Einschlafbegleitung verletzt -meine- körperlichen Grenzen
Verfasst: 06.11.2018, 15:16
Ich lieben, ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, welche Hilfe ich mir erwarte, vielleicht muss ich mich auch nur mal ausheulen:
Der Drachentöter (21 Monate) braucht momentan nicht nur ewig zum Einschlafen, sondern ist dabei auch körperlich so aktiv, dass er mir schon mehrfach -natürlich unabsichtlich- richtig weh getan hat.
Er wühlt und dreht sich, kauert sich mit dem Kopf auf der Matratze auf allen Vieren zusammen und schiebt sich dann vorwärts, so dass sein Kopf gerne mal in meiner Brust, meiner Magengrube -oder, wie gestern mit ziemlichem Knirschen- an meinem Nasenbein landet. Mit Schwung. Wie so ein Rammbock.
Nebenbei oder alternativ wird an der BW gezuppelt, gefummelt, am Stillhütchen gepult. Die Brust einpacken oder auch nur aus seiner Reichweite drehen darf ich auf keinen Fall, dann wird bitterlich nach "Muuutzi trinken!" geweint.
Wenn er nebenbei noch singt oder erzählt, nehme ich das meist als Zeichen, dass er noch nicht müde genug ist und stehe noch mal mit ihm auf. Aber wenn er still ist (nur eben nicht still hält, dann versuche ich, so lange liegen zu bleiben, bis er endlich ins Traumland rotiert ist.
Bis vor einigen Wochen (oder mittlerweile Monaten?) ist er nur getragen eingeschlafen. Bei Papa auf dem Arm, be mir im Tuch. Das haben wir irgendwann gezielt abgewöhnt, weil er einfach zu schwer wird, und weil es babysitten etc deutlich erschwert.
Seitdem läuft es abends so ab:
Nach dem Abendessen darf er noch spielen, wir lesen vor, er hilft beim Küche aufräumen etc.
So gegen 19:00 fangen wir dann an, ihn bettfertig zu machen. Da merkt man dann oft auch schon, dass er müde ist. Die Zündschnur ist kürzer, das kind weinerlicher,...
Zähneputzen, Wickeln, Schlafanzug, Stillen. Wenn mein Mann da ist, übernimmt er ab da, legt sich mit ihm im dunklen Schlafzimmer hin, singt, kuschelt, stellt sich tot,bis der Drachentöter eingeschlafen ist. Das dauert im Schnitt eine Stunde.
Wenn mein Mann nicht da ist (was etwa 2 Wochen im Monat der Fall ist), lege ich mich mit J. hin und mache im Grunde das selbe, nur mit Stillen
Anfangs sieht das meist noch ganz gut aus: er kuschelt sich an, manchmal mit, manchmal ohne Decke, stillt, ich singe oder summe,....
Und irgendwann dockt er ab und fängt das Hantieren an
. Dreht sich hier lang und so lang. Robbt ins Beistellbett. Katapultiert sich von dort wieder zu mir rüber (Kopf zuerst, Landung in meinem Bauch). Dreht sich noch mal anders rum. Sucht nach der BW. FUmmelt, Dreht, hampelt dabei weiter(!), wirft sich ahlb auf mich. Wirft sich ganz auf mich. dreht sich um und liegt still....und donnert plötzlich wieder seinen Kopf gegen mich. Dreht sich um und schiebt mir seine Füße ins Gesicht.
Es. Ist. Zum. Auswachsen!!!
Er ist definitiv müde. Wir haben schon versucht, ihn später ins Bett zu bringen, aber dann ist er morgens völlig durch und muss mit der Brechstange von der Matratze gelöst werden. Noch mal aufstehen bringt manchmal was. Meistens verzögert das aber die ganze Geschichte nur, so dass ich irgendwann genervt aufstehe, mich selbst betfertig mache und gleich mit ihm wieder hinlege, weil alles andere eh nicht lohnen würde. Feierabend hatte ich seit zwei Wochen nicht.
Es nervt und ist anstrengend und meine Nase tut weh
Ich habe shcon überlegt, ob er sich Abends mehr fühlen muss und deshalb so wälzt. Aber weder mehr noch weniger kuscheln, weder abends noch mal toben noch ruhiges Ausklingen lassen haben irgend einen UNterschied gemacht.
Heute Abend werde ich wohl mit einem Footballhelm ins Bett gehen, damit ich nicht zu Schaden komme
Das shclimmste ist eigentlich, dass ich irgendwann nicht mehr freundlich und zugewand bleiben kann. Er tut mir weh und kann das nicht ändern (oder ich weiß nicht, wie ich ihm dabei helfen kann) und wenn ich eine Stunde lang geknufft und getreten und befummelt worden bin und meinem Feierabend innerlich schon wieder Byebye gesagt habe, dann werde ich irgendwann sauer und reagiere...naja. Authentisch. Aber nicht nett. Gestern Abend haben wir beide irgendwann noch sehr gebrüllt
Ich möchte das nicht, ich möchte ihn gerne in den Schlaf begleiten, nicht zu Bett ringen!
So, vielleicht reicht ja shcon die Forenmagie, damit er ab heute Abend wieder stillt, sich seufzend zusammenrollt und einschläft wie als Baby
Der Drachentöter (21 Monate) braucht momentan nicht nur ewig zum Einschlafen, sondern ist dabei auch körperlich so aktiv, dass er mir schon mehrfach -natürlich unabsichtlich- richtig weh getan hat.
Er wühlt und dreht sich, kauert sich mit dem Kopf auf der Matratze auf allen Vieren zusammen und schiebt sich dann vorwärts, so dass sein Kopf gerne mal in meiner Brust, meiner Magengrube -oder, wie gestern mit ziemlichem Knirschen- an meinem Nasenbein landet. Mit Schwung. Wie so ein Rammbock.
Nebenbei oder alternativ wird an der BW gezuppelt, gefummelt, am Stillhütchen gepult. Die Brust einpacken oder auch nur aus seiner Reichweite drehen darf ich auf keinen Fall, dann wird bitterlich nach "Muuutzi trinken!" geweint.
Wenn er nebenbei noch singt oder erzählt, nehme ich das meist als Zeichen, dass er noch nicht müde genug ist und stehe noch mal mit ihm auf. Aber wenn er still ist (nur eben nicht still hält, dann versuche ich, so lange liegen zu bleiben, bis er endlich ins Traumland rotiert ist.
Bis vor einigen Wochen (oder mittlerweile Monaten?) ist er nur getragen eingeschlafen. Bei Papa auf dem Arm, be mir im Tuch. Das haben wir irgendwann gezielt abgewöhnt, weil er einfach zu schwer wird, und weil es babysitten etc deutlich erschwert.
Seitdem läuft es abends so ab:
Nach dem Abendessen darf er noch spielen, wir lesen vor, er hilft beim Küche aufräumen etc.
So gegen 19:00 fangen wir dann an, ihn bettfertig zu machen. Da merkt man dann oft auch schon, dass er müde ist. Die Zündschnur ist kürzer, das kind weinerlicher,...
Zähneputzen, Wickeln, Schlafanzug, Stillen. Wenn mein Mann da ist, übernimmt er ab da, legt sich mit ihm im dunklen Schlafzimmer hin, singt, kuschelt, stellt sich tot,bis der Drachentöter eingeschlafen ist. Das dauert im Schnitt eine Stunde.
Wenn mein Mann nicht da ist (was etwa 2 Wochen im Monat der Fall ist), lege ich mich mit J. hin und mache im Grunde das selbe, nur mit Stillen
Anfangs sieht das meist noch ganz gut aus: er kuschelt sich an, manchmal mit, manchmal ohne Decke, stillt, ich singe oder summe,....
Und irgendwann dockt er ab und fängt das Hantieren an
Es. Ist. Zum. Auswachsen!!!
Er ist definitiv müde. Wir haben schon versucht, ihn später ins Bett zu bringen, aber dann ist er morgens völlig durch und muss mit der Brechstange von der Matratze gelöst werden. Noch mal aufstehen bringt manchmal was. Meistens verzögert das aber die ganze Geschichte nur, so dass ich irgendwann genervt aufstehe, mich selbst betfertig mache und gleich mit ihm wieder hinlege, weil alles andere eh nicht lohnen würde. Feierabend hatte ich seit zwei Wochen nicht.
Es nervt und ist anstrengend und meine Nase tut weh
Ich habe shcon überlegt, ob er sich Abends mehr fühlen muss und deshalb so wälzt. Aber weder mehr noch weniger kuscheln, weder abends noch mal toben noch ruhiges Ausklingen lassen haben irgend einen UNterschied gemacht.
Heute Abend werde ich wohl mit einem Footballhelm ins Bett gehen, damit ich nicht zu Schaden komme
Das shclimmste ist eigentlich, dass ich irgendwann nicht mehr freundlich und zugewand bleiben kann. Er tut mir weh und kann das nicht ändern (oder ich weiß nicht, wie ich ihm dabei helfen kann) und wenn ich eine Stunde lang geknufft und getreten und befummelt worden bin und meinem Feierabend innerlich schon wieder Byebye gesagt habe, dann werde ich irgendwann sauer und reagiere...naja. Authentisch. Aber nicht nett. Gestern Abend haben wir beide irgendwann noch sehr gebrüllt
Ich möchte das nicht, ich möchte ihn gerne in den Schlaf begleiten, nicht zu Bett ringen!
So, vielleicht reicht ja shcon die Forenmagie, damit er ab heute Abend wieder stillt, sich seufzend zusammenrollt und einschläft wie als Baby