Abstillen mit 4 Monaten
Verfasst: 26.04.2022, 12:28
Ich komme mir mit dem Thema in einem Stillforum vielleicht ein Bisschen falsch vor, aber da ich hier mit meinem Sohn schon so tolle Hilfe und Unterstützung bekommen habe, wende ich mich wieder an euch.
Meine Tochter ist jetzt viereinhalb Monate alt und wir versuchen seit etwa einem Monat von vollstillen auf PRE umzusteigen.
Hintergrund ist, dass ich eigentlich schon direkt nach der Geburt wieder hätte Medikamente (Tamoxifen) nehmen müssen, die nicht stillverträglich sind. Ich hatte - als überzeugte Stillmami - schon mit dem Stillen abgeschlossen, als die Ärzt*innen meinten, dass ich mit den Medikamenten erst nach dem Wochenbett beginnen sollte und da auch ein wenig zeitlicher Spielraum wäre. Also war mein Kompromiss mit mir und meiner Gesundheit, wenigstens die Wintermonate zu stillen, der Kleinen den bestmöglichen Start mit Muttermilch zu gönnen und sie dann auf Pre umzustellen, um dann die Medikamente aufzunehmen. Das läuft nur leider überhaupt nicht so leicht, wie ich dachte.
Wir haben erst tagelang viele verschiedene Flaschenhersteller und Saugergrößen durchtesten müssen, bis wir endlich eine Kombi gefunden haben, aus der sie auch etwas raus bekommt. Viele Sauger sind ihr zu groß gewesen und brachten sie zum Würgen, ihr Würgereflex liegt relativ weit vorne.
Dann haben wir natürlich verschiedene Pre-Sorten und auch Muttermilch aus der Flasche versucht zu geben. Wir bieten jetzt seit Wochen eigentlich jeden Tag mehrmals Pre an, vor dem Stillen, nach dem Stillen, im wachen oder im schlafenden Zustand. Aber meistens wird die Flasche angeschrien, mit der Zunge raus gestoßen oder nur drauf rum gekaut. An guten Tagen, wenn wir den perfekten Moment abgepasst bekommen, hat sie auch mal 30ml Pre getrunken, mehr aber noch nicht und das auch nicht jeden Tag. Meistens landen höchstens ein paar Tropfen Pre im Kind. Sie will einfach nur an die Brust.
Wir haben auch schon eine Stillberaterin hier vor Ort kontaktiert, mit unserer Hebamme gesprochen, mit Frauenärztin und Kinderärztin, aber bisher bleibt der Durchbruch aus und langsam aber sicher sollte ich in absehbarer Zeit wirklich meine Medikamente wieder aufnehmen.
Habt ihr noch weitere Tipps oder Strategien für mich? Oder vielleicht Anlaufstellen (Region Hannover) an die ich mich noch wenden könnte?
Noch ein paar Infos zu uns: mein 1. Kind habe ich 12 Monate gestillt, bis ich plötzlich und ungeplant aufgrund einer Brustkrebs-Diagnose abstillen musste. Ich habe aktuell nur noch eine Brust mit Drüsengewebe, mit der ich stille. Um schwanger zu werden habe ich die Anti-Hormon-Therapie mit Tamoxifen unterbrochen und das sollte jetzt so bald es geht wieder aufgenommen werden (s.o.). Mein 2. Kind nimmt keinen Schnuller und gestillt wird ohne Hütchen. Anfangs hatten wir Probleme mit wunden Brustwarzen, aber getrunken hat sie schon immer gut und viel, nach der Geburt auch schnell wieder zugenommen. Wir stillen nach Bedarf, daher kann ich über wie oft und Stillpausen nicht wirklich etwas sagen, sie schläft allerdings recht gut und nachts auch mal 4-6h am Stück. Abends wird hier auch mal stündlich gestillt. Stuhlgang gibt es meist mehrmals am Tag, wir haben allerdings den Eindruck, dass seit wir mit Pre angefangen haben, wieder vermehrt Verdauungsschwierigkeiten wie in den ersten Monaten auftreten. Ich bin laktoseintolerant, die Kleine kriegt bisher aber normale Pre-Milch. Hab ich was vergessen?
Meine Tochter ist jetzt viereinhalb Monate alt und wir versuchen seit etwa einem Monat von vollstillen auf PRE umzusteigen.
Hintergrund ist, dass ich eigentlich schon direkt nach der Geburt wieder hätte Medikamente (Tamoxifen) nehmen müssen, die nicht stillverträglich sind. Ich hatte - als überzeugte Stillmami - schon mit dem Stillen abgeschlossen, als die Ärzt*innen meinten, dass ich mit den Medikamenten erst nach dem Wochenbett beginnen sollte und da auch ein wenig zeitlicher Spielraum wäre. Also war mein Kompromiss mit mir und meiner Gesundheit, wenigstens die Wintermonate zu stillen, der Kleinen den bestmöglichen Start mit Muttermilch zu gönnen und sie dann auf Pre umzustellen, um dann die Medikamente aufzunehmen. Das läuft nur leider überhaupt nicht so leicht, wie ich dachte.
Wir haben erst tagelang viele verschiedene Flaschenhersteller und Saugergrößen durchtesten müssen, bis wir endlich eine Kombi gefunden haben, aus der sie auch etwas raus bekommt. Viele Sauger sind ihr zu groß gewesen und brachten sie zum Würgen, ihr Würgereflex liegt relativ weit vorne.
Dann haben wir natürlich verschiedene Pre-Sorten und auch Muttermilch aus der Flasche versucht zu geben. Wir bieten jetzt seit Wochen eigentlich jeden Tag mehrmals Pre an, vor dem Stillen, nach dem Stillen, im wachen oder im schlafenden Zustand. Aber meistens wird die Flasche angeschrien, mit der Zunge raus gestoßen oder nur drauf rum gekaut. An guten Tagen, wenn wir den perfekten Moment abgepasst bekommen, hat sie auch mal 30ml Pre getrunken, mehr aber noch nicht und das auch nicht jeden Tag. Meistens landen höchstens ein paar Tropfen Pre im Kind. Sie will einfach nur an die Brust.
Wir haben auch schon eine Stillberaterin hier vor Ort kontaktiert, mit unserer Hebamme gesprochen, mit Frauenärztin und Kinderärztin, aber bisher bleibt der Durchbruch aus und langsam aber sicher sollte ich in absehbarer Zeit wirklich meine Medikamente wieder aufnehmen.
Habt ihr noch weitere Tipps oder Strategien für mich? Oder vielleicht Anlaufstellen (Region Hannover) an die ich mich noch wenden könnte?
Noch ein paar Infos zu uns: mein 1. Kind habe ich 12 Monate gestillt, bis ich plötzlich und ungeplant aufgrund einer Brustkrebs-Diagnose abstillen musste. Ich habe aktuell nur noch eine Brust mit Drüsengewebe, mit der ich stille. Um schwanger zu werden habe ich die Anti-Hormon-Therapie mit Tamoxifen unterbrochen und das sollte jetzt so bald es geht wieder aufgenommen werden (s.o.). Mein 2. Kind nimmt keinen Schnuller und gestillt wird ohne Hütchen. Anfangs hatten wir Probleme mit wunden Brustwarzen, aber getrunken hat sie schon immer gut und viel, nach der Geburt auch schnell wieder zugenommen. Wir stillen nach Bedarf, daher kann ich über wie oft und Stillpausen nicht wirklich etwas sagen, sie schläft allerdings recht gut und nachts auch mal 4-6h am Stück. Abends wird hier auch mal stündlich gestillt. Stuhlgang gibt es meist mehrmals am Tag, wir haben allerdings den Eindruck, dass seit wir mit Pre angefangen haben, wieder vermehrt Verdauungsschwierigkeiten wie in den ersten Monaten auftreten. Ich bin laktoseintolerant, die Kleine kriegt bisher aber normale Pre-Milch. Hab ich was vergessen?