Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Verfasst: 26.02.2021, 20:24
Hallo zusammen,
Ich bin ganz neu hier und auf Empfehlung meiner Hausärztin hier gelandet.
Ich habe vor 20 Tagen einen wundervollen Sohn geboren, der sofort mein Herz gestohlen hat.
Es geht uns auch prima, nur haben wir ein paar Schwierigkeiten mit dem Thema Dauerstillen und dass er kaum Stuhlgang hat.
Die ersten drei Tage musste ich zufüttern, da er gebrüllt hat vor Hunger, aber seitdem stille ich voll und bin darüber auch sehr glücklich.
Leider ist es nicht immer einfach. Von anfänglichen Stillen von 1 Stunde, ab dem 8. Lebenstag bei 2 Stunden, waren wir Anfang der Woche an einem Tag bei 10 Stunden am Stück. Und er trinkt wirklich, er produziert dann eine nasse nach der nächsten. Wir haben bestimmt 10 Urinwindeln am Tag, die mehr als gut voll sind.
Nur das mit dem Stuhlgang will überhaupt nicht klappen...da Mekonium kam gut raus, aber seitdem hatte er erst dreimal Stuhlgang insgesamt. Heute zum Glück auch, nach 6 Tagen Pause.
Erst war die Hebamme ganz entspannt, aber meinte heute, es sei schon sehr ungewöhnlich für so ein kleines Baby, normalerweise fängt diese Phase erst später an und nicht direkt ab Geburt.
Wir waren dann heute bei der Kinderärztin, die hat seinen Bauch abgetastet und nach den Darmgeräuschen gehört (das war noch vor dem Stuhlgang) und meinte, dass sei voll in Ordnung so, auch jetzt schon. Sein Bauch war auch relativ weich (nach dem Stuhlgang habe ich ihn als noch weicher empfunden) und Darmgeräusche regelrecht.
Der Stuhlgang war senfgelb und weich, sah sehr gut aus, war auch ziemlich viel. Kam aber erst nachdem mein Mann und ich ausgiebig nochmal den Bauch massiert haben und ihm ein Kümmelzäpfchen gegeben haben (haben wir das erste Mal vorgestern, aber hat nicht geholfen, außer dass es ihm geholfen hat, dass die Winde entweichen konnten) und Gymnastik mit ihm gemacht haben.
Er hat gut zugenommen, Geburtsgewicht 06.02. 3180 Gramm, nach 3 Tagen bei 2950 Gramm, heute bei 3400 Gramm (erste Woche Zunahme 220 Gramm, zweite Woche 170 Gramm).
Also denke ich, dass er genug Milch kriegt. Nur das Dauerstillen über Stunden hinweg kommt mir etwas seltsam vor. Er clustert nicht so, wie es überall beschrieben ist, sondern ganztägig oder gar nicht. Heute war er den ganzen Tag immer nur für 45 bis 60 Minuten am trinken und war dann ganz friedlich.
Die Kinderärztin meinte, dass ich nach Plan stillen soll, aber es wird sicher nicht passieren, dass mein Kind vor Hunger schreit. Er kriegt so, wie er es braucht!
Hebamme meinte, ich kann ihm einen Schnuller geben. Nimmt er nur, wenn ich einen Tropfen Sab Simplex draufgebe. Dann ist er zu beruhigen, z. B. beim wickeln.
Irgendwie habe ich das Gefühl, ich mache es falsch. Auch mache ich mir Sorgen, weil er so wenig Stuhlgang hat.
Am Dienstag haben wir einen Termin beim Osteopathen vereinbart.
Kennt ihr das so ähnlich oder habt mir vielleicht sogar einen Tipp?
Liebe Grüße, Juji
Ich bin ganz neu hier und auf Empfehlung meiner Hausärztin hier gelandet.
Ich habe vor 20 Tagen einen wundervollen Sohn geboren, der sofort mein Herz gestohlen hat.
Es geht uns auch prima, nur haben wir ein paar Schwierigkeiten mit dem Thema Dauerstillen und dass er kaum Stuhlgang hat.
Die ersten drei Tage musste ich zufüttern, da er gebrüllt hat vor Hunger, aber seitdem stille ich voll und bin darüber auch sehr glücklich.
Leider ist es nicht immer einfach. Von anfänglichen Stillen von 1 Stunde, ab dem 8. Lebenstag bei 2 Stunden, waren wir Anfang der Woche an einem Tag bei 10 Stunden am Stück. Und er trinkt wirklich, er produziert dann eine nasse nach der nächsten. Wir haben bestimmt 10 Urinwindeln am Tag, die mehr als gut voll sind.
Nur das mit dem Stuhlgang will überhaupt nicht klappen...da Mekonium kam gut raus, aber seitdem hatte er erst dreimal Stuhlgang insgesamt. Heute zum Glück auch, nach 6 Tagen Pause.
Erst war die Hebamme ganz entspannt, aber meinte heute, es sei schon sehr ungewöhnlich für so ein kleines Baby, normalerweise fängt diese Phase erst später an und nicht direkt ab Geburt.
Wir waren dann heute bei der Kinderärztin, die hat seinen Bauch abgetastet und nach den Darmgeräuschen gehört (das war noch vor dem Stuhlgang) und meinte, dass sei voll in Ordnung so, auch jetzt schon. Sein Bauch war auch relativ weich (nach dem Stuhlgang habe ich ihn als noch weicher empfunden) und Darmgeräusche regelrecht.
Der Stuhlgang war senfgelb und weich, sah sehr gut aus, war auch ziemlich viel. Kam aber erst nachdem mein Mann und ich ausgiebig nochmal den Bauch massiert haben und ihm ein Kümmelzäpfchen gegeben haben (haben wir das erste Mal vorgestern, aber hat nicht geholfen, außer dass es ihm geholfen hat, dass die Winde entweichen konnten) und Gymnastik mit ihm gemacht haben.
Er hat gut zugenommen, Geburtsgewicht 06.02. 3180 Gramm, nach 3 Tagen bei 2950 Gramm, heute bei 3400 Gramm (erste Woche Zunahme 220 Gramm, zweite Woche 170 Gramm).
Also denke ich, dass er genug Milch kriegt. Nur das Dauerstillen über Stunden hinweg kommt mir etwas seltsam vor. Er clustert nicht so, wie es überall beschrieben ist, sondern ganztägig oder gar nicht. Heute war er den ganzen Tag immer nur für 45 bis 60 Minuten am trinken und war dann ganz friedlich.
Die Kinderärztin meinte, dass ich nach Plan stillen soll, aber es wird sicher nicht passieren, dass mein Kind vor Hunger schreit. Er kriegt so, wie er es braucht!
Hebamme meinte, ich kann ihm einen Schnuller geben. Nimmt er nur, wenn ich einen Tropfen Sab Simplex draufgebe. Dann ist er zu beruhigen, z. B. beim wickeln.
Irgendwie habe ich das Gefühl, ich mache es falsch. Auch mache ich mir Sorgen, weil er so wenig Stuhlgang hat.
Am Dienstag haben wir einen Termin beim Osteopathen vereinbart.
Kennt ihr das so ähnlich oder habt mir vielleicht sogar einen Tipp?
Liebe Grüße, Juji