Saugverwirrung?, wird mein Baby satt?
Verfasst: 24.11.2019, 10:45
Hallo zusammen,
ich bin mir sehr unsicher ob das Verhalten meines Babys, aktuell 17 Wochen, seinem sehr aufgeweckten, schnell überreiztem, neugierigen Wesen und dem entsprechenden Alter liegt oder doch womöglich eine Saugverwirrung durch den Nuckel vorliegt oder eben eine Kombination.
Ich beantworte erstmal die Fragen, weiterer Text folgt danach.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Am 2. oder 3. Tag nach der Geburt 2 mal per Fingerfeeding im Krankenhaus, da Gewichtsverlust über 10% lag.
Danach nichts weiter.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Aktuell trinkt er länger nur im Halbschlaf, ich versuche ihm die Brust jedoch häufig anzubieten, spätestens nach 2h bzw nach jedem schlafen in der Hoffnung, dass er noch ruhig ist. <br/>
Manchmal trinkt er dann ein paar Schlucke, das aber sehr unruhig mit viel ziehen an der Brust und hin und her. <br/>
Länger und ruhig geht tagsüber nur bei dem langen Mittagsschlaf den wir gemeinsam machen, da auch nur im Halbschlaf. <br/>
Auf ein paar schlucke kommt er so alle 3h vllt. <br/>
Nachts wacht er alle 1-2h auf und will an die Brust, trinkt dann am Anfang der Nacht etwas mehr, aber häufig nuckelt er eigentlich und wird dann vom Milchspendereflex zum trinken "gezwungen" und schläft dann schnell wieder ein. <br/>
Beim Anlegen ist auch so, dass ich ihm die Brust gebe wenn er den mund weit auf hat, dann ruckelt er aber so lange rum oder zieht bis wieder deutlich weniger im Mund ist. Wenn er sich die Brust alleine nimmt, nimmt er direkt weniger. <br/>
Schmerzen habe ich aktuell aber keine mehr. <br/>
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?<br/>
mindestens 1mal Tag viel stuhlgang, manchmal öfter mit weniger. <br/>
Urin mindestens 4 volle am Tag und nachts bis zum auslaufen in etwa 10h ohne wickeln<br/>
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?<br/>
<br/>
Das erste Anlegen im Kreißsaal nach dem Kaiserschnitt hat nicht funktioniert, er war sehr nervös, suchte aufgeregt konnte aber nicht andocken. Erst nach etwa 6h schlafen trank er dann an der Brust. <br/>
Die zweite Nacht ließ dann meine Brustwarzen sehr wund werden und am 3. Tag wurde er zweimal über Finger und Schlauch gefüttert, weil sein Gewichtsverlust über 10%war.<br/>
Das war alles noch vor dem Milcheinschuss, ab da heilten die Brustwarzen langsam und er nahm sehr gut zu. <br/>
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?<br/>
Schnuller zum einschlafen, ungefähr 1-2 tagsüber und abends zum einschlafen wenn er sehr aufgeregt jst. <br/>
Er hatte den Schnuller einmal als er etwa 3 Wochen alt war, jedoch nur bei notwenigen Autofahrten max. 2-3 in der Woche. Jedoch habe ich ihn dann wieder weg gelassen weil er begonnen hatte die Unterlippe beim trinken einzuklappen. Mit dem weglassen würde es aber auch nicht besser. <br/>
<br/>
Habe dann wieder begonnen den Schnuller zu geben, da war er etwa 9 Wochen alt, weil er abends zum einschlafen nur nuckeln wollte und beim milchspendereflex laut schrie, die Brustwarze einklemmte. Mit dem nuckel war er dann zufrieden und schlief ein. <br/>
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?<br/>
Aktuell bist, wir waren einmal beim Osteopathen, weil er den kopf nicht zu einer Seite drehen wollte. Das war danach auch besser.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?<br/>
Schilddrüsenunterfunktion durch Hashimoto, eingestellt mit L-thyroxin. <br/>
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.<br/>
1. Kind<br/>
Einiges habe ich oben schon beschrieben, seit wann und wie oft er den Nuckel bekommt und wie wir aktuell stillen, was leider für uns beide vor allem. tagsüber alles andere als entspannt ist.
Zusätzlich hatte ich schon immer das Gefühl einen starken Milchspendereflex zu haben. Der erste tut mir bis jetzt fast weh und die Milch spritzt häufig, die zweite Seite läuft jedoch nicht mehr mit aus, weil die brüste nicht mehr so stark gefüllt sind wie zu Beginn.
während des Reflexes muss meine Baby auch wie verrückt schlucken um hinterher zu kommen. Als er kleiner war etwa 6-8 hat er sich dabei auch sehr oft verschluckt.
Dagegen zieht er manchmal an der Brust wenn gerade kein Reflex ist ohne das er nuckelt oder saugt.
Wenn ich ihn im Halbschlaf anlege, wartet er auch einfach auf den Reflex ohne zu säugen oder nuckeln und trinkt dann.
Wenn er wach ist, saugt und nuckelt er eher hektisch und schreit dann auch oft entweder direkt oder beim Reflex.
Tagsüber zeigt er aktuell oft erst Interesse, ist dann entweder sofort abgelenkt oder beginnt zu schreien sobald er die Brust hat.
Etwas Gedanken mache ich mir auch über die Gewichtszunahme in den letzten 8 Wochen.
Nach dem Milcheinschuss war die Zunahme sehr gut, in den letzten 8 Wochen ist sie deutlich weniger geworden, etwa seit er auch tagsüber deutlich schlechter trinkt.
Werte des Gewichtes habe ich von den ersten 12 Wochen von der Hebamme und den letzten vom Kinderarzt.
24.07. Geburt - 3890g Krankenhaus
02.08. 9Tage 3990g Hebamme
12.08. 2W +5T 4650g Hebamme
16.08. 3W +2T 4890g Hebamme
20.08 3W +6T 5060g Hebamme
26.08. 4W + 5T 5360g Hebamme
05.09 6W +1T 5610g Hebamme
16.09. 7W + 5T 5850g Hebamme
16.10. 2M+22T 6565g Hebamme
19.11. 3M +26T 6890g Kinderarzt
Die Uhrzeiten des Wiegens waren natürlich immer andere.
Muss ich mir Gedanken machen über eine Saugverwirrung durch den Schnuller machen und besteht die Gefahr, dass es immer schlimmer wird wenn er den weiterhin zum einschlafen abends bekommt und dass er dann in nächster Zeit doch zu wenig Milch erhält?
Häufig denke ich auch dass er tagsüber unzufrieden ist, weil er Hunger hat aber aus irgendwelchen Gründen nicht in Ruhe trinken kann.
Ich habe vor allem Angst dass seine Gewichtszunahme noch weniger wird und ich zufüttern muss, soweit möchte ich es nicht kommen lassen. Jedoch kann ich die vielen möglichen Ursachen nicht auseinander halten und sein Verhalten oft schlecht deuten.
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe und ich hoffe meine Schilderungen nicht zu durcheinander.
ich bin mir sehr unsicher ob das Verhalten meines Babys, aktuell 17 Wochen, seinem sehr aufgeweckten, schnell überreiztem, neugierigen Wesen und dem entsprechenden Alter liegt oder doch womöglich eine Saugverwirrung durch den Nuckel vorliegt oder eben eine Kombination.
Ich beantworte erstmal die Fragen, weiterer Text folgt danach.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Am 2. oder 3. Tag nach der Geburt 2 mal per Fingerfeeding im Krankenhaus, da Gewichtsverlust über 10% lag.
Danach nichts weiter.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Aktuell trinkt er länger nur im Halbschlaf, ich versuche ihm die Brust jedoch häufig anzubieten, spätestens nach 2h bzw nach jedem schlafen in der Hoffnung, dass er noch ruhig ist. <br/>
Manchmal trinkt er dann ein paar Schlucke, das aber sehr unruhig mit viel ziehen an der Brust und hin und her. <br/>
Länger und ruhig geht tagsüber nur bei dem langen Mittagsschlaf den wir gemeinsam machen, da auch nur im Halbschlaf. <br/>
Auf ein paar schlucke kommt er so alle 3h vllt. <br/>
Nachts wacht er alle 1-2h auf und will an die Brust, trinkt dann am Anfang der Nacht etwas mehr, aber häufig nuckelt er eigentlich und wird dann vom Milchspendereflex zum trinken "gezwungen" und schläft dann schnell wieder ein. <br/>
Beim Anlegen ist auch so, dass ich ihm die Brust gebe wenn er den mund weit auf hat, dann ruckelt er aber so lange rum oder zieht bis wieder deutlich weniger im Mund ist. Wenn er sich die Brust alleine nimmt, nimmt er direkt weniger. <br/>
Schmerzen habe ich aktuell aber keine mehr. <br/>
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?<br/>
mindestens 1mal Tag viel stuhlgang, manchmal öfter mit weniger. <br/>
Urin mindestens 4 volle am Tag und nachts bis zum auslaufen in etwa 10h ohne wickeln<br/>
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?<br/>
<br/>
Das erste Anlegen im Kreißsaal nach dem Kaiserschnitt hat nicht funktioniert, er war sehr nervös, suchte aufgeregt konnte aber nicht andocken. Erst nach etwa 6h schlafen trank er dann an der Brust. <br/>
Die zweite Nacht ließ dann meine Brustwarzen sehr wund werden und am 3. Tag wurde er zweimal über Finger und Schlauch gefüttert, weil sein Gewichtsverlust über 10%war.<br/>
Das war alles noch vor dem Milcheinschuss, ab da heilten die Brustwarzen langsam und er nahm sehr gut zu. <br/>
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?<br/>
Schnuller zum einschlafen, ungefähr 1-2 tagsüber und abends zum einschlafen wenn er sehr aufgeregt jst. <br/>
Er hatte den Schnuller einmal als er etwa 3 Wochen alt war, jedoch nur bei notwenigen Autofahrten max. 2-3 in der Woche. Jedoch habe ich ihn dann wieder weg gelassen weil er begonnen hatte die Unterlippe beim trinken einzuklappen. Mit dem weglassen würde es aber auch nicht besser. <br/>
<br/>
Habe dann wieder begonnen den Schnuller zu geben, da war er etwa 9 Wochen alt, weil er abends zum einschlafen nur nuckeln wollte und beim milchspendereflex laut schrie, die Brustwarze einklemmte. Mit dem nuckel war er dann zufrieden und schlief ein. <br/>
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?<br/>
Aktuell bist, wir waren einmal beim Osteopathen, weil er den kopf nicht zu einer Seite drehen wollte. Das war danach auch besser.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?<br/>
Schilddrüsenunterfunktion durch Hashimoto, eingestellt mit L-thyroxin. <br/>
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.<br/>
1. Kind<br/>
Einiges habe ich oben schon beschrieben, seit wann und wie oft er den Nuckel bekommt und wie wir aktuell stillen, was leider für uns beide vor allem. tagsüber alles andere als entspannt ist.
Zusätzlich hatte ich schon immer das Gefühl einen starken Milchspendereflex zu haben. Der erste tut mir bis jetzt fast weh und die Milch spritzt häufig, die zweite Seite läuft jedoch nicht mehr mit aus, weil die brüste nicht mehr so stark gefüllt sind wie zu Beginn.
während des Reflexes muss meine Baby auch wie verrückt schlucken um hinterher zu kommen. Als er kleiner war etwa 6-8 hat er sich dabei auch sehr oft verschluckt.
Dagegen zieht er manchmal an der Brust wenn gerade kein Reflex ist ohne das er nuckelt oder saugt.
Wenn ich ihn im Halbschlaf anlege, wartet er auch einfach auf den Reflex ohne zu säugen oder nuckeln und trinkt dann.
Wenn er wach ist, saugt und nuckelt er eher hektisch und schreit dann auch oft entweder direkt oder beim Reflex.
Tagsüber zeigt er aktuell oft erst Interesse, ist dann entweder sofort abgelenkt oder beginnt zu schreien sobald er die Brust hat.
Etwas Gedanken mache ich mir auch über die Gewichtszunahme in den letzten 8 Wochen.
Nach dem Milcheinschuss war die Zunahme sehr gut, in den letzten 8 Wochen ist sie deutlich weniger geworden, etwa seit er auch tagsüber deutlich schlechter trinkt.
Werte des Gewichtes habe ich von den ersten 12 Wochen von der Hebamme und den letzten vom Kinderarzt.
24.07. Geburt - 3890g Krankenhaus
02.08. 9Tage 3990g Hebamme
12.08. 2W +5T 4650g Hebamme
16.08. 3W +2T 4890g Hebamme
20.08 3W +6T 5060g Hebamme
26.08. 4W + 5T 5360g Hebamme
05.09 6W +1T 5610g Hebamme
16.09. 7W + 5T 5850g Hebamme
16.10. 2M+22T 6565g Hebamme
19.11. 3M +26T 6890g Kinderarzt
Die Uhrzeiten des Wiegens waren natürlich immer andere.
Muss ich mir Gedanken machen über eine Saugverwirrung durch den Schnuller machen und besteht die Gefahr, dass es immer schlimmer wird wenn er den weiterhin zum einschlafen abends bekommt und dass er dann in nächster Zeit doch zu wenig Milch erhält?
Häufig denke ich auch dass er tagsüber unzufrieden ist, weil er Hunger hat aber aus irgendwelchen Gründen nicht in Ruhe trinken kann.
Ich habe vor allem Angst dass seine Gewichtszunahme noch weniger wird und ich zufüttern muss, soweit möchte ich es nicht kommen lassen. Jedoch kann ich die vielen möglichen Ursachen nicht auseinander halten und sein Verhalten oft schlecht deuten.
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe und ich hoffe meine Schilderungen nicht zu durcheinander.