Gedeihstörung / zufüttern klappt nicht / evtl. kurzes Zungenband?!
Verfasst: 12.10.2021, 10:16
Hallo zusammen,
meine Tochter ist 3 Wochen alt. Laut Hebamme und unserer Waage nimmt sie nicht zu bzw ständig wieder ab. Die Kinderärztin empfiehlt zuzufüttern, was sich allerdings als sehr schwierig erachtet. Rein körperlich ist sie laut Hebamme und Kinderärztin unauffällig.
Mit der Flasche versuchen wir nach der ersten Brust bei weiteren Hungerzeichen noch was nachzugeben. Fingerfeeding hat 2x sehr gut geklappt. Flasche ist tatsächlich seit 2 Tagen mit großer Anstrengung und viel Ermunterung etwas möglich, davor wurde sie verweigert.
Trotzdem gehen max. 90 ml (bis auf gestern) zusätzlich am Tag rein.
Hier die weiteren Daten:
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Versuch über fingerfeeding oder Flasche, aktuell mit Muttermilch 90ml/Tag
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wecken alle 3 Stunden, ca. 8-9 mal. Manchmal meldet sie sich nach 1,5h, dann lege ich sie an. Abends nuckelt sie auch länger an der Brust
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
7-10x Ausscheidung Urin, 5x Stuhl (manchmal schaumig? Goldgelbe Farbe)
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Kinderintensivstation für 2 Tage nach der Geburt, dort pre; direktes abpumpen von kolostrum und zufüttern mit Muttermilch; 3 Tage später erster Milchstau. Annahme der Brust im Krankenhaus ohne Probleme. Baby schläft an der Brust ein, Wechsel des Stillhütchens von NUK auf medela. Baby hat v.a. abends Andockprobleme, macht Kaubewegungen an der Brust und kämpft abends mit der Brust ca. 2-3 Stunden (18-21 Uhr oder 19-22 Uhr). Stillperioden oft nur eine Brust ca. 10 Minuten, dann schläft sie ein und ist nicht wach zu kriegen, bzw. verweigert;
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Hütchen, flaschensauger (nuk), Schnuller (selten, 1x Tag 5 Minuten)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Osteopathie, Zahnarzt (wegen Verdacht auf verkürztes Zungenbändchen)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- Gebt uns genaue Daten!
20.09. 3630 g Geburt KH
26.09. 3584g Entlassung KH
05.10. 3750g Kinderärztin
06.10. 3740g Waage Zuhause (+ zufüttern)
07.10. 3706g Waage Zuhause (10x stillen)
08.10. 3749g Waage Zuhause (11x stillen)
09.10. 3764g Waage Zuhause (9x stillen)
10.10. 3766g Waage Zuhause (9x stillen)
11.10. 3741g Waage Zuhause (zufüttern am Vortag 55ml)
12.10. 3793g Waage Zuhause (zufüttern am Vortag 165ml MuMi, 7-8x stillen)
Heute werden wir noch das Zungenband kontrollieren lassen.
Es ist einfach wahnsinnig anstrengend und Kräfte raubend, Nahrung in das Kind zu bekommen, sodass es zunimmt. Der gesamte Tag dreht sich darum. Ständiges abkochen, abpumpen etc., Fläschchen geben, was den Still- + Nahrungsaufnahme Marathon mindestens auf 1-1,5 Std streckt. Aktuell habe ich Unterstützung durch meinen Mann, wie ich das aber alles alleine hinbekommen soll, weiss ich noch nicht.
Die Kinderärztin meint übrigens nur: zufüttern, sie nimmt die Flasche schon, wenn sie Hunger hat. Problem: sie schläft ja ein, weil evtl zu anstrengend. Und wenn sie abends schreit und Hunger hat, hat sie dennoch Probleme die Flasche/Spritze/Brust zu nehmen und zu saugen. Sie streckt sich dann wie eine Banane nach hinten durch mit dem Kopf, haut gegen die Brust, selbst wenn sie das Hütchen im Mund hat.
Was können wir noch tun?? Das Gewicht von heute lässt ja auf den Erfolg des Zufütterns schließen. Der Akt bis diese 165ml gestern drin waren, war nur enorm langwierig und anstrengend.
Vielen Dank schonmal im voraus und viele Grüße
snickery
meine Tochter ist 3 Wochen alt. Laut Hebamme und unserer Waage nimmt sie nicht zu bzw ständig wieder ab. Die Kinderärztin empfiehlt zuzufüttern, was sich allerdings als sehr schwierig erachtet. Rein körperlich ist sie laut Hebamme und Kinderärztin unauffällig.
Mit der Flasche versuchen wir nach der ersten Brust bei weiteren Hungerzeichen noch was nachzugeben. Fingerfeeding hat 2x sehr gut geklappt. Flasche ist tatsächlich seit 2 Tagen mit großer Anstrengung und viel Ermunterung etwas möglich, davor wurde sie verweigert.
Trotzdem gehen max. 90 ml (bis auf gestern) zusätzlich am Tag rein.
Hier die weiteren Daten:
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Versuch über fingerfeeding oder Flasche, aktuell mit Muttermilch 90ml/Tag
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wecken alle 3 Stunden, ca. 8-9 mal. Manchmal meldet sie sich nach 1,5h, dann lege ich sie an. Abends nuckelt sie auch länger an der Brust
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
7-10x Ausscheidung Urin, 5x Stuhl (manchmal schaumig? Goldgelbe Farbe)
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Kinderintensivstation für 2 Tage nach der Geburt, dort pre; direktes abpumpen von kolostrum und zufüttern mit Muttermilch; 3 Tage später erster Milchstau. Annahme der Brust im Krankenhaus ohne Probleme. Baby schläft an der Brust ein, Wechsel des Stillhütchens von NUK auf medela. Baby hat v.a. abends Andockprobleme, macht Kaubewegungen an der Brust und kämpft abends mit der Brust ca. 2-3 Stunden (18-21 Uhr oder 19-22 Uhr). Stillperioden oft nur eine Brust ca. 10 Minuten, dann schläft sie ein und ist nicht wach zu kriegen, bzw. verweigert;
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Hütchen, flaschensauger (nuk), Schnuller (selten, 1x Tag 5 Minuten)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Osteopathie, Zahnarzt (wegen Verdacht auf verkürztes Zungenbändchen)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- Gebt uns genaue Daten!
20.09. 3630 g Geburt KH
26.09. 3584g Entlassung KH
05.10. 3750g Kinderärztin
06.10. 3740g Waage Zuhause (+ zufüttern)
07.10. 3706g Waage Zuhause (10x stillen)
08.10. 3749g Waage Zuhause (11x stillen)
09.10. 3764g Waage Zuhause (9x stillen)
10.10. 3766g Waage Zuhause (9x stillen)
11.10. 3741g Waage Zuhause (zufüttern am Vortag 55ml)
12.10. 3793g Waage Zuhause (zufüttern am Vortag 165ml MuMi, 7-8x stillen)
Heute werden wir noch das Zungenband kontrollieren lassen.
Es ist einfach wahnsinnig anstrengend und Kräfte raubend, Nahrung in das Kind zu bekommen, sodass es zunimmt. Der gesamte Tag dreht sich darum. Ständiges abkochen, abpumpen etc., Fläschchen geben, was den Still- + Nahrungsaufnahme Marathon mindestens auf 1-1,5 Std streckt. Aktuell habe ich Unterstützung durch meinen Mann, wie ich das aber alles alleine hinbekommen soll, weiss ich noch nicht.
Die Kinderärztin meint übrigens nur: zufüttern, sie nimmt die Flasche schon, wenn sie Hunger hat. Problem: sie schläft ja ein, weil evtl zu anstrengend. Und wenn sie abends schreit und Hunger hat, hat sie dennoch Probleme die Flasche/Spritze/Brust zu nehmen und zu saugen. Sie streckt sich dann wie eine Banane nach hinten durch mit dem Kopf, haut gegen die Brust, selbst wenn sie das Hütchen im Mund hat.
Was können wir noch tun?? Das Gewicht von heute lässt ja auf den Erfolg des Zufütterns schließen. Der Akt bis diese 165ml gestern drin waren, war nur enorm langwierig und anstrengend.
Vielen Dank schonmal im voraus und viele Grüße
snickery