Saugverwirrung und schlechte Gewichtszunahme
Verfasst: 23.05.2018, 11:01
Hallo, ihr Lieben,
ich bin hier schon seit Ende Februar angemeldet, schreibe aber jetzt erst, weil ich nicht mehr weiter weiß. Ich habe mich auch schon etwas durch die Linksammlung Stillwissen gelesen, komme aber alleine jetzt nicht mehr weiter und hoffe, dass es ok ist, wenn ich einen neuen Beitrag eröffne.
Meine Tochter wurde Mitte Februar geboren und ist jetzt 14 Wochen alt.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Da sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus mehr als die "erlaubten" 10 Prozent abgenommen hatte, sollten wir auf Anraten unserer Hebamme zweimal täglich ca. 40ml Pre (Aptamil fertige Trinkfläschchen, verträgt sie gut) zufüttern. Das haben wir dann auch gemacht und konnten dann nach ein paar Wochen, als sich alles eingespielt hatte und das Gewicht wieder ok war, das Ganze soweit reduzieren, dass wir nur noch alle paar Tage zugefüttert haben, wenn ich mal sehr erschöpft war.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Gerade in den ersten Wochen war sie oft für 60 bis 90 Minuten an der Brust und ist da dann auch eingeschlafen...allerdings unterschiedlich lange, weshalb ich die Anzahl der Stillmahlzeiten von den Schlafpausen nicht so genau abgrenzen kann. Aber zwischen 8 und 12x täglich Stillen war es auf jeden Fall. Mittlerweile würde ich sagen sind wir nur noch bei 6-8x täglich und sie hat Schlafpausen zwischen 30 Minuten und 3 Stunden tagsüber, natürlich auch aktive Phasen dazwischen, nachts schläft sie erst etwa 4-5 Stunden am Stück und dann meist nochmal 2.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Urin ist eigentlich fast immer in der Windel, Stuhlgang seit anderthalb Wochen etwa alle 1-3 Tage und dann max. 2 x täglich, aber ohne größere Probleme. Davor täglich bis zu 8x.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart war ziemlich schwierig, da ich sehr schnell wunde blutige Brustwarzen bekommen habe, obwohl wir im Krankenhaus gut betreut worden. Nach dem Milcheinschuss waren meine Brüste außerdem so prall, dass die Kleine die Brustwarzen (auch in verschiedenen Stillpositionen) nicht mehr richtig fassen konnte und vor Hunger stundenlang bitterlich geweint hat, was für mich auch sehr schlimm war. Nach anderthalb Wochen hatte ich dann einen Milchstau, der in einer Brustentzündung mit Fieber endete und mit Antibiotika behandelt wurde. Zudem habe ich eine Pumpe auf Rezept bekommen, die ich aber nur viermal benutzt habe, weil die Kleine den Stau besser gelöst hat.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschen (NUK) kennt sie durch das Zufüttern und nahm/nimmt sie auch ohne Probleme. Hab jetzt mal die von Lansinoh bestellt, weil die wohl noch Brustwarzenähnlicher sein sollen und der Milchfluss da langsamer sein soll, damit die Flasche nicht mehr die bequemere Lösung ist. Ganz ohne geht leider nicht, da ich ja auch mal anderthalb Stunden zur Rückbildung weg bin.
Mit Hütchen (Medela Größe M) haben wir auf Empfehlung der Hebamme ab der zweiten Woche gestillt, weil die Kleine nicht richtig andocken wollte und meine Brustwarzen so schlimm entzündet waren. Dass das auf Dauer aber zu einer Gedeihstörung führen kann, hat sie mir nicht gesagt und ich war erstmal glücklich, dass das Stillen so geklappt hat. Meine Maus hat die Hütchen akzeptiert und war aber eben oft sehr lange an der Brust, wahrscheinlich (das weiß ich leider jetzt erst), weil sie sich müde getrunken hat. Da es mein erstes Baby ist, dachte ich, dass sie eben einfach langsam trinkt und die Nähe genießt, was z.T. ja wahrscheinlich auch stimmt. Meine Hebamme kam dann nach der 8. Woche auch nicht mehr und hat sie davor aber auch nicht mehr gewogen. Das letzte Mal war in dieser Zeit bei der U3 mit 5 Wochen. Das erste Mal seitdem habe ich sie letzte Woche im Babymassagekurs gewogen und bin ziemlich erschrocken, weil sie mit 13 Wochen erst ca. 4,5kg hatte. Darufhin habe ich mich mit dem Thema Gedeihstörung beschäftigt und u.a. auch hier im Forum gelesen. Ich habe dann die Stillhütchen abgewöhnt, was auch zunächst überraschend gut geklappt hat. Die Stillmahlzeiten waren plötzlich nur noch 10-20 Minuten pro Brust und ich hatte das Gefühl, dass der Milchfluss deutlich ergiebiger ist, was auch meine Maus, glaube ich zumindest, gemerkt hat.
Aus Unsicherheit und weil mir ja total das Gefühl fürs Stillen ohne Hilfsmittel fehlt, hab ich dann doch nochmal meine Hebamme gefragt, die dann meinte, die Kleine müsse jetzt auf jeden Fall mindestens 5kg wiegen und wir sollen 3x am Tag zufüttern (2x nach dem Stillen noch 40ml und eine Mahlzeit ersetzen). Das möchte ich aber nicht so gerne, weil ich nicht will, dass die Milchmenge zurückgeht. Wir haben dann als Kompromiss zunächst einmal am Tag ein Fläschchen (95ml) zugefüttert. Seit zwei Tagen sind wir aber ziemlich am Kämpfen, sie trinkt sehr unruhig an der Brust, dockt sich nach ein paar Minuten ab, dreht den Kopf weg und fängt dann an zu weinen. Ich bin vollkommen verunsichert, weil ich denke, dass sie doch eigentlich Hunger haben müsste und nach 3-4 Minuten nicht satt sein kann, oder? Ich will ihr die Brust natürlich auch nicht aufzwingen, hab aber eben überhaupt kein Gefühl für den natürlichen Stillvorgang. Gestern Abend und heute Morgen hat sie so geschrien, dass wir nach 30 Minuten aufgegeben und ihr ein Fläschchen gegeben haben, was sie auch gierig getrunken hat. Also hatte sie wohl doch Hunger. Aus lauter Verzweiflung habe ich es nochmal mit Hütchen versucht, aber die nimmt sie jetzt auch nicht mehr. Kann es sein, dass sie evtl. auch mit der Milchmenge aus der Brust überfordert ist? Ist ja schon mehr auf einmal als aus dem Hütchen.
Schnuller hatte sie die ersten 6 Wochen gar nicht und haben wir dann erst gegeben, als sie anfing regelmäßig am Daumen zu nuckeln. Geben den Schnuller (Mam) allerdings nur als Einschlafhilfe und sie spuckt ihn dann auch oft recht schnell wieder aus, wenn sie sich beruhigt hat. Habe das Gefühl, dass sie ihn jetzt eher mal braucht, weil sie vorher ja am Hütchen zum Einschlafen nuckeln konnte. An der "puren" Brust ist sie seit der Abgewöhnung erst zweimal eingeschlafen. Durch die Gewichtsproblematik bin ich da natütlich jetzt auch verunsichert, ober der Schnuller das Ganze noch schlimmer macht und sie jetzt komplett verwirrt ist.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Meine Hebamme ist leider in Bezug auf das Stillen nicht so, wie ich es mir im Nachhinein wünschen würde, da ich glaube, dass ihre Ratschläge mit Schuld an unserer jetzigen Situation sind. Da es mein erstes Baby ist, habe ich ihr vertraut und wusste auch nicht, dass es so etwas wie Saugverwirrung und Gedeihstörung durch künstliche Sauger gibt. Das alles macht mich sehr traurig, weil ich gerne stille und die Kleine bis zur Abgewöhnung der Stillhütchen auch immer sehr gerne an der Brust war und getrunken, gekuschelt und geschlafen hat.
Zwei Wochen nach der Geburt, waren wir bei einer Osteopathin, da die Kleine eine Blockade von der Geburt hatte (sekundäre Sectio nach Geburtsstillstand) und nicht gerne an die rechte Brust wollte. Nach einer Sitzung war alles ok.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich nehme L-Thyroxin 50 gegen eine leichte Schilddrüsenunterfunktion.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
14.02. 3290 g, 50cm Geburt KH
18.02. 2900 g Entlassung KH
23.02. 2960 g Hebamme
01.03. 3110 g Hebamme
19.03. 3680 g, 52cm Kinderarzt U3
15.05. 4500 g Babymassagekurs
22.05. 4800 g Hebamme
Mehr Daten habe ich leider nicht und mache mir jetzt etwas Vorwürfe, dass ich das zwischen März und April nicht mehr kontrolliert habe. Der Kinderarzt meinte, dass sie eben eine zarte sei. Sollte ich mir eine Waage für daheim besorgen?
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich aufgrund der oben beschriebenen Probleme beraten könntet, weil ich eigentlich sehr gerne stille und mir für mich und meine Tochter eine schöne Stillbeziehung wünsche, die aber natürlich auch nicht auf Kosten ihr Gewichtszunahme gehen soll.
Schon mal Danke und liebe Grüße
Christina
ich bin hier schon seit Ende Februar angemeldet, schreibe aber jetzt erst, weil ich nicht mehr weiter weiß. Ich habe mich auch schon etwas durch die Linksammlung Stillwissen gelesen, komme aber alleine jetzt nicht mehr weiter und hoffe, dass es ok ist, wenn ich einen neuen Beitrag eröffne.
Meine Tochter wurde Mitte Februar geboren und ist jetzt 14 Wochen alt.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Da sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus mehr als die "erlaubten" 10 Prozent abgenommen hatte, sollten wir auf Anraten unserer Hebamme zweimal täglich ca. 40ml Pre (Aptamil fertige Trinkfläschchen, verträgt sie gut) zufüttern. Das haben wir dann auch gemacht und konnten dann nach ein paar Wochen, als sich alles eingespielt hatte und das Gewicht wieder ok war, das Ganze soweit reduzieren, dass wir nur noch alle paar Tage zugefüttert haben, wenn ich mal sehr erschöpft war.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Gerade in den ersten Wochen war sie oft für 60 bis 90 Minuten an der Brust und ist da dann auch eingeschlafen...allerdings unterschiedlich lange, weshalb ich die Anzahl der Stillmahlzeiten von den Schlafpausen nicht so genau abgrenzen kann. Aber zwischen 8 und 12x täglich Stillen war es auf jeden Fall. Mittlerweile würde ich sagen sind wir nur noch bei 6-8x täglich und sie hat Schlafpausen zwischen 30 Minuten und 3 Stunden tagsüber, natürlich auch aktive Phasen dazwischen, nachts schläft sie erst etwa 4-5 Stunden am Stück und dann meist nochmal 2.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Urin ist eigentlich fast immer in der Windel, Stuhlgang seit anderthalb Wochen etwa alle 1-3 Tage und dann max. 2 x täglich, aber ohne größere Probleme. Davor täglich bis zu 8x.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart war ziemlich schwierig, da ich sehr schnell wunde blutige Brustwarzen bekommen habe, obwohl wir im Krankenhaus gut betreut worden. Nach dem Milcheinschuss waren meine Brüste außerdem so prall, dass die Kleine die Brustwarzen (auch in verschiedenen Stillpositionen) nicht mehr richtig fassen konnte und vor Hunger stundenlang bitterlich geweint hat, was für mich auch sehr schlimm war. Nach anderthalb Wochen hatte ich dann einen Milchstau, der in einer Brustentzündung mit Fieber endete und mit Antibiotika behandelt wurde. Zudem habe ich eine Pumpe auf Rezept bekommen, die ich aber nur viermal benutzt habe, weil die Kleine den Stau besser gelöst hat.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschen (NUK) kennt sie durch das Zufüttern und nahm/nimmt sie auch ohne Probleme. Hab jetzt mal die von Lansinoh bestellt, weil die wohl noch Brustwarzenähnlicher sein sollen und der Milchfluss da langsamer sein soll, damit die Flasche nicht mehr die bequemere Lösung ist. Ganz ohne geht leider nicht, da ich ja auch mal anderthalb Stunden zur Rückbildung weg bin.
Mit Hütchen (Medela Größe M) haben wir auf Empfehlung der Hebamme ab der zweiten Woche gestillt, weil die Kleine nicht richtig andocken wollte und meine Brustwarzen so schlimm entzündet waren. Dass das auf Dauer aber zu einer Gedeihstörung führen kann, hat sie mir nicht gesagt und ich war erstmal glücklich, dass das Stillen so geklappt hat. Meine Maus hat die Hütchen akzeptiert und war aber eben oft sehr lange an der Brust, wahrscheinlich (das weiß ich leider jetzt erst), weil sie sich müde getrunken hat. Da es mein erstes Baby ist, dachte ich, dass sie eben einfach langsam trinkt und die Nähe genießt, was z.T. ja wahrscheinlich auch stimmt. Meine Hebamme kam dann nach der 8. Woche auch nicht mehr und hat sie davor aber auch nicht mehr gewogen. Das letzte Mal war in dieser Zeit bei der U3 mit 5 Wochen. Das erste Mal seitdem habe ich sie letzte Woche im Babymassagekurs gewogen und bin ziemlich erschrocken, weil sie mit 13 Wochen erst ca. 4,5kg hatte. Darufhin habe ich mich mit dem Thema Gedeihstörung beschäftigt und u.a. auch hier im Forum gelesen. Ich habe dann die Stillhütchen abgewöhnt, was auch zunächst überraschend gut geklappt hat. Die Stillmahlzeiten waren plötzlich nur noch 10-20 Minuten pro Brust und ich hatte das Gefühl, dass der Milchfluss deutlich ergiebiger ist, was auch meine Maus, glaube ich zumindest, gemerkt hat.
Aus Unsicherheit und weil mir ja total das Gefühl fürs Stillen ohne Hilfsmittel fehlt, hab ich dann doch nochmal meine Hebamme gefragt, die dann meinte, die Kleine müsse jetzt auf jeden Fall mindestens 5kg wiegen und wir sollen 3x am Tag zufüttern (2x nach dem Stillen noch 40ml und eine Mahlzeit ersetzen). Das möchte ich aber nicht so gerne, weil ich nicht will, dass die Milchmenge zurückgeht. Wir haben dann als Kompromiss zunächst einmal am Tag ein Fläschchen (95ml) zugefüttert. Seit zwei Tagen sind wir aber ziemlich am Kämpfen, sie trinkt sehr unruhig an der Brust, dockt sich nach ein paar Minuten ab, dreht den Kopf weg und fängt dann an zu weinen. Ich bin vollkommen verunsichert, weil ich denke, dass sie doch eigentlich Hunger haben müsste und nach 3-4 Minuten nicht satt sein kann, oder? Ich will ihr die Brust natürlich auch nicht aufzwingen, hab aber eben überhaupt kein Gefühl für den natürlichen Stillvorgang. Gestern Abend und heute Morgen hat sie so geschrien, dass wir nach 30 Minuten aufgegeben und ihr ein Fläschchen gegeben haben, was sie auch gierig getrunken hat. Also hatte sie wohl doch Hunger. Aus lauter Verzweiflung habe ich es nochmal mit Hütchen versucht, aber die nimmt sie jetzt auch nicht mehr. Kann es sein, dass sie evtl. auch mit der Milchmenge aus der Brust überfordert ist? Ist ja schon mehr auf einmal als aus dem Hütchen.
Schnuller hatte sie die ersten 6 Wochen gar nicht und haben wir dann erst gegeben, als sie anfing regelmäßig am Daumen zu nuckeln. Geben den Schnuller (Mam) allerdings nur als Einschlafhilfe und sie spuckt ihn dann auch oft recht schnell wieder aus, wenn sie sich beruhigt hat. Habe das Gefühl, dass sie ihn jetzt eher mal braucht, weil sie vorher ja am Hütchen zum Einschlafen nuckeln konnte. An der "puren" Brust ist sie seit der Abgewöhnung erst zweimal eingeschlafen. Durch die Gewichtsproblematik bin ich da natütlich jetzt auch verunsichert, ober der Schnuller das Ganze noch schlimmer macht und sie jetzt komplett verwirrt ist.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Meine Hebamme ist leider in Bezug auf das Stillen nicht so, wie ich es mir im Nachhinein wünschen würde, da ich glaube, dass ihre Ratschläge mit Schuld an unserer jetzigen Situation sind. Da es mein erstes Baby ist, habe ich ihr vertraut und wusste auch nicht, dass es so etwas wie Saugverwirrung und Gedeihstörung durch künstliche Sauger gibt. Das alles macht mich sehr traurig, weil ich gerne stille und die Kleine bis zur Abgewöhnung der Stillhütchen auch immer sehr gerne an der Brust war und getrunken, gekuschelt und geschlafen hat.
Zwei Wochen nach der Geburt, waren wir bei einer Osteopathin, da die Kleine eine Blockade von der Geburt hatte (sekundäre Sectio nach Geburtsstillstand) und nicht gerne an die rechte Brust wollte. Nach einer Sitzung war alles ok.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich nehme L-Thyroxin 50 gegen eine leichte Schilddrüsenunterfunktion.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
14.02. 3290 g, 50cm Geburt KH
18.02. 2900 g Entlassung KH
23.02. 2960 g Hebamme
01.03. 3110 g Hebamme
19.03. 3680 g, 52cm Kinderarzt U3
15.05. 4500 g Babymassagekurs
22.05. 4800 g Hebamme
Mehr Daten habe ich leider nicht und mache mir jetzt etwas Vorwürfe, dass ich das zwischen März und April nicht mehr kontrolliert habe. Der Kinderarzt meinte, dass sie eben eine zarte sei. Sollte ich mir eine Waage für daheim besorgen?
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich aufgrund der oben beschriebenen Probleme beraten könntet, weil ich eigentlich sehr gerne stille und mir für mich und meine Tochter eine schöne Stillbeziehung wünsche, die aber natürlich auch nicht auf Kosten ihr Gewichtszunahme gehen soll.
Schon mal Danke und liebe Grüße
Christina