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Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 15.12.2020, 21:28
von Mamane
Hallo,

Ich hoffe mein Anliegen ist nicht zu wirr oder absurd. Ich schildere kurz meine Situation....
Ich habe am 30.07. bei 37+3 per primärer Sectio Zwillingsmädchen entbunden (und habe schon eine Tochter von 10/2015). Die beiden Damen waren ziemlich leicht. A hatte 2075g, N wog 2370g. Beide waren total fit, konnten die ganze Zeit bei mir sein. Ich habe direkt nach der OP das erste Mal angelegt, wir haben aber auch direkt mit Fläschchen zugefüttert, weil sie so leicht waren. In den ersten Wochen wurde das Zufüttern immer weniger Inzwischen stille ich tagsüber und nachts nach Bedarf. Abends bekommt A zwei Flaschen mit pre Milch, einmal 70ml, ca. drei Std später nochmal 120ml. N trinkt zur Nacht zeitgleich mit A ca 140ml.
Bei der u3 (Anfang September) und u4 (Anfang Oktober) war der Kinderarzt mit den beiden Damen vom Gewicht her zufrieden (und auch alles andere war prima).
Mein Eindruck ist, dass beide wach und fit sind und sich prima entwickeln. Nur das Schlafen ist ein schwieriges Thema. Sie brauchen tagsüber beide Körperkontakt zun Schlafen, aber ich denke nicht, dass das etwas mit dem Gewicht / dem Sattsein zu tun hat, es sind halt einfach Babys :) Aber manchmal frage ich mich, ob die beiden gut genug zunehmen... Es sind halt einfach weiterhin kleine Babys für ihr Alter. Und ich bin manchmal doch ein bisschen unsicher.

Was wären denn Indikatoren, dass ich das Gewicht von A und N genauer beobachten müsste (und mehr anlegen/ zufüttern sollte)? Oder kann ich einfach bis zur nächsten Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt (Mitte Januar) abwarten?

Re: Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 15.12.2020, 22:53
von Lösche Benutzer 25726
Zu den Wiegeindikationen kann ich nichts sagen. Da meldet sich bestimmt noch ein Profi.
Nur zum Schlafen mit Körperkontakt. Hier gab und gibt es 3 äußert wohlgenährte Babies. Alle 3 schlafen am liebsten mit Körperkontakt. Das ist, wie du schon selber schreibst, einfach Baby 😊

Für mich klingt das jetzt alles total normal. Und du scheinst ja auch ganz entspannt mit ihrer Entwicklung zu sein. Und euer Kinderarzt auch. Es muss ja auch kleine und leichte Babies geben. Vielleicht gehören eure Mädels einfach zu der Kategorie. Wenn es bisher kein Problem gab ist es doch eher unwahrscheinlich, dass da jetzt plötzlich eines sein sollte.
Wie sieht es denn mit der Beikostreife aus?

Re: Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 16.12.2020, 07:38
von Brianna
Mein SGA-Frühchen 35+2, 1680g nahm normal zu, blieb aber lange immer kleiner und leichter als gleichaltrige Babys. Erst mit ca. zwei viel es nicht jedem mehr sofort auf.

Re: Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 16.12.2020, 08:34
von sternchen84
Unsere Jüngste kam ich mit wenig Gewicht auf die Welt, 2280 Gr (39 SSw). Für den Kinderarzt war alles ok, solange sie annähernd ihrer Perzentile folgt. Wir hatten um den dritten Monat herum extreme Schwierigkeiten, wo sie viel geschrien hat und etwas von der Perzentile abgefallen ist, aber auch das war kein Problem. Anfangs habe ich mich mit wiegen verrückt gemacht&war immer sehr unsicher weil sie einfach immer viel Kleiner war als andere, aber wenn man eine stetige Zunahme sieht braucht man das nicht.
Mittlerweile sind mir mit 16 Monaten immer noch bei den Kleinen (mit 74 cm und 8,1 kg) aber sie hat etwas aufgeholt.
Aber ich kann deine GedAnken voll nachvollziehen.

Re: Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 16.12.2020, 20:15
von Mamane
Vielen Dank für eure Antworten und Erfahrungsberichte. Es tut gut von anderen zarten und kleinen Babys zu lesen, in meinem Umfeld überwiegenbdie Wonneproppen ;)
Meine beiden waren ja auch SGA, das steht nirgendwo, war aber lt. Oberarzt so.
Guter Hinweis mit der Beikost, da hatte ich auch schon drüber nachgedacht, aber ich finde, dass die beiden Damen noch nicht stabil genug sitzen, bzw aufrecht auf dem Schoß noch zu wackelig sind.

Gibt es eventuell von den Stillberaterinnen hier noch eine Meinung dazu, wann doch häufiger gewogen werden sollte...? Ich bin prinzipiell entspannt und denke, dassees den beiden gut geht, aber irgendwas in mir ist unsicher und wäre sehr dankbar für eine fachliche Einschätzung.

Re: Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 16.12.2020, 20:49
von Lösche Benutzer 25726
Hast du ein paar Gewichtsdaten?
Bestimmt meldet sich noch eine Stillmod. Mit ein paar Gewichtsdaten könnte sie besser beurteilen, ob genaueres beobachten nötig sein könnte oder ob sich die Mädels entlang ihrer Perzentillen bewegen.

Re: Häufigeres Wiegen notwendig? Oder: woher weiß ich, dass die Zunahme reicht?

Verfasst: 16.12.2020, 21:16
von Mamane
Oh ja, gute Idee...

30.07. Geburt: A: 2075g / N: 2370g

01.09. A: 3005g / N: 2995g

06.10. A: 4010g / N: 4005g

Vor ner Woche (10.12.) haben wir uns mal mit den nackigen Babys auf unsere Personenwage gestellt, da ist mir klar, dass das Ergebnis sehr ungenau ist, trotzdem die Daten...

10.12. A: 5100g / N: 5400g