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Weinend aufwachen

Verfasst: 30.08.2019, 09:03
von Binchen86
Hallo zusammen,
meine knapp 10 Monate alte Tochter ist so eine mittelmäßig gute Schläferin. Einschlafen klappt Mal besser und Mal schlechter und auch die Dauer variiert stark.
Was mich etwas beschäftigt ist dass sie sehr oft (so ca 80-90% der Fälle) weinend aufwacht.
Und dabei ist es egal wo/wie sie geschlafen hat. Also sowohl wenn sie alleine im Raum ist als auch neben mir im Bett und sogar im Tuch/Trage. Also es ist nicht so, dass sie aufwacht, feststellt sie ist alleine und dann erst weint.
Ebenso kommt es nach 20min Schlaf vor und auch nach mehreren Stunden. Manchmal ist es Hunger, aber oft kann ich keinen Grund erkennen (sie schläft beim Stillen auf meinem Arm ein, schläft 30min und wacht dann weinend auf).
Ihre Mittagsschlafsdauer bewegt sich zwischen 20min und 2,5h. Wenn er kurz ausfällt hab ich manchmal das Gefühl sie würde gerne weiterschlafen, kann aber nicht.
Habt ihr Ideen wie ich ihr helfen kann? Ich bin natürlich bei ihr und halte sie, aber es tut weh, die Kleine (zum Teil wirklich arg) weinen zu sehen.
Liebe Grüße

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 30.08.2019, 09:09
von Kaengu
Bei manchen Kindern scheint es einfach so zu sein (Aussage einer Psychologin). Bei meinem Sohn war das sehr lange so, bei einem Nachbarsjungen auch.

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 31.08.2019, 08:54
von pqr
Stillsr Du?
Wenn ja, nochmal nach- Einschlafstillen?

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 01.09.2019, 12:02
von Binchen86
Ja ich stille.
Manchmal hilft stillen beim Wieder-Einschlafen, manchmal nicht. Aber wenigstens hört sie dann auf jeden Fall auf zu weinen, falls nicht hochnehmen schon ausreicht.

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 01.09.2019, 17:10
von ShinyCheetah
F hat das phasenweise auch. Zur Zeit zum Glück nicht, aber es war zwischendurch mal echt schlimm. Auch, wie bei euch, trotz Familienbett, Tragen... Ich vermute, dass manchen Babys das Gefühl zu schaffen macht, das zumindest ich manchmal habe - man ist bematscht, die Muskeln funktionieren noch nicht richtig. Manchmal war es vielleicht auch ein unangenehmer Traum. Aber außer für dein Kind da sein, wenn es wach wird, kannst du, glaube ich, nichts machen.

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 01.09.2019, 21:20
von Lösche Benutzer 26585
Habe leider auch keinen ultimativen Tipp, aber hier ist es genauso seit ca 2 Monaten. Wir durchleben haargenau das gleiche: ob ich bei ihm bin oder nicht, mal nach 20 Minuten, mal nach 2 1/2 Stunden, er wird wach und weint bitterlich - oft auch nicht mehr möglich mit Stillen einzufangen. Tragen, wiegen oder sonst was hilft auch nicht.
Das einzige, was ab und an hilft, ist, dass ich ihn hochnehme und in sein Ohr direkt „schsch“ Laute flüstere. Dann ist er aber in jedem Fall wach und an Schlaf erstmal nicht zu denken.

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 01.09.2019, 23:46
von Reh
Wir hatten auch eine Zeitlang so eine Phase. Ich hatte den Eindruck, mein Kind ist gar nicht so richtig wach, es schreit im Schlaf und wacht davon dann erst auf.
Geholfen hat eigentlich nichts, maximal liebevolles vollständig aufwecken - was aber ja nicht so sinnvoll ist, wenn eigentlich weiter geschlafen werden soll.
Irgendwann war es vorbei, ich kann aber gar nicht genau sagen, wann.


Selten passiert das auch jetzt noch. Da hilft dann aber stillen zum entweder in Ruhe wach werden oder gut weiter schlafen. Also nicht mehr so wie "damals".

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 02.09.2019, 00:22
von Cocolin
Das mag jetzt kein Trost sein, aber bei uns ist das immer noch so. Es gab Phasen wo es etwas weniger war, aber grundsätzlich wacht er weinend auf, sei es nachts oder beim Mittagschlaf. Einzig wenn er morgens alleine aufwacht und nicht davon, dass wir aufstehen, weint er mal nicht

Re: Weinend aufwachen

Verfasst: 02.09.2019, 10:54
von thuri
Lerche hat das auch häufig. Hier hilft dann manchmal aufwachstillen.
Manchmal muss sie aber auch irgendwas loswerden, dann darf sie sich in meinen armen ausweinen.
Ich finde, mit der Einstellung, das Kind DARF weinen, kann man es viel besser aushalten, wie wenn man glaubt, es muss weinen, weil man was übersieht.