Projekt "Einschlafen ohne Mama"
Verfasst: 08.12.2020, 21:00
Zu dem Thema gibt es hier im Forum schon einiges und ich aber auch schon viel gelesen. Trotzdem wollte ich gerne einen eigenen Thread jnd unsere Situation beschreiben - vielleicht hat ja jemand Tipps oder ist aktuell an einem ähnlichen Punkt und möchte sich austauschen.
Meine Tochter ist 15 Monate alt und insgesamt ein sehr unkompliziertes Baby. Wir stillen noch, zum Einschlafen abends, meist 1-2mal nachts/frühmorgens und ab und zu tagsüber. Wenn sie bei der Tagesmutter ist, stillt sie auch mal von morgens bis abends gar nicht - sie hat da, außer zum Einschlafen, meist kein so großes Interesse daran. Nur wenn wir viel kuscheln kommt sie manchmal auf die Idee. Mittags schläft sie, wenn sie bei der Tagesmutter ist, zuverlässig und meist wohl auch schnell im Buggy ein, der in der Wohnung hin und her geschoben wird. Am Wochenende machen wir das auch manchmal so, oder mit Stillen, oder sie schläft unterwegs im Kinderwagen/Auto.
Zum Einschlafen abends geht bisher nur stillen und daran würde ich gern etwas ändern. Es dauert oft relativ lang, meist 30-60 Minuten. Sie meckert nicht, wehrt sich auch nicht direkt gegen das Schlafen, aber dockt sehr oft an und wieder ab und "fummelt" an meinen Brüsten. Allerdings schläft sie dann irgendwann auch sehr zuverlässig ein, lässt sich dann umbetten (von unserem Bett in ihrs, von dort hole ich sie dann meist wenn sie gegen Mitternacht wach wird zu uns) und schläft meist sehr gut (oft nur das eine kurze Aufwachen).
Ich weiß, dass ich da was Schlafen angeht schon sehr gut dabei bin
trotzdem bin ich an einem Punkt, an dem ich was ändern will, denn:
- ich muss manchmal abends noch was arbeiten, damit will ich nicht immer erst um 9 anfangen
- einfach mal so zur Entlastung mit dem Papa abwechseln können
- wenn Corona vorbei ist (...), will ich mal wieder abends zum Sport, Freunde treffen etc.
- im Mai/Juni will ich gern bei einem von mir organisierten Junggesellenabschied auch übernachten können
- außer dem Papa sind auch meine Schwester und meine Eltern enge Bezugspersonen, die sie gerne auch mal abends betreuen und ins Bett bringen würden und das würde ich (längerfristig) auch gerne annehmen. Dort tagsüber bleiben, essen, Mittagsschlaf, trösten...ist alles kein Problem.
Die letzten Abende, an denen ich weg war, sind dank Corona schon länger her und endeten immer in hysterisch-panischem Geschrei.
Jetzt überlege ich, wie ich vorgehe. Das Umfeld fragt nach, ob sich da nicht ein Fläschchen anbieten würde, ich denke zum einen, dass das wenig bringt und will das eigentlich auch nicht noch anfangen. Heute hatte sie zum ersten Mal den Magic Cup beim Einschlafen, hat ab und zu einen Schluck getrunken, daran gefummelt und nur ganz kurz gestillt, ich überlege jetzt, das auszubauen...
Kinderwagen funktioniert abends leider nicht so wie mittags.
Das "Einschlafen lernen ohne Brust", bei dem man immer kurz vor dem Einschlafen die Brust wegnimmt, stelle ich mir echt nervig vor...zumal sie sowieso schon oft nicht direkt an der Brust einschläft, sondern sich vorher wegdreht.
Wie würdet ihr vorgehen? Den Papa mal ein paar Abende machen lassen, ohne dass ich da bin? Das endet halt höchstwahrscheinlich mit Gebrüll und schlafen höchstens vor Erschöpfung nach 2 Stunden oder so.
Oder ich probiere erst, sie ohne Stillen zum Schlafen zu bringen und übergebe dann an den Papa. Aber an sich hab ich nichts dagegen, weiter zu stillen, nur eben nicht jeden Abend, dan ist es ja eigentlich blöd, wenn ich eine andere Methode einführe. Andererseits ginge es anders vielleicht ja sogar schneller, und dagegen hätte ich nichts...
Ich habe auch schon überlegt, ganz abzustillen, weil sie sowieso (tagsüber) kein großer Stillfan ist. Aber eigentlich ist mir das noch zu früh.
Da ich weiß, dass wir im Alltag dafür alle nicht genug Nerven haben, habe ich überlegt, das in den Weihnachtsferien anzugehen, wir haben beide fast 3 Wochen frei.
Für Tipps oder Ideen bin ich sehr dankbar!
Meine Tochter ist 15 Monate alt und insgesamt ein sehr unkompliziertes Baby. Wir stillen noch, zum Einschlafen abends, meist 1-2mal nachts/frühmorgens und ab und zu tagsüber. Wenn sie bei der Tagesmutter ist, stillt sie auch mal von morgens bis abends gar nicht - sie hat da, außer zum Einschlafen, meist kein so großes Interesse daran. Nur wenn wir viel kuscheln kommt sie manchmal auf die Idee. Mittags schläft sie, wenn sie bei der Tagesmutter ist, zuverlässig und meist wohl auch schnell im Buggy ein, der in der Wohnung hin und her geschoben wird. Am Wochenende machen wir das auch manchmal so, oder mit Stillen, oder sie schläft unterwegs im Kinderwagen/Auto.
Zum Einschlafen abends geht bisher nur stillen und daran würde ich gern etwas ändern. Es dauert oft relativ lang, meist 30-60 Minuten. Sie meckert nicht, wehrt sich auch nicht direkt gegen das Schlafen, aber dockt sehr oft an und wieder ab und "fummelt" an meinen Brüsten. Allerdings schläft sie dann irgendwann auch sehr zuverlässig ein, lässt sich dann umbetten (von unserem Bett in ihrs, von dort hole ich sie dann meist wenn sie gegen Mitternacht wach wird zu uns) und schläft meist sehr gut (oft nur das eine kurze Aufwachen).
Ich weiß, dass ich da was Schlafen angeht schon sehr gut dabei bin
- ich muss manchmal abends noch was arbeiten, damit will ich nicht immer erst um 9 anfangen
- einfach mal so zur Entlastung mit dem Papa abwechseln können
- wenn Corona vorbei ist (...), will ich mal wieder abends zum Sport, Freunde treffen etc.
- im Mai/Juni will ich gern bei einem von mir organisierten Junggesellenabschied auch übernachten können
- außer dem Papa sind auch meine Schwester und meine Eltern enge Bezugspersonen, die sie gerne auch mal abends betreuen und ins Bett bringen würden und das würde ich (längerfristig) auch gerne annehmen. Dort tagsüber bleiben, essen, Mittagsschlaf, trösten...ist alles kein Problem.
Die letzten Abende, an denen ich weg war, sind dank Corona schon länger her und endeten immer in hysterisch-panischem Geschrei.
Jetzt überlege ich, wie ich vorgehe. Das Umfeld fragt nach, ob sich da nicht ein Fläschchen anbieten würde, ich denke zum einen, dass das wenig bringt und will das eigentlich auch nicht noch anfangen. Heute hatte sie zum ersten Mal den Magic Cup beim Einschlafen, hat ab und zu einen Schluck getrunken, daran gefummelt und nur ganz kurz gestillt, ich überlege jetzt, das auszubauen...
Kinderwagen funktioniert abends leider nicht so wie mittags.
Das "Einschlafen lernen ohne Brust", bei dem man immer kurz vor dem Einschlafen die Brust wegnimmt, stelle ich mir echt nervig vor...zumal sie sowieso schon oft nicht direkt an der Brust einschläft, sondern sich vorher wegdreht.
Wie würdet ihr vorgehen? Den Papa mal ein paar Abende machen lassen, ohne dass ich da bin? Das endet halt höchstwahrscheinlich mit Gebrüll und schlafen höchstens vor Erschöpfung nach 2 Stunden oder so.
Oder ich probiere erst, sie ohne Stillen zum Schlafen zu bringen und übergebe dann an den Papa. Aber an sich hab ich nichts dagegen, weiter zu stillen, nur eben nicht jeden Abend, dan ist es ja eigentlich blöd, wenn ich eine andere Methode einführe. Andererseits ginge es anders vielleicht ja sogar schneller, und dagegen hätte ich nichts...
Ich habe auch schon überlegt, ganz abzustillen, weil sie sowieso (tagsüber) kein großer Stillfan ist. Aber eigentlich ist mir das noch zu früh.
Da ich weiß, dass wir im Alltag dafür alle nicht genug Nerven haben, habe ich überlegt, das in den Weihnachtsferien anzugehen, wir haben beide fast 3 Wochen frei.
Für Tipps oder Ideen bin ich sehr dankbar!