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Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 10:41
von Rumpelwicht
Ich habe einen 13 Wochen alten Sohn, der etwa die Hälfte der Nacht bei mir im Bett schläft.
Für mich beginnt jetzt leider wieder die Heuschnupfenzeit und ich mache mir Gedanken ob es für ihn gefährlich ist, weiterhin mit mir im Bett zu schlafen. Ich nehme meistens Cetirizin und spüre eigentlich keine sedierende Wirkung. Aber wer weiß wie tief ich schlafe.
Wie handhabt ihr das? Bei meinem ersten Kind bin ich ohne Medikamente ausgekommen. Ich spüre aber schon, dass das dieses Jahr nicht klappen wird.
Ich glaube nicht dass der Kleine die zweite Hälfte der Nacht ohne Körperkontakt schlafen wird

. Die erste Hälfte schläft er sehr tief und das geht.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 11:04
von Marla84
Wieviel Körperkontakt braucht er denn und wieviel Platz habt ihr im Bett?
Wäre es eventuell ne Möglichkeit dass du dich so halb auf ein Stillkissen zwischen euch legst und er mit deinem Arm kuscheln kann?
Dann kannst du nicht zu ihm bzw. auf ihn rollen und er hat trotzdem deinen Geruch, deine Atemgeräusche und einen Teil von dir ganz nah.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 11:33
von Rumpelwicht
Ohne Körperkontakt geht es nicht. Wenn ich versuche mich wegzurollen um bequemer zu liegen, wacht er nach wenigen Minuten auf.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 13:19
von jessy80
Hm, ich hab mir da noch gar keine Gedanken drüber gemacht, nehme mein cetrizitrin aber auch morgens ohne das ich davon müde werde.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 13:55
von Missy
Ich denke es kommt wirklich auf die Auswirkung auf den Körper an. Ich nehme Cetirzin seit fast 10 Jahren täglich und werde davon nicht müde. Deshalb hatte ich mir da auch gar keine Gedanken gemacht, als der Wusel ka und die Tablette einfach weiter abends (und bei Bedarf morgens zusätzlich) genommen.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 20:46
von Melli2
Von Ceterizin und co werde ich leider schrecklich müde. Ich habe letztes Jahr Nasenspray plus Augentropfen ausprobiert und das hilft mir super. Ich spüre keine Nebenwirkungen und bin die Rotznase und juckende Augen los. Vielleicht eine Option für dich, wenn du dir jetzt wirklich Sorgen machst?!
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 29.04.2018, 21:04
von Regenbogen82
Sonst mal verschiedene Wirkstoffe testen? Von Loratadin werde ich persönlich z.B. nicht müde. Habe es in allen Schwangerschaften und Stillzeiten leider nehmen müssen (chronische Urticaria).
Gute Besserung!
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 30.04.2018, 06:21
von Rumpelwicht
Danke für die Antworten. Ich nehme zusätzlich noch Nasonex und werde versuchen damit auszukommen.
Dann habe ich herausgefunden, dass der Wirkstoff Desloratadin sogar für Piloten zugelassen ist, weil er nicht sedierend wirkt.
In den letzten Jahren hat bei mir nur Cetirizin so richtig gewirkt.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 06.05.2018, 14:37
von Linnunrata
Ich nehme die Tablette auch morgens. Wenn du keine sedierende Wirkung spürst, spricht da nichts gegen.

Der einzige Grund, warum man Antihistaminika abends nehmen soll, ist diese mögliche Nebenwirkung.
Re: Antihistaminika und Familienbett
Verfasst: 06.05.2018, 17:11
von Sisqi
Du könntest dir auch vom Hausarzt Levoceterizin aufschreiben lassen. Das ist die Wirkform und macht weniger müde.