Mit 2 Monaten nach ca. 14 Tagen Flasche zurück zur Brust
Verfasst: 27.03.2022, 19:16
Hallo zusammen1
Mein Sohn Martin, geb. 13.1.22 wurde 8 Wochen voll gestillt. Wegen beidseitig wunder Brustwarzen (nähere Infos weiter unten) habe ich 12 Tage Mumi abgepumpt und mit dem Calma-Sauger gefüttert.
Jetzt geht er nicht mehr an die Brust, habe es schon seit 4 Tagen immer wieder probiert, auch mit Stillhütchen. Er scheint die Saugtechnik verlernt zu haben.
Wie kann ich ihn wieder an die Brust gewöhnen?
Nach der Geburt (mit Saugglocke), termingerecht, habe ich schon im Kreissaal gleich ein Stillhütchen bekommen, weil es mit dem Anlegen nicht richtig klappte. Martin konnte erst nur mit Stillhütchen trinken. Sie hatten mir nichts zum Stillhütchen erklärt und so wusste ich z. B. nicht, dass man da ein Vakuum erzeugen kann, das habe ich dann erst später nachgelesen. So sind mit Stillhütchen schon in den ersten Tagen meine Brustwarzen ganz kaputtgegangen, weil es am Stillhütchen gescheuert hat und die Brustwarze oft nicht richtig im Stillhütchen drin war. Dazu kam noch, dass er mir eine Mamille mit den Fingernägeln aufgekratzt hat… Als dann die Stillhütchen und Mund ganz blutig waren, hat man mir gesagt, dass ich abpumpen und Fläschchen füttern muss. Das habe ich aber zum Glück nur ganz kurz gemacht, denn meine Hebamme hat gesagt, dass ich auch mit blutigen Mamillen weiter stillen kann.
Die Stillhütchen habe ich ihm nach und nach abgewöhnt und nach ca. 10 Tagen gar nicht mehr verwendet und weggeworfen, so froh war ich, sie los zu sein!
In den nächsten Wochen habe ich verschiedenes ausprobiert, um die Mamillen heilen zu lassen, Stillposition mit Hebamme und Stillberaterin optimiert, früher abdocken, längere Stillabstände, einseitiges Stillen, Lanolinsalbe, Silberhütchen, Hydrogel, Kompressen, Antibiotikum etc etc etc.
Frauenarzt und Kinderärztin haben ihren Senf dazugegeben und sogar an der Uniklinik in Regensburg waren wir – mit Martins Mund und den Bändchen und dem Gaumen ist alles in bester Ordnung.
Auf beiden Seiten waren offene Wunden in der Granulationsphase ca. 6 mm Durchmesser oben auf der Mamille.
Am Schluss war ich dann mit Martin im KH, weil er so viel Blut gespuckt hat… Es war gruselig und natürlich auch sehr schmerzhaft. Wir waren bei Stillen alle 3 Stunden nur 1 Seite
Habe dann bei der Abschlussuntersuchung von der Frauenärztin die Milchpumpe verschrieben bekommen. Das war am 10.3.
Am 11. habe ich dann mit beidseitigem Abpumpen angefangen und seitdem nicht mehr gestillt.
Am 23.3. war bei der einen Brust die Wunde verheilt und ich habe versucht, ihn anzulegen, aber er konnte mit der Brust nichts mehr anfangen. Am 24.3. habe ich dann wieder Stillhütchen gekauft, die konnte er zumindest in den Mund nehmen, hat anfangs sogar ein bisschen gesaugt und geschluckt. Seit dem 26.3. saugt er aber gar nicht mehr dran, schleckt sie höchstens ab oder nuckelt, ohne zu schlucken.
In den 2 Wochen, in denen ich abgepumpte Milch gefüttert habe, habe ich es anscheinend ziemlich übertrieben mit dem Füttern – am 10.3. wog er noch ca. 5300 g und am 24.3. beim Kinderarzt schon 6100 g und ist damit an der Grenze zum Übergewicht. Ich füttere jetzt weniger Milch und friere den Rest ein. (Das ist aber ein anderes Problem – jedenfalls bekommt er genug.) Ich pumpe täglich ca. 1200 ml ab und jede Menge landet noch in meinen Stilleinlagen, Milch habe ich also auch eher zuviel.
Im Moment pumpe ich beidseitig alle 6 Stunden, da kommen dann ca. 325 ml. Davon füttere ich 200 -240 ml. Die Mahlzeiten sind ca. alle 1,5 h ca. 50 ml, nachts alle 3h 100 ml.
Seit ich die Stillhütchen habe, habe ich bei jedem Füttern am Anfang und immer wieder zwischendurch die Brust mit und ohne Stillhütchen angeboten, es wird aber eher schlechter als besser und ich habe das Gefühl, mir läuft die Zeit davon und das Saugen gerät immer mehr in Vergessenheit.
Könnt ihr mir Tipps geben, was ich versuchen kann?
Viele Grüße,
Alienda
Mein Sohn Martin, geb. 13.1.22 wurde 8 Wochen voll gestillt. Wegen beidseitig wunder Brustwarzen (nähere Infos weiter unten) habe ich 12 Tage Mumi abgepumpt und mit dem Calma-Sauger gefüttert.
Jetzt geht er nicht mehr an die Brust, habe es schon seit 4 Tagen immer wieder probiert, auch mit Stillhütchen. Er scheint die Saugtechnik verlernt zu haben.
Wie kann ich ihn wieder an die Brust gewöhnen?
Nach der Geburt (mit Saugglocke), termingerecht, habe ich schon im Kreissaal gleich ein Stillhütchen bekommen, weil es mit dem Anlegen nicht richtig klappte. Martin konnte erst nur mit Stillhütchen trinken. Sie hatten mir nichts zum Stillhütchen erklärt und so wusste ich z. B. nicht, dass man da ein Vakuum erzeugen kann, das habe ich dann erst später nachgelesen. So sind mit Stillhütchen schon in den ersten Tagen meine Brustwarzen ganz kaputtgegangen, weil es am Stillhütchen gescheuert hat und die Brustwarze oft nicht richtig im Stillhütchen drin war. Dazu kam noch, dass er mir eine Mamille mit den Fingernägeln aufgekratzt hat… Als dann die Stillhütchen und Mund ganz blutig waren, hat man mir gesagt, dass ich abpumpen und Fläschchen füttern muss. Das habe ich aber zum Glück nur ganz kurz gemacht, denn meine Hebamme hat gesagt, dass ich auch mit blutigen Mamillen weiter stillen kann.
Die Stillhütchen habe ich ihm nach und nach abgewöhnt und nach ca. 10 Tagen gar nicht mehr verwendet und weggeworfen, so froh war ich, sie los zu sein!
In den nächsten Wochen habe ich verschiedenes ausprobiert, um die Mamillen heilen zu lassen, Stillposition mit Hebamme und Stillberaterin optimiert, früher abdocken, längere Stillabstände, einseitiges Stillen, Lanolinsalbe, Silberhütchen, Hydrogel, Kompressen, Antibiotikum etc etc etc.
Frauenarzt und Kinderärztin haben ihren Senf dazugegeben und sogar an der Uniklinik in Regensburg waren wir – mit Martins Mund und den Bändchen und dem Gaumen ist alles in bester Ordnung.
Auf beiden Seiten waren offene Wunden in der Granulationsphase ca. 6 mm Durchmesser oben auf der Mamille.
Am Schluss war ich dann mit Martin im KH, weil er so viel Blut gespuckt hat… Es war gruselig und natürlich auch sehr schmerzhaft. Wir waren bei Stillen alle 3 Stunden nur 1 Seite
Habe dann bei der Abschlussuntersuchung von der Frauenärztin die Milchpumpe verschrieben bekommen. Das war am 10.3.
Am 11. habe ich dann mit beidseitigem Abpumpen angefangen und seitdem nicht mehr gestillt.
Am 23.3. war bei der einen Brust die Wunde verheilt und ich habe versucht, ihn anzulegen, aber er konnte mit der Brust nichts mehr anfangen. Am 24.3. habe ich dann wieder Stillhütchen gekauft, die konnte er zumindest in den Mund nehmen, hat anfangs sogar ein bisschen gesaugt und geschluckt. Seit dem 26.3. saugt er aber gar nicht mehr dran, schleckt sie höchstens ab oder nuckelt, ohne zu schlucken.
In den 2 Wochen, in denen ich abgepumpte Milch gefüttert habe, habe ich es anscheinend ziemlich übertrieben mit dem Füttern – am 10.3. wog er noch ca. 5300 g und am 24.3. beim Kinderarzt schon 6100 g und ist damit an der Grenze zum Übergewicht. Ich füttere jetzt weniger Milch und friere den Rest ein. (Das ist aber ein anderes Problem – jedenfalls bekommt er genug.) Ich pumpe täglich ca. 1200 ml ab und jede Menge landet noch in meinen Stilleinlagen, Milch habe ich also auch eher zuviel.
Im Moment pumpe ich beidseitig alle 6 Stunden, da kommen dann ca. 325 ml. Davon füttere ich 200 -240 ml. Die Mahlzeiten sind ca. alle 1,5 h ca. 50 ml, nachts alle 3h 100 ml.
Seit ich die Stillhütchen habe, habe ich bei jedem Füttern am Anfang und immer wieder zwischendurch die Brust mit und ohne Stillhütchen angeboten, es wird aber eher schlechter als besser und ich habe das Gefühl, mir läuft die Zeit davon und das Saugen gerät immer mehr in Vergessenheit.
Könnt ihr mir Tipps geben, was ich versuchen kann?
Viele Grüße,
Alienda