Rechte Brustwarze macht nach 12 Wochen immer noch Probleme
Verfasst: 25.01.2020, 12:24
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier und noch etwas unsicher, ob ich einfach so losposten darf, aber ich bin ganz verzweifelt, weil ich seit der Geburt meiner Zwillinge vor 12 Wochen mit einer wunden Brustwarze kämpfe. Ich liebe das Stillen und kann mir sehr gut vorstellen meine beiden Babies lange zu stillen, weil es links super gut funktioniert und gar nicht unangenehm ist, aber rechts habe ich immer noch schmerzen. Mal mehr, mal weniger. Ich versuche euch nun mal den Fragebogen zu beantwortet.
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- Zwei Jungs
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- Ab der 4. Woche gab es ein Fläschchen Pre-Milch am Tag, weil sie nicht zugenommen haben. Seit ein paar Wochen stille ich aber voll ohne Probleme.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Ich stille etwa beide 8-10 mal am Tag. Tagsüber alle 2-3 Stunden und nachts haben sie momentan einen 3-5 Stunden Rhythmus. Beide trinken genüsslich 20-40 Minuten. Nachts kürzer, tagsüber länger. Wenn Mama aus dem Haus muss, dann natürlich 40 Minuten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- 1x am Tag für gewöhnlich, manchmal öfters und an manchen Tagen auch mal gar nicht
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Uns wurde leider gleich im KH ein Stillhütchen angedreht, was ich aber 2 Wochen nach der Geburt weglassen konnte, weil sie es dann an der BW auch geschafft haben. Sie kamen in der 39. Woche zur Welt, wurden aber jünger geschätzt. Am Anfang haben sie mehr genuckelt als getrunken, aber mittlerweile sind sie gute Trinker. Die Hebamme hat auch aufs Anlegen geschaut und meint generell passt es sowohl beim Wiegegriff als auch beim Tandem-Stillen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Ja Flasche und Schnuller und Hütchen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Nein, die Hebamme hat mich lange betreut, aber auch sie hat meine Stillprobleme nicht lösen können
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, ansonsten gesund. Babies sind auch wohlauf.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- sind meine ersten beiden
Nun noch kurz zum Verlauf: Ich hatte anfangs trotz Stillhütchen recht schnell Wunde Brustwarzen. Da hatte ich auch richtig arge Schmerzen und sie waren teilweise blutig. Ich wurde auch von einem Milchstau nicht verschont und hatte 3 Tage 40 Grad Fieber. Danach ging es aber bergauf. Ich konnte die Hütchen weglassen. Die BW heilten mithilfe von Lanolin und Kompressen langsam ab. Mein einziges Problem: ich spürte nach dem stillen immer so ein arges Ziehen in der BW. Außerdem tat mir das Andocken noch weh: ebenfalls wegen einem Ziehen in der BW. Meine Hebamme hat mir geraten immer schon selbst etwas Milch rauszudrücken und dadurch wurde es auch angenehmer, aber meine BW waren plötzlich so empfindlich, dass ich sie ständig wärmen musste (Kälte war die Hölle!) und jede Berührung von Stoff als unangenehm empfand. Ich hatte schon die Befürchtung am Raynaud Syndrom
Zu leiden, fing an Magnesium zu nehmen und kaufte mir Silberhütchen, weil die meine empfindlichen BW gerne mochten. Mit der Zeit wurde es tatsächlich besser. Meine Hebamme empfahl mir Mam Biotic und Lecithin. Beides nehme ich immer noch. Allerdings quälen mich jetzt seit einigen Wochen wieder ganz neue Schmerzen, diesmal nur rechts. Die BW sieht komisch aus. Bernsteinfarbene (verkrustete?) Flecken hab ich auf der Innenseite. Nach dem Stillen sind diese weiß und letztens kam mal Blut raus als ich das Baby angelegt habe. Am Anfang war es nur ein Fleck und jetzt ist es schon eine ganze Linie. Da die BW nach dem Stillen wie eine Walnuss verformt ist, hab ich es darauf geschoben, aber ich frage mich, warum es nur rechts passiert und links nicht, wenn das Baby schlecht angelegt sein sollte?! Meine rechte BW ist etwas kürzer als die Linke und der Brustwarzenhof zieht sich auf dieser Seite immer zusammen beim stillen, was links nicht der Fall ist. Meine Hebamme hat mir Calendula-Essenz zum spülen gegeben und meinte wenn es nicht besser wird muss ich evtl doch Antibiotika nehmen. Bevor ich aber zur Schulmedizin greife, wollte ich hier noch mein Glück probieren. Vielleicht wisst ihr einen Rat oder habt sowas schon mal gehört. Die Schmerzen sind nicht so schlimm, aber ich hab Angst, dass die BW immer wunder wird und ich dann bald abstillen muss
Achja weswegen ich auf Raynaud kam: meine Brustwarzen werden nach dem Stillen Weiß und auch beim abpumpen hab ich manchmal danach weiße und lila Flecken drauf.
Schon mal vielen Dank. Ich weiß es ist viel zu lesen
Liebe Grüße
Carolin
ich bin neu hier und noch etwas unsicher, ob ich einfach so losposten darf, aber ich bin ganz verzweifelt, weil ich seit der Geburt meiner Zwillinge vor 12 Wochen mit einer wunden Brustwarze kämpfe. Ich liebe das Stillen und kann mir sehr gut vorstellen meine beiden Babies lange zu stillen, weil es links super gut funktioniert und gar nicht unangenehm ist, aber rechts habe ich immer noch schmerzen. Mal mehr, mal weniger. Ich versuche euch nun mal den Fragebogen zu beantwortet.
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- Zwei Jungs
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- Ab der 4. Woche gab es ein Fläschchen Pre-Milch am Tag, weil sie nicht zugenommen haben. Seit ein paar Wochen stille ich aber voll ohne Probleme.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Ich stille etwa beide 8-10 mal am Tag. Tagsüber alle 2-3 Stunden und nachts haben sie momentan einen 3-5 Stunden Rhythmus. Beide trinken genüsslich 20-40 Minuten. Nachts kürzer, tagsüber länger. Wenn Mama aus dem Haus muss, dann natürlich 40 Minuten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- 1x am Tag für gewöhnlich, manchmal öfters und an manchen Tagen auch mal gar nicht
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Uns wurde leider gleich im KH ein Stillhütchen angedreht, was ich aber 2 Wochen nach der Geburt weglassen konnte, weil sie es dann an der BW auch geschafft haben. Sie kamen in der 39. Woche zur Welt, wurden aber jünger geschätzt. Am Anfang haben sie mehr genuckelt als getrunken, aber mittlerweile sind sie gute Trinker. Die Hebamme hat auch aufs Anlegen geschaut und meint generell passt es sowohl beim Wiegegriff als auch beim Tandem-Stillen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Ja Flasche und Schnuller und Hütchen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Nein, die Hebamme hat mich lange betreut, aber auch sie hat meine Stillprobleme nicht lösen können
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, ansonsten gesund. Babies sind auch wohlauf.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- sind meine ersten beiden
Nun noch kurz zum Verlauf: Ich hatte anfangs trotz Stillhütchen recht schnell Wunde Brustwarzen. Da hatte ich auch richtig arge Schmerzen und sie waren teilweise blutig. Ich wurde auch von einem Milchstau nicht verschont und hatte 3 Tage 40 Grad Fieber. Danach ging es aber bergauf. Ich konnte die Hütchen weglassen. Die BW heilten mithilfe von Lanolin und Kompressen langsam ab. Mein einziges Problem: ich spürte nach dem stillen immer so ein arges Ziehen in der BW. Außerdem tat mir das Andocken noch weh: ebenfalls wegen einem Ziehen in der BW. Meine Hebamme hat mir geraten immer schon selbst etwas Milch rauszudrücken und dadurch wurde es auch angenehmer, aber meine BW waren plötzlich so empfindlich, dass ich sie ständig wärmen musste (Kälte war die Hölle!) und jede Berührung von Stoff als unangenehm empfand. Ich hatte schon die Befürchtung am Raynaud Syndrom
Zu leiden, fing an Magnesium zu nehmen und kaufte mir Silberhütchen, weil die meine empfindlichen BW gerne mochten. Mit der Zeit wurde es tatsächlich besser. Meine Hebamme empfahl mir Mam Biotic und Lecithin. Beides nehme ich immer noch. Allerdings quälen mich jetzt seit einigen Wochen wieder ganz neue Schmerzen, diesmal nur rechts. Die BW sieht komisch aus. Bernsteinfarbene (verkrustete?) Flecken hab ich auf der Innenseite. Nach dem Stillen sind diese weiß und letztens kam mal Blut raus als ich das Baby angelegt habe. Am Anfang war es nur ein Fleck und jetzt ist es schon eine ganze Linie. Da die BW nach dem Stillen wie eine Walnuss verformt ist, hab ich es darauf geschoben, aber ich frage mich, warum es nur rechts passiert und links nicht, wenn das Baby schlecht angelegt sein sollte?! Meine rechte BW ist etwas kürzer als die Linke und der Brustwarzenhof zieht sich auf dieser Seite immer zusammen beim stillen, was links nicht der Fall ist. Meine Hebamme hat mir Calendula-Essenz zum spülen gegeben und meinte wenn es nicht besser wird muss ich evtl doch Antibiotika nehmen. Bevor ich aber zur Schulmedizin greife, wollte ich hier noch mein Glück probieren. Vielleicht wisst ihr einen Rat oder habt sowas schon mal gehört. Die Schmerzen sind nicht so schlimm, aber ich hab Angst, dass die BW immer wunder wird und ich dann bald abstillen muss
Achja weswegen ich auf Raynaud kam: meine Brustwarzen werden nach dem Stillen Weiß und auch beim abpumpen hab ich manchmal danach weiße und lila Flecken drauf.
Schon mal vielen Dank. Ich weiß es ist viel zu lesen
Liebe Grüße
Carolin