Stillen oder nicht stillen- wie finde ich Klarheit?
Verfasst: 24.03.2020, 11:59
Ihr lieben,
Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen, ich trete seit Wochen auf der Stelle.
Kurz zur Situation:
Meinen Großen habe ich gerne und viel gestillt, es ist etwas wahnsinnig Wichtiges für ihn. Dann wurde ich schwanger und es war eine Wunsch-Schwangerschaft aber eine anstrengende, schwierige Schwangerschaft mit Komplikationen und auch emotional schwierig und mein Großer war noch sehr klein und hat mich extrem gefordert in der Zeit.
Nach der Geburt der Kleinen ging es schwierig weiter, sie hat viel geschrien und hatte Schwierigkeiten beim Stillen (es lag wohl am Zungenbändchen aber das wurde erst nach Monaten festgestellt).
Mittlerweile geht es ihr gut, aber der Anfang war schwierig und dadurch, dass ich mit beiden Kindern tagsüber alleine bin, hatten wir nicht so eine schöne Kuschelzeit und Stillen ist eher Nahrungsaufnahme. Auch für sie war es durch das Zungenbändchen glaube ich nicht so eine super tolle Sache wie für andere.
Ich stille Tandem aber es ist ehrlich gesagt eher anstrengend. Ich schwanke seit vielen Wochen zwischen 1.) den Großen abstillen, 2.) beide abstillen und 3.) weitermachen wie zuvor.
Das schlimme ist, ich finde keine Klarheit. Körperlich würde ich gerne abstillen (mindestens den Großen) aber ich finde keine Klarheit, sobald ich mich beginne darauf vorzubereiten, wehrt sich in mir alles. Ich KANN das absolut nicht. Ich weiß, dass das ein harter, sehr langer Kampf wird in dem extrem leiden wird und mein schlechtes Gewissen ihm gegenüber ist so groß, dass ich wieder zurück rudere. Ich habe einfach nicht die Stärke ihm das anzutun, dann leide ich lieber selber. Dann finde ich mich damit ab und versuche es zu genießen abet nach ein paar Tagen bin ich wieder so gereizt, wenn er an meiner Brust hängt.
Die Kleine abzustillen wäre vermutlich ein weniger großer Kampf, da sie nicht so ein Stillfan ist und sogar Pre-Milch trinkt. Daher denke ich manchmal, vielleicht gleich beide, dann habe ich nicht auch noch das Problem, dass ich während dem Abstill-Prozess meinen schreienden Sohn abwehren muss, während ich tagsüber versuche die Kleine zu stillen. Dann überkommt mich sofort das schlechte Gewissen, dass ich ihr das vorenthalten will, was ich dem Großen so lange gegeben habe und denke, ich kann das ihr nicht antun.
So drehe ich mich im Kreis und komme einfach nicht weiter. Ich würde es gerne genießen können und beide so lange stillen wie möglich aber es ist nur anstrengend. Wie komme ich denn da raus? Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wie es weitergehen kann. Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden kann und Klarheit finden kann.
Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen, ich trete seit Wochen auf der Stelle.
Kurz zur Situation:
Meinen Großen habe ich gerne und viel gestillt, es ist etwas wahnsinnig Wichtiges für ihn. Dann wurde ich schwanger und es war eine Wunsch-Schwangerschaft aber eine anstrengende, schwierige Schwangerschaft mit Komplikationen und auch emotional schwierig und mein Großer war noch sehr klein und hat mich extrem gefordert in der Zeit.
Nach der Geburt der Kleinen ging es schwierig weiter, sie hat viel geschrien und hatte Schwierigkeiten beim Stillen (es lag wohl am Zungenbändchen aber das wurde erst nach Monaten festgestellt).
Mittlerweile geht es ihr gut, aber der Anfang war schwierig und dadurch, dass ich mit beiden Kindern tagsüber alleine bin, hatten wir nicht so eine schöne Kuschelzeit und Stillen ist eher Nahrungsaufnahme. Auch für sie war es durch das Zungenbändchen glaube ich nicht so eine super tolle Sache wie für andere.
Ich stille Tandem aber es ist ehrlich gesagt eher anstrengend. Ich schwanke seit vielen Wochen zwischen 1.) den Großen abstillen, 2.) beide abstillen und 3.) weitermachen wie zuvor.
Das schlimme ist, ich finde keine Klarheit. Körperlich würde ich gerne abstillen (mindestens den Großen) aber ich finde keine Klarheit, sobald ich mich beginne darauf vorzubereiten, wehrt sich in mir alles. Ich KANN das absolut nicht. Ich weiß, dass das ein harter, sehr langer Kampf wird in dem extrem leiden wird und mein schlechtes Gewissen ihm gegenüber ist so groß, dass ich wieder zurück rudere. Ich habe einfach nicht die Stärke ihm das anzutun, dann leide ich lieber selber. Dann finde ich mich damit ab und versuche es zu genießen abet nach ein paar Tagen bin ich wieder so gereizt, wenn er an meiner Brust hängt.
Die Kleine abzustillen wäre vermutlich ein weniger großer Kampf, da sie nicht so ein Stillfan ist und sogar Pre-Milch trinkt. Daher denke ich manchmal, vielleicht gleich beide, dann habe ich nicht auch noch das Problem, dass ich während dem Abstill-Prozess meinen schreienden Sohn abwehren muss, während ich tagsüber versuche die Kleine zu stillen. Dann überkommt mich sofort das schlechte Gewissen, dass ich ihr das vorenthalten will, was ich dem Großen so lange gegeben habe und denke, ich kann das ihr nicht antun.
So drehe ich mich im Kreis und komme einfach nicht weiter. Ich würde es gerne genießen können und beide so lange stillen wie möglich aber es ist nur anstrengend. Wie komme ich denn da raus? Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wie es weitergehen kann. Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden kann und Klarheit finden kann.