BES-Gewöhnung
Verfasst: 13.10.2022, 15:48
Liebes Forum,
nun wende ich mich an euch, da ich hier tolle Beiträge und Ratschläge gelesen habe und hoffe, dass mir jemand Tipps geben kann.
Seit Tag 1 der Geburt meiner Tochter (3,5 Monate) musste ich zufüttern, da die kleine Maus stark Gelbsucht hatte. Nach langer und schwieriger Geburt, Phototherapie und wenig Unterstützung im KH war ich absolut fertig. Leider hat der Stress und das sofortige Zufüttern das Stillen sehr erschwert, ich hatte stets zu wenig Milch. Meine Nachsorgehebamme konnte mich bzgl. Steigerung der Milchmenge nicht kompetent unterstützen und so gingen die Wochen ins Land. Mit Hilfe einer Stillberaterin habe ich es dann dennoch geschafft in ca. 6 Wochen meine Milchmenge so zu steigern, dass ich nun 260-300ml zufüttere (verteilt auf 5 Mahlzeiten) und die Kleine damit gut zunimmt (160-200gr/Woche). Die 6 Wochen waren geprägt von Stillen, Zufüttern, Pumpen und ziemlich anstrengend. Wir haben uns darauf geeinigt, so bei der Menge zu verbleiben, da sich nichts mehr getan hat und mein Mann auch wieder arbeiten geht und ich das Pensum an Pumpen nicht mehr schaffe.
Aktuell füttere ich mit dem BES zu. In seltenen Momenten (vielleicht alle zwei Wochen) z.B. längerer Arzttermin, bekommt sie die Zufüttermenge per Flasche. Schnuller hat sie nicht.
Bisher hat sie zum Einschlafen und nachts (ca. 4-6 mal) nur an der Brust getrunken. Tagsüber bekam sie nach 5 Mahlzeiten das BES mit ca. 60ml. Ansonsten trank sie tagsüber 2-3 Mahlzeiten ohne BES.
Nun scheint sie sich bisher tagsüber total an das BES gewöhnt zu haben, wird an der Brust unruhig, dockt sich ständig ab und weint. Erst das Zuschalten des BES beruhigt sie. Ich schaffe es kaum, dass sie 5 Minuten an jeder Seite vor dem BES trinkt. Auch sehe ich, dass aus der Brust noch Milch käme, aber sie dockt sich nicht mehr richtig an.
Auch zum Einschlafen kommt es nun mal vor, dass sie das BES verlangt, aber nach gefühlten 5 ml einschläft...
Ich habe hier immer wieder gelesen, dass es beim BES zu Gewöhnung kommt.
Mich macht die Situation so ziemlich fertig und traurig, auch habe ich Angst, dass das die Milchmenge wieder reduzieren kann und wir mehr zufüttern müssen. Dabei wäre mein Plan die Premilch mit Beginn der Beikost auszuschleichen....
Hat denn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Habt ihr Tipps und Ratschläge?
Ganz lieben Dank im Voraus und viele Grüße
HanSi
Hier die Daten:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen? Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Pre-Milch, 260-300ml insgesamt auf 5 Mahlzeiten täglich verteilt
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
7-8 täglich stillen (beidseitig, insgesamt 10 -15 min pro Seite), aktuell teilweise nur 3 min pro Seite. Erste Mahlzeit um 06:00/06:30, letzte Mahlzeit 18:00/18:30, dann Stillen zum Einschlafen gegen 19:30. Nachts 4-6 Stillmahlzeiten. Die Maus schläft vormittags/mittags ca. 2h, nachmittags ist es aktuell ein Kampf, manchmal 1h am Stück, manchmal 2-3 Powernaps à 20-30min
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Geschätzt 7 Pippi-Windeln, Stuhlgang variiert von 4 mal bis 1 mal täglich. Aktuell eher 1 mal, die letzten beiden Tage auch ohne Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme? S.o.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller? Flasche, jedoch nur im "Notfall"
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...? Stillberatung bereits in Anspruch genommen
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme? Nein
*Gewicht aktuell: 9.10. 5,71 kg, wöchentliches Wiegen, seit ca. 1,5 Monaten gute Zunahme
nun wende ich mich an euch, da ich hier tolle Beiträge und Ratschläge gelesen habe und hoffe, dass mir jemand Tipps geben kann.
Seit Tag 1 der Geburt meiner Tochter (3,5 Monate) musste ich zufüttern, da die kleine Maus stark Gelbsucht hatte. Nach langer und schwieriger Geburt, Phototherapie und wenig Unterstützung im KH war ich absolut fertig. Leider hat der Stress und das sofortige Zufüttern das Stillen sehr erschwert, ich hatte stets zu wenig Milch. Meine Nachsorgehebamme konnte mich bzgl. Steigerung der Milchmenge nicht kompetent unterstützen und so gingen die Wochen ins Land. Mit Hilfe einer Stillberaterin habe ich es dann dennoch geschafft in ca. 6 Wochen meine Milchmenge so zu steigern, dass ich nun 260-300ml zufüttere (verteilt auf 5 Mahlzeiten) und die Kleine damit gut zunimmt (160-200gr/Woche). Die 6 Wochen waren geprägt von Stillen, Zufüttern, Pumpen und ziemlich anstrengend. Wir haben uns darauf geeinigt, so bei der Menge zu verbleiben, da sich nichts mehr getan hat und mein Mann auch wieder arbeiten geht und ich das Pensum an Pumpen nicht mehr schaffe.
Aktuell füttere ich mit dem BES zu. In seltenen Momenten (vielleicht alle zwei Wochen) z.B. längerer Arzttermin, bekommt sie die Zufüttermenge per Flasche. Schnuller hat sie nicht.
Bisher hat sie zum Einschlafen und nachts (ca. 4-6 mal) nur an der Brust getrunken. Tagsüber bekam sie nach 5 Mahlzeiten das BES mit ca. 60ml. Ansonsten trank sie tagsüber 2-3 Mahlzeiten ohne BES.
Nun scheint sie sich bisher tagsüber total an das BES gewöhnt zu haben, wird an der Brust unruhig, dockt sich ständig ab und weint. Erst das Zuschalten des BES beruhigt sie. Ich schaffe es kaum, dass sie 5 Minuten an jeder Seite vor dem BES trinkt. Auch sehe ich, dass aus der Brust noch Milch käme, aber sie dockt sich nicht mehr richtig an.
Auch zum Einschlafen kommt es nun mal vor, dass sie das BES verlangt, aber nach gefühlten 5 ml einschläft...
Ich habe hier immer wieder gelesen, dass es beim BES zu Gewöhnung kommt.
Mich macht die Situation so ziemlich fertig und traurig, auch habe ich Angst, dass das die Milchmenge wieder reduzieren kann und wir mehr zufüttern müssen. Dabei wäre mein Plan die Premilch mit Beginn der Beikost auszuschleichen....
Hat denn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Habt ihr Tipps und Ratschläge?
Ganz lieben Dank im Voraus und viele Grüße
HanSi
Hier die Daten:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen? Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Pre-Milch, 260-300ml insgesamt auf 5 Mahlzeiten täglich verteilt
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
7-8 täglich stillen (beidseitig, insgesamt 10 -15 min pro Seite), aktuell teilweise nur 3 min pro Seite. Erste Mahlzeit um 06:00/06:30, letzte Mahlzeit 18:00/18:30, dann Stillen zum Einschlafen gegen 19:30. Nachts 4-6 Stillmahlzeiten. Die Maus schläft vormittags/mittags ca. 2h, nachmittags ist es aktuell ein Kampf, manchmal 1h am Stück, manchmal 2-3 Powernaps à 20-30min
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Geschätzt 7 Pippi-Windeln, Stuhlgang variiert von 4 mal bis 1 mal täglich. Aktuell eher 1 mal, die letzten beiden Tage auch ohne Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme? S.o.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller? Flasche, jedoch nur im "Notfall"
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...? Stillberatung bereits in Anspruch genommen
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme? Nein
*Gewicht aktuell: 9.10. 5,71 kg, wöchentliches Wiegen, seit ca. 1,5 Monaten gute Zunahme