wenig Brustdrüsengewebe - Stillerfahrungen?
Verfasst: 30.03.2021, 23:38
Hallo, Ihr Lieben,
da ich selbst nicht mehr stille, lese ich nur noch als Hebamme hier mit und brauche mal Euren Rat.
Betreue zum zweiten Mal eine Mama, die sehr gerne stillen möchte. Beim ersten Kind haben wir alles versucht, kamen aber mit den üblichen Maßnahmen zur Steigerung der Milchmenge nicht über 30 ml MM beim Abpumen hinaus, so dass aufgrund der Gewichtsentwicklung mit Brusternährungsset zugefüttert wurde.
Dieses Mal lief alles anders: gute Vorbereitung in der Schwangerschaft, Versuch der Problemanalyse vom letzten Mal, ambulante Geburt, uneingeschränktes Stillen, kein Stress, Bockshornklee, MM von Hand und mit Pumpe gewinnen, parallel abpumpen,...und wieder nur 30 ml MM, wenn überhaupt, Gewichtsabnahme, so dass sie aufgrund ihrer monatelangen Erfahrung mit dem BES recht früh zugefüttert hat.
Ich kann Plazentarest ausschließen, Schilddrüsenwerte wurden in der Schwangerschaft kontrolliert und waren normal, keine psych. oder traumat. Erfahrungen in der Anamnese,...nach vielen Recherchen sind wir nur noch auf "zu wenig Brustdrüsengewebe" gekommen, es gibt einige Hinweise (Brustform eher klein, in Richtung tubulär, weiter Abstand der Brüste,...).
Die Frauenarztpraxis ist wie üblich wenig hilfreich "sie soll viel anlegen und Stilltee trinken", wo und wie könnten wir unsere Verdachtsdiagnose bestätigen? Hattet Ihr das schonmal in der Beratung? Für die Frau ist momentan tatsächlich die Diagnose wichtig, quasi als Erklärung und Beruhigung. Sie kommt gut mit dem BES klar und würde das wie beim ersten Kind einfach lange machen, um die Nähe und anderen Aspekte des Stillens zu genießen.
An Domperidon haben wir gedacht, ist aber nicht ihre erste Wahl und ich frage mich, ob das überhaupt sinnvoll ist, wenn wir es mit wenig Drüsengewebe zu tun hätten.
was würdet Ihr der Frau raten (oder mir)?
da ich selbst nicht mehr stille, lese ich nur noch als Hebamme hier mit und brauche mal Euren Rat.
Betreue zum zweiten Mal eine Mama, die sehr gerne stillen möchte. Beim ersten Kind haben wir alles versucht, kamen aber mit den üblichen Maßnahmen zur Steigerung der Milchmenge nicht über 30 ml MM beim Abpumen hinaus, so dass aufgrund der Gewichtsentwicklung mit Brusternährungsset zugefüttert wurde.
Dieses Mal lief alles anders: gute Vorbereitung in der Schwangerschaft, Versuch der Problemanalyse vom letzten Mal, ambulante Geburt, uneingeschränktes Stillen, kein Stress, Bockshornklee, MM von Hand und mit Pumpe gewinnen, parallel abpumpen,...und wieder nur 30 ml MM, wenn überhaupt, Gewichtsabnahme, so dass sie aufgrund ihrer monatelangen Erfahrung mit dem BES recht früh zugefüttert hat.
Ich kann Plazentarest ausschließen, Schilddrüsenwerte wurden in der Schwangerschaft kontrolliert und waren normal, keine psych. oder traumat. Erfahrungen in der Anamnese,...nach vielen Recherchen sind wir nur noch auf "zu wenig Brustdrüsengewebe" gekommen, es gibt einige Hinweise (Brustform eher klein, in Richtung tubulär, weiter Abstand der Brüste,...).
Die Frauenarztpraxis ist wie üblich wenig hilfreich "sie soll viel anlegen und Stilltee trinken", wo und wie könnten wir unsere Verdachtsdiagnose bestätigen? Hattet Ihr das schonmal in der Beratung? Für die Frau ist momentan tatsächlich die Diagnose wichtig, quasi als Erklärung und Beruhigung. Sie kommt gut mit dem BES klar und würde das wie beim ersten Kind einfach lange machen, um die Nähe und anderen Aspekte des Stillens zu genießen.
An Domperidon haben wir gedacht, ist aber nicht ihre erste Wahl und ich frage mich, ob das überhaupt sinnvoll ist, wenn wir es mit wenig Drüsengewebe zu tun hätten.
was würdet Ihr der Frau raten (oder mir)?