gut, wenn der Kleine wenigstens für ein paar Stunden im Beistellbett schlafen könnte. Den "Großen" mag ich aus versch. Gründen nicht ins eigene Bett schicken.
Jetzt frage ich mich, ob es etwas bringen würde, nachts abzustillen, wegen der überlaufenden Windeln oder ob das in dem Alter nur eine Phase ist, die bei den meisten bald vorüber ist. Andererseits hätte ich Angst, dass er dann bald gar nicht mehr an die Brust möchte. Unser erstes Kind hat sich mit 7 Monaten selbst abgestillt und ich war damals sehr traurig darüber.
Außerdem würde ich mich über Windel-Tipps freuen, welche Marke hält besonders viel? Hat da jemand Erfahrung mit dem "richtigen" nächtlichen Wickeln von kleinen Nimmersatts?