Liserdol zur Milchreduktion
Verfasst: 22.06.2019, 08:41
Hallo,
ich habe an anderer Stelle schon geschrieben - ich habe viel zu viel Milch und ständig Probleme mit Milchstaus und Brustentzündungen. Blockstillen klappt nicht, weil sich bei jeder längeren Periode, in der Milch in der Brust "steht", eine Entzündung entwickelt. Deshalb könnte ich auch nicht ohne weiteres abstillen, wie mein Umfeld mir gern bei jeder Gelegenheit ungebeten empfiehlt... Meine Tochter ist erst 5 Monate alt, abstillen kommt für mich nicht in Frage. Mein Mann steht zum Glück voll hinter mir.
Aktuell nehme ich wieder Antibiotika, da ich in den letzten 4 Wochen andauernd Entzündungen (schmerzhafte rote Flecken) hatte, auch ohne Stau-Knoten und teilweise beidseits. Die Entzündungen waren immer nur klein, nicht sehr schmerzhaft und schnell weg, aber es kamen auch sofort neue und an immer anderen Stellen... Stillberaterin und Gyn vermuten eine subakute chronische Mastitis...
Die Stillberaterin hat mir zusätzlich empfohlen, abends 1/4 Tablette Liserdol einzunehmen, weil ich nachts immer viel zu viel Milch habe und da die Entzündungen meist beginnen (meine Kleine trinkt nachts kaum und anders entleeren versuche ich zu vermeiden, weil die Milch dann noch mehr wird...). Sie sagte, laut embryotox sei das okay, auch damit weiter zu stillen. Ich finde auf der Seite von embryotox nichts dazu und nehme an, sie hat sich dazu beraten lassen. Meine Gyn findet die Idee aber nicht gut, sie meint man wüsste nicht, ob das nicht doch dem Baby Probleme machen könnte... Letztendlich habe ich die Tabletten bekommen (mein Hausarzt sah kein großes Risiko fürs Kind, kennt sich aber mit Stillen auch nicht wirklich aus) und drei Abende 1/4 Tablette genommen. Die Nächte waren toll. Immer noch viel Milch, auch zuviel, aber nicht mehr zum Platzen viel und keine Schmerzen.
Nun habe ich es gestern Abend weg gelassen und heute Nacht bin ich wieder fast geplatzt und die rechte Brust tat weh.. Ob da was hoch geht, weiß ich noch nicht...
Hat jemand von euch das auch stillend eingenommen? Und wenn ja, wie lange? Hatte das Baby Nebenwirkungen? Und hat die Milchmenge irgendwann auch ohne Tabletten gepasst?
Viele Grüße!
Sonja
ich habe an anderer Stelle schon geschrieben - ich habe viel zu viel Milch und ständig Probleme mit Milchstaus und Brustentzündungen. Blockstillen klappt nicht, weil sich bei jeder längeren Periode, in der Milch in der Brust "steht", eine Entzündung entwickelt. Deshalb könnte ich auch nicht ohne weiteres abstillen, wie mein Umfeld mir gern bei jeder Gelegenheit ungebeten empfiehlt... Meine Tochter ist erst 5 Monate alt, abstillen kommt für mich nicht in Frage. Mein Mann steht zum Glück voll hinter mir.
Aktuell nehme ich wieder Antibiotika, da ich in den letzten 4 Wochen andauernd Entzündungen (schmerzhafte rote Flecken) hatte, auch ohne Stau-Knoten und teilweise beidseits. Die Entzündungen waren immer nur klein, nicht sehr schmerzhaft und schnell weg, aber es kamen auch sofort neue und an immer anderen Stellen... Stillberaterin und Gyn vermuten eine subakute chronische Mastitis...
Die Stillberaterin hat mir zusätzlich empfohlen, abends 1/4 Tablette Liserdol einzunehmen, weil ich nachts immer viel zu viel Milch habe und da die Entzündungen meist beginnen (meine Kleine trinkt nachts kaum und anders entleeren versuche ich zu vermeiden, weil die Milch dann noch mehr wird...). Sie sagte, laut embryotox sei das okay, auch damit weiter zu stillen. Ich finde auf der Seite von embryotox nichts dazu und nehme an, sie hat sich dazu beraten lassen. Meine Gyn findet die Idee aber nicht gut, sie meint man wüsste nicht, ob das nicht doch dem Baby Probleme machen könnte... Letztendlich habe ich die Tabletten bekommen (mein Hausarzt sah kein großes Risiko fürs Kind, kennt sich aber mit Stillen auch nicht wirklich aus) und drei Abende 1/4 Tablette genommen. Die Nächte waren toll. Immer noch viel Milch, auch zuviel, aber nicht mehr zum Platzen viel und keine Schmerzen.
Nun habe ich es gestern Abend weg gelassen und heute Nacht bin ich wieder fast geplatzt und die rechte Brust tat weh.. Ob da was hoch geht, weiß ich noch nicht...
Hat jemand von euch das auch stillend eingenommen? Und wenn ja, wie lange? Hatte das Baby Nebenwirkungen? Und hat die Milchmenge irgendwann auch ohne Tabletten gepasst?
Viele Grüße!
Sonja