Tandemstillen abends
Verfasst: 16.03.2019, 14:34
Hallo ihr Lieben,
Bisher war ich stille Mitleserin und habe jetzt selbst ein Problem bzw. interessiert es mich wie andere diese Situation gehandelt haben.
Mein Sohn ist gerade 3 geworden und wurde von Geburt an gestillt. Ich hatte nie vor so lange zu stillen, aber er ist generell ein anhängliches Kind und braucht das Stillen auch jetzt noch. Die Definition high Need würde auf ihn zutreffen.
Wir haben das letzte halbe Jahr noch ca. 10 Minuten zum Einschlafen gestillt und wenn er sehr gestresst war auch mal tagsüber.
Nun wurde meine Tochter geboren. Sie ist heute 8 Tage alt. Zum Glück ist sie um einiges einfacher als mein Sohn und lässt sich auch mal ablegen etc.
Ich habe im Voraus viel über das Tandemstillen gelesen und dass es unter anderem die Eifersucht etwas abmildert und dem älteren Kind mehr Mama Nähe gibt.
Leider gibt es zwei größere Probleme, besonders abends
1. Immer wenn ich das Baby auf dem Sofa stille will er an die andere Brust. Wir haben das zwei Tage lang gemacht und ich habe das Gefühl, dass meine Tochter dadurch zu wenig Milch bekommt. Sie hat panisch an der Brust genuckelt und das über Stunden hinweg an beiden Tagen. Die Brüste waren auch relativ leer durch die ständige Doppelbelastung. Daher gehe ich davon aus, dass es an der Milchmenge lag.
Wie habt ihr eure Großen vom Dauernuckeln abgehalten?
2. Das Einschlafen ist ein riesiges Problem. Bis auf einen Tag waren immer beide gleichzeitig wach. Mein Mann hat zur Zeit noch Urlaub und hat sich dann um einen der beiden gekümmert, aber selbst das geht nur mit Glück. (Mir graut es davor wenn er wieder arbeiten geht und spätschicht hat).
Bisher lief es so: mein Mann spielt mit dem Großen. Ich stille solange das Baby im Bett und hoffe dass sie müde und zufrieden wird. Wenn es Zeit für den Großen wird ins Bett zu gehen nimmt mein Mann das Baby auf den Arm und läuft mit ihr (sie schläft eben leider doch nicht vor ihm ein). In der Zeit stille ich meinen Sohn und hoffe dass er schnell einschläft. An den meisten Abenden hat das Baby dann schon innerhalb dieser Zeit (10 Minuten ca) wieder geschrien.
Meistens musste ich das Stillen mit meinem Sohn unterbrechen und sie zuerst nochmal anlegen und mein Sohn hat derweil bitterlich geweint und alle paar Sekunden „nuckeln „ „nuckeln „ „nuckeln „ gesagt ...
Ich habe schon versucht dass er wartet bis sie schläft und immer wieder gesagt er muss leider noch etwas warten. Am Ende hat sie doch nicht geschlafen und mein Mann musste sie wieder nehmen.
Nachts im Schlaf hat er die letzten 2 Nächte immer wieder „nuckeln „ und „mama geh nicht „ gesagt.
Es bricht mir echt das Herz und ich weiß nicht wie ich diese Situation am besten in den Griff bekomme. Ihn jetzt abzustillen wäre grausam, da er sowieso schon so viel im Alltag zurückstecken muss. Er macht ansonsten alles sehr sehr toll und ist sehr geduldig.
Hatte jemand eine ähnliche Situation? Wie habt ihr sie gelöst, besonders wenn ihr beide Kinder alleine ins Bett bringen musstet?
Vielen Dank im voraus,
Grüße
Bisher war ich stille Mitleserin und habe jetzt selbst ein Problem bzw. interessiert es mich wie andere diese Situation gehandelt haben.
Mein Sohn ist gerade 3 geworden und wurde von Geburt an gestillt. Ich hatte nie vor so lange zu stillen, aber er ist generell ein anhängliches Kind und braucht das Stillen auch jetzt noch. Die Definition high Need würde auf ihn zutreffen.
Wir haben das letzte halbe Jahr noch ca. 10 Minuten zum Einschlafen gestillt und wenn er sehr gestresst war auch mal tagsüber.
Nun wurde meine Tochter geboren. Sie ist heute 8 Tage alt. Zum Glück ist sie um einiges einfacher als mein Sohn und lässt sich auch mal ablegen etc.
Ich habe im Voraus viel über das Tandemstillen gelesen und dass es unter anderem die Eifersucht etwas abmildert und dem älteren Kind mehr Mama Nähe gibt.
Leider gibt es zwei größere Probleme, besonders abends
1. Immer wenn ich das Baby auf dem Sofa stille will er an die andere Brust. Wir haben das zwei Tage lang gemacht und ich habe das Gefühl, dass meine Tochter dadurch zu wenig Milch bekommt. Sie hat panisch an der Brust genuckelt und das über Stunden hinweg an beiden Tagen. Die Brüste waren auch relativ leer durch die ständige Doppelbelastung. Daher gehe ich davon aus, dass es an der Milchmenge lag.
Wie habt ihr eure Großen vom Dauernuckeln abgehalten?
2. Das Einschlafen ist ein riesiges Problem. Bis auf einen Tag waren immer beide gleichzeitig wach. Mein Mann hat zur Zeit noch Urlaub und hat sich dann um einen der beiden gekümmert, aber selbst das geht nur mit Glück. (Mir graut es davor wenn er wieder arbeiten geht und spätschicht hat).
Bisher lief es so: mein Mann spielt mit dem Großen. Ich stille solange das Baby im Bett und hoffe dass sie müde und zufrieden wird. Wenn es Zeit für den Großen wird ins Bett zu gehen nimmt mein Mann das Baby auf den Arm und läuft mit ihr (sie schläft eben leider doch nicht vor ihm ein). In der Zeit stille ich meinen Sohn und hoffe dass er schnell einschläft. An den meisten Abenden hat das Baby dann schon innerhalb dieser Zeit (10 Minuten ca) wieder geschrien.
Meistens musste ich das Stillen mit meinem Sohn unterbrechen und sie zuerst nochmal anlegen und mein Sohn hat derweil bitterlich geweint und alle paar Sekunden „nuckeln „ „nuckeln „ „nuckeln „ gesagt ...
Ich habe schon versucht dass er wartet bis sie schläft und immer wieder gesagt er muss leider noch etwas warten. Am Ende hat sie doch nicht geschlafen und mein Mann musste sie wieder nehmen.
Nachts im Schlaf hat er die letzten 2 Nächte immer wieder „nuckeln „ und „mama geh nicht „ gesagt.
Es bricht mir echt das Herz und ich weiß nicht wie ich diese Situation am besten in den Griff bekomme. Ihn jetzt abzustillen wäre grausam, da er sowieso schon so viel im Alltag zurückstecken muss. Er macht ansonsten alles sehr sehr toll und ist sehr geduldig.
Hatte jemand eine ähnliche Situation? Wie habt ihr sie gelöst, besonders wenn ihr beide Kinder alleine ins Bett bringen musstet?
Vielen Dank im voraus,
Grüße