Wenig Milch + Kurzes Zungenbändchen
Verfasst: 10.12.2021, 21:56
Liebes Team,
Ich melde mich hier, weil ich langsam am Verzweifeln bin. Um erstmal den Hintergrund zu verstehen, hole ich etwas aus. Mein Sohn (jetzt 6 Wochen) wurde aufgrund von insulinpflichtigem SS- Diabetes am ET eingeleitet. Nach der Geburt hat er es leider nicht an meine Brust geschafft und wir konnten nicht bonden. Abgesehen davon hatte ich kein Kolostrum. Somit hat er die ersten Tage Pre milch aus dem Krankenhaus erhalten. Weitere Stillversuche sind gescheitert, weshalb wir es mit einem Stillhütchen versucht haben. Allerdings hat das nicht geholfen, meine Brustwarzen sogar blutig wurden. Das führte dazu, dass ich Milch abgepumpt und ihm per Fläschchen zugefüttert habe. Dazu hat er noch pre milch bekommen. Am 5. Tag in etwa hat er selbstständig nach meiner Brust gesucht und ab da hatte ich angefangen ihn zu stillen. Er war sehr lange an meiner Brust, dennoch hat er nach dem Loslassen sofort angefangen zu schreien. Geschlafen hat er auch sehr wenig. Erst in der 4. Woche ist der Hebamme aufgefallen, dass sein Zungenbändchen etwas kürzer ist. Laut KA ist sie zwar etwas kürzer, jedoch nicht zu kurz, dass etwas getan werden müsste. Allerdings saugt er nur ab und zu richtig und sonst nuckelt er nur. Ich drücke ihm dann die Milch aus der Brust in den Mund.
Da ich das Stillen nicht aufgeben möchte, wiege ich ihn vor dem Stillen, pumpe nebenbei ab und gebe ihm die Milch über die Flasche. Allerdings komme ich seinem Hunger nicht nach und er bekommt jeden Abend auch 1 Flasche pre. Nach zwei Wochen pumpen ist mir aufgefallen, dass meine Milchbildung nicht sonderlich erhöht wird. Nach 20 Minuten habe ich oft 40ml pro Brust. Nachdem ich bei einer Stillberaterin war, hat sie meine Brust betrachtet und gemeint, dass ich zu wenig Milchdrüsengewebe habe. Dazu muss ich sagen, dass ich vor 12 Jahren eine Brust-Op hinter mir habe, da ich keine Brust hatte, bzw fast nur hängende Haut (sonst schlanker Körper).
Die Stillberaterin meinte zu mir, dass es unwahrscheinlich ist, dass ich zum Vollstillen komme. So wie es jetzt läuft, kann es für mich nicht weiter gehen. Ich wiege ihn, stille an einer Seite während die andere gepumpt wird, wiege nochmal und gebe ihm die Muttermilch über ein Fläschchen. Später dasselbe mit Wechsel der Seiten. Das ist sehr aufwendig und mein Sohn ist eher unruhig, wodurch ich zu nichts komme und auch die Zeit mit ihm nicht genießen kann. Habt ihr Tipps, wie ich mit der Situation umgehen kann um ihm so viel Muttermilch wie möglich zu geben? Wenn es so weiter geht, bin ich kurz davor komplett auf pre umzusteigen, weil weder er noch ich so glücklich sind.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
5-6x abgepumpte Milch bis zu 380ml täglich
1x pre mit 130ml
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
7 - 12x zwischen 20 - 30 Minuten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
1-2x am Tag / 3 Tage kein Stuhl
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unruhiges baby und kein andocken
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Schnuller, Flasche und Hütchen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme und Stillberaterin. Beim Osteopathen waren wir auch, jedoch leider ohne Erfolg
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
Brust-Op und Schilddrüsenunterfunktion
Medikamenteneinnahme?
Schilddrüsentabletten
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
Ich melde mich hier, weil ich langsam am Verzweifeln bin. Um erstmal den Hintergrund zu verstehen, hole ich etwas aus. Mein Sohn (jetzt 6 Wochen) wurde aufgrund von insulinpflichtigem SS- Diabetes am ET eingeleitet. Nach der Geburt hat er es leider nicht an meine Brust geschafft und wir konnten nicht bonden. Abgesehen davon hatte ich kein Kolostrum. Somit hat er die ersten Tage Pre milch aus dem Krankenhaus erhalten. Weitere Stillversuche sind gescheitert, weshalb wir es mit einem Stillhütchen versucht haben. Allerdings hat das nicht geholfen, meine Brustwarzen sogar blutig wurden. Das führte dazu, dass ich Milch abgepumpt und ihm per Fläschchen zugefüttert habe. Dazu hat er noch pre milch bekommen. Am 5. Tag in etwa hat er selbstständig nach meiner Brust gesucht und ab da hatte ich angefangen ihn zu stillen. Er war sehr lange an meiner Brust, dennoch hat er nach dem Loslassen sofort angefangen zu schreien. Geschlafen hat er auch sehr wenig. Erst in der 4. Woche ist der Hebamme aufgefallen, dass sein Zungenbändchen etwas kürzer ist. Laut KA ist sie zwar etwas kürzer, jedoch nicht zu kurz, dass etwas getan werden müsste. Allerdings saugt er nur ab und zu richtig und sonst nuckelt er nur. Ich drücke ihm dann die Milch aus der Brust in den Mund.
Da ich das Stillen nicht aufgeben möchte, wiege ich ihn vor dem Stillen, pumpe nebenbei ab und gebe ihm die Milch über die Flasche. Allerdings komme ich seinem Hunger nicht nach und er bekommt jeden Abend auch 1 Flasche pre. Nach zwei Wochen pumpen ist mir aufgefallen, dass meine Milchbildung nicht sonderlich erhöht wird. Nach 20 Minuten habe ich oft 40ml pro Brust. Nachdem ich bei einer Stillberaterin war, hat sie meine Brust betrachtet und gemeint, dass ich zu wenig Milchdrüsengewebe habe. Dazu muss ich sagen, dass ich vor 12 Jahren eine Brust-Op hinter mir habe, da ich keine Brust hatte, bzw fast nur hängende Haut (sonst schlanker Körper).
Die Stillberaterin meinte zu mir, dass es unwahrscheinlich ist, dass ich zum Vollstillen komme. So wie es jetzt läuft, kann es für mich nicht weiter gehen. Ich wiege ihn, stille an einer Seite während die andere gepumpt wird, wiege nochmal und gebe ihm die Muttermilch über ein Fläschchen. Später dasselbe mit Wechsel der Seiten. Das ist sehr aufwendig und mein Sohn ist eher unruhig, wodurch ich zu nichts komme und auch die Zeit mit ihm nicht genießen kann. Habt ihr Tipps, wie ich mit der Situation umgehen kann um ihm so viel Muttermilch wie möglich zu geben? Wenn es so weiter geht, bin ich kurz davor komplett auf pre umzusteigen, weil weder er noch ich so glücklich sind.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
5-6x abgepumpte Milch bis zu 380ml täglich
1x pre mit 130ml
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
7 - 12x zwischen 20 - 30 Minuten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
1-2x am Tag / 3 Tage kein Stuhl
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unruhiges baby und kein andocken
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Schnuller, Flasche und Hütchen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme und Stillberaterin. Beim Osteopathen waren wir auch, jedoch leider ohne Erfolg
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
Brust-Op und Schilddrüsenunterfunktion
Medikamenteneinnahme?
Schilddrüsentabletten
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind