Schmerzen beim Stillen - ratlos
Verfasst: 09.08.2021, 15:30
Hallo zusammen,
Ich würde euch gerne um Rat fragen.
Ich stille meinen Sohn seit der Geburt voll (mittlerweile fast 6 Monate) und habe immer Schmerzen dabei. Wir haben schon viel versucht, aber nichts hat geholfen. Vielleicht habt ihr noch eine Idee?
Wir hatten einen nicht ganz optimalen Stillstart mit wunden Brustwarzen (nach einer Woche verheilt), Schmerzen nach Kaiserschnitt und kaum Still-Unterstützung im Krankenhaus. Dadurch fand ich die erste Zeit furchtbar. Mittlerweile finde ich Stillen eigentlich ganz schön... wenn nur die Schmerzen nicht wären.
Die Schmerzen treten direkt beim Andocken auf und halten an, bis der Kleine abdockt. Sie fühlen sich irgendwie rau, scheuerns an und sind vor allem oberflächlich am Warzenhof und ein bisschen seitlich an der Brustwarze, fast als käme der Kleine da mit seinen Kauleisten drauf (die Zunge liegt aber über der Kauleiste). Der Bereich ist auch abseits des Stillens recht empfindlich. Wund siehts aber nicht aus.
Generell mag mein Kind gerne sehr viel an der Brust sein. Oft sind die Stillabstände bei 1-1,5h (nachts 2h). Da trinkt er dann ca. 15-30min. Er nuckelt auch gern, und es muss dann auch das Original (Brust) sein, kein Ersatz (Schnuller).
Beim Schlafen möchte er am liebsten die Brust im Mund behalten (was ich aber nicht möchte, aber nicht immer vermeiden kann, weil er teilweise nicht anders schlafen kann).
Was wir schon versucht/ausgeschlossen haben:
-mehrere Stillberatungen (u.a. AFS und IBCLC)
- Osteopathie
- Logopädin mit Schwerpunkt auf Stillbeschwerden
- Das Anlegen haben sich zwei Stillberaterinnen angeschaut, das sieht laut ihnen OK aus
- Zungenbändchen beim Kleinen ist OK, Kiefer ist OK
- kein Soor
-kein Vasospasmus
- leichte Schmerzmittel, wärmen, kühlen, Lanolin und andere Mittel helfen nicht
- Schnuller/Fläschchen/Stillhütchen haben wir nie verwendet.
- Wir nutzen über den Tag verteilt verschiedene Positionen.
Was mir sonst noch aufgefallen ist:
- Die Schmerzen treten auch beim Abpumpen auf (ich habe drei verschiedene Pumpen probiert). Nach dem Abpumpen waren Teile des Warzenhofs kurzfristig bläulich-lila verfärbt.
- So doof es klingt, ich habe einmal kurz den Sohn einer guten Freundin angelegt und hatte dabei auch Schmerzen. Meine Freundin hat meinen Sohn angelegt und hatte keine Schmerzen.
- Mein Sohn drückt sich gerne beim Trinken etwas von der Brust weg, in allen Positionen und auch nachts. Mir wurde gesagt, ich solle ihn möglichst dicht halten - was er wiederum hasst. Das ist dann ein etwas unentspannter "Kampf", egal wie sanft ich bin. Ich wüsste aber auch nicht wie ich es ändern soll und ob es überhaupt zum Problem beiträgt.
Ich habe gefühlt alles probiert oder ausgeschlossen und frage mich mittlerweile, ob es sein kann, dass meine Brüste einfach empfindlich sind?
Auf jeden Fall würde ich gerne längerfristig weiter stillen, aber die ständigen Schmerzen belasten mich auch ziemlich.
Falls jemand noch eine Idee hätte, wäre ich sehr froh!
Danke auf jeden Fall schon einmal fürs Lesen dieses Romans!
Nelya
Ich würde euch gerne um Rat fragen.
Ich stille meinen Sohn seit der Geburt voll (mittlerweile fast 6 Monate) und habe immer Schmerzen dabei. Wir haben schon viel versucht, aber nichts hat geholfen. Vielleicht habt ihr noch eine Idee?
Wir hatten einen nicht ganz optimalen Stillstart mit wunden Brustwarzen (nach einer Woche verheilt), Schmerzen nach Kaiserschnitt und kaum Still-Unterstützung im Krankenhaus. Dadurch fand ich die erste Zeit furchtbar. Mittlerweile finde ich Stillen eigentlich ganz schön... wenn nur die Schmerzen nicht wären.
Die Schmerzen treten direkt beim Andocken auf und halten an, bis der Kleine abdockt. Sie fühlen sich irgendwie rau, scheuerns an und sind vor allem oberflächlich am Warzenhof und ein bisschen seitlich an der Brustwarze, fast als käme der Kleine da mit seinen Kauleisten drauf (die Zunge liegt aber über der Kauleiste). Der Bereich ist auch abseits des Stillens recht empfindlich. Wund siehts aber nicht aus.
Generell mag mein Kind gerne sehr viel an der Brust sein. Oft sind die Stillabstände bei 1-1,5h (nachts 2h). Da trinkt er dann ca. 15-30min. Er nuckelt auch gern, und es muss dann auch das Original (Brust) sein, kein Ersatz (Schnuller).
Beim Schlafen möchte er am liebsten die Brust im Mund behalten (was ich aber nicht möchte, aber nicht immer vermeiden kann, weil er teilweise nicht anders schlafen kann).
Was wir schon versucht/ausgeschlossen haben:
-mehrere Stillberatungen (u.a. AFS und IBCLC)
- Osteopathie
- Logopädin mit Schwerpunkt auf Stillbeschwerden
- Das Anlegen haben sich zwei Stillberaterinnen angeschaut, das sieht laut ihnen OK aus
- Zungenbändchen beim Kleinen ist OK, Kiefer ist OK
- kein Soor
-kein Vasospasmus
- leichte Schmerzmittel, wärmen, kühlen, Lanolin und andere Mittel helfen nicht
- Schnuller/Fläschchen/Stillhütchen haben wir nie verwendet.
- Wir nutzen über den Tag verteilt verschiedene Positionen.
Was mir sonst noch aufgefallen ist:
- Die Schmerzen treten auch beim Abpumpen auf (ich habe drei verschiedene Pumpen probiert). Nach dem Abpumpen waren Teile des Warzenhofs kurzfristig bläulich-lila verfärbt.
- So doof es klingt, ich habe einmal kurz den Sohn einer guten Freundin angelegt und hatte dabei auch Schmerzen. Meine Freundin hat meinen Sohn angelegt und hatte keine Schmerzen.
- Mein Sohn drückt sich gerne beim Trinken etwas von der Brust weg, in allen Positionen und auch nachts. Mir wurde gesagt, ich solle ihn möglichst dicht halten - was er wiederum hasst. Das ist dann ein etwas unentspannter "Kampf", egal wie sanft ich bin. Ich wüsste aber auch nicht wie ich es ändern soll und ob es überhaupt zum Problem beiträgt.
Ich habe gefühlt alles probiert oder ausgeschlossen und frage mich mittlerweile, ob es sein kann, dass meine Brüste einfach empfindlich sind?
Auf jeden Fall würde ich gerne längerfristig weiter stillen, aber die ständigen Schmerzen belasten mich auch ziemlich.
Falls jemand noch eine Idee hätte, wäre ich sehr froh!
Danke auf jeden Fall schon einmal fürs Lesen dieses Romans!
Nelya