Gedanken zum Abstillen (Kleinkind, 14 Monate)
Verfasst: 21.03.2020, 13:54
Hallo Ihr Lieben!
Unsere Tochter ist 14 Monate alt und so langsam komme ich an meine Grenzen, was IHR Stillverhalten betrifft. Wir stillen nach Bedarf - nach IHREM Bedarf. Von mir aus biete ich die Brust eigentlich nie an, außer sie ist deutlich in Rage. Nun ist es so, dass sie wirklich noch sehr oft gestillt werden möchte. Wenn sie hinfällt, nach den Mahlzeiten, wenn ihr langweilig ist, wenn sie friedlich mit Papa in einem anderen Raum war und ich plötzlich dazu komme, teilweise nach 5-10 Minuten wieder. Es macht mich schier wahnsinnig. Sie ist das liebste Kind, aber wenn ich in der Nähe bin, will sie ständig nur stillen. Mein Mann kann sich richtig schön mit ihr beschäftigen, sie beim Spielen beobachten, bei mir will sie immer nur stillen. Ich versuche schon sie mit Liedern, Büchern, Trinken, Essen abzulenken, aber sie wird meistens direkt sauer und laut, haut mir immer wieder aufs Dekoltee, schlägt den Becher weg usw. Abends ist es besonders schlimm. Wenn ich nach einiger Zeit sage, dass jetzt Pause ist, rastet sie so aus, dass sie sich richtig kräftig in den Haaren zieht und auch durch nichts anderes mehr zu beruhigen ist als mit stillen. Ehrlich gesagt versaut sie mir gerade das Stillen. Ich möchte gar nicht komplett abstillen. Ich möchte, dass sie lernt, dass nicht nur sie entscheidet, dass sie an die Brust will, sondern ich auch sagen kann, jetzt nicht und sie nicht völlig am Rad dreht. Sie zwirbelt auch immer an der Brustwarze an der sie gerade nicht trinkt. Das tut mittlerweile weh und nervt mich. Das möchte ich ihr auch gerne abgewöhnen. Irgendwie bin ich gerade ratlos, wo und wie wir unsere Stillbeziehung verändern können. Ich kann es auch so schlecht aushalten, wenn sie so wütend und traurig wird. Hilft wirklich nur konsequent bleiben? Ist es vielleicht nicht das richtige Alter und ich muss noch auf mehr Verständnis warten? Sie gehört nicht zu den Kindern, die irgendwann vor Erschöpfung einschlafen. Sie würde sich eher erbrechen in ihrer Wut und natürlich möchten wir sie nicht so quälen.
Gruß vom Glüxkind
Unsere Tochter ist 14 Monate alt und so langsam komme ich an meine Grenzen, was IHR Stillverhalten betrifft. Wir stillen nach Bedarf - nach IHREM Bedarf. Von mir aus biete ich die Brust eigentlich nie an, außer sie ist deutlich in Rage. Nun ist es so, dass sie wirklich noch sehr oft gestillt werden möchte. Wenn sie hinfällt, nach den Mahlzeiten, wenn ihr langweilig ist, wenn sie friedlich mit Papa in einem anderen Raum war und ich plötzlich dazu komme, teilweise nach 5-10 Minuten wieder. Es macht mich schier wahnsinnig. Sie ist das liebste Kind, aber wenn ich in der Nähe bin, will sie ständig nur stillen. Mein Mann kann sich richtig schön mit ihr beschäftigen, sie beim Spielen beobachten, bei mir will sie immer nur stillen. Ich versuche schon sie mit Liedern, Büchern, Trinken, Essen abzulenken, aber sie wird meistens direkt sauer und laut, haut mir immer wieder aufs Dekoltee, schlägt den Becher weg usw. Abends ist es besonders schlimm. Wenn ich nach einiger Zeit sage, dass jetzt Pause ist, rastet sie so aus, dass sie sich richtig kräftig in den Haaren zieht und auch durch nichts anderes mehr zu beruhigen ist als mit stillen. Ehrlich gesagt versaut sie mir gerade das Stillen. Ich möchte gar nicht komplett abstillen. Ich möchte, dass sie lernt, dass nicht nur sie entscheidet, dass sie an die Brust will, sondern ich auch sagen kann, jetzt nicht und sie nicht völlig am Rad dreht. Sie zwirbelt auch immer an der Brustwarze an der sie gerade nicht trinkt. Das tut mittlerweile weh und nervt mich. Das möchte ich ihr auch gerne abgewöhnen. Irgendwie bin ich gerade ratlos, wo und wie wir unsere Stillbeziehung verändern können. Ich kann es auch so schlecht aushalten, wenn sie so wütend und traurig wird. Hilft wirklich nur konsequent bleiben? Ist es vielleicht nicht das richtige Alter und ich muss noch auf mehr Verständnis warten? Sie gehört nicht zu den Kindern, die irgendwann vor Erschöpfung einschlafen. Sie würde sich eher erbrechen in ihrer Wut und natürlich möchten wir sie nicht so quälen.
Gruß vom Glüxkind