Stillstress und Probleme mit dem Milchspendereflex
Verfasst: 06.07.2018, 22:58
Hallo an alle,
ich bin noch ganz neu hier im Forum und total verzweifelt. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun soll. Seit etwa 1 Woche geht es gar nichts mehr richtig. Eigentlich hat meine kleine knapp 15 Wochen alt. Tagsüber alle zwei Stunden getrunken und zum Abend hin haben wir uns eine Stunde zusammen aufs Sofa gekuschelt und Sie durfte nuckeln und Trinken wie sie wollte. Dann wurde Helen von ihrem Papa Bett fertig gemacht und ich habe sie im Schlafzimmer noch einmal angelegt, danach kommt sie ins Bett (ca. 21 Uhr). Sofern sie Satt ist schläft sie dann auch schnell ein, bis ca. 2 oder 3 Uhr dann nochmal 5 bis max 10 min stillen dann schläft sie noch mal 3 std.
Nun ist es aber so dass sie Tagsüber Stündlich und noch öfter trinken will. Sie dockt auch nie zufrieden ab. Tatsächlich dock ich sie an es gibt einen Milchspendereflex und danach nichts mehr. Sie nuckelt wie verrückt. Wir wechseln die Seiten, aber nichts hilft. Tagsüber heißt das einfach sehr oft anlegen, aber abends wird es dann richtig schlimm. Sie will einfach nicht schlafen ohne richtig zufrieden zu sein (irgendwo auch nachvollziehbar) nun kommt aber gerade Abends noch schlechter die Milch.
Ich bin davon ausgegangen das sie nun nach dem Schub einfach etwas mehr Milch will, also habe ich mir viel Zeit genommen um sie auch wirklich sooft wie es nur geht anzulegen. Am Abend Sille ich sie so gut es geht, dann bekommt sie Muttermilch aus der Flasche (hatte mir vor ein paar Wochen einen kleinen Vorrat angelegt) und dann lege ich sie wenns geht noch einmal an. Zeitgleich hat sie angefangen 7std. zu schlafen bevor sie wieder an die Brust will. Nachts trinkt sie dann auch immer nur eine Seite, ich hatte anfangs versucht sie auch an die andere Seite anzudocken, aber wenn sie einmal gut getrunken hat verweigert sie sich beim nochmaligen Andocken und will schlafen. Sie schläft dann auch sofort wieder.
Am Montag Abend bekam sie knapp 140ml Muttermilch
Dienstag waren es noch 80ml
Mittwoch ca. 60ml
Donnerstag ca. 70ml
Freitag also heute noch 60ml
Als mein Mann ihr dann heute auch wieder die Flasche gegeben hat weil sie einfach nur geschrien hat und an der Brust mehr nicht zu holen war, konnte ich nur heulen.
Ich hab alles versucht. Ich hab die Bust leicht massiert und einen Warmenumschlag drauf gelegt. Beim Stillen habe ich leicht an der anderen Brustwarze gespielt und mich bewusst entspannt (bin sogar kurz eingeschlafen). Ich hab sogar versucht mir ganz in ruhe vorzustellen wie die Milch anfängt zu fließen, aber auch nach 20min und zweimaligem Seitenwechseln setzte kein zweiter Milchspendereflex ein. Und bis zum ersten dauerte es ca. 3 min.
Die kleine Maus ist nur noch Frustriert sie dockt besonders auch Tagsüber andauernd ab meckert Dockt wieder an. Haut auf die Brust und am ende beist sie auch mal oder lässt die Brustwarze rausrutschen um sie dann wieder rein zu saugen. Das am Tag stündlich und dann Abends noch so Probleme ich bin nur noch fertig.
Informationen
Schwangerschaft und Geburt und Stillzeit
Unsere Tochter kam durch eine Insemination zustande. In der 5. Woche hatte ich eine Bauchspiegelung,da es erst so aussah als hätte sie sich im Eileiter eingenistet. etwas später kam es noch zu Blutungen, aber bei der kleinen war alles ok. ab der 20. Woche musste ich anfangen Insulin zu spritzen. Und davon auch immer mehr. in der 35. Woche was ich bei 14 Einheiten Langzeit Insulin Morgens und 18 Einheiten Abends. Zum Frühstück musste ich zusätzlich 20 Einheiten sehr schnell wirkendes Insulin spritzen, mittags dann noch mal 12 Einheiten und Abends 16 Einheiten. Gelegentlich auch zwischen durch wenn er dennoch viel zu hoch war. Zusätzlich neige ich aber auch zu unterzucker. In der 37. Woche ca. 36+3 brauchte ich schlagartig kein Insulin mehr und bei einem Kontrol CTG waren ihre Herztöne nicht so gut. bei 36+6 wurde dann eingeleitet. Am nächsten Tag 37+0 kam sie dann letztendlich als Kaiserschnitt zur Welt, da ich einen Wehensturm hatte und immer wieder Bewusstlos war. vorher wurde Ihr noch im Mutterleib Blut abgenommen. Es war also alles sehr stressig.
Nach der Geburt war sie aber total Fit und hat im Kreißsaal auch direkt angedockt und ordentlich gesaugt.
Danach lief es dann sehr Holprig, da meine Tochter sehr Faul war und einfach lieber schlafen wollte. Ihr hätte das Stillen alle 3-4 Stunden völlig gereicht. Und ich war total gestresst weil mir von dem Hebammen vermittelt wurde ich müsse sie auf jedenfall alle 2 stunden anlegen, ich dachte sonst würde es ihr schaden. Nach 2 Stunden wollte sie aber noch nicht. Ich sollte es dann mit Stillhütchen versuchen. Das hat soweit zwar geklappt aber ihr war es trotzdem zu anstrengend, sodass ich ab dem 2ten Tag zufüttern und abpumpen sollte.
Leider habe ich nicht mehr genau die Daten aber sie bekam die ersten beiden Mahlzeiten 5ml HA Nahrung über einen kleinen Schlauch ins Stillhütchen. Dann noch zwei mal 10 ml und ab da zwischen 15 und 25 ml HA Nahrung. Beim ersten Versuch war die Milch zum zufüttern noch in einem Becher, da sie dabei die Milch aber so unglaublich schnell weg hatte. Sollte ich ab da das ganze über eine Spritze machen und immer nur ein wenig Milch raus drücken. Sie Saugt allerdings so kräftig, dass sie sogar die Milch aus der Spritze gezogen hat. Zum alle 2 Stunden füttern und zufüttern sollte ich ab da dann alle 3 Stunden abpumpen. Die abgepumpte Milch bekam sie dann immer noch zusätzlich.
Ich hatte immer solche Angst sie zuspät zu füttern oder das Abpumpen zu verpassen das ich in den 3 Tagen im Krankenhaus nur insgesamt 3 Stunden Schlaf hatte.
Zuhause hat mich meine Hebamme dann beruhigt und mir geraten mich nach meinem Baby zurichten und sie dann zu Füttern wenn sie es will. Außerdem sollte ich das Abpumpen lieber sein lassen. Es zeigte sich dann auch das ich nach dem Milcheinschuss deutlich zu viel Milch hatte. Meine Tochte wollte in den ersten 2 Wochen nur alle drei manchmal sogar erst nach 4 Stunden Trinken. Meine Brüste taten schrecklich weh und liefen schon aus wenn die kleine nur anfing zu schmatzen.
Zuhause haben wir nicht mehr zugefüttert aber noch die Stillhütchen benutzt.
Leider fühlte sich das Stillen für mich am Anfang überhaupt nicht schön an. Es war mir total unangenehm. Besonders Nachts konnte ich das Gefühl kaum ertragen. Es kam sogar vor das ich Sie dann nachdem Stillen ihrem Vater in die Hand gedrückt und das Zimmer verlassen habe.
Ohne Stillhütchen ging es etwas besser, allerdings bekam ich dafür schmerzen. Und als die ersten zwei Wochen rum waren wollte die kleine Maus an manchen Tagen Dauergestillt werden. ca. all 1 bis 1/2 Stunden bei einer Mahlzeitdauer von 45 Minuten.
Meine Brustwarzen wurden total Wund und taten Höllisch weh. In der Zeit bekam sie 2 Mal Pre Nahrung und ich hatte ernsthaft überlegt abzustillen.
Außerdem hatte ich immer noch zu viel Milch. wenn die kleine dann trinken wollte Spritze die Milch so doll raus das sie sich verschluckte. Um das zu vermeiden habe ich dann vor den Mahlzeiten etwas Milch ausgestrichen.
Irgendwie hatte ich mich mit den Schmerzen abgefunden und meinen Frieden mit dem Stillen gemacht die Milch Menge immerhin hat sich mit der Zeit gut angepasst. Letzte Woche konnte mir eine Hebamme bei uns in der Elternschule dann aber helfen. Vasospasmus nannte sie es und empfahl mir 3 Tage lang Abends eine Heiße 7 langsam zu trinken. Das hat auch echt gut getan.
Leider sehe ich die Hebamme erst Montag wieder und ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich hab total Angst, dass das mit dem Stillen nicht mehr klappt.
Verrückter weiße hatte ich mir vor kaum 2 Monaten noch einen guten Grund zum abstillen gewünscht, aber nun will ich unbedingt weiter machen.
Gewicht
Vom Gewicht her entwickelt sie sich bisher Großartig
Werte Geburt: 3280 Gramm bei 51cm 24.03.18
Bei der Entlassung noch 3060 Gramm 27.03.18
Ab hier immer mit Frischer Windel und Body gewogen von unserer Hebamme
28.03 3325
29.03 3380
30.03 3395
31.03 3385
02.04 3470
03.04 3530
04.04 3570
05.04 3660
07.04 3650 (nüchtern)
11.04 3825
16.04 4040
26.04 4545
11.06 5640
und jetzt am Montag 02.07 hatte sie 6100 bei einer ungefähren Größe von 61cm
Besonderheiten Kind:
Unser Kind kam mit einem Riesen Zell Nivuss zur Welt ( ein Riesen Muttermal, das den Gesamten Rücken bedeckt), deshalb bekam sie genau einen Monat nach der Geburt auch eine Vollnarkose um ein MRT machen zu können.
Außerdem ist bei am Herzen etwas noch nicht ganz zugewachsen.
Orthopädisch kam nun dazu das sie einmal in der Linken Hüfte eine leichte Schwäche hat. Bisher sollen wir sie weiter viel ins Tragetuch nehmen und zur Nacht wird sie breit gewickelt.
Außerdem zeigte sich von Anfang an das sie die rechte Seite bevorzugt. Sodass sich auf dieser Seite ihr Kopf bereits verformt hat.
Nacht lege ich sie nun immer so hin das sie den Kopf nach Links drehen muss. Und Tagsüber versuchen wir alles um sie auch für die Linke Seite zu begeistern. Mittlerweile hat es sich auch schon gebessert. Eigentlich soll sie auch seit 5 Wochen Krankengymnastik bekommen, aber der Kinderarzt und die Physiotherapeutin sind sich uneinig was auf dem, verdammten Rezept stehen soll. Der Kinderarzt hat Allgemeine Krankengymnastik aufgeschrieben. Die Physiotherapeutin will da aber was mit ZNS stehen haben.
Sie kann aktuell ihren Kopf noch nicht selber halten. Auch sonst ist sie vom Bewegen her noch nicht soweit. Sie Greift noch nicht richtig nach Sachen. Seit Montag will sie sich mit Hilfe meiner Hände immer mal in eine leicht sitzende Position ziehen, dabei fällt aber auf der ihre Rechten Bauchmuskeln viel Kräftiger sind, sodass sie immer Schlagseite hat.
Besonderheiten Mutter:
Leider ist diese Liste recht lang, weshalb es mir auch so wichtig ist, die kleine solange wie nur möglich zu stillen.
Ich leide an Chronischen schmerzen genannt Fybromialgie
zudem habe ich in beiden Kiefergelenken eine schlimme Athrose
Vor der Schwangerschaft hatte ich eine Bauchspiegelung wegen einer Endometriose
Ich leide an Typ 2 Diabetes (aber etwas kompliziert und seltsam mein Langzeit zucker ist klasse auch weil ich öfter unterzuckere)
Das mit dem Unterzucker lässt sich aber erst nach der Stillzeit weiter untersuchen und das Metformin darf ich solange auch nicht nehmen
Da diese Krankheiten mit vielen begleit Wehwehchen einher gehen habe ich etwas den überblick verloren, also könnte noch was fehlen ich wüste aber gerade nicht was.
Was ich oben vergessen habe
Helen nimmt so gut wie gar keine Schnuller nur selten mal einen bestimmten, den ich extra im Internet bestellen musste.
Und aus der Flasche trinkt sie eigentlich nur wenn ich nicht im Zimmer bin, weil sie sonst lieber an die Brust will. Ausnahme diese Woche, nach mehreren Stunden versuchen ist sie einfach KO und will Satt werden, da nimmt sie die Flasche sogar von mir. Als ich mit den Wunden Brustwarzen noch einmal auf Stillhütchen zurück greifen wollte hat sie diese auch verweigert.
Und Manchmal hat sie etwas Probleme beim richtigen andocken.
Den Milchspendereflex spüre ich zwar nicht mehr so stark wie am Anfang aber ich merke ihn noch. Außerdem merke ich ob sie Schluckt oder nicht, deshalb komme ich auf ein Problem mit dem Milchspendereflex.
Leider ist das alles jetzt sehr Wirr geworden und viel zu viel Text, das tut mir leid. Ich hoffe es ist verständlich genug, leider ist in meinem Kopf alles nur noch durch einander und ich kann mich auch nicht richtig konzentrieren. Bitte entschuldigt, wenn ich zu viel unnötiges zeug geschrieben habe und das meine Rechtschreibung etwas zu wünschen übrig lässt.
Für Morgen habe ich mir vorgenommen den Tag mit der Kleinen gemütlich im Bett zu verbringen und ich hoffe einfach das mir vielleicht noch jemand helfen kann.
Liebe Grüße
Sandra
ich bin noch ganz neu hier im Forum und total verzweifelt. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun soll. Seit etwa 1 Woche geht es gar nichts mehr richtig. Eigentlich hat meine kleine knapp 15 Wochen alt. Tagsüber alle zwei Stunden getrunken und zum Abend hin haben wir uns eine Stunde zusammen aufs Sofa gekuschelt und Sie durfte nuckeln und Trinken wie sie wollte. Dann wurde Helen von ihrem Papa Bett fertig gemacht und ich habe sie im Schlafzimmer noch einmal angelegt, danach kommt sie ins Bett (ca. 21 Uhr). Sofern sie Satt ist schläft sie dann auch schnell ein, bis ca. 2 oder 3 Uhr dann nochmal 5 bis max 10 min stillen dann schläft sie noch mal 3 std.
Nun ist es aber so dass sie Tagsüber Stündlich und noch öfter trinken will. Sie dockt auch nie zufrieden ab. Tatsächlich dock ich sie an es gibt einen Milchspendereflex und danach nichts mehr. Sie nuckelt wie verrückt. Wir wechseln die Seiten, aber nichts hilft. Tagsüber heißt das einfach sehr oft anlegen, aber abends wird es dann richtig schlimm. Sie will einfach nicht schlafen ohne richtig zufrieden zu sein (irgendwo auch nachvollziehbar) nun kommt aber gerade Abends noch schlechter die Milch.
Ich bin davon ausgegangen das sie nun nach dem Schub einfach etwas mehr Milch will, also habe ich mir viel Zeit genommen um sie auch wirklich sooft wie es nur geht anzulegen. Am Abend Sille ich sie so gut es geht, dann bekommt sie Muttermilch aus der Flasche (hatte mir vor ein paar Wochen einen kleinen Vorrat angelegt) und dann lege ich sie wenns geht noch einmal an. Zeitgleich hat sie angefangen 7std. zu schlafen bevor sie wieder an die Brust will. Nachts trinkt sie dann auch immer nur eine Seite, ich hatte anfangs versucht sie auch an die andere Seite anzudocken, aber wenn sie einmal gut getrunken hat verweigert sie sich beim nochmaligen Andocken und will schlafen. Sie schläft dann auch sofort wieder.
Am Montag Abend bekam sie knapp 140ml Muttermilch
Dienstag waren es noch 80ml
Mittwoch ca. 60ml
Donnerstag ca. 70ml
Freitag also heute noch 60ml
Als mein Mann ihr dann heute auch wieder die Flasche gegeben hat weil sie einfach nur geschrien hat und an der Brust mehr nicht zu holen war, konnte ich nur heulen.
Ich hab alles versucht. Ich hab die Bust leicht massiert und einen Warmenumschlag drauf gelegt. Beim Stillen habe ich leicht an der anderen Brustwarze gespielt und mich bewusst entspannt (bin sogar kurz eingeschlafen). Ich hab sogar versucht mir ganz in ruhe vorzustellen wie die Milch anfängt zu fließen, aber auch nach 20min und zweimaligem Seitenwechseln setzte kein zweiter Milchspendereflex ein. Und bis zum ersten dauerte es ca. 3 min.
Die kleine Maus ist nur noch Frustriert sie dockt besonders auch Tagsüber andauernd ab meckert Dockt wieder an. Haut auf die Brust und am ende beist sie auch mal oder lässt die Brustwarze rausrutschen um sie dann wieder rein zu saugen. Das am Tag stündlich und dann Abends noch so Probleme ich bin nur noch fertig.
Informationen
Schwangerschaft und Geburt und Stillzeit
Unsere Tochter kam durch eine Insemination zustande. In der 5. Woche hatte ich eine Bauchspiegelung,da es erst so aussah als hätte sie sich im Eileiter eingenistet. etwas später kam es noch zu Blutungen, aber bei der kleinen war alles ok. ab der 20. Woche musste ich anfangen Insulin zu spritzen. Und davon auch immer mehr. in der 35. Woche was ich bei 14 Einheiten Langzeit Insulin Morgens und 18 Einheiten Abends. Zum Frühstück musste ich zusätzlich 20 Einheiten sehr schnell wirkendes Insulin spritzen, mittags dann noch mal 12 Einheiten und Abends 16 Einheiten. Gelegentlich auch zwischen durch wenn er dennoch viel zu hoch war. Zusätzlich neige ich aber auch zu unterzucker. In der 37. Woche ca. 36+3 brauchte ich schlagartig kein Insulin mehr und bei einem Kontrol CTG waren ihre Herztöne nicht so gut. bei 36+6 wurde dann eingeleitet. Am nächsten Tag 37+0 kam sie dann letztendlich als Kaiserschnitt zur Welt, da ich einen Wehensturm hatte und immer wieder Bewusstlos war. vorher wurde Ihr noch im Mutterleib Blut abgenommen. Es war also alles sehr stressig.
Nach der Geburt war sie aber total Fit und hat im Kreißsaal auch direkt angedockt und ordentlich gesaugt.
Danach lief es dann sehr Holprig, da meine Tochter sehr Faul war und einfach lieber schlafen wollte. Ihr hätte das Stillen alle 3-4 Stunden völlig gereicht. Und ich war total gestresst weil mir von dem Hebammen vermittelt wurde ich müsse sie auf jedenfall alle 2 stunden anlegen, ich dachte sonst würde es ihr schaden. Nach 2 Stunden wollte sie aber noch nicht. Ich sollte es dann mit Stillhütchen versuchen. Das hat soweit zwar geklappt aber ihr war es trotzdem zu anstrengend, sodass ich ab dem 2ten Tag zufüttern und abpumpen sollte.
Leider habe ich nicht mehr genau die Daten aber sie bekam die ersten beiden Mahlzeiten 5ml HA Nahrung über einen kleinen Schlauch ins Stillhütchen. Dann noch zwei mal 10 ml und ab da zwischen 15 und 25 ml HA Nahrung. Beim ersten Versuch war die Milch zum zufüttern noch in einem Becher, da sie dabei die Milch aber so unglaublich schnell weg hatte. Sollte ich ab da das ganze über eine Spritze machen und immer nur ein wenig Milch raus drücken. Sie Saugt allerdings so kräftig, dass sie sogar die Milch aus der Spritze gezogen hat. Zum alle 2 Stunden füttern und zufüttern sollte ich ab da dann alle 3 Stunden abpumpen. Die abgepumpte Milch bekam sie dann immer noch zusätzlich.
Ich hatte immer solche Angst sie zuspät zu füttern oder das Abpumpen zu verpassen das ich in den 3 Tagen im Krankenhaus nur insgesamt 3 Stunden Schlaf hatte.
Zuhause hat mich meine Hebamme dann beruhigt und mir geraten mich nach meinem Baby zurichten und sie dann zu Füttern wenn sie es will. Außerdem sollte ich das Abpumpen lieber sein lassen. Es zeigte sich dann auch das ich nach dem Milcheinschuss deutlich zu viel Milch hatte. Meine Tochte wollte in den ersten 2 Wochen nur alle drei manchmal sogar erst nach 4 Stunden Trinken. Meine Brüste taten schrecklich weh und liefen schon aus wenn die kleine nur anfing zu schmatzen.
Zuhause haben wir nicht mehr zugefüttert aber noch die Stillhütchen benutzt.
Leider fühlte sich das Stillen für mich am Anfang überhaupt nicht schön an. Es war mir total unangenehm. Besonders Nachts konnte ich das Gefühl kaum ertragen. Es kam sogar vor das ich Sie dann nachdem Stillen ihrem Vater in die Hand gedrückt und das Zimmer verlassen habe.
Ohne Stillhütchen ging es etwas besser, allerdings bekam ich dafür schmerzen. Und als die ersten zwei Wochen rum waren wollte die kleine Maus an manchen Tagen Dauergestillt werden. ca. all 1 bis 1/2 Stunden bei einer Mahlzeitdauer von 45 Minuten.
Meine Brustwarzen wurden total Wund und taten Höllisch weh. In der Zeit bekam sie 2 Mal Pre Nahrung und ich hatte ernsthaft überlegt abzustillen.
Außerdem hatte ich immer noch zu viel Milch. wenn die kleine dann trinken wollte Spritze die Milch so doll raus das sie sich verschluckte. Um das zu vermeiden habe ich dann vor den Mahlzeiten etwas Milch ausgestrichen.
Irgendwie hatte ich mich mit den Schmerzen abgefunden und meinen Frieden mit dem Stillen gemacht die Milch Menge immerhin hat sich mit der Zeit gut angepasst. Letzte Woche konnte mir eine Hebamme bei uns in der Elternschule dann aber helfen. Vasospasmus nannte sie es und empfahl mir 3 Tage lang Abends eine Heiße 7 langsam zu trinken. Das hat auch echt gut getan.
Leider sehe ich die Hebamme erst Montag wieder und ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich hab total Angst, dass das mit dem Stillen nicht mehr klappt.
Verrückter weiße hatte ich mir vor kaum 2 Monaten noch einen guten Grund zum abstillen gewünscht, aber nun will ich unbedingt weiter machen.
Gewicht
Vom Gewicht her entwickelt sie sich bisher Großartig
Werte Geburt: 3280 Gramm bei 51cm 24.03.18
Bei der Entlassung noch 3060 Gramm 27.03.18
Ab hier immer mit Frischer Windel und Body gewogen von unserer Hebamme
28.03 3325
29.03 3380
30.03 3395
31.03 3385
02.04 3470
03.04 3530
04.04 3570
05.04 3660
07.04 3650 (nüchtern)
11.04 3825
16.04 4040
26.04 4545
11.06 5640
und jetzt am Montag 02.07 hatte sie 6100 bei einer ungefähren Größe von 61cm
Besonderheiten Kind:
Unser Kind kam mit einem Riesen Zell Nivuss zur Welt ( ein Riesen Muttermal, das den Gesamten Rücken bedeckt), deshalb bekam sie genau einen Monat nach der Geburt auch eine Vollnarkose um ein MRT machen zu können.
Außerdem ist bei am Herzen etwas noch nicht ganz zugewachsen.
Orthopädisch kam nun dazu das sie einmal in der Linken Hüfte eine leichte Schwäche hat. Bisher sollen wir sie weiter viel ins Tragetuch nehmen und zur Nacht wird sie breit gewickelt.
Außerdem zeigte sich von Anfang an das sie die rechte Seite bevorzugt. Sodass sich auf dieser Seite ihr Kopf bereits verformt hat.
Nacht lege ich sie nun immer so hin das sie den Kopf nach Links drehen muss. Und Tagsüber versuchen wir alles um sie auch für die Linke Seite zu begeistern. Mittlerweile hat es sich auch schon gebessert. Eigentlich soll sie auch seit 5 Wochen Krankengymnastik bekommen, aber der Kinderarzt und die Physiotherapeutin sind sich uneinig was auf dem, verdammten Rezept stehen soll. Der Kinderarzt hat Allgemeine Krankengymnastik aufgeschrieben. Die Physiotherapeutin will da aber was mit ZNS stehen haben.
Sie kann aktuell ihren Kopf noch nicht selber halten. Auch sonst ist sie vom Bewegen her noch nicht soweit. Sie Greift noch nicht richtig nach Sachen. Seit Montag will sie sich mit Hilfe meiner Hände immer mal in eine leicht sitzende Position ziehen, dabei fällt aber auf der ihre Rechten Bauchmuskeln viel Kräftiger sind, sodass sie immer Schlagseite hat.
Besonderheiten Mutter:
Leider ist diese Liste recht lang, weshalb es mir auch so wichtig ist, die kleine solange wie nur möglich zu stillen.
Ich leide an Chronischen schmerzen genannt Fybromialgie
zudem habe ich in beiden Kiefergelenken eine schlimme Athrose
Vor der Schwangerschaft hatte ich eine Bauchspiegelung wegen einer Endometriose
Ich leide an Typ 2 Diabetes (aber etwas kompliziert und seltsam mein Langzeit zucker ist klasse auch weil ich öfter unterzuckere)
Das mit dem Unterzucker lässt sich aber erst nach der Stillzeit weiter untersuchen und das Metformin darf ich solange auch nicht nehmen
Da diese Krankheiten mit vielen begleit Wehwehchen einher gehen habe ich etwas den überblick verloren, also könnte noch was fehlen ich wüste aber gerade nicht was.
Was ich oben vergessen habe
Helen nimmt so gut wie gar keine Schnuller nur selten mal einen bestimmten, den ich extra im Internet bestellen musste.
Und aus der Flasche trinkt sie eigentlich nur wenn ich nicht im Zimmer bin, weil sie sonst lieber an die Brust will. Ausnahme diese Woche, nach mehreren Stunden versuchen ist sie einfach KO und will Satt werden, da nimmt sie die Flasche sogar von mir. Als ich mit den Wunden Brustwarzen noch einmal auf Stillhütchen zurück greifen wollte hat sie diese auch verweigert.
Und Manchmal hat sie etwas Probleme beim richtigen andocken.
Den Milchspendereflex spüre ich zwar nicht mehr so stark wie am Anfang aber ich merke ihn noch. Außerdem merke ich ob sie Schluckt oder nicht, deshalb komme ich auf ein Problem mit dem Milchspendereflex.
Leider ist das alles jetzt sehr Wirr geworden und viel zu viel Text, das tut mir leid. Ich hoffe es ist verständlich genug, leider ist in meinem Kopf alles nur noch durch einander und ich kann mich auch nicht richtig konzentrieren. Bitte entschuldigt, wenn ich zu viel unnötiges zeug geschrieben habe und das meine Rechtschreibung etwas zu wünschen übrig lässt.
Für Morgen habe ich mir vorgenommen den Tag mit der Kleinen gemütlich im Bett zu verbringen und ich hoffe einfach das mir vielleicht noch jemand helfen kann.
Liebe Grüße
Sandra