7 Monate alte Zwillinge, aktuell unter der 3. Perzentile, unzureichende Gewichtszunahme?
Verfasst: 12.04.2022, 22:23
Liebes Forum,
falls meine Frage in ein anderes Unterforum gehört, bitte verschieben.
vielleicht könnte eine der Moderatorinnen einmal über die Gewichtsdaten meiner Zwillinge schauen und sagen, ob wir etwas an unserem Still- und Beikostmanagement ändern müssten.
Letzte Woche hatten wir wieder eine Gewichtskontrolle beim Kinderarzt. Dabei stellte sie fest, dass M. mittlerweile auch unter der 3. Perzentile läge und S. weiter unter die 3. gerutscht wäre als zuvor bereits. Ich solle es daher nochmal mit Brei versuchen, um mehr Kalorien in die Kinder zu kriegen und ggf. die Stillhäufigkeit reduzieren, um den Appetit der beiden zu steigern, da sie der Ansicht ist, beide würden zu wenig essen. Sie weiß, dass ich einer aktiven Reduzierung der Stillmenge gegenüber kritisch bin. Wir hatten aber besprochen, dass ich versuche eine vierte Mahlzeit anzubieten. Mit Brei hatte ich nach den ersten Wochen aufgehört, da beide lieber etwas in den Händen haben zum abknabbern/ablutschen.
Nächste Gewichtskontrolle ist in 2 Monaten geplant.
Zur Vorgeschichte meine Mädchen sind in der 39. SSW zur Welt gekommen und waren daher reifgeboren.
Seit ihrem 8. Lebenstag (Entlassung aus der Klinik) und bis etwa 5,5 Monaten wurden die beiden vollgestillt. Dann fingen wir mit Beikost (BLW) an, da sie die Beikostreifezeichen zeigten.
Aktuell bekommen sie meist 3x am Tag Beikost angeboten. Z.B. Avocado, Brot mit Margarine/Mandelmus/Erdnussmus, Ofengemüse, selbstgemachte Obst-/Gemüsewaffeln (Obstvariante mit Mandelmus), was von unserem Essen für die beiden geeignet ist.
Letztens (als Beispieltag) hatten sich die beiden zum Frühstück eine Scheibe Brot mit Erdnussmus geteilt. Davon wurde etwa ¾ gegessen. Mittags hatten beide 1/8 bis ¼ Banane und abends schaffte M. 1 ½ Schupfnudeln mit Soße, S. knapp 5 Stück.
Stillen tuen wir schätzungsweise noch 8-10x in 24h, genau weiß ich es aber nicht. Gestillt werden die beiden zu Hause meist gleichzeitig, unterwegs und teilweise nachts einzeln.
S. hat einen Schnuller, den sie nur beim Autofahren bekommt. M. hatte nie einen akzeptiert.
M. hat ein hinteres Zungenbändchen und ein verkürztes Oberlippenbändchen, aber ein gutes Trinkmuster. Daher wurde ein abwartendes Verhalten mit dem behandelnden Zahnarzt besprochen.
Sie dreht sich mittlerweile auf den Bauch und manchmal zurück.
Vom ersten Zahn sind am WE die Spitzen durchgebrochen, der Zweite schimmert durch.
S. bekam mit 3 Monaten das hintere Zungenbändchen und das verkürzte Obberlippenbändchen durchtrennt. Hatte zuvor eine leichte Gedeihstörung. Diese besserte sich nach der Trennung. Aufgrund einer leichten Thalamusschädigung infolge ihrer perinatalen Asphyxie (bekommt vorsorglich Physio, Entwicklung bisher altersgerecht), wurden wir vorübergehend von der sozialmedizinischen Nachsorge begleitet, die uns auch bei der Gedeihstörung half. Die uns zugeteilte Kinderkrankenschwester damals war auch Stillberaterin IBCLC.
Sie dreht sich mittlerweile auf den Bauch und zurück auf den Rücken, robbt etwas auf dem Rücken und ist die ganze Zeit am Wuseln.
Sie hat bereits 4 Zähne.
Gewichte:
M.:
26.08. 2650g (Geburt/KH)
29.08. 2440g (Entlassung/KH)
02.09. 2520g (Hebamme)
03.09. 2550g (U2/KiA)
06.09. 2670g (Hebamme)
09.09. 2740g (Hebamme)
12.09. 2880g (Hebamme)
15.09. 2900g (Hebamme)
23.09. 3200g (Hebamme)
29.09. 3400g(Hebamme)
04.10. 3550g (U3/KiA)
13.10. 3820g (Hebamme)
01.11. 4300g (Hebamme)
19.11. 4555g (Nachsorge)
24.11. 4665g (Nachsorge)
03.12. 4750g (Nachsorge)
07.12. 4790g (Nachsorge)
17.12. 4950g (U4/KiA)
28.12. 5030g (Nachsorge)
19.01. 5480g (Nachsorge)
18.02. 5770g (U5/KiA)
08.04. 6050g (KiA)
S.:
26.08. 2880g (Geburt/KH)
01.09. 2860g (Entlassung/KH)
02.09. 2820g (Hebamme)
03.09. 2800g (U2/KiA)
06.09. 2820g (Hebamme)
09.09. 2860g (Hebamme)
12.09. 2930g (Hebamme)
15.09. 3030g (Hebamme)
23.09. 3240g (Hebamme)
29.09. 3400g(Hebamme)
04.10. 3500g (U3/KiA)
13.10. 3700g (Hebamme)
01.11. 4020g (Hebamme)
19.11. 4170g (Nachsorge)
24.11. 4235g (Nachsorge)
26.11. 4280g (KiA)
03.12. 4355g (Nachsorge)
07.12. 4430g (Nachsorge)
14.12. 4555g (Nachsorge)
17.12. 4620g (U4/KiA)
28.12. 4815g (Nachsorge)
19.01. 5020g (Nachsorge)
25.01. 5170g (KH)
18.02. 54000g (U5/KiA)
08.04. 5750g (KiA)
Hat die Kinderärztin Recht, auf Grundlage der letzten Gewichte, dass die Gewichtszunahme von beiden (wieder) zu gering ist?
Besteht akuter Handlungsbedarf oder können wir noch zu warten und die Kinder das Essen so weiter entdecken lassen wie bisher?
Sollten wir es wirklich nochmal mit Brei versuchen, obwohl sie lieber etwas aus den Händen knabbern und den Löffel interessanter finden als den Brei?
Sind die Essensmengen zu gering für ihr Alter?
Vielen Dank fürs Lesen und eure Hilfe. Ist leider etwas länger geworden als geplant.
Liebe Grüße
Kitsune
falls meine Frage in ein anderes Unterforum gehört, bitte verschieben.
vielleicht könnte eine der Moderatorinnen einmal über die Gewichtsdaten meiner Zwillinge schauen und sagen, ob wir etwas an unserem Still- und Beikostmanagement ändern müssten.
Letzte Woche hatten wir wieder eine Gewichtskontrolle beim Kinderarzt. Dabei stellte sie fest, dass M. mittlerweile auch unter der 3. Perzentile läge und S. weiter unter die 3. gerutscht wäre als zuvor bereits. Ich solle es daher nochmal mit Brei versuchen, um mehr Kalorien in die Kinder zu kriegen und ggf. die Stillhäufigkeit reduzieren, um den Appetit der beiden zu steigern, da sie der Ansicht ist, beide würden zu wenig essen. Sie weiß, dass ich einer aktiven Reduzierung der Stillmenge gegenüber kritisch bin. Wir hatten aber besprochen, dass ich versuche eine vierte Mahlzeit anzubieten. Mit Brei hatte ich nach den ersten Wochen aufgehört, da beide lieber etwas in den Händen haben zum abknabbern/ablutschen.
Nächste Gewichtskontrolle ist in 2 Monaten geplant.
Zur Vorgeschichte meine Mädchen sind in der 39. SSW zur Welt gekommen und waren daher reifgeboren.
Seit ihrem 8. Lebenstag (Entlassung aus der Klinik) und bis etwa 5,5 Monaten wurden die beiden vollgestillt. Dann fingen wir mit Beikost (BLW) an, da sie die Beikostreifezeichen zeigten.
Aktuell bekommen sie meist 3x am Tag Beikost angeboten. Z.B. Avocado, Brot mit Margarine/Mandelmus/Erdnussmus, Ofengemüse, selbstgemachte Obst-/Gemüsewaffeln (Obstvariante mit Mandelmus), was von unserem Essen für die beiden geeignet ist.
Letztens (als Beispieltag) hatten sich die beiden zum Frühstück eine Scheibe Brot mit Erdnussmus geteilt. Davon wurde etwa ¾ gegessen. Mittags hatten beide 1/8 bis ¼ Banane und abends schaffte M. 1 ½ Schupfnudeln mit Soße, S. knapp 5 Stück.
Stillen tuen wir schätzungsweise noch 8-10x in 24h, genau weiß ich es aber nicht. Gestillt werden die beiden zu Hause meist gleichzeitig, unterwegs und teilweise nachts einzeln.
S. hat einen Schnuller, den sie nur beim Autofahren bekommt. M. hatte nie einen akzeptiert.
M. hat ein hinteres Zungenbändchen und ein verkürztes Oberlippenbändchen, aber ein gutes Trinkmuster. Daher wurde ein abwartendes Verhalten mit dem behandelnden Zahnarzt besprochen.
Sie dreht sich mittlerweile auf den Bauch und manchmal zurück.
Vom ersten Zahn sind am WE die Spitzen durchgebrochen, der Zweite schimmert durch.
S. bekam mit 3 Monaten das hintere Zungenbändchen und das verkürzte Obberlippenbändchen durchtrennt. Hatte zuvor eine leichte Gedeihstörung. Diese besserte sich nach der Trennung. Aufgrund einer leichten Thalamusschädigung infolge ihrer perinatalen Asphyxie (bekommt vorsorglich Physio, Entwicklung bisher altersgerecht), wurden wir vorübergehend von der sozialmedizinischen Nachsorge begleitet, die uns auch bei der Gedeihstörung half. Die uns zugeteilte Kinderkrankenschwester damals war auch Stillberaterin IBCLC.
Sie dreht sich mittlerweile auf den Bauch und zurück auf den Rücken, robbt etwas auf dem Rücken und ist die ganze Zeit am Wuseln.
Sie hat bereits 4 Zähne.
Gewichte:
M.:
26.08. 2650g (Geburt/KH)
29.08. 2440g (Entlassung/KH)
02.09. 2520g (Hebamme)
03.09. 2550g (U2/KiA)
06.09. 2670g (Hebamme)
09.09. 2740g (Hebamme)
12.09. 2880g (Hebamme)
15.09. 2900g (Hebamme)
23.09. 3200g (Hebamme)
29.09. 3400g(Hebamme)
04.10. 3550g (U3/KiA)
13.10. 3820g (Hebamme)
01.11. 4300g (Hebamme)
19.11. 4555g (Nachsorge)
24.11. 4665g (Nachsorge)
03.12. 4750g (Nachsorge)
07.12. 4790g (Nachsorge)
17.12. 4950g (U4/KiA)
28.12. 5030g (Nachsorge)
19.01. 5480g (Nachsorge)
18.02. 5770g (U5/KiA)
08.04. 6050g (KiA)
S.:
26.08. 2880g (Geburt/KH)
01.09. 2860g (Entlassung/KH)
02.09. 2820g (Hebamme)
03.09. 2800g (U2/KiA)
06.09. 2820g (Hebamme)
09.09. 2860g (Hebamme)
12.09. 2930g (Hebamme)
15.09. 3030g (Hebamme)
23.09. 3240g (Hebamme)
29.09. 3400g(Hebamme)
04.10. 3500g (U3/KiA)
13.10. 3700g (Hebamme)
01.11. 4020g (Hebamme)
19.11. 4170g (Nachsorge)
24.11. 4235g (Nachsorge)
26.11. 4280g (KiA)
03.12. 4355g (Nachsorge)
07.12. 4430g (Nachsorge)
14.12. 4555g (Nachsorge)
17.12. 4620g (U4/KiA)
28.12. 4815g (Nachsorge)
19.01. 5020g (Nachsorge)
25.01. 5170g (KH)
18.02. 54000g (U5/KiA)
08.04. 5750g (KiA)
Hat die Kinderärztin Recht, auf Grundlage der letzten Gewichte, dass die Gewichtszunahme von beiden (wieder) zu gering ist?
Besteht akuter Handlungsbedarf oder können wir noch zu warten und die Kinder das Essen so weiter entdecken lassen wie bisher?
Sollten wir es wirklich nochmal mit Brei versuchen, obwohl sie lieber etwas aus den Händen knabbern und den Löffel interessanter finden als den Brei?
Sind die Essensmengen zu gering für ihr Alter?
Vielen Dank fürs Lesen und eure Hilfe. Ist leider etwas länger geworden als geplant.
Liebe Grüße
Kitsune