Woher weiß ich, was meine Maus will und wie schaffe ich es zum Vollstillen?
Verfasst: 16.04.2021, 11:42
Hallo alle miteinander,
Ich bin seit dem 16.03. Mama von meiner zuckersüßen Tochter, Mira.
Meine Hebamme sagt, sie entwickelt sich super und auch die Ärztin bei der gestrigen U3 war zufrieden.
Mit dem Stillen ist es allerdings schwierig. In der Klinik wollte sie nicht an der Brust bleiben. Wahrscheinlich aus Frust, dass sie durch das anstrengende Saugen nicht so viel Milch bekommt (der Milcheinschuss kommt ja immer etwas später). Wenn sie dran blieb, ist sie schnell eingeschlafen oder hat nur genuckelt, aber dadurch war ihr Hunger nicht weg. Irgendwann haben mir die Hebammen Pre-Milch und eine Pumpe gebracht (auf meinen Wunsch, weil ich nicht mehr ertragen konnte, wie Mira durch Hunger leidet). Seither füttere ich sie so. Zuerst mit abgepumpter Mamamilch und dann nimmt sie noch so viel von der Pre, wie ihr gut bekommt.
Und hier ist auch schon meine erste Frage: Wie erkenne ich, dass sie satt ist? Sie selber würde nämlich beide Flaschen (Mamamilch und Pre) komplett leer trinken, würde ich nicht Pausen für ein Bäuerchen machen und sie beobachten, ob sie danach noch unzufrieden ist oder nicht. Aber selbst, wenn sie Unzufriedenheit zeigt, bin ich mir manchmal nicht sicher, ob es noch Hunger ist oder nicht eher das Bedürfnis nach Nähe. Einmal hab ich sie nach dem Füttern (nachdem ich dachte, dass sie vielleicht doch schon satt ist) nämlich direkt auf meinen Bauch gelegt, sodass wir Bauch an Bauch waren, und dann war sie auf einmal ganz zufrieden. Einmal hab ich sie die Flaschen komplett leer trinken lassen, worauf sie dann ganz viel gespuckt hat. Also mir fällt es manchmal schwer, ihre Signale zu interpretieren. Nur selten zeigt sie mir deutlich, dass sie die Flasche nicht will, indem sie sie entweder mit der Zunge rausschiebt und das Gesicht verzieht, sobald der Sauger in ihrem Mund landet. Auch wenn sie sich aus dem Schlaf von alleine meldet, weiß ich manchmal nicht, ob das Hunger oder doch etwas anderes ist. Früher habe ich immer reflexartig die Flaschen parat gehabt. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass manchmal nur ein fehlendes Bäuerchen das Problem ist oder ein Pups raus muss oder es eben doch die Nähe ist, die sie braucht. Also wenn mir hier jemand Tipps geben kann, wie ich ihre Signale besser interpretieren kann, würde mich das sehr freuen. Eine Hebamme in der Klinik hat gesagt, dass ich den Hunger testen kann, indem ich meinen kleinen Finger an ihren Mund lege und wenn sie anfängt, den zu essen, ist es Hunger. Meine Hebamme meint, dass das eigentlich ein Reflex ist, sobald irgendwas an ihren Mund kommt und man sich nicht darauf verlassen kann. Tatsächlich habe ich auch beim Ankleiden festgestellt, dass sie anfängt, an ihren Oberteilen zu nuckeln, wenn ich sie über ihren Kopf ziehe. Selbst wenn sie auf meinem Bauch liegt und anfängt meine Brust zu suchen, weiß ich manchmal nicht, ob sie nur Nuckeln und dadurch Nähe und Beruhigung will oder tatsächlich Hunger hat. Bei zweiterem würde ich ihr nämlich lieber die Flasche geben, weil ich das Gefühl habe, dass sie nur so satt wird (vgl. unten). Also wie gesagt, es fällt mir manchmal schwer zu interpretieren, was gerade ihr Bedürfnis ist.
Was das Stillen angeht, lege ich sie auch immer wieder an. Mittlerweile bleibt sie an meiner Brust und macht manchmal sogar mehrere kräftige Züge nacheinander, aber nuckelt doch viel mehr und schläft oft ein, sodass sie so nicht wirklich satt wird. Einmal habe ich sie so lange nuckeln lassen, bis die nächste Essenszeit kam, und da hab ich wieder gemerkt, dass der Hunger so groß war, dass sie nicht an der Brust bleiben wollte. Sie hat sich auch weggedrückt und als ich sie wieder anlegen wollte, hat sie sich gewehrt. Vllt hat sie da schon meine Brust leer genuckelt gehabt. Kann eine Brust überhaupt leer werden? Auf diversen Infoseiten lese ich, dass dem nicht so ist und immer wieder Milch nachgebildet wird. Aber wenn ich abpumpe, merke, dass eigentlich nur die ersten 5 Minuten bei mir Milch kommt und danach dem Schein nach zumindest nichts mehr. Es passiert sehr selten, dass ich es an einem Tag schaffe, alle drei Stunden abzupumpen (s.u.). Wenn mir das gelingt, schaffe ich insgesamt (also beide Brüste zusammen), derzeit nicht mehr 50ml. Das reicht jedenfalls nicht, damit sie satt wird. Ich trinke regelmäßig Stilltee und gestern habe ich mir Bokshornklee in der Apotheke besorgt. Ich würde mich so freuen, wenn das Vollstillen an der Brust noch irgendwie klappen könnte, auch weil ich nicht immer zum Abpumpen komme. Mira braucht derzeit den ganzen Vormittag meine Nähe und derzeit akzeptiert sie zur Befriedigung dieses Bedürfnisses nur das Nuckeln an meiner Brust. Und manchmal kommt diese Phase dann auch schon ab 16:00 Uhr bei ihr wieder. In solchen Momenten bin ich etwas frustriert, weil ich auch gerne abpumpen würde (man soll dies ja alle drei Stunden tun), um meine Milchbildung weiter anzukurbeln und sie mit Mamamilch zu versorgen. Also auch hier, wenn mir jemand einen guten Rat geben könnte, würde mich das ganz arg freuen.
Liebe Grüße
Erika
Ich bin seit dem 16.03. Mama von meiner zuckersüßen Tochter, Mira.
Meine Hebamme sagt, sie entwickelt sich super und auch die Ärztin bei der gestrigen U3 war zufrieden.
Mit dem Stillen ist es allerdings schwierig. In der Klinik wollte sie nicht an der Brust bleiben. Wahrscheinlich aus Frust, dass sie durch das anstrengende Saugen nicht so viel Milch bekommt (der Milcheinschuss kommt ja immer etwas später). Wenn sie dran blieb, ist sie schnell eingeschlafen oder hat nur genuckelt, aber dadurch war ihr Hunger nicht weg. Irgendwann haben mir die Hebammen Pre-Milch und eine Pumpe gebracht (auf meinen Wunsch, weil ich nicht mehr ertragen konnte, wie Mira durch Hunger leidet). Seither füttere ich sie so. Zuerst mit abgepumpter Mamamilch und dann nimmt sie noch so viel von der Pre, wie ihr gut bekommt.
Und hier ist auch schon meine erste Frage: Wie erkenne ich, dass sie satt ist? Sie selber würde nämlich beide Flaschen (Mamamilch und Pre) komplett leer trinken, würde ich nicht Pausen für ein Bäuerchen machen und sie beobachten, ob sie danach noch unzufrieden ist oder nicht. Aber selbst, wenn sie Unzufriedenheit zeigt, bin ich mir manchmal nicht sicher, ob es noch Hunger ist oder nicht eher das Bedürfnis nach Nähe. Einmal hab ich sie nach dem Füttern (nachdem ich dachte, dass sie vielleicht doch schon satt ist) nämlich direkt auf meinen Bauch gelegt, sodass wir Bauch an Bauch waren, und dann war sie auf einmal ganz zufrieden. Einmal hab ich sie die Flaschen komplett leer trinken lassen, worauf sie dann ganz viel gespuckt hat. Also mir fällt es manchmal schwer, ihre Signale zu interpretieren. Nur selten zeigt sie mir deutlich, dass sie die Flasche nicht will, indem sie sie entweder mit der Zunge rausschiebt und das Gesicht verzieht, sobald der Sauger in ihrem Mund landet. Auch wenn sie sich aus dem Schlaf von alleine meldet, weiß ich manchmal nicht, ob das Hunger oder doch etwas anderes ist. Früher habe ich immer reflexartig die Flaschen parat gehabt. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass manchmal nur ein fehlendes Bäuerchen das Problem ist oder ein Pups raus muss oder es eben doch die Nähe ist, die sie braucht. Also wenn mir hier jemand Tipps geben kann, wie ich ihre Signale besser interpretieren kann, würde mich das sehr freuen. Eine Hebamme in der Klinik hat gesagt, dass ich den Hunger testen kann, indem ich meinen kleinen Finger an ihren Mund lege und wenn sie anfängt, den zu essen, ist es Hunger. Meine Hebamme meint, dass das eigentlich ein Reflex ist, sobald irgendwas an ihren Mund kommt und man sich nicht darauf verlassen kann. Tatsächlich habe ich auch beim Ankleiden festgestellt, dass sie anfängt, an ihren Oberteilen zu nuckeln, wenn ich sie über ihren Kopf ziehe. Selbst wenn sie auf meinem Bauch liegt und anfängt meine Brust zu suchen, weiß ich manchmal nicht, ob sie nur Nuckeln und dadurch Nähe und Beruhigung will oder tatsächlich Hunger hat. Bei zweiterem würde ich ihr nämlich lieber die Flasche geben, weil ich das Gefühl habe, dass sie nur so satt wird (vgl. unten). Also wie gesagt, es fällt mir manchmal schwer zu interpretieren, was gerade ihr Bedürfnis ist.
Was das Stillen angeht, lege ich sie auch immer wieder an. Mittlerweile bleibt sie an meiner Brust und macht manchmal sogar mehrere kräftige Züge nacheinander, aber nuckelt doch viel mehr und schläft oft ein, sodass sie so nicht wirklich satt wird. Einmal habe ich sie so lange nuckeln lassen, bis die nächste Essenszeit kam, und da hab ich wieder gemerkt, dass der Hunger so groß war, dass sie nicht an der Brust bleiben wollte. Sie hat sich auch weggedrückt und als ich sie wieder anlegen wollte, hat sie sich gewehrt. Vllt hat sie da schon meine Brust leer genuckelt gehabt. Kann eine Brust überhaupt leer werden? Auf diversen Infoseiten lese ich, dass dem nicht so ist und immer wieder Milch nachgebildet wird. Aber wenn ich abpumpe, merke, dass eigentlich nur die ersten 5 Minuten bei mir Milch kommt und danach dem Schein nach zumindest nichts mehr. Es passiert sehr selten, dass ich es an einem Tag schaffe, alle drei Stunden abzupumpen (s.u.). Wenn mir das gelingt, schaffe ich insgesamt (also beide Brüste zusammen), derzeit nicht mehr 50ml. Das reicht jedenfalls nicht, damit sie satt wird. Ich trinke regelmäßig Stilltee und gestern habe ich mir Bokshornklee in der Apotheke besorgt. Ich würde mich so freuen, wenn das Vollstillen an der Brust noch irgendwie klappen könnte, auch weil ich nicht immer zum Abpumpen komme. Mira braucht derzeit den ganzen Vormittag meine Nähe und derzeit akzeptiert sie zur Befriedigung dieses Bedürfnisses nur das Nuckeln an meiner Brust. Und manchmal kommt diese Phase dann auch schon ab 16:00 Uhr bei ihr wieder. In solchen Momenten bin ich etwas frustriert, weil ich auch gerne abpumpen würde (man soll dies ja alle drei Stunden tun), um meine Milchbildung weiter anzukurbeln und sie mit Mamamilch zu versorgen. Also auch hier, wenn mir jemand einen guten Rat geben könnte, würde mich das ganz arg freuen.
Liebe Grüße
Erika