Mehrere Kleinkinder in den Schlaf begleiten
Verfasst: 28.04.2018, 23:09
Ich überlege schon ganz lange, einen Geschwister-Einschlaf-Thread aufzumachen, um Ideen zu verschiedenen Möglichkeiten zu sammeln, aber jetzt ist es bei uns gerade so anstrengend, dass ich, glaube ich, doch gerne ein bisschen konkreten Input hätte…
Meine Kinder sind dreieinhalb und eineinhalb Jahre alt. Derzeit ist die Schlafsituation so, dass der Kleine mit mir im Schlafzimmer schläft, der Papa schläft im Wohnzimmer, die Große mal in ihrem Zimmer, mal beim Papa. Das ist soweit ok. Das Problem ist das Einschlafen, und zwar dann, wenn ich mit beiden Kindern alleine bin. In den letzten Wochen war das an 4-5 Abenden in der Woche der Fall.
Beide gemeinsam ins Bett zu bringen, gelingt mir nicht. Versuche ich vorzulesen, will der Kleine ständig im Buch herumblättern, während die Große die Geschichte hören will. Versuche ich mit beiden im Großen Bett zu kuscheln, jeder auf einer Seite, fangen sie an über mich hinweg miteinander zu spielen - sehr schön, nachmittags macht das auch richtig Spaß, aber es führt keinen Schlaf herbei.
Daher versuche ich es getrennt. Ich bespreche also zuerst mit der Großen, womit sie sich beschäftigen möchte, richte ihr die entsprechenden Spiele/Zeichensachen etc. her und ziehe mich dann mit dem Kleinen ins Schlafzimmer zurück. Das funktioniert soweit auch ganz gut, die Große kann sich wirklich erstaunlich lange erstaunlich gut alleine beschäftigen. In letzter Zeit braucht aber leider der Kleine so lange zum Einschlafen (oft auch mal eine Stunde), dass sie es dann doch nicht ganz ohne Kontakt aushält.
Das heißt: Sobald der Kleine gefühlt gleich einschlafen würde, geht die Tür auf. Manchmal ist es nur eine kurze Frage, manchmal braucht sie irgendetwas, manchmal will sie, dass ich mir irgendetwas ansehe, mitspiele etc. Alles völlig verständlich. Ich finde es eh toll, dass sie sich mit Dreieinhalb so lange alleine beschäftigt, oft spielt sie dabei dann auch noch ganz andere Dinge, als das, was wir vorher besprochen haben. Sie ist wirklich kreativ und selbstständig. Aber eben erst Dreieinhalb und braucht dann abends klarerweise doch auch etwas Aufmerksamkeit. Leider reagiere ich, selbst müde, oft gereizt, wenn ich das Gefühl habe, dass die erste halbe Stunde Einschlafbegleitung für die Katz war, weil der Kleine nun wieder ganz wach ist. Und ich habe so ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie anmotze, weil ich ja eigentlich weiß, wie schwierig die Situation auch für sie ist und sie das ja auch wirklich so toll macht! Aber oft denke ich mir, arghh, drei Minuten noch und der Kleine hätte geschlafen.
Hat irgendjemand eine Idee? Ich finde das gerade sooo anstrengend. Aber ich weiß auch nicht, wie es anders funktionieren könnte.
Meine Kinder sind dreieinhalb und eineinhalb Jahre alt. Derzeit ist die Schlafsituation so, dass der Kleine mit mir im Schlafzimmer schläft, der Papa schläft im Wohnzimmer, die Große mal in ihrem Zimmer, mal beim Papa. Das ist soweit ok. Das Problem ist das Einschlafen, und zwar dann, wenn ich mit beiden Kindern alleine bin. In den letzten Wochen war das an 4-5 Abenden in der Woche der Fall.
Beide gemeinsam ins Bett zu bringen, gelingt mir nicht. Versuche ich vorzulesen, will der Kleine ständig im Buch herumblättern, während die Große die Geschichte hören will. Versuche ich mit beiden im Großen Bett zu kuscheln, jeder auf einer Seite, fangen sie an über mich hinweg miteinander zu spielen - sehr schön, nachmittags macht das auch richtig Spaß, aber es führt keinen Schlaf herbei.
Daher versuche ich es getrennt. Ich bespreche also zuerst mit der Großen, womit sie sich beschäftigen möchte, richte ihr die entsprechenden Spiele/Zeichensachen etc. her und ziehe mich dann mit dem Kleinen ins Schlafzimmer zurück. Das funktioniert soweit auch ganz gut, die Große kann sich wirklich erstaunlich lange erstaunlich gut alleine beschäftigen. In letzter Zeit braucht aber leider der Kleine so lange zum Einschlafen (oft auch mal eine Stunde), dass sie es dann doch nicht ganz ohne Kontakt aushält.
Das heißt: Sobald der Kleine gefühlt gleich einschlafen würde, geht die Tür auf. Manchmal ist es nur eine kurze Frage, manchmal braucht sie irgendetwas, manchmal will sie, dass ich mir irgendetwas ansehe, mitspiele etc. Alles völlig verständlich. Ich finde es eh toll, dass sie sich mit Dreieinhalb so lange alleine beschäftigt, oft spielt sie dabei dann auch noch ganz andere Dinge, als das, was wir vorher besprochen haben. Sie ist wirklich kreativ und selbstständig. Aber eben erst Dreieinhalb und braucht dann abends klarerweise doch auch etwas Aufmerksamkeit. Leider reagiere ich, selbst müde, oft gereizt, wenn ich das Gefühl habe, dass die erste halbe Stunde Einschlafbegleitung für die Katz war, weil der Kleine nun wieder ganz wach ist. Und ich habe so ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie anmotze, weil ich ja eigentlich weiß, wie schwierig die Situation auch für sie ist und sie das ja auch wirklich so toll macht! Aber oft denke ich mir, arghh, drei Minuten noch und der Kleine hätte geschlafen.
Hat irgendjemand eine Idee? Ich finde das gerade sooo anstrengend. Aber ich weiß auch nicht, wie es anders funktionieren könnte.