Stillen reduzieren / Abstillzweifel - Zum Austauschen
Verfasst: 20.06.2019, 15:54
Vielleicht gibts ja ein paar unter euch, für die das Thema auch gerade passt. Ich hatte ja schon lang überlegt, mal einen Thread aufzumachen ...
Meine Kleine ist bald 14 Monate alt und wir haben in letzter Zeit das Stillen halb absichtlich, halb zufällig schon ziemlich reduziert, so 4-5x stillen wir noch in 24 Stunden. Eigentlich nur noch zum Einschlafen und während des Nachtschlafs ... also ist das Stillen vor dem Mittagschlaf das einzige Mal tagsüber inzwischen. Abends gegen 21/22 Uhr zum Einschlafen (da gehen wir alle zusammen Schlafen), was überwiegend klappt, manchmal will sie danach aber noch weiterturnen und ich muss eine halbe Stunde später noch mal stillen, wobei sie dann endlich einschläft. Dann meldet sie sich gern 1-2 Stunden nach dem Einschlafen noch mal fürchterlich weinend, und dann noch mal gegen 2-3 Uhr und dann frühmorgens (irgendwas zwischen 5 und 8 Uhr
), wenn sie um diese Zeit weint und ich merke, sie ist eigentlich noch nicht wirklich wach und will noch weiterschlafen (und sie wäre sonst auch total müde, denn sie schläft ja erst recht spät). Aber ohne Stillen hab ich das morgendliche ausreichende Schlafen bei ihr noch nicht hinbekommen.
Dass bei uns die Nächte besser werden, je weniger ich die Brust anbiete, wie das wohl bei anderen teilweise vorkommt, kann ich mir bei uns bisher nicht vorstellen. Sie sind ja auch ganz ok. Aber die paar mal, wo sie doch aufwacht, scheint es keinerlei Alternative zum Stillen zu geben, weil sie da immer total schreit und außer sich ist. Wasserbecher oder Finger zum Nuckeln werden weggeschubst, insgesamt sich weggedrückt auf dem Arm, beim Wiederhinlegen dann aber auch weitergeweint ...
Vor einem Aufstehen gegen 5-6 Uhr und statt stillen sofort zu frühstücken (im Schlafanzug/ungeduscht, das kann ich eigentlich gar nicht leiden) hätte ich auch ein bisschen Respekt, weil das dann auch immer ich machen müsste (außer am Wochenende vielleicht, wobei ich mir das bisher auch nicht vorstellen kann
Mein Mann frühstückt fast nie, fällt wochentags aus dem Bett und fährt zur Arbeit und ist dann aber auch umso früher wieder von der Arbeit zurück, das kommt uns ja auch zugute).
Gestern haben wir zum ersten Mal (unbeabsichtigt) gar nicht tagsüber gestillt, denn unterwegs fing der Mittagschlaf im Wagen ohne Stillen an, und ich habe es dann mal gewagt, es auch nach dem Aufwachen nicht mehr nachzuholen, sondern nur Wasser, Joghurt und Obst anzubieten ... Ich hatte aber irgendwie das Gefühl, das hat der Kleinen nicht gefallen, sie war total jammerig, wollte aber trotzdem fast gar nichts essen. Aber vielleicht hatte sie auch nur zu wenig geschlafen ...?
Die Brust scheint es aber gut verkraftet zu haben, 14 Stunden nicht gestillt zu haben
Ich hab auch immer noch Zweifel, ob ich jetzt auf ein wirkliches Abstillen hinarbeiten will/soll, denn einerseits geht im September die Krippe los und ich müsste wohl, wenn, dann vorher abgestillt haben, denn während der Eingewöhnung wäre doch zu fies - aber das heißt andererseits, es müsste dann jetzt sehr schnell gehen, es wären nur noch 8 Wochen Zeit!
Außerdem stelle ich es mir verlockend vor, während der Infekte nach dem Krippenstart noch stillen zu können. Oder dass es vielleicht gerade durchs Stillen nicht so viele Infekte werden.
Und natürlich bin ich auch jetzt schon etwas wehmütig, wenn ich ans Gar-nicht-mehr-Stillen denke. Ich kann mir meine Beziehung zu meiner Tochter ohne Stillen noch gar nicht recht vorstellen. Vor allem das gemütliche Einschlafritual würde uns beiden sicher ziemlich fehlen. Zumal mein Kind irgendwie nicht der Kuscheltyp ist, den man mit Singen und Streicheln in den Schlaf wiegen oder damit zumindest ein anderes Ritual schaffen kann. Allerdings ist sie abends manchmal schon (sogar mit 6-7 Monaten manchmal schon, glaube ich!) nicht-stillend eingeschlafen, indem sie nach dem Stillen noch im Bett rumwurschteln wollte und das Wurschteln dann eben (während ich neben ihr lag und gesungen oder mit ihr gesprochen habe) immer weniger wurde, bis sie irgendwann schlief.
Warum dann überhaupt die ganzen Abstillgedanken? Wie vielleicht manche schon mitbekommen haben: wir wollen ein Geschwisterchen und es ist kein Zyklus in Sicht, auch durch die Stillreduzierung jetzt noch nicht (und ich habe altersmäßig nicht mehr ewig Zeit und will auch aus anderen Gründen - Job und so - keinen so langen Abstand). Ach ja, und außerdem stelle ich es mir nicht einfacher vor, ein 2jähriges abzustillen, das das Stillen schon verbal einfordert usw.
Ist jemand gerade in einer ähnlichen Situation und hat Lust, sich auszutauschen? Würde mich freuen! (Entschuldigt den langen Text ...)
Meine Kleine ist bald 14 Monate alt und wir haben in letzter Zeit das Stillen halb absichtlich, halb zufällig schon ziemlich reduziert, so 4-5x stillen wir noch in 24 Stunden. Eigentlich nur noch zum Einschlafen und während des Nachtschlafs ... also ist das Stillen vor dem Mittagschlaf das einzige Mal tagsüber inzwischen. Abends gegen 21/22 Uhr zum Einschlafen (da gehen wir alle zusammen Schlafen), was überwiegend klappt, manchmal will sie danach aber noch weiterturnen und ich muss eine halbe Stunde später noch mal stillen, wobei sie dann endlich einschläft. Dann meldet sie sich gern 1-2 Stunden nach dem Einschlafen noch mal fürchterlich weinend, und dann noch mal gegen 2-3 Uhr und dann frühmorgens (irgendwas zwischen 5 und 8 Uhr
Dass bei uns die Nächte besser werden, je weniger ich die Brust anbiete, wie das wohl bei anderen teilweise vorkommt, kann ich mir bei uns bisher nicht vorstellen. Sie sind ja auch ganz ok. Aber die paar mal, wo sie doch aufwacht, scheint es keinerlei Alternative zum Stillen zu geben, weil sie da immer total schreit und außer sich ist. Wasserbecher oder Finger zum Nuckeln werden weggeschubst, insgesamt sich weggedrückt auf dem Arm, beim Wiederhinlegen dann aber auch weitergeweint ...
Vor einem Aufstehen gegen 5-6 Uhr und statt stillen sofort zu frühstücken (im Schlafanzug/ungeduscht, das kann ich eigentlich gar nicht leiden) hätte ich auch ein bisschen Respekt, weil das dann auch immer ich machen müsste (außer am Wochenende vielleicht, wobei ich mir das bisher auch nicht vorstellen kann
Gestern haben wir zum ersten Mal (unbeabsichtigt) gar nicht tagsüber gestillt, denn unterwegs fing der Mittagschlaf im Wagen ohne Stillen an, und ich habe es dann mal gewagt, es auch nach dem Aufwachen nicht mehr nachzuholen, sondern nur Wasser, Joghurt und Obst anzubieten ... Ich hatte aber irgendwie das Gefühl, das hat der Kleinen nicht gefallen, sie war total jammerig, wollte aber trotzdem fast gar nichts essen. Aber vielleicht hatte sie auch nur zu wenig geschlafen ...?
Die Brust scheint es aber gut verkraftet zu haben, 14 Stunden nicht gestillt zu haben
Ich hab auch immer noch Zweifel, ob ich jetzt auf ein wirkliches Abstillen hinarbeiten will/soll, denn einerseits geht im September die Krippe los und ich müsste wohl, wenn, dann vorher abgestillt haben, denn während der Eingewöhnung wäre doch zu fies - aber das heißt andererseits, es müsste dann jetzt sehr schnell gehen, es wären nur noch 8 Wochen Zeit!
Außerdem stelle ich es mir verlockend vor, während der Infekte nach dem Krippenstart noch stillen zu können. Oder dass es vielleicht gerade durchs Stillen nicht so viele Infekte werden.
Und natürlich bin ich auch jetzt schon etwas wehmütig, wenn ich ans Gar-nicht-mehr-Stillen denke. Ich kann mir meine Beziehung zu meiner Tochter ohne Stillen noch gar nicht recht vorstellen. Vor allem das gemütliche Einschlafritual würde uns beiden sicher ziemlich fehlen. Zumal mein Kind irgendwie nicht der Kuscheltyp ist, den man mit Singen und Streicheln in den Schlaf wiegen oder damit zumindest ein anderes Ritual schaffen kann. Allerdings ist sie abends manchmal schon (sogar mit 6-7 Monaten manchmal schon, glaube ich!) nicht-stillend eingeschlafen, indem sie nach dem Stillen noch im Bett rumwurschteln wollte und das Wurschteln dann eben (während ich neben ihr lag und gesungen oder mit ihr gesprochen habe) immer weniger wurde, bis sie irgendwann schlief.
Warum dann überhaupt die ganzen Abstillgedanken? Wie vielleicht manche schon mitbekommen haben: wir wollen ein Geschwisterchen und es ist kein Zyklus in Sicht, auch durch die Stillreduzierung jetzt noch nicht (und ich habe altersmäßig nicht mehr ewig Zeit und will auch aus anderen Gründen - Job und so - keinen so langen Abstand). Ach ja, und außerdem stelle ich es mir nicht einfacher vor, ein 2jähriges abzustillen, das das Stillen schon verbal einfordert usw.
Ist jemand gerade in einer ähnlichen Situation und hat Lust, sich auszutauschen? Würde mich freuen! (Entschuldigt den langen Text ...)