Tochter 14 Monate verweigert plötzlich komplett die Brust😩
Verfasst: 06.12.2021, 13:26
Hallo zusammen,
ich habe ein dringendes und für mich gesehen recht akutes Problem, das mich sehr belastet.
Meine 14 Monate alte Tochter hatte seit Donnerstag letzter Woche Fieber und Freitagabend ist dieses dann auf 40,5 hoch gegangen. Bin dann nach einer sehr unruhigen Nacht am Samstag mit ihr ins Krankenhaus zum kinderärztlichen Notdienst gefahren.
Die diensthabende Ärztin diagnostizierte eine starke Mittelohrentzündung links und einen Paulenerguss rechts und hat uns ein Antibiotikum verschrieben.
In diesen beiden „Fiebernächten“ hat meine Kleine sehr oft und gierig an der Brust getrunken, so wie sie es in manchen Nächten auch schon oft getan hat (beim Zahnen, Infekten etc.).
Es gab keinerlei Probleme und es war auch nichts anders als sonst. Da sie tagsüber nichts essen und auch kaum etwas trinken wollte, habe ich sie dann mehrmals versucht anzulegen, was aus irgendwelchen Gründen aber nicht geklappt hat.
Immer wenn sie ansaugen wollte, musste sie würgen und hat es dann irgendwann frustriert aufgegeben.
Dieses Würgen kenne ich von ihr, wenn sie mal eine verstopfte Nase hatte und nicht richtig schlucken konnte. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sie dann jedes Mal die Brust angeschrien und sich weggewunden, was sie sonst nie tut!!
Mit Mühe und Not habe ich sie dann zu insgesamt drei Mal trinken bewegen können. Das ist für Ihre Verhältnisse wenig!
Sie wollte auch nicht wie gewohnt zum Einschlafen trinken (das funktioniert seit 14 Monaten fast immer) und das hat mich alles schon sehr verunsichert. Normalerweise lege ich sie nachmittags nach der Kita noch mal an, weniger zur Ernährung, sondern viel mehr als Möglichkeit für uns beide, Nähe zu tanken und zu kuscheln.
Das wollte sie dann gestern partout auch nicht, fängt schon panisch an zu schreien, wenn ich sie nur in die Stillposition lege und hat dann komplett die ganze Nacht auf heute keinen Schluck getrunken, es nicht einmal versucht. Meine Brust ist dann dermaßen voll gewesen und schmerzte, dass ich aus Verzweiflung heute Morgen meine Hebamme anrief, die mir zwei Handpumpen brachte.
Da ich noch nie abgepumpt habe, hat es etwas gedauert und ich habe nach einer halben Stunde etwa 90 ml aus der pralleren Brust pumpen können. Es ist immer noch unangenehm, aber nicht mehr so, als würde sie gleich platzen.
Ich weine auch schon den ganzen Tag
.
Ich weiß, dass meine Tochter auf Muttermilch nicht mehr angewiesen ist, aber ich wollte die Stillbeziehung noch nicht beenden. Mich hat das nächtliche Stillen auch nicht gestört.
Ich musste sie mit zwölf Monaten in die Kita geben und das hat mir sehr weh getan. Das Stillen wollte ich noch ein bisschen weiterführen und hätte nie damit gerechnet, dass sie von heute auf morgen in einen derartigen Streik tritt. Sie hat immer gerne getrunken und wir haben es beide sehr genossen.
Merkwürdig ist, dass sie auch keinerlei andere Sauger kennt, noch nie aus einer Flasche getrunken hat und Kuhmilch auch ablehnt. Sie verzieht angewidert das Gesicht und spuckt die Milch aus, wenn ich ihr mal ein Schluck zum Probieren gegeben habe. Das Gleiche gilt für Joghurt und Quark. Wir hatten jetzt auch 2er Milch im Fläschchen probiert, das lehnt sie auch komplett ab.
Heute Nacht, als sie nichts trinken wollte, hat sie fast durchgehend geweint und wollte permanent auf den Arm. Hab mehr oder weniger abwechselnd mit meinem Mann im Sitzen geschlafen und um Mitternacht hat sie so gebrüllt, dass ich ihr etwas zu essen gegeben habe. Sind dann runter in die Küche und sie hat eine Schüssel Nudeln und ein halbes Gläschen Obstbrei gegessen. Ich weiß, dass mich vielleicht viele Leute für komplett verrückt halten, aber wenn es irgendwo Hilfe gibt und mich irgendwer versteht, dann ihr hier in diesem tollen Forum!
Sorry für den Roman und schon mal vielen Dank für eure Hilfe!
ich habe ein dringendes und für mich gesehen recht akutes Problem, das mich sehr belastet.
Meine 14 Monate alte Tochter hatte seit Donnerstag letzter Woche Fieber und Freitagabend ist dieses dann auf 40,5 hoch gegangen. Bin dann nach einer sehr unruhigen Nacht am Samstag mit ihr ins Krankenhaus zum kinderärztlichen Notdienst gefahren.
Die diensthabende Ärztin diagnostizierte eine starke Mittelohrentzündung links und einen Paulenerguss rechts und hat uns ein Antibiotikum verschrieben.
In diesen beiden „Fiebernächten“ hat meine Kleine sehr oft und gierig an der Brust getrunken, so wie sie es in manchen Nächten auch schon oft getan hat (beim Zahnen, Infekten etc.).
Es gab keinerlei Probleme und es war auch nichts anders als sonst. Da sie tagsüber nichts essen und auch kaum etwas trinken wollte, habe ich sie dann mehrmals versucht anzulegen, was aus irgendwelchen Gründen aber nicht geklappt hat.
Immer wenn sie ansaugen wollte, musste sie würgen und hat es dann irgendwann frustriert aufgegeben.
Dieses Würgen kenne ich von ihr, wenn sie mal eine verstopfte Nase hatte und nicht richtig schlucken konnte. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sie dann jedes Mal die Brust angeschrien und sich weggewunden, was sie sonst nie tut!!
Mit Mühe und Not habe ich sie dann zu insgesamt drei Mal trinken bewegen können. Das ist für Ihre Verhältnisse wenig!
Sie wollte auch nicht wie gewohnt zum Einschlafen trinken (das funktioniert seit 14 Monaten fast immer) und das hat mich alles schon sehr verunsichert. Normalerweise lege ich sie nachmittags nach der Kita noch mal an, weniger zur Ernährung, sondern viel mehr als Möglichkeit für uns beide, Nähe zu tanken und zu kuscheln.
Das wollte sie dann gestern partout auch nicht, fängt schon panisch an zu schreien, wenn ich sie nur in die Stillposition lege und hat dann komplett die ganze Nacht auf heute keinen Schluck getrunken, es nicht einmal versucht. Meine Brust ist dann dermaßen voll gewesen und schmerzte, dass ich aus Verzweiflung heute Morgen meine Hebamme anrief, die mir zwei Handpumpen brachte.
Da ich noch nie abgepumpt habe, hat es etwas gedauert und ich habe nach einer halben Stunde etwa 90 ml aus der pralleren Brust pumpen können. Es ist immer noch unangenehm, aber nicht mehr so, als würde sie gleich platzen.
Ich weine auch schon den ganzen Tag
Ich weiß, dass meine Tochter auf Muttermilch nicht mehr angewiesen ist, aber ich wollte die Stillbeziehung noch nicht beenden. Mich hat das nächtliche Stillen auch nicht gestört.
Ich musste sie mit zwölf Monaten in die Kita geben und das hat mir sehr weh getan. Das Stillen wollte ich noch ein bisschen weiterführen und hätte nie damit gerechnet, dass sie von heute auf morgen in einen derartigen Streik tritt. Sie hat immer gerne getrunken und wir haben es beide sehr genossen.
Merkwürdig ist, dass sie auch keinerlei andere Sauger kennt, noch nie aus einer Flasche getrunken hat und Kuhmilch auch ablehnt. Sie verzieht angewidert das Gesicht und spuckt die Milch aus, wenn ich ihr mal ein Schluck zum Probieren gegeben habe. Das Gleiche gilt für Joghurt und Quark. Wir hatten jetzt auch 2er Milch im Fläschchen probiert, das lehnt sie auch komplett ab.
Heute Nacht, als sie nichts trinken wollte, hat sie fast durchgehend geweint und wollte permanent auf den Arm. Hab mehr oder weniger abwechselnd mit meinem Mann im Sitzen geschlafen und um Mitternacht hat sie so gebrüllt, dass ich ihr etwas zu essen gegeben habe. Sind dann runter in die Küche und sie hat eine Schüssel Nudeln und ein halbes Gläschen Obstbrei gegessen. Ich weiß, dass mich vielleicht viele Leute für komplett verrückt halten, aber wenn es irgendwo Hilfe gibt und mich irgendwer versteht, dann ihr hier in diesem tollen Forum!
Sorry für den Roman und schon mal vielen Dank für eure Hilfe!