Baby nimmt nicht zu - die zweite
Verfasst: 02.03.2019, 11:52
Hallo,
am 26.02. wurde unser Sohn geboren. Heute früh bei der Entlassung hat er leiser die 10%-Grenze an Gewichtsverlust überschritten.
Geburtsgewicht war 3490g, gestern bei der U2 wog er 3240g, heute nur noch 3100g.
Die Geburt war nicht ganz Interventionsfrei (Wehentropf, PDA, zwischendurch i.V. auch Flüssigkeit für mich) und am Ende wurde der kleine Mann per Kaiserschnitt geholt.
Im Kreißsaal hatte er erst etwas Probleme beim andocken, nachdem er die Brust aber einmal gefasst hatte, hatte er einen recht ordentlichen Zug drauf. Die ersten 24h hat er fast durchgängig geschlafen und ließ sich kaum Anlegen. Er ist recht ungeduldig beim Anlegen und schreit sich im Zweifel so in Rage, dass er dann erstmal anderweitig beruhigt werden muss, da er die Brust dann erstmal nur anschreit. Wir arbeiten daran, dass er den Mund noch weiter aufmacht, was etwas schwierig ist wenn er so ungeduldig ist!
Meine Brustwarzen schmerzen mittlerweile vor allem beim Andocken, ich glaube er hat teilweise die Zunge nicht gleich über der Kauleiste, teilweise schiebt er die dann innerhalb ein paar Sekunden darunter. Wenn er zu ungeduldig ist, dann kaut er jedoch einfach los. Was mir auch aufgefallen ist, er schürzt die Unterlippe zwar etwas auf, die Oberlippe aber gar nicht, die ist sehr straff und ich kann sie auch kaum herauszupfen damit sie aufgeschürzt wäre. An sich hat er meines Erachtens genug Brust im Mund - er zieht aber quasi beim Saugen immer noch mehr Brust in den Mund und wenn ich ihn abdocke kommt die Brustwarzen ganz langgezogen heraus.
Heute im Laufe des Tages kommt die Hebamme, ich würde sie nochmal nach Lippen- und Zungenbändchen sehen lassen?
Er ist unser zweites Kind. Bei unserer Tochter hat Bayleaf mich während der Übewindung einer Saugverwirrung und ebenfalls bei stagnierender Gewichtszunahme unterstützt. Wobei der Stillstart bei dem kleinen jetzt m. E. besser ist, er kann auf alle Fälle den MSR deutlich besser auslösen und der Milcheinschuss kam deutlich früher.
Seit gestern Nachmittag kann ich ihn beim Stillen auch gut schlucken hören, vorher war das gar nicht der Fall. Ich merke nun auch langsam (insbesondere nachdem er nachts 3h geschlafen hatte), dass der Milcheinschuss schon da ist - die Brüste fassen sich voller an, sind aber nicht hart.
Er hat folgende Mengen bisher zugefüttert bekommen:
- Nacht vom 27. auf 28. - 20ml (vermutlich per Flasche, ich habe es erst hinterher erfahren)
- 28.02. - 20ml PRE per Spritze (zugefüttert, da den gesamten Nachmittag keine Windel nass wurde)
- 29.02. - 25ml PRE per Spritze; 18ml Kolostrum (vor der Geburt gewonnen) per Spritze
01.03. - 10ml PRE per Spritze; 9ml Kolostrum (vor der Geburt gewonnen) per Spritze
02.03. - 10ml PRE per Spritze
Schnuller etc. benutzen wir nicht.
Einen eingependelten Stillalltag haben wir natürlich noch nicht. Ich habe gestern 10 Stillmahlzeiten gezählt bei denen er beide Seiten gestillt hat und ich ihn entweder ausdauernd habe schlucken hören oder (vorher) er mindestens 15 Minuten pro Seite gesaugt hat.
Meist schläft er etwa 1h zwischen Ende der einen und Beginn der nächsten Stillmahlzeit. In der Nacht hat er bisher immer einmal 3h durchgeschlafen.
Er hatte in den letzten Tagen die Windeln aus dem Krankenhaus mit Indikatorstreifen an - daher kann ich sagen, dass er am 28.02. 3 Pipi und 4 Stuhlwindeln hatte (die Stuhlwindeln enthalten bei ihm recht häufig wirklich nur Stuhl und gar kein Pipi), gestern waren es jeweils 4 nasse und 4 Stuhlwindeln. Wobei ich die Pipimengen in den Windeln noch recht gering finde.
Ich würde etwas Milch ausstreichen / abpumpen und dann ggf. per Spritze verfüttern? Das hat ganz gut geholfen wenn er sich in Frage geschrien hat um ihn wieder zu erden...
Es wäre prima wenn mir jemand noch Tipps geben könnte!
am 26.02. wurde unser Sohn geboren. Heute früh bei der Entlassung hat er leiser die 10%-Grenze an Gewichtsverlust überschritten.
Geburtsgewicht war 3490g, gestern bei der U2 wog er 3240g, heute nur noch 3100g.
Die Geburt war nicht ganz Interventionsfrei (Wehentropf, PDA, zwischendurch i.V. auch Flüssigkeit für mich) und am Ende wurde der kleine Mann per Kaiserschnitt geholt.
Im Kreißsaal hatte er erst etwas Probleme beim andocken, nachdem er die Brust aber einmal gefasst hatte, hatte er einen recht ordentlichen Zug drauf. Die ersten 24h hat er fast durchgängig geschlafen und ließ sich kaum Anlegen. Er ist recht ungeduldig beim Anlegen und schreit sich im Zweifel so in Rage, dass er dann erstmal anderweitig beruhigt werden muss, da er die Brust dann erstmal nur anschreit. Wir arbeiten daran, dass er den Mund noch weiter aufmacht, was etwas schwierig ist wenn er so ungeduldig ist!
Meine Brustwarzen schmerzen mittlerweile vor allem beim Andocken, ich glaube er hat teilweise die Zunge nicht gleich über der Kauleiste, teilweise schiebt er die dann innerhalb ein paar Sekunden darunter. Wenn er zu ungeduldig ist, dann kaut er jedoch einfach los. Was mir auch aufgefallen ist, er schürzt die Unterlippe zwar etwas auf, die Oberlippe aber gar nicht, die ist sehr straff und ich kann sie auch kaum herauszupfen damit sie aufgeschürzt wäre. An sich hat er meines Erachtens genug Brust im Mund - er zieht aber quasi beim Saugen immer noch mehr Brust in den Mund und wenn ich ihn abdocke kommt die Brustwarzen ganz langgezogen heraus.
Heute im Laufe des Tages kommt die Hebamme, ich würde sie nochmal nach Lippen- und Zungenbändchen sehen lassen?
Er ist unser zweites Kind. Bei unserer Tochter hat Bayleaf mich während der Übewindung einer Saugverwirrung und ebenfalls bei stagnierender Gewichtszunahme unterstützt. Wobei der Stillstart bei dem kleinen jetzt m. E. besser ist, er kann auf alle Fälle den MSR deutlich besser auslösen und der Milcheinschuss kam deutlich früher.
Seit gestern Nachmittag kann ich ihn beim Stillen auch gut schlucken hören, vorher war das gar nicht der Fall. Ich merke nun auch langsam (insbesondere nachdem er nachts 3h geschlafen hatte), dass der Milcheinschuss schon da ist - die Brüste fassen sich voller an, sind aber nicht hart.
Er hat folgende Mengen bisher zugefüttert bekommen:
- Nacht vom 27. auf 28. - 20ml (vermutlich per Flasche, ich habe es erst hinterher erfahren)
- 28.02. - 20ml PRE per Spritze (zugefüttert, da den gesamten Nachmittag keine Windel nass wurde)
- 29.02. - 25ml PRE per Spritze; 18ml Kolostrum (vor der Geburt gewonnen) per Spritze
01.03. - 10ml PRE per Spritze; 9ml Kolostrum (vor der Geburt gewonnen) per Spritze
02.03. - 10ml PRE per Spritze
Schnuller etc. benutzen wir nicht.
Einen eingependelten Stillalltag haben wir natürlich noch nicht. Ich habe gestern 10 Stillmahlzeiten gezählt bei denen er beide Seiten gestillt hat und ich ihn entweder ausdauernd habe schlucken hören oder (vorher) er mindestens 15 Minuten pro Seite gesaugt hat.
Meist schläft er etwa 1h zwischen Ende der einen und Beginn der nächsten Stillmahlzeit. In der Nacht hat er bisher immer einmal 3h durchgeschlafen.
Er hatte in den letzten Tagen die Windeln aus dem Krankenhaus mit Indikatorstreifen an - daher kann ich sagen, dass er am 28.02. 3 Pipi und 4 Stuhlwindeln hatte (die Stuhlwindeln enthalten bei ihm recht häufig wirklich nur Stuhl und gar kein Pipi), gestern waren es jeweils 4 nasse und 4 Stuhlwindeln. Wobei ich die Pipimengen in den Windeln noch recht gering finde.
Ich würde etwas Milch ausstreichen / abpumpen und dann ggf. per Spritze verfüttern? Das hat ganz gut geholfen wenn er sich in Frage geschrien hat um ihn wieder zu erden...
Es wäre prima wenn mir jemand noch Tipps geben könnte!