Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert
Verfasst: 11.04.2022, 13:27
Hallo ihr Lieben,
ich wende mich hier an euch, weil ich einfach nicht mehr weiß was richtig ist. Kurz zu uns: Am 29.01.22 ist unser Sohn bei 37+3 in einer 50minütigen Sturzgeburt als Sternengucker mit 3.155g und 49cm zur Welt gekommen. Er war die erste Zeit sehr schläfrig und aufgrund eines niedrigen Blutzuckerspiegels wurde im Krankenhaus kurzzeitig zugefüttert. Zuhause habe ich dann unter der Aufsicht meiner Hebamme nur noch gestillt. Sein niedrigstes Gewicht waren 2.840g. Sein Geburtsgewicht hatte er nach 19 Tagen wieder. Seitdem nimmt er langsam aber stetig zu. Nasse Windeln haben wir 4-5 am Tag, Stuhlgang hat er schon seit Beginn nur alle 4-5 Tage, hier quält er sich meist auch ziemlich. Jetzt waren wir am 31.03. beim Kinderarzt und er hat unseren Sohn gewogen. Er wog 4.000g mit etwas über 8 Wochen. Mein Arzt hat mir ziemlich deutlich gesagt, dass er viel zu dünn sei und man das doch sehen müsse. Er meinte ich soll nach jedem mal stillen zufüttern so viel er will. Das hat mich total getriggert, weil ich durch das zufüttern meiner großen Tochter nicht mehr stillen konnte und sie mit 3 Monaten trotz größter Mühe dann mit der Flasche ernährt wurde. Deshalb habe ich große Angst vorm zufüttern. Ich lege ihn aktuell quasi dauernd an, so ca. Jede 1,5 Stunden. Leider kann ich nur wenig abpumpen und auch nur wenn er den Milchspendereflex auslöst. Die 30-40ml die ich abgepumpt habe, wollte ich ihm nach dem stillen geben, er hat sie aber nicht komplett getrunken. Er wirkt fröhlich, wach, lacht und zappelt und ist entspannt. Meine Hebamme meinte, es wäre alles in Ordnung aber vielleicht sehe sie die Sache auch zu entspannt. Deshalb wollte ich mir noch mal eine Meinung hier einholen. Noch kurz zu unserer Geschichte- der Papa unseres kleinen Schatzes ist „nur“ 1,67 groß und sehr schmal. Er war ein schmales Baby und war wegen seines Untergewichts auch als Kind in Kur. Könnt ihr mir sagen, ob es notwendig ist zuzfüttern und wenn ja- wie, damit ich das stillen nicht gefährde?
Hier sind seine Daten:
29.01.Geburtsgewicht 3.155g
01.02.Gewicht U2 nach 3 Tagen: 2.900g
02.02. 2.840g—> Waage der Hebamme
03.02. 2.860g
04.02. 2.840g
07.02. 2.880g
09.02. 2.930g
11.02. 2.955g
15.02. 3.060g
17.02. 3.150g
22.02. 3.270g
25.02. 3.320g —> U3 „mäßiges Gedeihen“
28.02. 3.380g
08.03. 3.580g
25.03. 3780g
30.03. 4.000g—> Kinderarzt
31.03. 4.100g —>eigene Waage ausgeliehen
01.04. 4.130g
02.04. 4.150g
03.04. 4.140g
06.04. 4.160g
07.04. 4.210g
09.04. 4.230g
11.04. 4.280g
Sorry für den langen Text. Ich bin einfach super unsicher, ob er genug bekommt oder ob ich zufüttern soll und wie ich das mache ohne unsere stillbeziehung zu gefährden.
Danke für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
PepitaSalt
ich wende mich hier an euch, weil ich einfach nicht mehr weiß was richtig ist. Kurz zu uns: Am 29.01.22 ist unser Sohn bei 37+3 in einer 50minütigen Sturzgeburt als Sternengucker mit 3.155g und 49cm zur Welt gekommen. Er war die erste Zeit sehr schläfrig und aufgrund eines niedrigen Blutzuckerspiegels wurde im Krankenhaus kurzzeitig zugefüttert. Zuhause habe ich dann unter der Aufsicht meiner Hebamme nur noch gestillt. Sein niedrigstes Gewicht waren 2.840g. Sein Geburtsgewicht hatte er nach 19 Tagen wieder. Seitdem nimmt er langsam aber stetig zu. Nasse Windeln haben wir 4-5 am Tag, Stuhlgang hat er schon seit Beginn nur alle 4-5 Tage, hier quält er sich meist auch ziemlich. Jetzt waren wir am 31.03. beim Kinderarzt und er hat unseren Sohn gewogen. Er wog 4.000g mit etwas über 8 Wochen. Mein Arzt hat mir ziemlich deutlich gesagt, dass er viel zu dünn sei und man das doch sehen müsse. Er meinte ich soll nach jedem mal stillen zufüttern so viel er will. Das hat mich total getriggert, weil ich durch das zufüttern meiner großen Tochter nicht mehr stillen konnte und sie mit 3 Monaten trotz größter Mühe dann mit der Flasche ernährt wurde. Deshalb habe ich große Angst vorm zufüttern. Ich lege ihn aktuell quasi dauernd an, so ca. Jede 1,5 Stunden. Leider kann ich nur wenig abpumpen und auch nur wenn er den Milchspendereflex auslöst. Die 30-40ml die ich abgepumpt habe, wollte ich ihm nach dem stillen geben, er hat sie aber nicht komplett getrunken. Er wirkt fröhlich, wach, lacht und zappelt und ist entspannt. Meine Hebamme meinte, es wäre alles in Ordnung aber vielleicht sehe sie die Sache auch zu entspannt. Deshalb wollte ich mir noch mal eine Meinung hier einholen. Noch kurz zu unserer Geschichte- der Papa unseres kleinen Schatzes ist „nur“ 1,67 groß und sehr schmal. Er war ein schmales Baby und war wegen seines Untergewichts auch als Kind in Kur. Könnt ihr mir sagen, ob es notwendig ist zuzfüttern und wenn ja- wie, damit ich das stillen nicht gefährde?
Hier sind seine Daten:
29.01.Geburtsgewicht 3.155g
01.02.Gewicht U2 nach 3 Tagen: 2.900g
02.02. 2.840g—> Waage der Hebamme
03.02. 2.860g
04.02. 2.840g
07.02. 2.880g
09.02. 2.930g
11.02. 2.955g
15.02. 3.060g
17.02. 3.150g
22.02. 3.270g
25.02. 3.320g —> U3 „mäßiges Gedeihen“
28.02. 3.380g
08.03. 3.580g
25.03. 3780g
30.03. 4.000g—> Kinderarzt
31.03. 4.100g —>eigene Waage ausgeliehen
01.04. 4.130g
02.04. 4.150g
03.04. 4.140g
06.04. 4.160g
07.04. 4.210g
09.04. 4.230g
11.04. 4.280g
Sorry für den langen Text. Ich bin einfach super unsicher, ob er genug bekommt oder ob ich zufüttern soll und wie ich das mache ohne unsere stillbeziehung zu gefährden.
Danke für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
PepitaSalt