Von der Flasche zur Brust
Verfasst: 19.06.2020, 00:56
Liebe Forummitglieder,liebe Moderatoren!
Ich bin sehr glücklich dieses Forum gefunden zu haben.
Meine Tochter kam vor 1,5 Wochen in der 34+2 SSW mit 2140 g zur Welt und musste erstmal auf die neonatologische Station für 1Woche.Mir ging’s nicht gut,da ich eine unvollständige Plazentaablösung hatte und dabei viel Blut verloren hatte.Nach den wiederholten Transfusionen ging’s langsam aufwärts.
Ich habe noch am gleichen Tag in der Nacht angefangen die Muttermilch abzupumpen,die meine tochter in der Kinderklinik per Flasche bekommen hat.
Angelegt habe ich sie am 2 Tag,allerdings erschöpfte das meine Tochter,sodass sie nicht aus der Flasche trinken konnte.
Die Enpfehlung lautete: erstmal aufpeppeln,Gewicht zunehmen,dann irgendwann wieder auf die Brust umsteigen.
Nun bin ich mit meiner Tochter zuhause,meine Hebamme ist im Urlaub und ich bekomme leider keine andere Hebamme organisiert.
Meine Tochter trinkt zur Zeit 8x50 ml abgepumpte Muttermilch per Flasche,wird wenn sie wach ist angelegt,saugt ein paar Male und hört dann auf.Man merkt ihr an,dass sie müde wird.Sämtliche Stimulationsversuche bringen Max.ein paar Saufbewegungen ohne das sie schluckt.Danach trinkt sie auch recht schleppend aus der Flasche und muss auch immer wieder stimuliert werden.
Würde ich ihr sofort die Flasche geben,was ich beim schlafenden Kind mache,würde sie die Flasche deutlich gieriger und lustvoller trinken.
Die Gewichtszunahme ist gut,sie wiegt aktuell 2430 g;scheidet bei jedem Wickeln(3st) gut aus mit fast jedesmal muttermilchstühlen.
Nun frage ich mich wie ich auf das stillen wechseln kann.Das 3 St abpumpen und schlaflose Nächte bringen mich an meine Grenzen.Ich habe noch weitere 2 Kinder.
Im Krankenhaus hat man mir Stillhüttchen empfohlen,damit dockt sie schneller und besser an,das Trinken an sich bleibt aber insuffizient und eher ein Genukel.
Ich habe auch das Gefühl,dass meine Tochter nicht wirklich Hunger hat und evtl dadurch nicht bemüht ist aus der Brust zu saugen.
Ich traue mich aber nicht sie nicht zu wecken,denn sie ist noch sehr zart und ein adäquates Gedeihen ist die oberste Priorität.
Ich hoffe sehr,dass wir es schaffen können auf das stillen umzusteigen,allerdings weiß nicht momentan wirklich nicht wie!Ich freue mich sehr auf eure Unterstützung!
P.S:Ist eine Laktationberatung Leistung der Krankenkassen?
Ich habe unterschiedliche Aussagen dazu gehört und kann mir leider nicht leisten 60 Euro/Stunde zu zahlen gerade wenn es mehrere Termine sein sollten.
Liebe Grüße Tamriko
Ich bin sehr glücklich dieses Forum gefunden zu haben.
Meine Tochter kam vor 1,5 Wochen in der 34+2 SSW mit 2140 g zur Welt und musste erstmal auf die neonatologische Station für 1Woche.Mir ging’s nicht gut,da ich eine unvollständige Plazentaablösung hatte und dabei viel Blut verloren hatte.Nach den wiederholten Transfusionen ging’s langsam aufwärts.
Ich habe noch am gleichen Tag in der Nacht angefangen die Muttermilch abzupumpen,die meine tochter in der Kinderklinik per Flasche bekommen hat.
Angelegt habe ich sie am 2 Tag,allerdings erschöpfte das meine Tochter,sodass sie nicht aus der Flasche trinken konnte.
Die Enpfehlung lautete: erstmal aufpeppeln,Gewicht zunehmen,dann irgendwann wieder auf die Brust umsteigen.
Nun bin ich mit meiner Tochter zuhause,meine Hebamme ist im Urlaub und ich bekomme leider keine andere Hebamme organisiert.
Meine Tochter trinkt zur Zeit 8x50 ml abgepumpte Muttermilch per Flasche,wird wenn sie wach ist angelegt,saugt ein paar Male und hört dann auf.Man merkt ihr an,dass sie müde wird.Sämtliche Stimulationsversuche bringen Max.ein paar Saufbewegungen ohne das sie schluckt.Danach trinkt sie auch recht schleppend aus der Flasche und muss auch immer wieder stimuliert werden.
Würde ich ihr sofort die Flasche geben,was ich beim schlafenden Kind mache,würde sie die Flasche deutlich gieriger und lustvoller trinken.
Die Gewichtszunahme ist gut,sie wiegt aktuell 2430 g;scheidet bei jedem Wickeln(3st) gut aus mit fast jedesmal muttermilchstühlen.
Nun frage ich mich wie ich auf das stillen wechseln kann.Das 3 St abpumpen und schlaflose Nächte bringen mich an meine Grenzen.Ich habe noch weitere 2 Kinder.
Im Krankenhaus hat man mir Stillhüttchen empfohlen,damit dockt sie schneller und besser an,das Trinken an sich bleibt aber insuffizient und eher ein Genukel.
Ich habe auch das Gefühl,dass meine Tochter nicht wirklich Hunger hat und evtl dadurch nicht bemüht ist aus der Brust zu saugen.
Ich traue mich aber nicht sie nicht zu wecken,denn sie ist noch sehr zart und ein adäquates Gedeihen ist die oberste Priorität.
Ich hoffe sehr,dass wir es schaffen können auf das stillen umzusteigen,allerdings weiß nicht momentan wirklich nicht wie!Ich freue mich sehr auf eure Unterstützung!
P.S:Ist eine Laktationberatung Leistung der Krankenkassen?
Ich habe unterschiedliche Aussagen dazu gehört und kann mir leider nicht leisten 60 Euro/Stunde zu zahlen gerade wenn es mehrere Termine sein sollten.
Liebe Grüße Tamriko