Vollstillen gewünscht
Verfasst: 04.10.2020, 10:33
Hallo,
ich würde mein Kind gerne voll stillen. Im Krankenhaus war meine Tochter jedoch kaum an die Brust zu bekommen und wenn, dann wurde nicht effektiv gesaugt. An Tag 2 wurde mir daher vom KH empfohlen auf Pre-Nahrung umzusteigen. Versucht wurde Brust-Feeding (klappte nicht) und anschließen Finger-Feeding. So wurde Sie bis Tag 7 gefüttert. Zudem habe ich alle 3 Stunden abgepumpt. Der Erfolg hierbei ist jedoch sehr mäßig gewesen. Anfangs max. 1 ml pro Sitzung später schwankend zwischen 5 und 15 ml (nach 2 Tagen) seit dem stagniert bei 5-15 ml. Einmal kam auch gar nichts.
Seit Tag 7 Pumpe ich nicht mehr sondern lege Sie wieder an. Im Krankenhaus wurde mir davon abgeraten und auch meine Hebamme meinte, dass ich Sie nur zum Kuschelnuckeln anlegen sollte, da Sie sich auf Grund der geringen Pumpmenge keine Hoffnung hat, dass ich Voll- oder zumindest Halbstillen kann.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Anfangs mit Muttermilch und Pre-Milch jetzt nur noch Pre-Milch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Aktuell stille ich 7-9 Mal am Tag. Die Pausen sind sehr unregelmäßig.
Mal eine Stunde mal 4 Stunden (einmal nachts). Meistens ca. 3,5 Stunden. In der Regel Stille ich bis Sie einschläft (Mal nach 5 Minuten Mal nach 40). Hauptsächlich an der rechten Brust (links kommt noch weniger - ca. 1 ml beim Pumpen). Wird Sie zeitnah nach dem Stillen wach und verlangt nach mehr bekommt Sie ein Fläschchen mit 60 ml Pre-Milch. Dadurch sind die Pausen zwischen dem Stillen länger als im Krankenhaus geraten, da ich Sie so schnell nicht wieder angelegt bekomme wenn es ein Fläschen gab.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Pipi: ca. 4-7 Mal Stuhlgang: ca. 2-3 Mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
23.09. Geburt 19:06 - im Kreissaal würde nur zum Kuscheln auf die Brust gelegt. Dann war die Hebamme für 3 Stunden weg. Ich war mit der Situation überfordert und habe nicht daran gedacht Sie anzulegen. Das erste Mal wurde Sie dann Nachts angelegt als Sie schrie. Jedoch wurde fast nur genuckelt und kaum getrunken.
Baby nachts die ersten 2 Tage extrem unruhig. Seitdem generell eher ruhig.
Andockprobleme direkt im Krankenhaus und auch heute noch. Andocken klappt nur mit Stillhütchen, jedoch auch schlecht. Meist haut Sie das Stillhütchen mit der Hand weg. Viele Versuche notwendig. Ohne klappt es meist gar nicht. Im Krankenhaus kamen die Schwester und haben geholfen. Hat meist auch nicht geklappt. Es hieß immer nur probieren Sie es in einer Stunde noch Mal bis dann nach 2 Tagen entschieden wurde, dass ich nur noch Pumpen soll und Pre-Milch per Finger-Feeding zum ernähren.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Stillhütchen seit Tag 2 oder 3 und Flasche seit 30.09.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung?
Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme in Wochenbettbetreuung - wollte mir keine Hoffnung machen und hat daher auch keinen Rat für mich.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
Medikamenteneinnahme?
Übergewicht bei mir.
Linke Brust: Brustvergrößerung
Rechte Brust: Brustwarze wurde versetzt
Laut dem Arzt damals sollte ein Stillen jedoch problemlos möglich sein.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
23.09. 4250 g Geburt KH
25.09. ca. 3870 g Krankenhaus (genauen Wert vergessen)
27.09. 3965 g Entlassung KH
28.09. 4050 g Hebamme
29.09. 3950 g Hebamme
30.09. 4150 g Hebamme
01.10. 4250 g Hebamme
02.10. 4200 g Hebamme
...
Bei Zufütterung des Babys ist es wichtig zu wissen, welche Mengen zugefüttert wurden. Zur Beurteilung des Gedeihens sind weiterhin die Ausscheidungen wichtig und die Info, wie oft gestillt wird. Während Zufütterreduktionen ist meist eine sehr engmaschige Kontrolle des Gedeihens sinnvoll, mit einer Waage zuhause (siehe Grundinfo zum Wiegen und Gedeihen.
23.09. Geburt 19:06 0x Stillen
24.09. 7 x Stillen
25.09. 5 x Stillen ab Abends nur noch Pumpen und Füttern per Brust/Finger-Feeding, 25 ml Pre
26.09. 0 x Stillen, 125 ml Pre
27.09. 0 x Stillen, ca. 260 ml (Entlassungstag nicht genau dokumentiert)
28.09. 2 x Stillen, 195 ml (MM abgepumpt inkl. Pre)
29.09. 0 x Stillen, 336 ml (MM abgepumpt inkl. Pre)
30.09. 2 x Stillen, 401 ml (MM abgepumpt inkl. Pre)
01.10. 3 x Stillen, 400 ml Pre
02.10. 9 x Stillen, 420 ml Pre
03.10. 8 x Stillen, 368 ml Pre
Am 3.10. einmal abgepumpt um zu schauen ob sich bei der Milchmenge etwas geändert hat. Leider nicht. Links ca. 1 ml, Rechts ca. 14 ml
Ich hatte das Gefühl, dass die Milch seitdem ich Sie wieder anlegen etwas besser läuft bin nun aber Mal wieder total unsicher da die Pumpe nicht mehr Erfolg gebracht hat. Ich gebe immer Fläschchen mit 60 ml Pre- Milch pro Mahlzeit. Diese Menge soll ich lt. Hebamme erstmal beibehalten unabhängig vom Stillen. Also füttere ich quasi nicht zu sonder voll. Das Stillen sei laut ihr nur ein Bonbon in top. Ich wünsche mir komplett zu stillen habe aber das Gefühl, so wie es aktuell läuft definitiv nicht zum Ziel zu kommen. Ich bin jedoch auch unsicher ob ich die Fläschchenmenge einfach reduzieren kann ob öfter zu stillen und die Milchmenge ggf. damit zu steigern. Ich habe Angst, dass meine Kleine dann jedoch zu wenig bekommt, da Sie meist ca. 20 Minuten nach dem Stillen wieder Hunger zu haben scheint.
Das Pumpen an sich habe ich aufgegeben, da es mich sehr gestresst bzw. fertig gemacht hat, dass sich an der Menge nichts getan hat. Zudem empfand ich es nicht als schön, dass ich erst Pumpe um es direkt im Anschluss meinem Kind zugeben. Dann lieber direkt anlegen. Mir ist jedoch auch bewusst, dass durch die OP's ggf. nicht mehr möglich ist. Noch habe ich jedoch Hoffnung, da zumindest bei der rechten Brust ja immerhin etwas kommt.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
ich würde mein Kind gerne voll stillen. Im Krankenhaus war meine Tochter jedoch kaum an die Brust zu bekommen und wenn, dann wurde nicht effektiv gesaugt. An Tag 2 wurde mir daher vom KH empfohlen auf Pre-Nahrung umzusteigen. Versucht wurde Brust-Feeding (klappte nicht) und anschließen Finger-Feeding. So wurde Sie bis Tag 7 gefüttert. Zudem habe ich alle 3 Stunden abgepumpt. Der Erfolg hierbei ist jedoch sehr mäßig gewesen. Anfangs max. 1 ml pro Sitzung später schwankend zwischen 5 und 15 ml (nach 2 Tagen) seit dem stagniert bei 5-15 ml. Einmal kam auch gar nichts.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Anfangs mit Muttermilch und Pre-Milch jetzt nur noch Pre-Milch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Aktuell stille ich 7-9 Mal am Tag. Die Pausen sind sehr unregelmäßig.
Mal eine Stunde mal 4 Stunden (einmal nachts). Meistens ca. 3,5 Stunden. In der Regel Stille ich bis Sie einschläft (Mal nach 5 Minuten Mal nach 40). Hauptsächlich an der rechten Brust (links kommt noch weniger - ca. 1 ml beim Pumpen). Wird Sie zeitnah nach dem Stillen wach und verlangt nach mehr bekommt Sie ein Fläschchen mit 60 ml Pre-Milch. Dadurch sind die Pausen zwischen dem Stillen länger als im Krankenhaus geraten, da ich Sie so schnell nicht wieder angelegt bekomme wenn es ein Fläschen gab.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Pipi: ca. 4-7 Mal Stuhlgang: ca. 2-3 Mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
23.09. Geburt 19:06 - im Kreissaal würde nur zum Kuscheln auf die Brust gelegt. Dann war die Hebamme für 3 Stunden weg. Ich war mit der Situation überfordert und habe nicht daran gedacht Sie anzulegen. Das erste Mal wurde Sie dann Nachts angelegt als Sie schrie. Jedoch wurde fast nur genuckelt und kaum getrunken.
Baby nachts die ersten 2 Tage extrem unruhig. Seitdem generell eher ruhig.
Andockprobleme direkt im Krankenhaus und auch heute noch. Andocken klappt nur mit Stillhütchen, jedoch auch schlecht. Meist haut Sie das Stillhütchen mit der Hand weg. Viele Versuche notwendig. Ohne klappt es meist gar nicht. Im Krankenhaus kamen die Schwester und haben geholfen. Hat meist auch nicht geklappt. Es hieß immer nur probieren Sie es in einer Stunde noch Mal bis dann nach 2 Tagen entschieden wurde, dass ich nur noch Pumpen soll und Pre-Milch per Finger-Feeding zum ernähren.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Stillhütchen seit Tag 2 oder 3 und Flasche seit 30.09.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung?
Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme in Wochenbettbetreuung - wollte mir keine Hoffnung machen und hat daher auch keinen Rat für mich.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
Medikamenteneinnahme?
Übergewicht bei mir.
Linke Brust: Brustvergrößerung
Rechte Brust: Brustwarze wurde versetzt
Laut dem Arzt damals sollte ein Stillen jedoch problemlos möglich sein.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
23.09. 4250 g Geburt KH
25.09. ca. 3870 g Krankenhaus (genauen Wert vergessen)
27.09. 3965 g Entlassung KH
28.09. 4050 g Hebamme
29.09. 3950 g Hebamme
30.09. 4150 g Hebamme
01.10. 4250 g Hebamme
02.10. 4200 g Hebamme
...
Bei Zufütterung des Babys ist es wichtig zu wissen, welche Mengen zugefüttert wurden. Zur Beurteilung des Gedeihens sind weiterhin die Ausscheidungen wichtig und die Info, wie oft gestillt wird. Während Zufütterreduktionen ist meist eine sehr engmaschige Kontrolle des Gedeihens sinnvoll, mit einer Waage zuhause (siehe Grundinfo zum Wiegen und Gedeihen.
23.09. Geburt 19:06 0x Stillen
24.09. 7 x Stillen
25.09. 5 x Stillen ab Abends nur noch Pumpen und Füttern per Brust/Finger-Feeding, 25 ml Pre
26.09. 0 x Stillen, 125 ml Pre
27.09. 0 x Stillen, ca. 260 ml (Entlassungstag nicht genau dokumentiert)
28.09. 2 x Stillen, 195 ml (MM abgepumpt inkl. Pre)
29.09. 0 x Stillen, 336 ml (MM abgepumpt inkl. Pre)
30.09. 2 x Stillen, 401 ml (MM abgepumpt inkl. Pre)
01.10. 3 x Stillen, 400 ml Pre
02.10. 9 x Stillen, 420 ml Pre
03.10. 8 x Stillen, 368 ml Pre
Am 3.10. einmal abgepumpt um zu schauen ob sich bei der Milchmenge etwas geändert hat. Leider nicht. Links ca. 1 ml, Rechts ca. 14 ml
Ich hatte das Gefühl, dass die Milch seitdem ich Sie wieder anlegen etwas besser läuft bin nun aber Mal wieder total unsicher da die Pumpe nicht mehr Erfolg gebracht hat. Ich gebe immer Fläschchen mit 60 ml Pre- Milch pro Mahlzeit. Diese Menge soll ich lt. Hebamme erstmal beibehalten unabhängig vom Stillen. Also füttere ich quasi nicht zu sonder voll. Das Stillen sei laut ihr nur ein Bonbon in top. Ich wünsche mir komplett zu stillen habe aber das Gefühl, so wie es aktuell läuft definitiv nicht zum Ziel zu kommen. Ich bin jedoch auch unsicher ob ich die Fläschchenmenge einfach reduzieren kann ob öfter zu stillen und die Milchmenge ggf. damit zu steigern. Ich habe Angst, dass meine Kleine dann jedoch zu wenig bekommt, da Sie meist ca. 20 Minuten nach dem Stillen wieder Hunger zu haben scheint.
Das Pumpen an sich habe ich aufgegeben, da es mich sehr gestresst bzw. fertig gemacht hat, dass sich an der Menge nichts getan hat. Zudem empfand ich es nicht als schön, dass ich erst Pumpe um es direkt im Anschluss meinem Kind zugeben. Dann lieber direkt anlegen. Mir ist jedoch auch bewusst, dass durch die OP's ggf. nicht mehr möglich ist. Noch habe ich jedoch Hoffnung, da zumindest bei der rechten Brust ja immerhin etwas kommt.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.