Minimale Zufütterungsmenge - Teilstillen
Verfasst: 22.11.2021, 10:04
Hallo zusammen
Schon seit längerem lese ich hier im Forum mit und möchte mich nun auch mit meinem Anliegen an euch wenden und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Unser Sohn (6 Wochen, 8.10.21) kam per Notkaiserschnitt auf die Welt. Seit er 3 Wochen alt ist füttern wir mit PRE zu. Zuerst mit einer Spritze und Sondenschlauch und seit 4 Tagen mit dem BES. Die letzten Wochen waren für
mich die Hölle und haben mich sehr belastet. Als die Hebamme plötzlich meinte, dass unser Sohn zu wenig zugenommen habe und wir nun zufüttern müssen brach für mich eine Welt zusammen. Stillen zu können und meinem Kind Muttermilch zu ermöglichen ist mir sehr wichtig. Ab diesem Zeitpunkt stand ich unter Dauerstress, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und habe viel geweint.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass meine Hebamme meiner Empfindung nach in der Sache nicht sehr feinfühlig gewesen ist.
Aber dies tut jetzt nichts zur Sache.
Seit der Zufütterung klappt das Stillen weniger gut und ich habe das Gefühl das mein Sohn „bequem“ geworden ist und nicht mehr so kräftig saugt. Die letzten 7 Tage habe ich alle zwei Stunden (auch nachts) mit einer Doppelpumpe abgepumpt und gehofft, dass sich meine Milch steigern lässt. Leider hat sich nichts merklich verbessert. Vielleicht auch weil ich so gestresst war?
Ich werde untenstehend eure Fragen beantworten und die nötigen Daten angeben, weshalb ich an dieser Stelle nun nicht weiter die Situation ausführe.
Mein Anliegen: Ich denke, aus welchen Gründen auch immer, Vollstillen nicht möglich sein wird. Mir ist es deshalb wichtig meinem Sohn so viel und so lange wie möglich zumindest einen Teil Muttermilch geben zu können. Nun wäre ich froh, wenn mir geholfen werden könnte die minimale Zufütterungsmenge zu ermitteln. So dass er sicher nicht Hunger hat, die Muttermilch aber möglichst nicht zurück geht.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Zufütterung ab der dritten Lebenswoche mit PRE, via Sonde und Spritze an der Brust, seit vier Tagen mit dem BES.
Seit der Zufütterung haben sich die Stillmahlzeiten verringert. Aktuell 5-8 Mahlzeiten. Zu Beginn täglich zwischen 150 und 250ml. Die tägliche Menge ist bereits mehr geworden, aktuell ca. 350ml pro Tag.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wie bereits beschrieben haben sich die Mahlzeiten verringert. Vor der Zufütterung waren wir bei 10-12 Mahlzeiten. Aktuell zwischen 5-7. Wegen der zeitaufwendigen und kräftezerrenden Pumperei konnte ich mich kaum mehr aufs Stillen einlassen. Ich habe damit nun aufgehört und versuche nun wieder mehr zu stillen, auch pur ohne BES. Das klappt aber nur selten gut. Mein Sohn schluckt nur ganz kurz richtig effektiv und schläft auch oft ein. Kann schwer sagen wie lange das pure Stillen tatsächlich dauert.
Mit der Spritze ging es meist ganz schnell, mit dem BES ungefähr 15-20min.
Tagsüber schläft er teilweise bis zu 4 Stunden. Abends schläft er eigentlich nur mit der Brust ein. Nachts will er ca. alle 2 Stunden die Brust, braucht diese aber mehr zum nuckeln als zum trinken. BES brauchten wir nachts bisher keines.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Pipi ca. 6-7x (Stoffwindeln)
Stuhlgang alle 2 Tage
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das erste Anlegen erfolgte innerhalb der ersten Stunde nach Geburt, wirklich daran erinnern kann ich mich aber nicht mehr. Die vielen Medikamente haben mir sehr zugesetzt. Im Spital hatte keiner Zeit mir beim Stillen zu helfen, wodurch ich für viele Stunden nicht gestillt habe. Am Abend konnte ich dann zurück ins Geburtshaus wechseln. Von da an haben wir 8-12 gestillt. Schon von Beginn an war es so, das unser Sohn ein schläfriger Trinker war. Die Hebamme ging daher zuerst davon aus, dass er zu wenig Kraft hat um effektiv zu trinken. Ich sollte also ab der 3 Woche abpumpen, da er zu wenig zugenommen hatte. Leider bringe ich nicht mehr als 10ml pro Seite in 15min Pumpen raus. Also mussten wir mit der Zufütterung beginnen.
Seit der Zufütterung hat sich das Stillen verschlechtert. Mein Sohn hat seither immer weniger effektiv getrunken, kaum geschluckt.
Wie bereits beschrieben habe ich für 7 Tage alle 2h abgepumpt und gehofft die Milch noch steigern zu können. Leider ohne Erfolg.
Zur Steigerung der Milchmenge nehme ich ausserdem Bockshornklee, Stilltee und Mariendistel.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Keine künstlichen Sauger bis auf Sonden -und BES Schlauch
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, Stillberatung 1x, Osteopathin
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Fliehendes Kinn Baby, ev. Notkaiserschnitt?
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
-
So ich hoffe ich habe an Alles gedacht und Ihr könnt euch einigermassen ein Bild über meine Situation machen.
Jetzt noch die Daten, soweit vorhanden.
8.10., 2970g KH, nicht dokumentiert
13.10., 2730g Hebamme, dito
15.10., 2850g Hebamme, dito
18.10., 2920g Hebamme, dito
23.10., 2980g Hebamme, dito
28.10., 3040g Hebamme, dito
31.10., 3190g Hebamme, dito
1.11., -, 8x gestillt, 230ml PRE, nicht dokumentiert
2.11., -, 6x gestillt, 120ml PRE, dito
3.11., 8x gestillt, 270ml PRE, dito
4.11., 3330g Hebamme, 6x gestillt, 120ml PRE, dito
5.11., 3400g KA, 10x gestillt, 240ml PRE, dito
6.11., 6x gestillt, 130ml PRE, dito
7.11., 6x gestillt, 140ml PRE, dito
8.11., 7x gestillt, 270ml PRE, dito
9.11., 6x gestillt, 210ml PRE, dito
10.11., 8x gestillt, 350ml PRE, dito
11.11., 3490g Hebamme, 5x gestillt, 235ml PRE, dito
12.11., 6x gestillt, 320ml PRE, dito
13.11., 5x gestillt, 220ml PRE, dito
14.11., 6x gestillt, 370ml PRE, dito
15.11., 5x gestillt, 300ml PRE, dito
16.11., 7x gestillt, 380ml PRE, dito
17.11., 7x gestillt, 420 ml PRE, dito
18.11., 3730g Hebamme, 7x gestillt, 305ml PRE, dito
19.11., 7x gestillt, 360ml PRE, dito
20.11., 7x gestillt, 360ml PRE, dito
Ich habe mir noch keine Babywaage angeschafft. Könnte diese aber mieten, oder würde auch die Küchenwaage dienen?
Wird meine Brust durch das BES genung stimuliert, oder soll ich noch abpumpen?
Vielen Dank für eure Rückmeldungen
Herzliche Grüsse
Ella
Schon seit längerem lese ich hier im Forum mit und möchte mich nun auch mit meinem Anliegen an euch wenden und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Unser Sohn (6 Wochen, 8.10.21) kam per Notkaiserschnitt auf die Welt. Seit er 3 Wochen alt ist füttern wir mit PRE zu. Zuerst mit einer Spritze und Sondenschlauch und seit 4 Tagen mit dem BES. Die letzten Wochen waren für
mich die Hölle und haben mich sehr belastet. Als die Hebamme plötzlich meinte, dass unser Sohn zu wenig zugenommen habe und wir nun zufüttern müssen brach für mich eine Welt zusammen. Stillen zu können und meinem Kind Muttermilch zu ermöglichen ist mir sehr wichtig. Ab diesem Zeitpunkt stand ich unter Dauerstress, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und habe viel geweint.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass meine Hebamme meiner Empfindung nach in der Sache nicht sehr feinfühlig gewesen ist.
Aber dies tut jetzt nichts zur Sache.
Seit der Zufütterung klappt das Stillen weniger gut und ich habe das Gefühl das mein Sohn „bequem“ geworden ist und nicht mehr so kräftig saugt. Die letzten 7 Tage habe ich alle zwei Stunden (auch nachts) mit einer Doppelpumpe abgepumpt und gehofft, dass sich meine Milch steigern lässt. Leider hat sich nichts merklich verbessert. Vielleicht auch weil ich so gestresst war?
Ich werde untenstehend eure Fragen beantworten und die nötigen Daten angeben, weshalb ich an dieser Stelle nun nicht weiter die Situation ausführe.
Mein Anliegen: Ich denke, aus welchen Gründen auch immer, Vollstillen nicht möglich sein wird. Mir ist es deshalb wichtig meinem Sohn so viel und so lange wie möglich zumindest einen Teil Muttermilch geben zu können. Nun wäre ich froh, wenn mir geholfen werden könnte die minimale Zufütterungsmenge zu ermitteln. So dass er sicher nicht Hunger hat, die Muttermilch aber möglichst nicht zurück geht.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Zufütterung ab der dritten Lebenswoche mit PRE, via Sonde und Spritze an der Brust, seit vier Tagen mit dem BES.
Seit der Zufütterung haben sich die Stillmahlzeiten verringert. Aktuell 5-8 Mahlzeiten. Zu Beginn täglich zwischen 150 und 250ml. Die tägliche Menge ist bereits mehr geworden, aktuell ca. 350ml pro Tag.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wie bereits beschrieben haben sich die Mahlzeiten verringert. Vor der Zufütterung waren wir bei 10-12 Mahlzeiten. Aktuell zwischen 5-7. Wegen der zeitaufwendigen und kräftezerrenden Pumperei konnte ich mich kaum mehr aufs Stillen einlassen. Ich habe damit nun aufgehört und versuche nun wieder mehr zu stillen, auch pur ohne BES. Das klappt aber nur selten gut. Mein Sohn schluckt nur ganz kurz richtig effektiv und schläft auch oft ein. Kann schwer sagen wie lange das pure Stillen tatsächlich dauert.
Mit der Spritze ging es meist ganz schnell, mit dem BES ungefähr 15-20min.
Tagsüber schläft er teilweise bis zu 4 Stunden. Abends schläft er eigentlich nur mit der Brust ein. Nachts will er ca. alle 2 Stunden die Brust, braucht diese aber mehr zum nuckeln als zum trinken. BES brauchten wir nachts bisher keines.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Pipi ca. 6-7x (Stoffwindeln)
Stuhlgang alle 2 Tage
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das erste Anlegen erfolgte innerhalb der ersten Stunde nach Geburt, wirklich daran erinnern kann ich mich aber nicht mehr. Die vielen Medikamente haben mir sehr zugesetzt. Im Spital hatte keiner Zeit mir beim Stillen zu helfen, wodurch ich für viele Stunden nicht gestillt habe. Am Abend konnte ich dann zurück ins Geburtshaus wechseln. Von da an haben wir 8-12 gestillt. Schon von Beginn an war es so, das unser Sohn ein schläfriger Trinker war. Die Hebamme ging daher zuerst davon aus, dass er zu wenig Kraft hat um effektiv zu trinken. Ich sollte also ab der 3 Woche abpumpen, da er zu wenig zugenommen hatte. Leider bringe ich nicht mehr als 10ml pro Seite in 15min Pumpen raus. Also mussten wir mit der Zufütterung beginnen.
Seit der Zufütterung hat sich das Stillen verschlechtert. Mein Sohn hat seither immer weniger effektiv getrunken, kaum geschluckt.
Wie bereits beschrieben habe ich für 7 Tage alle 2h abgepumpt und gehofft die Milch noch steigern zu können. Leider ohne Erfolg.
Zur Steigerung der Milchmenge nehme ich ausserdem Bockshornklee, Stilltee und Mariendistel.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Keine künstlichen Sauger bis auf Sonden -und BES Schlauch
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, Stillberatung 1x, Osteopathin
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Fliehendes Kinn Baby, ev. Notkaiserschnitt?
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
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So ich hoffe ich habe an Alles gedacht und Ihr könnt euch einigermassen ein Bild über meine Situation machen.
Jetzt noch die Daten, soweit vorhanden.
8.10., 2970g KH, nicht dokumentiert
13.10., 2730g Hebamme, dito
15.10., 2850g Hebamme, dito
18.10., 2920g Hebamme, dito
23.10., 2980g Hebamme, dito
28.10., 3040g Hebamme, dito
31.10., 3190g Hebamme, dito
1.11., -, 8x gestillt, 230ml PRE, nicht dokumentiert
2.11., -, 6x gestillt, 120ml PRE, dito
3.11., 8x gestillt, 270ml PRE, dito
4.11., 3330g Hebamme, 6x gestillt, 120ml PRE, dito
5.11., 3400g KA, 10x gestillt, 240ml PRE, dito
6.11., 6x gestillt, 130ml PRE, dito
7.11., 6x gestillt, 140ml PRE, dito
8.11., 7x gestillt, 270ml PRE, dito
9.11., 6x gestillt, 210ml PRE, dito
10.11., 8x gestillt, 350ml PRE, dito
11.11., 3490g Hebamme, 5x gestillt, 235ml PRE, dito
12.11., 6x gestillt, 320ml PRE, dito
13.11., 5x gestillt, 220ml PRE, dito
14.11., 6x gestillt, 370ml PRE, dito
15.11., 5x gestillt, 300ml PRE, dito
16.11., 7x gestillt, 380ml PRE, dito
17.11., 7x gestillt, 420 ml PRE, dito
18.11., 3730g Hebamme, 7x gestillt, 305ml PRE, dito
19.11., 7x gestillt, 360ml PRE, dito
20.11., 7x gestillt, 360ml PRE, dito
Ich habe mir noch keine Babywaage angeschafft. Könnte diese aber mieten, oder würde auch die Küchenwaage dienen?
Wird meine Brust durch das BES genung stimuliert, oder soll ich noch abpumpen?
Vielen Dank für eure Rückmeldungen
Herzliche Grüsse
Ella