Flasche nach Bedarf im 2. Lebensjahr?
Verfasst: 29.02.2020, 12:19
Hallo ihr lieben,
ich habe meine Tochter bis zum 11. Lebensmonat nach Bedarf gestillt, bis dahin hat sie noch recht viel getrunken und eher Abends etwas Beikost gegessen.
Die Flasche hat sie immer verweigert, auch mit abgepumpter Muttermilch.
Leider hat mich vor 7 Wochen das Pfeifersche Drüsenfieber erwischt und es ging mir sehr schlecht. Ich habe weiterhin gestillt, aber ich konnte nichts essen, habe in 4 Wochen 10kg verloren und mein Kreislauf wurde immer schlechter. Auch hatte ich mit heftigen Schwindelanfällen zu kämpfen.
Irgendwann blieb dann auch die Milch aus und aufgrund des Schwindels musste ich dann abstillen, da ich dagegen ein Medikament erhalte, welches nicht Stilltauglich ist und keine Alternative hat.
Unser Flaschenverweigerer nahm auch dann direkt „dankbar“ jede Flasche, da ich einfach nicht mehr stillen konnte.
Eigentlich wollte ich bis mindestens zum 2. Lebensjahr nach Bedarf stillen und habe nun ein „Flaschenkind“.
Wenn man den Herstellern glauben darf, dann sollten die Kinder mit 12 Monaten ca 400 ml Milch inkl. Milchbrei erhalten.
Unsere Tochter ist esstechnisch noch nicht so weit, dass sie wirklich tagsüber voll isst. Ein Tag sieht ungefähr so aus:
4.00 Uhr 120 ml 1er (Pre mag sie nicht)
8.00 Uhr 120 ml 1er
10.00 Uhr Frühstücken, da isst sie aber maximal 1-2 Scheibchen vom Brötchen
13/14 Uhr Mittag, wir bieten immer etwas an, meistens will sie aber nicht essen und kriegt dann stattdessen eine Flasche 120 ml
ab 16/17 Uhr hat sie dann rein: 200 g Griesbrei mit Butter, 100 g Obstbrei, Nudeln mit Hähnchen, Abends dann noch 1/8 Stück Pizza
Vor dem Schlafen (bis 21:00 Uhr) nochmal 240 ml 1er in 2 Portionen
Sie trinkt also bis 14 Uhr meistens nur Milch, isst Nachmittags und Abends jede Menge und trinkt dann kurz vor dem Schlafen nochmal ausgiebig. Das entspricht auch ihrem Stillverhalten.
Wir kommen so tagsüber meistens auf 400 - 600 ml Milch.
Allerdings bin ich jetzt unsicher, wieviel Milch sie noch erhalten kann. Sie ist groß und zierlich (7,8 kg auf 77 cm) und 12 Monate alt.
Eigentlich würde ich ihr die Flasche weiterhin nach Bedarf und immer nach dem Essen anbieten, wie wir das beim Stillen auch gemacht haben.
Unsere Kinderärztin sagte aber, wir sollten ihr nicht so oft die Flasche anbieten, da sie dann nicht essen würde.
Mein Bauchgefühl sagt aber das Gegenteil. Sie wird irgendwann essen, aber bezüglich der Mengen mit der Milch bin ich mir unsicher.
Natürlich entspricht das nicht den Empfehlungen zur Beikost für einjährige Kinder, die theoretisch keine Flasche mehr bekommen sollten und ganz normal vom Familientisch essen.
Ich merke aber, dass sie noch so ein Ritual braucht. Statt zu Stillen trinken wir nun aus der Flasche mit viel Kuscheln.
Gibt es dafür irgendwelche Empfehlungen?
ich habe meine Tochter bis zum 11. Lebensmonat nach Bedarf gestillt, bis dahin hat sie noch recht viel getrunken und eher Abends etwas Beikost gegessen.
Die Flasche hat sie immer verweigert, auch mit abgepumpter Muttermilch.
Leider hat mich vor 7 Wochen das Pfeifersche Drüsenfieber erwischt und es ging mir sehr schlecht. Ich habe weiterhin gestillt, aber ich konnte nichts essen, habe in 4 Wochen 10kg verloren und mein Kreislauf wurde immer schlechter. Auch hatte ich mit heftigen Schwindelanfällen zu kämpfen.
Irgendwann blieb dann auch die Milch aus und aufgrund des Schwindels musste ich dann abstillen, da ich dagegen ein Medikament erhalte, welches nicht Stilltauglich ist und keine Alternative hat.
Unser Flaschenverweigerer nahm auch dann direkt „dankbar“ jede Flasche, da ich einfach nicht mehr stillen konnte.
Eigentlich wollte ich bis mindestens zum 2. Lebensjahr nach Bedarf stillen und habe nun ein „Flaschenkind“.
Wenn man den Herstellern glauben darf, dann sollten die Kinder mit 12 Monaten ca 400 ml Milch inkl. Milchbrei erhalten.
Unsere Tochter ist esstechnisch noch nicht so weit, dass sie wirklich tagsüber voll isst. Ein Tag sieht ungefähr so aus:
4.00 Uhr 120 ml 1er (Pre mag sie nicht)
8.00 Uhr 120 ml 1er
10.00 Uhr Frühstücken, da isst sie aber maximal 1-2 Scheibchen vom Brötchen
13/14 Uhr Mittag, wir bieten immer etwas an, meistens will sie aber nicht essen und kriegt dann stattdessen eine Flasche 120 ml
ab 16/17 Uhr hat sie dann rein: 200 g Griesbrei mit Butter, 100 g Obstbrei, Nudeln mit Hähnchen, Abends dann noch 1/8 Stück Pizza
Vor dem Schlafen (bis 21:00 Uhr) nochmal 240 ml 1er in 2 Portionen
Sie trinkt also bis 14 Uhr meistens nur Milch, isst Nachmittags und Abends jede Menge und trinkt dann kurz vor dem Schlafen nochmal ausgiebig. Das entspricht auch ihrem Stillverhalten.
Wir kommen so tagsüber meistens auf 400 - 600 ml Milch.
Allerdings bin ich jetzt unsicher, wieviel Milch sie noch erhalten kann. Sie ist groß und zierlich (7,8 kg auf 77 cm) und 12 Monate alt.
Eigentlich würde ich ihr die Flasche weiterhin nach Bedarf und immer nach dem Essen anbieten, wie wir das beim Stillen auch gemacht haben.
Unsere Kinderärztin sagte aber, wir sollten ihr nicht so oft die Flasche anbieten, da sie dann nicht essen würde.
Mein Bauchgefühl sagt aber das Gegenteil. Sie wird irgendwann essen, aber bezüglich der Mengen mit der Milch bin ich mir unsicher.
Natürlich entspricht das nicht den Empfehlungen zur Beikost für einjährige Kinder, die theoretisch keine Flasche mehr bekommen sollten und ganz normal vom Familientisch essen.
Ich merke aber, dass sie noch so ein Ritual braucht. Statt zu Stillen trinken wir nun aus der Flasche mit viel Kuscheln.
Gibt es dafür irgendwelche Empfehlungen?