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Rückstellung 2023

Verfasst: 07.06.2022, 14:08
von friesenherz83
Gibt es schon eine Familie, die sich hier mit Rückstellung beschäftigt? Wir hatten gerade U 9, sprachlich ist unsere Tochter weit zurück (trotz 2 Jahren Logopädie) und trocken ist sie auch noch nicht. Da sie im späten Winter 2017 geboren ist, wäre sie gar nicht so viel älter als die anderen Kinder, wenn wir 2024 einschulen.
Ihren beiden besten Freunde, mit denen sie im Kiga am meisten spielt, sind im Herbst 2017 geboren und kommen auch 2024 in die Schule.
Ich weiß, es ist noch lange hin, trotzdem möchte ich mich schon mal einlesen und austauschen, da es sicher viel zu beachten gibt.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 07.06.2022, 16:43
von Brianna
Wann ist denn bei euch der Stichtag. L von 12/15 wird ganz regulär 2022 eingeschult.
Also ab September 2017 wäre hier reguläre Einschulung 2024. Bis Ende August 2017 würde regulär 2023 eingeschult.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 14:36
von friesenherz83
Der Stichtag ist der 30. September 2023. Da wäre sie 6.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 14:44
von Nikola
friesenherz83 hat geschrieben: 08.06.2022, 14:36 Der Stichtag ist der 30. September 2023. Da wäre sie 6.
In welchem Bundesland seid ihr denn?
In Bawü mussten wir die Rückstellung erst im Februar bei der Schulanmeldung beantragen. Hätten Sie aber trotzdem noch Einschulen dürfen.
Zustimmen musste das Gesundheitsamt , die Kioperationslehrerin/Schule und der Kindergarten. Durch Corona lief das telefonisch ab und war total problemlos. Meine Tochter ist aber auch nur einen Monat vor dem Stichtag geboren und der Stichtag wurde jetzt auch vorgezogen.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 14:50
von Serafin
Ist aber bei euch knapp vom Alter her, oder? Wir wohnen nicht in Deutschland, uns wurde gesagt, es sei sehr schwer. Unser Kind war eigentlich nirgends zurück, sozial fit, kognitiv auch. Aber sprachlich noch nicht so weit in der landessprache und er wollte halt einfach noch spielen. Im Enfeffekt lief es dann echt ohne Probleme durch. Auch, weil er nur ganz knapp vor dem Stichtag geboren ist (hier der 31.12.)

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 14:51
von friesenherz83
Wir kommen aus Niedersachsen, arbeiten aber zurzeit in NRW und schulen auch hier ein. Anmeldung wäre im November 2022.
Unsere Tochter wird schon im Februar 2023 6 Jahre alt und wirkt -abgesehen von der wirklich verdrehten Grammatik- auch nicht unreif. Ich kann mir sie nur absolut nicht im Unterricht des 1. Schuljahrs vorstellen, wenn sie kein überwiegend fehlerfreies Deutsch spricht. Sie ist ja Muttersprachlerin.
Ein Jahr vergeht so schnell und bisher haben die zwei Jahre Logo zwar stetige Verbesserungen gebracht, aber den Sprachstand der Gleichaltrigen hat sie nicht annähernd erreicht.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 22:01
von Nikola
Hast du mal mit dem Kindergarten gesprochen? Das war unsere erste Anlaufstelle.
Ich würde es auf jeden Fall versuchen. Entweder Kindergarten oder Vorschule.
Hier in Bawü kann man nochmal ein Jahr eine Vorschule besuchen. Das nennt sich auch Grundschulförderklasse.
Ist dann ein zwischending zwischen kindergarten und Schule.
Meine Tochter hat keine Probleme gehabt und ich habe sie noch ein Jahr länger den Kindergarten besuchen lassen.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 22:09
von Serafin
Würde denn ein Jahr mehr Kindergarten das Problem beheben? Wir haben unsere Rückstellung deshalb bekommen weil davon auszugehen war, das "Problem", Kind will einfach noch spielen und spricht noch nicht so gut norwegisch, hat sich ein Jahr später größtenteils erledigt. Wäre davon auszugehen, dass das Problem weiter besteht, wäre eingeschult worden und eine passende Förderung dazu gegeben worden.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 08.06.2022, 23:05
von AnnieMerrick
Wir hatten eine, haben Sie wegen Kiga nicht genommen. Kiga konnte kein Konzept für Hilfe /Förderung erstellen . Kiga war Katastrophe pur.
Ich habe für 3 Kinder erfolgreich Rückstellungsanträge geschrieben 2x sn 1x thür. Bei Fragen gern pn.

Re: Rückstellung 2023

Verfasst: 09.06.2022, 05:33
von Jule
Es gibt auch die Möglichkeit an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache einzuschulen. Dort wird nach dem Regel-Lehrplan unterrichtet, aber in kleineren Klassen und in besserer Besetzung mit Förderschullehrern ( Sonderpädagogen) die eben besonders auf die Sprache eingehen.
Es ist immer das Ziel , dass das Kind wenn es soweit ist auf die Grundschule oder eben „normale“ weiterführende Schule wechselt. In NRW gibt es auch die flexible Eingangsphase, so dass der Inhalt des 1. und 2. Schuljahres in 1, 2 oder 3 Jahrenabsolviert werden kann - es gilt nicht als Wiederholung.