Freizeitstress
Verfasst: 22.03.2022, 17:57
Hallo,
mein 5. Klässler hatte schon immer zu viel Energie und einen vollen Zeitplan.
Ich habe das Gefühl, dass er gerade zu wenig Zeit zum "Gammeln" hat, finde aber auch keine Lösung.
Er hat im Sommer auf die weiterführende Schule gewechselt, kannte in der neuen Klasse niemanden, seine alten Freunde sind zusammen auf eine andere Schule gewechselt. Anschluss hat er gefunden, allerdings wohnen die Schüler recht verstreut und damit ist mal eben mit dem Fahrrad hin nicht möglich, Bus oder Bahn geht nicht wirklich.
Montags hat er lange Schule, geht dann noch in eine SportAG von der Schule aus, da habe ich zugestimmt, damit er mehr Kontakte an der neuen Schule bekommt.
Dienstags hat er nachmittags frei, am Spätnachmittag ist Vereinssport (gleiche Sportart wie in der Schule), danach essen, duschen und ins Bett. Mittwoch ist für ihn nachmittags frei, da haben aber seine Klassenkameraden Unterricht. Donnerstags ist wieder lange Schule, Freitags wieder Vereinssport.
Samstags ist nix, Sonntags nachmittags Musikunterricht.
Dazu spielt er noch ein anderes Instrument in der Schule.
Hausaufgaben hat er keine, nur lernen muss er teilweise, das meiste fällt ihm aber leicht.
Vereinssport und Instrument 1 macht er schon länger. Eine Zeitlang war er auch noch reiten, das habe ich schon beendet.
Problem 1 ist, dass er kaum Zeit hat, seine Freunde zu treffen. Die alten sieht er auch deswegen kaum, bei den neuen gibt es dann ständig Terminprobleme. Wenn er um 16 Uhr von der Schule wieder da ist, fahre ich ihn ungern nochmal 15 km durch die Gegend.
Problem 2 ist, dass er kaum Zeit hat, um sich mal einfach an die Konsole zu setzen, TV zu gucken, Lego bauen oder so. Die Zeit nimmt er sich dann, dafür bleibt meist das Vokabel lernen, das Instrument üben oder so liegen.
Problem 3 ist, dass er in seiner Sportart eh eher zu den schlechteren gehört und es daher irgendwie doof wäre nur 1x in der Woche Vereinssport zu machen. Dabei hängt er wegen des Trainers nur am Dienstagstermin, Freitags lässt er schon manchmal ausfallen. Blöderweise hat meine Tochter etwa alle 2 Wochen eine andere Veranstaltung in der Turnhalle, so dass ich dort eh hinfahre, dort will er dann auch mitmachen. Er kommt mit den anderen Kindern bei dem Training schon klar, aber so richtig dicke Freundschaften hat er dort nicht.
Von sich aus will er das alles so weitermachen wie es ist. Mich nervt aber zunehmend, dass manche Sachen, die er eigentlich gerne macht, nur mit Druck gehen, weil halt Zeit für Musik oder TV ist und nicht beides.
Ich sehe nur nicht, was ich am besten wie streiche. Instrument 1 will er unbedingt weiter machen, Instrument 2 lernt er in der Schule, das ist nicht so zeitaufwändig. Damit bliebe nur der Vereinssport, was dann auch zu weniger Bewegung führt (und nicht so ideal für ihn wäre...).
Habt ihr irgendwelche Lösungen, die ich übersehe?
mein 5. Klässler hatte schon immer zu viel Energie und einen vollen Zeitplan.
Ich habe das Gefühl, dass er gerade zu wenig Zeit zum "Gammeln" hat, finde aber auch keine Lösung.
Er hat im Sommer auf die weiterführende Schule gewechselt, kannte in der neuen Klasse niemanden, seine alten Freunde sind zusammen auf eine andere Schule gewechselt. Anschluss hat er gefunden, allerdings wohnen die Schüler recht verstreut und damit ist mal eben mit dem Fahrrad hin nicht möglich, Bus oder Bahn geht nicht wirklich.
Montags hat er lange Schule, geht dann noch in eine SportAG von der Schule aus, da habe ich zugestimmt, damit er mehr Kontakte an der neuen Schule bekommt.
Dienstags hat er nachmittags frei, am Spätnachmittag ist Vereinssport (gleiche Sportart wie in der Schule), danach essen, duschen und ins Bett. Mittwoch ist für ihn nachmittags frei, da haben aber seine Klassenkameraden Unterricht. Donnerstags ist wieder lange Schule, Freitags wieder Vereinssport.
Samstags ist nix, Sonntags nachmittags Musikunterricht.
Dazu spielt er noch ein anderes Instrument in der Schule.
Hausaufgaben hat er keine, nur lernen muss er teilweise, das meiste fällt ihm aber leicht.
Vereinssport und Instrument 1 macht er schon länger. Eine Zeitlang war er auch noch reiten, das habe ich schon beendet.
Problem 1 ist, dass er kaum Zeit hat, seine Freunde zu treffen. Die alten sieht er auch deswegen kaum, bei den neuen gibt es dann ständig Terminprobleme. Wenn er um 16 Uhr von der Schule wieder da ist, fahre ich ihn ungern nochmal 15 km durch die Gegend.
Problem 2 ist, dass er kaum Zeit hat, um sich mal einfach an die Konsole zu setzen, TV zu gucken, Lego bauen oder so. Die Zeit nimmt er sich dann, dafür bleibt meist das Vokabel lernen, das Instrument üben oder so liegen.
Problem 3 ist, dass er in seiner Sportart eh eher zu den schlechteren gehört und es daher irgendwie doof wäre nur 1x in der Woche Vereinssport zu machen. Dabei hängt er wegen des Trainers nur am Dienstagstermin, Freitags lässt er schon manchmal ausfallen. Blöderweise hat meine Tochter etwa alle 2 Wochen eine andere Veranstaltung in der Turnhalle, so dass ich dort eh hinfahre, dort will er dann auch mitmachen. Er kommt mit den anderen Kindern bei dem Training schon klar, aber so richtig dicke Freundschaften hat er dort nicht.
Von sich aus will er das alles so weitermachen wie es ist. Mich nervt aber zunehmend, dass manche Sachen, die er eigentlich gerne macht, nur mit Druck gehen, weil halt Zeit für Musik oder TV ist und nicht beides.
Ich sehe nur nicht, was ich am besten wie streiche. Instrument 1 will er unbedingt weiter machen, Instrument 2 lernt er in der Schule, das ist nicht so zeitaufwändig. Damit bliebe nur der Vereinssport, was dann auch zu weniger Bewegung führt (und nicht so ideal für ihn wäre...).
Habt ihr irgendwelche Lösungen, die ich übersehe?